Sozial- und Gesundheitsmnister wollen mehr Geld … und zwar per Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Echte Sozis trauen sich wohl nicht das Gesundheitssystem zu reformieren und/oder alle an der Finanzierung zu beteiligen. Stattdessen schraubt man an der Beitragsgrenze - trifft ja nur die paar Blöden, die sich nicht aus dem System verabschiedet haben.
Ich werde dann wohl über 1000€ pro Monat für GKV und Pflegeversicherung bezahlen … na toll …
Das System das es Private Kranken- Versicherung überhapt noch gibt, gehört abgeschafft, denn geade gut Betuchte Leute fehlen als Einzahler in das Gesundheitssystem. Abgesehen davon, das es kosteneffizienter gemacht werden muss und wahrscheinlich auch noch mit Steuergeld bezuschusst werden muss da für ordendliche Gesundheit sehr viel Geld nötig ist.
Diese Kosten ließen sich ohne Sozialabbau zu betreiben mit beserer gesundheitsprävention noch deutlich senken, aber darin investeirt niemand, weil Ärzte daran kein Geld verdienen.
Meiner Meinung nach kann man die Beitragsbemessungsgrenze komplett abschaffen und das Ganze gerecht staffeln.
Ich bin sowieso auch für die Abschaffung des Zweiklassengesundheitssystems und für die Einführung einer Bürgerversicherung, obwohl ich als pensionierte Beamtin auch Privatpatientin bin.
Dann müsste man aber zuerst die Private Krankenversicherung auf eine reine Zusatzversicherung reduzieren. Ich bin wie @eckardfr aus Prinzip nicht privatversichert. Aber wenn man an der Beitragsbemessungsgrenze schraubt, werden viele weitere Menschen in die Privatversicherung flüchten.
Wie pervers das System der Privatversicherung ist, kann man schon daran erkennen, das vor Abschluss geprüft wird, ob du irgendwelche Gesundheitsrisiken hast. Und im Zweifelsfall - wenn du ehrlich bist - nehmen Sie dich gar nicht auf. Das ist so ziemlich das komplette Gegenteil einer Solidarversicherung.
Ja, das ist richtig. so würde das passen. Die PKV ist eher eon pseudo privilegium für die reichen, wegen der Gesundheitsprüfung. Ich frage mich nur, warum daran festgehalten wird. Es macht wenig Sinn…
Ich finde es ziemlich verrückt, dass der Staat seine Beamten privat versichert, statt in der gesetzlichen KV. Damit (Beamte in die gesetzliche KV) könnte man eigentlich mal anfangen, bevor man über eine Abschaffung der privaten KV nachdenkt.
Auch dies ist interessant:
„100 Euro zahlt der Bund monatlich für die medizinische Versorgung von Hartz-IV-Empfängern. Das deckt laut eines Berichts nicht einmal die Hälfte der Kosten der Kassen.“
Quelle: Krankenversicherung: Staat zahlt zu wenig für Hartz-IV-Empfänger | ZEIT ONLINE
Weiß jemand, ob das beim Bürgergeld immer noc so wenig ist?
Das ist jezt noch weniger. Zumindest offizell gibt ein keinen Zuschuss vom Amt mehr für die Krankenversicherung von 100 Euro. wie viel es jetzt genau ist weiß ich nicht.
Noch Schlimmer sieht es bei der Rente aus. Früher haben Harz 4 Empfänger immer einen Mindestbeitrag vom Amt für die Rentenkasse bezahlt bekomen. Jetzt wird gar nichts mehr an die Rentenkasse bezahlt, nur noch die Jahre werden gezählt.
Altersarmut vorprogrammiert!
die Bemessungsgrenze wird doch auch immer kritisiert, weil die Gutverdienenden nicht entsprechend ihrem Einkommen Beiträge zahlen, oder?!
Jetzt soll die Grenze heraufgesetzt werden (hast Du einen Beleg dafür? Fundstelle?),
so dass die Gutverdiener mehr zahlen, und es ist auch nicht recht.
Ist es denn nicht ein Schritt in die richtige Richtung?
Weil es für den Staat bzw. Bundesland am Ende billiger ist.
Es muss erst der Hälfte-Anteil der Kosten (Beihilfe) gezahlt werden, wenn tatsächlich Kosten entstehen.
Wann geht man in jüngeren Jahren tatsächlich zum Arzt, wenn man nicht wirklich ernstlich krank ist?
Die andere Hälfte muss der*die Beamte/*in selbst aus dem Nettogehalt privat versichern.
Bei den Angestellten muss jeden Monat der Arbeitgeberanteil an die gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt werden.
So war es bei mir.
Als Pensionärin erhalte ich jetzt allerdings 70 Prozent meiner Kosten von der Beihilfe ersetzt und muss nur 30 Prozent privat versichern.
Das ist aber eine Absurde regelung, nur damit der Staat ein bisschen Geld an falscher Stelle sparen kann. Das sparen am Sozialsystem rächt sich irgendwann bitter und das ist schon jetzt teilwesie der Fall.
Außerdem möchte ich mal Fragen was passiert wenn ein Beamter duchr die Gesundheitsprüfung der Privaten kassen fällt und die den nicht nehmen wollen? Nach dem Gleichbehandlungsgesetz müssen ja eigentlich alle die sich Privat Versichern wollen, diese Prüfung machen.(oder gilt das nicht für Beamte?) Was passiert dann? oder nehmen die Privaten Kassen generell jeden Beamten?
Bei all Eurer Abneigung gegen die PKV dürft Ihr nicht vergessen, dass die PKV-Patienten die GKV-Patienten quersubventionieren. Eine Abschaffung der PKV würde also die GKV-Beiträge erhöhen und/oder die GKV-Leistungen senken (was imho allerdings kaum möglich ist).
Wie geht das?
Ich habe keine Abneigung gegen die PKV, sondern bin nur der Meinung, dass der Staat die GKV für seine Beamten nutzen und für die Bürgergeldempfänger angemessene Beiträge dort einzahlen soll. Dann sieht es dort finanziell schon besser aus.
War gestern eine Meldung des Spiegels : Höhere Bemessungsgrenzen: Gutverdiener müssen 2024 mit höheren Abgaben rechnen - DER SPIEGEL
Und nein - in meinen Augen ist bei einem GKV/PV Beitrag von 1000€ die Richtung bei weitem verfehlt. Praktisch ist das in meinen Augen Populismus pur, wenn man sagt, dass die Beiträge stabil bleiben, man aber 1. über die BM-Grenze die Spitzenzahler noch ein wenig mehr schröpft und 2. über die PKV eine Quersubventionierung der Ärzte und Krankenhäuser „mitrechnet“.
Die Alternative - drastische Kostenreduktion durch Konzentration auf die wichtigen Leistungen, Abbau der vielen Einzelversicherungen, Zuzahlungen/Rabatte um die Inanspruchnahme zu minimieren sowie Beteiligung aller - es nennt sich Versicherung und nicht progressive Steuer - ist mit der SPD aber auch - wie man hier ja sieht - mit den Grünen wohl nicht machbar.
Bei der Kfz-Versicherung gibt es auch keinen Sozialrabatt.
Ich bin davon ausgegangen, dass eine Regierung unter SPD/Grünen/FDP-Beteiligung die PKV „ausschleichen“ würde und auch die PKVs sind da gar nicht so abgeneigt, zu Zusatzversicherungen zu werden.
Wer sich ( in meinen Augen) sträubt sind die Beamten, die um ihre Privilegien bangen. Armes Deutschland …
Das wäre aus meiner Sicht ein Schritt in die völlig falsche Richtung.
Ein Auto muss man auch nicht unbedingt haben, einem Körper aber schon.
Genau wegen solcher Antworten bin ich mit meiner Partei da sehr uneins.
Wir leben in einer Gesellschaft in der die Arbeit ohnehin schon relativ hoch besteuert wird. Da verstehe ich es überhaupt nicht, wenn weitere Bedarfe auch noch einem (inzwischen ausuferndem) Sozialtransfer ausgesetzt werden müssen - auch weil man es nicht schafft, die Kosten in den Griff zu bekommen und dem Wähler gern etwas „vormachen“ möchte.
In meinen Augen wäre es richtiger:
a) Alle Versicherten einen auskömmlichen Minimalsatz zahlen zu lassen ( der u.U. vom Arbeitsamt gezahlt wird )
b) die PKV wie geschrieben auszuschleichen und die Leistunge, die im Zuge der Kostenreduktion bei den GKVs rausfallen dort zu versichern
c) Die Maximalsätze in der GKV auf z.B. 200% des „auskömmlichen“ GKV-Minimalsatzes zu deckeln oder gleich ( wie in vielen anderen Ländern ) einen Einheitsbetrag zu realisieren.
Das hatte ich ja verlinkt. 290 € wurden 2017 vom Gesundheitsministerium für erforderlich gehalten,
100 € wurden gezahlt.
Du hattest aber außerdem noch gefordert, die Leistungen zu kürzen.
Ganz einfach, wenn man eine sogenannte Gesundheitsprüfung nicht besteht, wird man auch nicht verbeamtet und die Frage der privaten KV hat sich erledigt.
Könnte natürlich sein, es gibt zu wenige, die das kritisch sehen.
Ich gebe ja zu, ich komme ja auch in den Genuss und manchmal bin ich auch froh darüber.
Aber bei einer Bürgerversicherung gibt es gewisse Bevorzugungen nicht mehr und jeder wird gleich behandelt.
Ok verstehe ich das richtig, dass dies besdeutet das nur Topgesunde Menschen Beamte werden dürfen also Behinderte noch nicht mal als „Schreibtischbeamte“ zugelassen sind? (Schreibtischbeamte bedeutet hier Beamte die keine Polizeibeamte öder ähnlich sind also Verwaltung, Behördenwesen, Gerichte usw…)
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__154.html
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__156.html
Natürlich nicht, für Schwerbehinderte gibt es eine extra Regelung.
Jede/r angehende Beamtin und Beamte muss sich vor der endgültigen Verbeamtung einer amtsärztlichen Untersuchung unterziehen. Bei „Nichtbestehen“ sinken die Chancen auf die gewünschte Beamtenstatus. Der Termin wird in der Regel über das zuständige Gesundheitsamt vergeben, sobald Ihnen die Untersuchungsanordnung vorliegt. Doch was sich hier anhört wie eine Prüfung, ist viel harmloser als Sie glauben. Es geht lediglich darum, die Dienstfähigkeit für Ihre zukünftige Beamtenlaufbahn festzustellen.
Auch ich musste vor etlichen Jahren zur Voruntersuchung.