Erst mal danke für Deinen Beitrag. Ich war bereits zweimal an der Ostsee. Das ist nicht besonders viel. Bisher hatte ich die Nordsee auf Grund der raueren Bedingungen vorgezogen. Aber das ist halt auch nicht immer das Wasser da. 
Ich weiß, der will ja auch für den Gazastreifen so etwas (ein Stück anders). Ich finde, wir sollten uns seinem Unternehmer- und Erfindergeist zu Nutzen machen. Immerhin liegt der Donbass in Europa.
Ich hatte mal gerade recherchiert. Aber mit schwebte die Grundidee schon lange vor. An der Stelle zum Inhalt, was die Wirtschaftsstärke in der Oberrheinregion betrifft:
Wirtschaft in der Grenzregion
L’économie dans la région transfrontalière
Die deutsch-französische Grenzregion ist ein bedeutender Wirtschaftsraum, in dem enge Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit eine zentrale Rolle spielen. Zahlreiche Netzwerke und engagierte Akteurinnen und Akteure fördern gemeinsam die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Grenzregion – von Südbaden bis Champagne-Ardenne.
Besonders wichtig ist dabei der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt, der durch intensive Pendlerbewegungen geprägt ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird, um Barrieren weiter abzubauen und gemeinsam neue Chancen zu schaffen.
Quelle: Wirtschaft in der Oberrheinregion - Wirtschaft in der Grenzregion
Microsoft-Copilot hatte für mich diese Zusammenfassung:
Vergleich: Südbaden (DE) vs. Elsass (FR)
| Kriterium |
Südbaden (deutsch) |
Elsass (französisch) |
| Wirtschaftskraft (Qualitativ) |
Hoch; starker Mittelstand; Forschung & Industrie |
Solide; Industriezentren und Dienstleistungsknoten |
| BIP pro Kopf (Einordnung) |
Überdurchschnittlich für Deutschland |
Variiert; in städtischen Kernen konkurrenzfähig |
| Schlüsselbranchen |
Maschinenbau; Medizintechnik; IT; Life Sciences; Tourismus |
Automobilzulieferer; Chemie; Logistik; Dienstleistungen |
| Arbeitsmarkt |
Niedrige Arbeitslosigkeit; Pendlerströme |
Städtische Zentren mit höherer Beschäftigungsdichte |
| Grenzübersch. Integration |
Starke Kooperationen, Forschungspartnerschaften |
Intensive Pendler- und Handelsbeziehungen |
Kurzer Überblick und Einordnung
Die Oberrhein‑Region ist trinational und wirtschaftlich bedeutend; sie umfasst Baden, Elsass und die Nordwest‑Schweiz und bildet einen zusammenhängenden Wirtschaftsraum mit rund 6–6,5 Millionen Einwohnern und hoher Wertschöpfungskraft. Wichtig: die Region profitiert von dichten Forschungsnetzwerken, Universitäten und einem starken Mittelstand, was Innovationskraft und Exportstärke fördert.
Stärken Südbadens
- Breites Mittelstandsnetz mit vielen Weltmarktführern in Nischen (Maschinenbau, MedTech) und eine lebhafte Start‑up‑Szene rund um Freiburg; Forschungseinrichtungen und Hochschulen stärken Technologie‑Transfer und Fachkräfteangebot.
- Gute Lebensqualität zieht Fachkräfte an; Tourismus im Schwarzwald ergänzt die regionale Ökonomie.
Stärken auf französischer Seite (Elsass)
- Industrie‑ und Logistikzentren nahe Straßburg und Mulhouse; starke Dienstleistungs‑ und Handelsfunktionen; städtische Agglomerationen bieten Arbeitsplätze und Zuliefernetzwerke.
- Grenznahes Arbeiten: viele Grenzgänger und enge wirtschaftliche Verflechtungen mit deutschen Arbeitgebern.
Zahlen, Integration und Dynamik
Die gesamte Oberrhein‑Region verzeichnet steigende Wirtschaftsleistung; das BIP der Region wuchs in den letzten Jahren deutlich, wobei der badische Anteil einen hohen BIP‑Pro‑Kopf‑Wert aufweist (Baden: rund 47.200 € BIP pro Kopf in jüngster Erhebung). Pendlerströme, grenzüberschreitende Cluster und gemeinsame Infrastrukturprojekte (z. B. trinationaler Arbeitsmarkt, Forschungskooperationen) erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit beider Seiten.
@ErnstBGi bis vor einigen Jahren dachte ich noch, dass darin das Merkmal unseres Europas liegt. Dass die Grenzen nicht mehr so wichtig sind. Dass wir mehr das Gemeinsame als das Trennende sehen.
Die heutigen deutsch-französischen Beziehungen sind das Ergebnis der Bemühungen um Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahrhunderten zuvor gab es mehrere (teils jahrzehntelange) Phasen, in denen diese Beziehungen versteckt oder offen feindselig waren. Im Blick auf diese Vergangenheit wurde und wird oft der Begriff „deutsch-französische Erbfeindschaft“ verwendet.
Quelle: (Deutsch-französische Beziehungen – Wikipedia)
Geh mit mir doch mal auf eine Zeitreise: Napoleon, deutsch-französischer Krieg von 1870/1871, 1. Weltkrieg und 2. Weltkrieg. Wir sind am Ende im Jahr 1945.
Jetzt setze ein Analog zu einem Waffenstillstand am Tag x, z.B. nach Friedrich Merz seinen Vorschlag, für Weihnachten in 8 Tagen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine.
Ich kann noch eines erwähnen:
Der Marshall-Plan, offiziell als European Recovery Program (ERP) bekannt, war ein bedeutendes US-amerikanisches Wirtschaftsförderungsprogramm zur Unterstützung des Wiederaufbaus Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.
Wäre das denn keine Idee? Die Rede von genau einem Marshall-Plan für die Ukraine, gab es bereits unter Kanzler Scholz. Warum kann unser neuer Kanzler das nicht im Sinne einer Aussöhnung, die genauso viel Zeit benötigen sollte, wie die zwischen Deutschland und Frankreich, einbringen? Sollten wir uns da an Putin aufhalten?
Warum sollten Russland, die natürlich Reparationszahlungen einbringen müssen, nicht an einer modernen Ukraine in der EU, mit profitieren können - warum nicht auch US-Unternehmen?
Zur Ukraine, und zu einer Recherche aus dem ehemals russisch-ukrainischen Freundschaftsvertrag, man glaubt es ja kaum, dass es den mal gegeben hatte. 
Die Ukraine war aufgrund der weiteren Verträge wie der NATO-Russland-Grundakte sowie dem russisch-ukrainischen Flottenvertrag zuversichtlich, dass das „Schreckgespenst“ der ukrainischen Sicherheitspolitik, nämlich die Gefahr einer Entfremdung Russlands von Westeuropa, auch durch den Beitrag der Ukraine zur „Europäisierung“ Russlands gebannt würde. Dafür sei die Ukraine aus innenpolitischen Gründen auf Kompromisse eingeschwenkt, die „nicht unbedingt den künftigen nationalen Interessen des Landes“ entsprochen hatten, so Derek Müller.
Quelle: Russisch-ukrainischer Freundschaftsvertrag – Wikipedia
Meine These dazu: Die Entfremdung Russlands von Westeuropa ist zurückzudrehen unter dem Vorbehalt einer Aussöhnung Russlands mit Polen, Finnland, Schweden und den Staaten des Baltikums (Lettland, Estland, Litauen). Die Ukraine und auch in deren Umfeld, die Republik Moldau, sollten in dieser, Heribert Prantl würde sagen, Atmosphäre, das Nest für den Frieden vorzubereiten, aufsteigen zu Schlüsselstaaten, die Europa mit Russland geostrategisch zusammenführen.
In Hinblick auf das neue große China weiter im Osten und deren Expansionsdruck mit dieser unwahrscheinlich hohen Bevölkerungszahl und auch Indien, die nochmals von den Einwohnern her größer sind und daher unwahrscheinlich gewichtige Volkswirtschaften ernähren müssen, sehe ich in im Sinne der multipolaren Weltordnung, ein gemäßigteres Russland in der Folge von friedlicheren Verhältnissen eher bei Europa, um mit Europa ein größeren Pol zwischen den USA und den asiatischen Staaten zu bilden.
Dass was seit geraumer Zeit beschrieben wird mit, die Weltordnung ist aus den Fugen geraten, würde so im Zeitalter von KI, social media, Weltklimaerwärmung und Digitalisierung wieder allmählich zusammen gefügt. Das können wir gebrauchen.