Doch, wir haben das Problem mit zuviel intensiv bewirtschafteten Flächen (mangelnde Diversität), wenn man den Biologinnen hier glauben darf. Deswegen sollen es doch die Gärtner richten.
Und wir werden auch nicht ansatzweise genügend Biogas haben, um die fossilen Energieträger zumindest dort zu ersetzen, wo Strom keine Option ist, oder wo der Kohlenstoff zur Stahlproduktion (Reduktion) gebraucht wird.
Ja, dieses Problem haben wir. Die entscheidende Frage ist aber, ob die Biogasanlage unbedingt Mais und Raps benötigt, oder ob sie auch mit dem Mähgut einer Blumenwiese zufrieden wäre.
Es geht da sicher auch ums Geld. Aktuell werden ja viele Biogasanlagen stillgelegt, weil die Einspeisevergütung ausläuft.
Das liegt aber weniger an fehlenden Flächen (wir haben subventionierte Flächenstilllegungen und subventionierte Exporte) sondern an den Renditewünsche der Landwirte.
Zudem können Energiepflanzen eine super Möglichkeit sein Artenvielfallt und weniger intensiv bewirtschaftete Flächen zu bekommen. es muss nicht immer Mais oder andere Feldfrüchte sein. Da werden z. B. auch Wildpflanzenmischungen genutzt.
„Je nach Standort sind auch Sudangras, Zuckerhirse, Sonnenblumen, Gräser und andere Arten als Energiepflanzen geeignet. Mit manchen von ihnen kann man unter bestimmten Rahmenbedingungen sogar höhere Erträge oder Gewinnbeiträge pro Fläche erwirtschaften als mit Mais.“ Themenportal Bioenergie-Kommunen: Anbau von Energiepflanzen / Umweltaspekte
sieh auch hier unter "4 "
[energiepflanzen-f-r-biogaserzeugung.pdf](file:///C:/Users/Win11%20Pro/Downloads/energiepflanzen-f-r-biogaserzeugung.pdf)
Was willst du damit sagen? Weiter bei Fossilen bleiben und die Möglichkeiten (auf wenn sie nicht alles abdecken können) ungenutzt lassen?
Die Energieversorgung wird ein Mix aus vielen Quellen sein.
Aber du kommst immer mit „kann nicht alles abdecken, deshalb taugt es nichts“
Nachtrag:
" Biogasanlagen leisteten einen signifikanten Beitrag zur grünen Stromerzeugung, indem sie rund 11% des aus erneuerbaren Energien generierten Stroms lieferten." Biogas in Deutschland | Entwicklung & Verwendung | EEA
Was sehen wir?
Bioenergie macht auch beim Strom einen beachtlichen Anteil aus. Davon macht Biogas fast 60% aus. Darüber hinaus wir auch ein erheblicher Anteil Wärme erzeugt.
(https://www.fnr.de/fileadmin/Projekte/2023/Mediathek/Broschuere_Basisdaten_Bioenergie_2023_web.pdf)
Selbst wenn die genannten Zahlen für das Potential etwas zu optimistisch sein sollten, zeigen sie doch ein erhebliches Potential.
Hier noch ein Link zum Umweltbundesamt, das zumindest die derzeitigen Werte in etwa bestätigt: Erneuerbare Energien in Zahlen | Umweltbundesamt
Biogas/Biomethan kann wetterunabhängig Tag und Nacht erzeugt werden und lässt sich recht gut Speichern.
Was die Treibhausgasbilanz betrifft, ist zu beachten, dass durch die Nutzung von Biogas auch Treibhausgase die ohne diese Nutzung ohnehin durch Verrottung in der Natur (z.B. beim Kompostieren) freigesetzt würden, eingespart werden.
Das war ein Zitat aus dem verlinkten Artikel.
Musst du die dann Fragen.
ich nehme an das liegt z. B. am Boden und an den Gestehungskosten zum Beispiel für Dünger für den Mais. Dann gibt es ja noch den sogenannten Maisdeckel der darauf ggf. Einfluss hat. Dann gibt es an manchen Orten auch Förderungen für Blühstreifen. Landwirtschaft ist heutzutage ein komplexes Thema.
Beides sind keine Primärenergie sondern nur Energieträger.
Die müssen aus z. B. Strom hergestellt werden.
Hier geht es aber um Primärenergie.
Wenn du irgendwelche Studien zitierst, musst du dann auch erklären können wie die Ergebnisse zustande gekommen sind?
Also bitte, hör mit dem Quatsch auf.
Pflanzenanbau für Kraftstoffe macht nur dann Sinn, wenn es keinen Flächenverbrauch gibt.
Die dafür angebauten Pflanzen gehören in die Vertikale Landwirtschaft.
Dann gibt es auch keinen kollateralschaden.
Toll haben wir uns diese Sachen entwickelt. Wann werden sie denn jetzt eingesetzt ? Wieviele Landwirte würden auf vertikale Landwirtschaft umstellen wollen? Biologisch oder konventionell oder wie ?
Entweder wir fangen endlich an unsere benötigten Flächen zu reduzieren oder die fehlenden Flächen reduzieren uns. Nicht nur durch fehlende Erträge sondern durch die Folgen weiter schwindender Biodiversität.
Eine Doku darüber zu produzieren ersetzt leider keine Umstellung von Landwirtschaft.