Die Grünen sind mal wieder an allem Schuld!
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat die Bundesregierung scharf kritisiert. In einer Bierzelt-Rede hatte er es vor allem auf die Grünen abgesehen.
Klaffenbacher eröffnete die Veranstaltung mit einer Abrechnung mit der Bundespolitik. Berlin stelle die Kommunen vor „nahezu unlösbare Aufgaben“. Die „augenscheinlich planlose Flüchtlingspolitik“ bereite ihm genauso Sorgen wie das geplante Heizungsgesetz. „Dieser Gesetzentwurf ist ein einziger, massiver Insolvenztreiber“, schimpfte Klaffenbacher. Klimaschutz sei wichtig, doch der Bürger müsse ihn sich auch leisten können. „Wir brauchen in der Landesregierung eine starke Mitte“, so Klaffenbacher.
„Leistung, Eigentum, Heimat und Familie“ stellte er in seiner Rede einer „Politik für Minderheiten und schräge Gestalten“ gegenüber.
Beim Heizungsgesetz redete sich der stellvertretende Ministerpräsident in Rage. Man könne nur mit dem Kopf schütteln, „welche Versager hier solche Gesetze in Umlauf bringen“. Schon die Neandertaler hätten gewusst, „dass man mit Holz einheizen kann“, und „die in Berlin“ wüssten es bis heute nicht.
„Schul-, Berufs- und Studienabbrecher“ seien „in Rudelstärke da oben“,
„Redet uns nicht überall rein, sonst werden wir narrisch“, sagte er an die „Ideologen“ und „Klimakleber“ gerichtet. Sein Ziel sei es, „die heile Welt auf dem Land zu erhalten“.
„Ich will im Herbst in Bayern mit der CSU weiterregieren“, sagte Aiwanger, „und ich will keine Grünen in der Landesregierung sehen“
.
Das Ganze hört sich teilweise wie eine AfD-Veranstaltung an und dies sind die Koalitionspartner der CSU.
Wie reagieren die Grünen darauf und mit welchen Gegendarstellungen?
Sind die Grünen zu leise?