Verteidigung gegen einen Angriffskrieg verstößt nicht gegen Menschenrecht. Ich würde schon erwarten dass es eine Begründung geben muss Wehrdienst zu veweigern, denn eigentlich ist dies nur akzeptabel, wenn jemand den Eindruck hat, dass die Bundeswehr völkerrechtswiedrig eingesetzt wird.
Es mag zwar derzeit erlaubt sein einfach zu verweigern aber das ist zu einfach gedacht, der Gesetzgeber hat einen Fehler gemacht.
Denn der ein angemessener Grund zur Verweigerung kann nur sein, dass jemand der ein geeigneter Kandidat für Wehrdienst ist einen Verdacht auf Völkerrichtswiedrigen Einsatz der Bundeswehr hat oder ernste Misstände in der Bundeswehr im Umgang mit den Soldaten sieht.
Allerdings würde ich die Zahl der Reservisten trotzdem ziemlich Moderat halten, also begrenzen da besser Ausgebiltdete und regelmäßig trainierte Berufssoldaten effektiver sind. Also man müsste sowieso gar nicht jeden geeigneten Kaditaten zum Dienst an der Waffe heranziehen. Das macht gar keinen Sinn. Reservisten sind nur für den Absoluten Notfall da.
Die meisten Reservisten wären daher ohnehin eher zur Unterstützung der Berufssoldaten geeignet und sollten daher ohnehin keinen Dienst an der Waffe ausüben.
Aber Logistikunterstützung zum Beispiel wäre ein sinnvolles Einsatzgebiet für Reservisten. Und auch Unterstützung bei der Versorgung von Zivilisten wäre sinnvoll um die Berufssoldaten zu entlasten, Damit diese sich voll auf den Kampf an der Front konzentrieren können oder auf die Jagd nach Saboteuren die Kritische Infrastruktur zerstören wollen gehen können.
Außerdem eigenen sich Reservisten für den Aufbau von Notunterklünften sowie zur Unterstützung beim Wiederaufbau.
Die eigentliche Berufsarmee soll sich voll auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren können, das macht Sinn. Durch zu viele Nebenaufgaben sinkt die Effektivität der Berufsarmee durch Personalbindung an Nebenaufgaben.
Damit das funktioniert braucht der Job des Berufsoldaten eine höhere Attraktivität damit genug Leute Professionelle Berufssoldaten werden wollen. Damit diue Bereitsschaft als Berufssoldat zu arbeiten höher wird muss die Bundeswehr richtig ausgestattet sowie entbürokratisiert werden.
Mit Schrottmaterial oder unvollständiger Ausstattung will zu Recht niemand arbeiten…
Wenn so eine Reform nicht bald gemacht wird sehe ich schwarz im Bezug auf die Abwehr von Despoten wie Putin und somit für unsere Sicherheit.
Sonst ist Deutschland im Notfall nicht zu verteidigen.
So wie es im Moment läuft haben wir ein ernstes Problem, durch Personalmangel ist das Millitär nur bedingt Verteidigungstüchtig!
Damit meine ich letzendlich:
Reservisten eignen sich nur bedingt für einen Krieg sind aber manchmal unverzichtbar, aber es kann nicht sein, dass sich alle bequem machen und niemand mehr einen Beitrag leistet. Eine quasi Blanko Verweigerung ist Problematisch. Da sollte nur noch in sehr sicheren Zeiten möglich sein, das ist heute nicht der Fall.
Konkret bedeutet der Reformvorschlag folgendes:
- Nur die Berufsarmee als Kernarmee würde den Dienst an der Waffe ausüben, abgesehen von Reservisten die einen Freiwilligen Dienst an der Waffe ausüben.
(dafür bekämen diese eine Waffenausbildung und einen etwas höhere Bezahlung)
Die Ablehnung des Wehrdienstes wird grundsätzlich abgeschafft.
Aber:
Allerdings gibt es dann zwei Arten von Wehrdienst: ** Dienst an der Waffe bleibt eine Freiwillige Entscheidung. Wer sich dazu entscheident bekommt ein Basistraining im Waffenumgang für den Ernsfall aber nur mit Unterstützungsauftrag für Profisoldaten im Hintergrund der Front zu assistieren. wegen des Risikos gibt es auch eine etwas höhere Entschädigung für die Dienstzeit. Arbeit als Drohnenpilot in Reserve. Unterstützung bei der Kampfmittelbeseitigung. (Reservist ist kein billiges Kanonenfutter)
Das ware dann der Soldat in Reseve im Waffendienst.
Die zweite Art des Wehrdienstes wäre dann der Soldat in Reserve im Zivilschutz und Sanitätsdienst. Auch Musterungstaugliche Frauen ohne Kinder. Musterungstaugliche Frauen mit Kindern könnten auf Wunsch auch freiwillig Zivildienst und Sanitätsdienst leisten.
Diese Art des Wehrdienstes werden ALLE Musterungstaugliche Personen verplichtet und werden im Ernstfall Grundsätzlich eingezogen.
Zu diesem Wehrdienst gehören dann Aufgaben die NICHT den Dienst an der Waffe erfordert.
Logistigunterstützung, Munitionsherstellung, Zivilschutzaufgaben wie z.B
Dem THW zuarbeiten, In Krankenhäusern aushelfen, Veletzte Zivilisten in Krankenhäuser bringen (wenn med. Ausbildung vorhanden) Zvilisten mit Notrationen versorgen, Zelte aufbauen, Notunterkünfte einrichten und betreuen, Notbrunnen bohren, Medikamente und andere Hilfsgüter verteilen. Bau von Provisorischen Straßen, Wiederaufbauunterstützung, Evakuierungen von Zivilisten, Unterstüzung in der Cyberabwehr (wenn gute IT Ausbildung vorhanden) Arbeit in der Bundeswehr Instandhaltung von Fahrzeugen (wenn KFZ Ausbildung vorhanden)
Der Wehrdienst im Zivilschutz OHNE den Dienst an der Waffe ist Grundsätzlich JEDER Musterugnstauglichen Person zumutbar.