Ausbildung von Lehrern

Aber du hast Expertise in deinem Fachgebiet.
Abgesehen davon hat die akademische Ausbildung durch Bologna echt Schaden genommen und jeder Heio hat heute Abitur, so dass wir echten Fachkräftemangel erzeugt haben…
Akademisch heißt ja nicht automatisch schlau, gut oder höherwertig…
Es ist einfach eine eher theoretische Ausbildung.
Deshalb ist es auch so blöde, Lehrer und Erzieher studieren zu lassen.

„akademische Forschung. Die Grundlagenforschung („basic research“, „pure research“) bzw. akademische Forschung („academic research“) zielt auf die Erweiterung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes ab.“

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Also bei Geschichtslehrern macht es schon Sinn, wenn die studiert haben. In Mathe ab der Mittelstufe sicher auch.

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Ja, vielleicht.

Ich dachte eigentlich daran, dass die pädagogischen Hochschulen abgeschafft wurden.

Was ist das? Spezielle Hochschulen zur Lehrerausbildung? Das müsste etwas länderspezifisches sein. In Bayern sind die Lehrer an der Hochschule in den gleichen Kursen wie die Master und Bachelor. Nur müssen die zusätzlich auch Didaktik und so Sachen machen. Und sie haben eine andere Abschlussprüfung, das 1. Staatsexamen.

Ich war ja in einer Berufsoberschule, als ich mit dem Zeugnis mich an der Uni Münster eingeschrieben habe, gab es auch erst einmal Fragzeichen über den Köpfen :wink:

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https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/hochschulen-studium/hochschullandschaft/hochschularten/paedagogische-hochschulen/

Genau.

Als ich in Kiel studiert habe, wurde die in der Flensburg gerade umgewandelt. Offensichtlich gibt es aber noch weitere.

Was ich beurteilen kann: an der Uni Hamburg kann man schlecht auf Lehramt studieren.

https://www.zeit.de/2016/49/lehramtsstudium-studium-studiengaenge-naturwissenschaften-lehrer-fachkraefte?page=10

Ich habe mir erlaubt, die Diskussion über Lehrer in ein eigenes Thema abzutrennen. Ich hoffe das ist ok für euch.

Ach, vielleicht kann man e noch mal gebrauchen

Das Thema ist ziemlich alt, passt aber am besten zu dem Artikel, den ich heute Morgen über die Ausbildung zum Waldorflehrer gelesen habe.

Das macht mich ziemlich fassungslos.

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Naja… das Problem aller freien Schulen scheint mangelnde Kontrolle zu sein. Während das „echte“ System sich komplett lahmlegt, ist hier Wildwuchs.
Genauer: In SH darf ich nicht mal Vertretungsuntericht mehr machen, sondern müsste mit 57 ins Referendariat, weil das System diskrimnierungsfrei sei und mir nach dem Lehramtsstudium noch die Qualifizierung fehlen würde. Wenn ich das nicht mache, darf ich nicht vor die Schüler. Seiteneinstieg geht nicht, WEIL ich Lehramt studiert habe. Oder es geht doch, weil ich auch ein Diplom habe.
Jedenfalls habe ich 3 verschiedene Auskünfte vom Ministerium.
In HH ist alles viel einfacher, aber auch nicht problemlos.
So kann man sich auch den Lehrermangel backen.

Das ist aber kein Grund, warum private Schulen jeden beliebigen Nonsens als „Ausbildung“ definieren dürfen!

Aber ist natürlich auch Schwachsinn.

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danke. das ist was zum merken, falls mal jemand auf die Idee kommt, seine Kinder in so ein Ding zu schicken

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Also das ist zwar keine richtige Studie und auch keine Zufallsstrichprobe aber:
Meine zwei Brüder waren beide auf der Waldorfschule. Ich nicht in bin auf ein normalen Gymnasium gegangen.

Von uns dreien, bin ich der einzige, der danach studiert hat UND im studierten Beruf über dreißig Jahre gearbeitet.

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eine Schande …

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Die aktuelle Ausgabe Situation…
Gewerkschaft GEW warnt – In Deutschland fehlen mehr als 110.000 Lehrer

Hintergrund bis 2030 sollen wegen dem Anspruch auf Ganztagsschule diese 110.000 Lehrer fehlen

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Na so eine Überraschung..
Immerhin kann ich berichten, WIE mit Leuten umgegangen wird, die unterichten können und wollen.

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Erzähl es uns

Das habe ich schon mal. Kann sich irgendwer erinnern? Ich suche mal. Dann muss ich nicht noch mal neu anfangen.

Das war eine PN, die @anonymeNutzer nicht kennt.

Hier mal ein paar Fakten…

-In Deutschland werden jährlich rund 35.000 Lehrer ausgebildet
-jährlich verlassen aber auch rund 800 Lehrer den Schuldienst
-ein Ausbildungszeit dauert 5,5 bis 6,5 Jahre je nach Schulart
-das Durchschnittsalter aller Lehrer liegt bei 33,5 Jahre

Die Rechenkünstler unter euch können sich ja mal ransetzen wird das noch?

Wo kommt die Zahl her?
Die „Ausbildung“ ist vollkommenes Wildwest.
Jedes Bundesland macht es anders, im Ref werden uralte Methoden gelehrt, die überhaupt nicht mehr in die Schulen passen. Die Leute werden zerrieben zwischen zwei Mentoren, die oft gegenteilige Dinge behaupten.
Man kann noch so viele Prüfungen ablegen: Es gibt nur eine einzige, die was gilt, auch wenn die anderen angeboten und verlangt werden. Wenn man die eine Hürde genommen hat, kann man für den Rest des Berufs machen, was man will und wie man will.
Jede Menge hochqualifihzierte Leute werden weggeekelt und „ausgebildet“ von Leuten, die mit 30 nur Schule und Studium kennen und nun einen Werkvertrag als HiWi an der Uni haben…

Leider habe ich gerade wenig Zeit.

Hier ein Leserbrief von mir zu einem der vielen Dramen hier bei uns:
„Auch Herr Hölck irrt, indem er sich dem immer gleichen Ruf nach mehr Qualifikation und Weiterbildung anschließt. Offensichtlich sieht auch er nicht genau hin. Wir können bereits unterrichten. Wir brauchen keine weiteren Zeugnisse. Mein Master of Education LA Gym Chemie/Biologie ist zusammen mit 15 Jahren Berufserfahrung eine solide Basis. Zumal ich als promovierte Biologin locker mehr weiß als viele Biolehrer. Das Land bietet mir also ein Referendariat an, damit ich mich qualifizieren kann. Oder einen Seiteneinstsieg. Ach nein, doch nicht. Denn WEIL ich einen Master of Education habe, komme ich für einen Seiteneinstieg nicht in Frage. Es sei denn, ich nehme mein Diplom und lasse den Master bei der Bewerbung weg. Dann ginge das vielleicht. Aber vielleicht sei mein Master auch schon zu alt, könne sein, dass der gar nicht mehr gültig sei für die das Ref. Man müsse schauen… sagt das Ministerium. Und Überraschung: Auch das zweite Staatsexamen schützt nicht davor, schlechten 08/15 - Unterricht mit langen Lehrermonologen ohne Berücksichtungung der Kompetenzen und Basiskonzepte zu machen.“

Hölck meinte nämlich, man müsse NOCH MEHR Angebote zur Qualifizierung machen.