Die Klimakrise nimmt Gestalt an und leider ist nicht im gleichen Tempo das Bewußtsein entstanden, dass wir den Klimawandel mit guter Artenvielfalt weitaus besser abfedern können als mit Artenarmut und Agrarwüsten.
Das ist der Grund, weshalb Landwirtschaft wichtiger ist als Verkehr.
Die Auswirkungen der Landwirtschaft übertreffen in ihrer Vielfalt und Dramatik (Boden, Fläche, Grundwasser, Gifte, Vielfalt, Genverändertes, Geenpool alter Nutztiere und -pflanzen, Kulturgut, Freisetzung aller möglichen Emissiionen (Methan (gerne vergessen hierbei: der Reisanbau!!), Lachgas, CO2, Stickstoff etc), der Verknappung von Ressourcen (Phosphor!) etc) jeden anderen Bereich.
Die Zerstörungskraft falscher Landwirtschaft ist ohne Beispiel.
Dagegen ist das Tempolimit eine Lachnummer.
Lass sie noch bis 2036 Diesel fahren. Das ist nicht das Problem,. wenn wir bis dahin in ganz Euroopa kaum noch Vögel haben.
Aber ich bin seit 25 Jahren im Geschäft und hatte tatsächlich Hoffnung, dass grüne Themen endlich auf die Agenda kommen könnten und dann das.
Hier nun die Gedanken, warum der Erhalt der Biodiversität dem Klimawandel übergeordnet ist.
Ich schreibe erstmal nur Stichworte.
Alles, was lebt, geht in direkter Linie auf den Ursprung allen Lebens zurück.
Die Erbinformation wird über ein Molekül übertragen, das sich selbst reproduzieren kann und einzigartig ist. Es geht auf das Molekül von Mutzter (ggfs Vater) zurück.
Das Molekül ändert sich mit einer bestimmten Mutationsrate und ist dann anders als zuvor.
Viele Mutationen ergeben viele neue Moleküle, die wiederum Baupläne (Gene) für viele verschiedene Organismen sind.
Das dauert seine Zeit.
Eine große Vielfalt an Erbanlagen ist das Ergebnis einer langen Zeit (und natürlich der Selektion).
Die Sache geht in eine Richtung mit der Zeit (vergangenheit → Zukunft) und ist nicht umkehrbar.
Je mehr Gene vorhanden sind, desto mehr Merkmale. Und zwar innerhalb einer Polulation, wie auch innerhalb eines Gebietes. Das nennt man Biodiversität.
Wenn sich also die Umgebung ändert, ist es von Vorteil, wenn viele verschiedene Gene in einem Gebiet vorhanden sind. Dann können Organismen übernehmen, die an die neuen Bedingungen besser angepasst sind.
Die Anpassung funktioniert übrigens zufällig im vorneherein. Es besteht nicht die Möglichkeit, sich im Nachhinein an Veränderungen anzupassen.
Demzufolge ist Biodiversität eintscheidend dafür, wie wir durch den Klimawandel kommen.
Anders herum ist es nicht so wichtig. Die Umgebung kann sich ändern, aber wenn es viele Gene gibt, kommen halt jetzt mal die anderen zum Zug.
Nur Aussterben bedeutet: für immer weg. Es gibt kein Zurück.
Dies ist natürlich stark vereinfacht.
Es wäre daher gut, wenn die Diskussion nicht einzelne Satzteile aus meinem Text fischt und den Roten Faden zerfleddert. (Deshalb habe ich auch nicht DNA geschrieben, weil ich den Einwand befürchte, dass es ja auch RNA gibt. Das ist richtig, tut aber nichts zur Sache.)
Insgesamt muss ich sagen, dass die Biologie dieses Landes es nicht geschafft hat, den Leuten zu verklickern, dass Artenvielfalt unsere Lebensgrundlage ist und wir den Klimawandel ohne Artenvielfalt überhaupt nicht abpuffern können.
Statt dessen Genderkram und Kindergarten.
Ich werde hier mal alte Beiträge aus dem gemordeten Discourse sammeln und zur Diskussion stellen.
Bitte ladet Leute ein, dass die Schwarte kracht und lasst uns die Ehre der Grünen retten.
(Beispiel. Ich könnte den ganzen Tag weitere Beispiele nennen)