Ausländisches Personal in Pflegeheimen und Kliniken

Pflege in Deutschland wächst fast ausschließlich durch ausländisches Personal!

”Fast jede fünfte Pflegekraft in Deutschland hat eine ausländische Staatsbürgerschaft. Die Bundesagentur für Arbeit hat dies anlässlich des Tags der Pflege am 12. Mai hervorgehoben. Der Anteil ausländischer Beschäftigter in Pflegeberufen liegt inzwischen bei rund 20 Prozent – vor zehn Jahren waren es noch sieben Prozent.”

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Pflegeberufen um 22 Prozent auf 1,76 Millionen gestiegen.

Allein 9.300 Menschen aus Syrien arbeiten in deutschen Pflegeberufen.

Der Frauenanteil in Pflegeberufen beträgt 81 Prozent. Rund die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in Teilzeit. Sowohl Fachkräfte – sogenannte examinierte Pflegekräfte – als auch Hilfskräfte gelten in Deutschland als Mangelberufe. Nach Prognosen wird die Nachfrage hoch bleiben.

(Oh, Lifestyle)

Pflege in Deutschland wächst fast ausschließlich durch ausländisches Personal.

Aber natürlich reden etliche Politiker*innen über Abschiebungen, vor allem auch nach Syrien.

Wie würden die Kliniken und Pflegeheimen ohne Migranten aussehen?

Ein gutes Beispiel:

Wenn du dir den oben verlinkten Artikel ( mediendienst-integration.de) zuende durchliest, findest du eine Statistik über die Herkunftsländer der Pflegekräfte. Dort ist die Anzahl der Pflegekräfte aus Asylländern mit 33,3 Tsd. der kleinste Teil und es ist nicht einmal klar, ob sie aus Syrien kommen.

Der größte Teil der Pflegekräfte kommt mit 165,5 Tsd. aus Nicht EU-Ländern (ohne Asyl und Westbalkan), dann 98,6 Tsd aus EU-Ländern und 54,7 Tsd aus den Westbalkanstaaten. Sicherlich werden auch 33 000 fehlende Pflegekräfte ein Loch reißen, wenn sie in ihre Heimatländer zurück müssen. Aber es gibt genug legale Wege z.B. über ein Arbeitsvisum, um hier zu bleiben. Nur bei den 7330 Ärzten aus Syrien sieht das mit dem Loch im Gesundheitswesen anders aus.

Aber: Sie fehlen in ihrer Heimat. Mangelnde Gesundheitsversorgung in Syrien könnte schnell zu einer wiederholten Destabilisierung und islamistischen Radikalisierung des Landes führen. Wer keinen Arzt hat, muss beten …

Es steht uns nicht zu, ausgebildete Fachkräfte unter den Migranten als Rosinen herauszupicken und in Deutschland zu beschäftigen, während es in den Heimatländern nicht einmal genug Ärzte gibt, um notwendige Impfungen durchzuführen.

Ich finde dieses Anti-Abschiebungs-Argument, dass wir die Migranten für unser Gesundheitssystem brauchen, sehr scheinheilig.

Bei den Pflegekräften ist es vielleicht anders.

Wenn in einem Land sehr viele junge Menschen leben und wenige alte, werden dort nicht so viele Pflegekräfte benötigt, und es können auch nicht alle 9 Geschwister ihre Eltern pflegen, sonst stehen sie sich gegenseitig auf den Füßen rum.

Ich würde das dann aber auch über ein Arbeitsvisum in Deutschland regeln, wenn jemand aus diesem Grund nach Deutschland möchte.

Es geht um Menschen. Sollen wir wirklich alle „Ausländer raus!“ brüllen, damit in Syrien wieder die Zahl der Ärzte steigt? Wer nach Syrien zurückkehren möchte, der möge gehen. Und wer bleiben möchte, sollte hier herzlich willkommen sein. Und die Politik sollte sich mit billigen Parolen heraushalten.

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*“Im Jahr 2025 lebten rund 21,8 Millionen Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte (Migrationshintergrund) in Deutschland, was etwa 26,3 % der Bevölkerung in Privathaushalten entspricht.” (KI)

Migranten sind alle Menschen, die in Deutschland leben und nicht hier geboren wurden.

Menschen mit Migrationshintergrund sind auch alle, die hier geboren wurden, deren Eltern und Großeltern aber nicht in Deutschland geboren wurden.

Das sind zusammen inzwischen diese 26,3 %.

Währenddessen Asylanten Menschen sind, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und eine zeitlich begrenzte oder dauerhafte Bleibeerlaubnis besitzen. Asylbewerber haben noch keinen sicheren Status und dürfen auch noch nicht arbeiten.

Fakt ist halt, zumindest in Westdeutschland und auch in allen Großstädten im Osten könnte kein Krankenhaus und Pflegeheim mehr arbeiten, ohne Migranten. Kein einziges.

Auch in unseren Autofabriken, auf unseren Großbaustellen, beim Paketdienst, in den Gaststätten, bei der Müllabfuhr etc. sind Migranten inzwischen unverzichtbar und kaum wegzudenken.

“Die “Babyboomer-Jahrgänge” gehen in Deutschland massenhaft in Rente, was bis 2036 zu über 16,5 Millionen Austritten aus dem Arbeitsmarkt führen wird.”

Aber:

*“Geburtenrate in Deutschland ist weiter gesunken und liegt aktuell (Stand 2024/2025) bei 1,35 Kindern pro Frau*. Damit erreichte die Rate den niedrigsten Stand seit fast 30 Jahren, wobei der Rückgang sich verlangsamt hat, aber der Trend zur Kleinfamilie oder Kinderlosigkeit anhält.”

(auch KI)

Ich vermute auch, dass bei den derzeitigen unsicheren Zukunftsaussichten und vor allem auch der Gedanke, ob man sich überhaupt noch ein Kind “leisten” kann, entscheiden sich viele Menschen lieber für eine Kinderlosigkeit.

Obwohl, unsere Kinder sind schließlich unsere Zukunft und deren Sicherheit sollte eigentlich unterstützt und gefördert werden.

Das mit der Fertilität bzw. der Geburtenrate ist ein eigenes Thema: Kinder für eine nachhaltige Gesellschaft. Doch ich möchte noch anmerken: Der Kinderwunsch ist größer als die tatsächliche Geburtenrate:

Meine Frau und ich haben auch länger - ohne Erfolg - an einem zweiten Kind „gearbeitet“ :slight_smile:

Als wir jung waren, wurde uns von allen Seiten erzählt, wir sollten nicht mehr als zwei Kinder bekommen wegen der drohenden Überbevölkerung.
Hat sich daran eigentlich inzwischen etwas geändert?

Bevölkerungswissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass wir uns nahezu auf einem Plateau befinden und spätestens ab Mitte des JHhdts die Bevölkerungszahlen rasant nach unten gehen werden.
Wird sicher keine heile Welt werden, oder … alles wird durch Maschinen abgedeckt …

Aber vielleicht besinnt sich die Jugend weltweit wieder und merkt, dass so ein Reproduktionsstreik irgendwie auch nicht die Erfüllung ist.

Genau, es geht um Menschen, nicht um billiges migrantisches Pflegepersonal für gewinnorientierte Pflegeheimkonzerne. ( Gewinne statt Gemeinwohl: Der Profit mit der Pflege | tagesschau.de)
Und es geht auch nicht darum, anderen Ländern den qualifizierten Nachwuchs zu rauben, weil die Deutschen nicht genug Kinder bekommen.
Das ist eine Scheiß Argumentation, die andere Länder ausblutet, weil nur die Dummen, Kranken, Alten und Schwachen dort bleiben, während die Leistungsfähigen nach Europa/Deutschland gehen.

Der Vorschlag der Grünen in der Ampel, den Syrern eine Reisemöglichkeit in ihre Heimat zu geben ohne Verlust ihres Aufenthaltstitels, um dort die Lage zu checken, war sehr sinvoll.
Schade, dass er nicht durchgesetzt werden konnte.
Es gibt hier auch syrische Geflüchtete, die mit ihrer Qualifikation in Deutschland nix anfangen konnten. So habe ich z.B. einen Fabrikbesitzer, einen Juristen und einen Zahntechniker, dessen Abschluss hier nicht anerkannt wurde, kennengelernt. Denen ging es in Syrien besser als in Deutschland und sie fehlen dort auch zum Aufbau des Landes. Man müsste ihnen die Möglichkeit geben, zwischen Syrien und Deutschland hin- und her zu reisen, weil ihre Kinder z.B. noch in Deutschland studieren oder eine Ausbildung machen. Dann könnten sie in Syrien wieder ihre Existenz aufbauen und vielleicht kämen die Kinder später nach.

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Wenn man den Text unter dem Link liest, stellt sich das nicht so eindeutig dar. Teilweise liegen die Margen bei 3-4%. Das ist nicht viel. Und eine schlechtere Qualität der privaten Einrichtungen ließe sich auch nicht belegen, heißt es.

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Gibt es zu den KI generierten Zahlen in deinen Zitaten auch echte Quellen zum Beleg?

Aus welcher Quelle wird hier zitiert?

Statistisches Bundesamt!

Aus dem Impressum:

Rechtsform: Obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern

Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden

Die Zahl der Geburten sinkt im Jahr 2025 sogar auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit:

”Deutschland lag die Geburtenrate 2024 bei 1,35 Kindern pro Frau und damit um 2 % niedriger als im Vorjahr (1,38 Kinder pro Frau). Damit verlangsamte sich der in den Vorjahren beobachtete Rückgang im Jahr 2024 deutlich.”

Reicht das?

Traust Du der KI nicht? :grinning_face:

Genau- die KI erfindet gerne mal Zahlen, Daten oder verwechselt Fakten. Daher ist es immer besser für eine sachliche, faktenbasierte Diskussion, die aufgezeigten Quellen bei dem KI-Text anzusehen, abzugleichen und als Quelle anzugeben.

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