BTW 2025 | Wahl-O-Mat Wer mag

Am 23.02.2025 sind wieder Bundestagswahlen, pünktlich zu dieser Wahl wurde wieder der Wahl-O-Mat gestartet.

Hier könnt ihr wieder eure Ergebnisse teilen.

Und ich mache hiermit den Anfang…

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Gibt es dazu auch einen link?

Ach ja hier:

Äh… bei mir ist auf Platz 2 die PDF (Partei des Fortschritts) gelandet, die sich für für Technologieoffenheit und Forschung an Kernenergie, Small Modular Reactors einsetzt.

Ich glaube, ich muss das noch mal machen…

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es gibt auch das :

beim Wahlomaten kommt ein bisschen was anderes raus :sweat_smile: :

wobei, bei einem zweiten Anlauf, mit „konservativeren“ Haltung, kommen plötzlich die …Piraten hoch :sweat_smile:
(wohl weil die anderen extrem nach unten fallen :laughing: )

Sorry ich füge einen hinzu.

Von denen hatten wir doch jemanden hier im Forum

Du hast mehr Übereinstimmung mit den Grünen als ich :smiley:

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Nun steh doch mal zu Deiner hohen Affinität gegenüber Kernkraft, die bislang tief in Deinem Unterbewusstsein vergraben war - aber der Walomat bringt es an die Oberfläche/ins Bewusstsein - ihm bleibt einfach nichts verborgen :slight_smile:

Aber Spaß bei Seite - das ist der Grund, weswegen ich den Walomat für mich bestenfalls als Belustigung ansehe - er kann mir die echte Analyse von Wahlprogammen und handelnden Akteuren einfach nicht abnehmen…

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Ich nehm den Wahlomat auch nicht so ernst, nutze ihn aber dennoch bei jeder Wahl. Tatsächlich waren zu meiner Überraschung erstmals die Grünen die Nr. 1- er kann dann also doch nicht so schlecht sein, oder? Meine vorherige Nr. 1 „ die Partei“ fiel auf Platz 3 . Am Ende war die Werteunion und die BP sogar noch hinter der AFD.

wer kann sich denn das leisten heutzutage,
insbesondere für irgendwelche „exotische“ Parteien,
und wer tut es dann auch tatsächlich?

insbesondere als erste Orientierung sind diese Vergleichsportale eine sehr große Hilfe

denn da steht auch nicht so viel :

wenn es dann um die „Top10“ vom Wahlomat-Ergebnis geht, kann man sich getrost ins Detail begeben :sweat_smile:
einige Detailbetrachtungen gibt es schon beim Wahlomat-tuning
z.B.

wahlomat tuning.pdf (43,3 KB)

na ja, und man schaue auch was die einem meist entferntesten „5 Antipoden“ Unpassendes sagen… und hat man zumindest einen ersten Überblick

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Bei mir lagen die SPD und die Grünen punktgleich mit 76,1% auf Platz 1.

Es gibt allerdings aktuell keine Partei in Deutschland, die Umwelt-, Friedens- und Sozialpolitik glaubwürdig vereint. Eine „Bernie Sanders“ Partie hätte von mir vermutlich 90% Zustimmung.

Auf den letzten Plätzen die AFD und darunter noch die Bayernpartei - dabei mag ich das Bundesland!

Hier ein paar Hintergründe zum Wahl-O-Mat:

Diesmal musste alles schneller gehen. An einem Wochenende im Dezember, zwischen Ampelbruch und Weihnachten, hat die 38-köpfige Wahl-O-Mat-Redaktion alle vorläufigen Parteiprogramme gewälzt und überlegt: Was sind die Kernthemen, worin unterscheiden sich die Parteien? Daraus entstanden 80 Thesen, die an alle Parteien verschickt wurden. Diese mussten kurz und knapp begründen, wie sie zu den Thesen stehen.

Auf Grundlage dieser Begründungen wählte die Wahl-O-Mat-Redaktion die 38 besten Thesen aus. „Und zwar diejenigen, die möglichst eine große Spannbreite aller Themen zur Bundespolitik darstellen, aber auch jene, die in der Lage sind, zwischen allen möglichen Parteienpaaren zu dieser Wahl zu unterscheiden“, erklärt Pamela Brandt. Die Begründungen der Parteien können User*innen jetzt unverändert im Wahl-O-Mat nachlesen.

Es gibt auch Alternativen zum Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für Politische Bildung. Ob die Dinger was taugen ist mir allerdings nicht bekannt:

Agrar-O-Mat bei mir: SPD, Grüne [1]


  1. Der verwendet aber nur die Parteien im Parlament ↩︎

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Da sollte man sich mal echt hinterfragen…

Nee Scherz …die Fragen in diesem System sind ganz speziell auf bestimmte Haltung der Parteien ausgerichtet und die ganzen Plattformen die diese Fragen haben verwenden Sie unterschiedlich gewichtet bzw ausgerichtet. Manchmal muss man sogar überlegen welche Frage auf spezielle Parteien zugeschnitten sind nehmen wir mal die Frage zum Mindestlohn von 15 €, das ist ganz speziell eine Frage pro BSW. Obgleich man sagen muss wer dieser Frage zustimmt muss ja nicht unbedingt ein BSW Wähler sein. Hubertus Heil von der SPD strebt ja schon seit einigen Jahren eine Mindestlohn von 14 € an warum also sollten SPD Wähler dieser Frage nicht zustimmen.

Soweit also mal ein Beispiel.

Auch wenn sie Kernenergie ablehnt kann es ja eine ganze Menge andere Übereinstimmung geben die überwiegen.

Und du kannst im Wahlomat ja auch deine mit den Positionen der Parteien vergleichen und da auch schon eine ganze Menge Inhalte näher erfahren

Und by the way selbst wenn wir die kommerzielle Nutzung von Kernenergie ausschließen heißt das ja nicht unbedingt dass wir auf Erforschung der Kernenergie verzichten müssen.

Das ist aber auch schon relativ interessant, bei mir z.B war immer direkt hinter der CDU als letztes die AFD. Und jetzt steht bei mir immer als allerletztes die Werteunion, da sollte man mal über sowas sich Gedanken machen.

Wenn man bedenkt dass in den letzten Monaten bei Umfragen die Werteunion nicht innerhalb der Sonstigen gelistet war, stellt sich die Frage ist die Werteunion eine Gefahr für unser Land?

Wer kann sich das nicht leisten? wenn man mal von 8 Stunden Arbeit bei einer 5-Tage-Woche ausgeht - zugegeben, ein bißchen Fahrtweg hin und her noch dazu gerechnet, so bleiben pro Tag vielleicht eine Stunde, die man zur freien Verfügung hat - wenn man dann noch von 20 Stunden pro Wochenende ausgeht, die in Summe dann im Jahr ca. 1000 Stunden…
wenn wir uns nur 2x im Jahr für 8 Stunden mit den 20 wichtigsten Parteien befassen, so brauchen wir dazu „nur“ 320 Stunden … wobei das wahrscheinlich gar nicht nötig ist, da viele Parteien bei nur kurzer näherer Betrachtung ganz schnell rausfallen - wenn wir deswegen den obigen Wert nur vierteln, so bleiben also pro Jahr gerade mal 50-80 Stunden übrig - davon ist eine wichtige Informationsquelle die Nachrichten, die sich - hoffentlich - fast jeder sowieso allabendlich reinzieht…

Wer kann sich das also nicht leisten? Doch nur der/diejenige, die Politik bzw. politische Entscheidungen (dazu gehöt auch die Wahl) für so unwichtig hält, das es nicht wert ist, sich damit länger als 30 Minuten kurz vor der Wahl zu beschäftigen

Es st also weniger eine Frage des „sich leisten könnens“ den des „sich leisten wollens“.

Hier stellt sich wieder die Frage, welche Prioritäten man in seinem Leben setzt - mal kurz aus einer Laune heraus auch mal die AFD wählen wird der Tragweite dieser Entscheidung keinesfalls gerecht. Das ist nur bei einigen nicht recht angekommen - das gilt auch für den Walomat - in 5 MInuten durchklicken, und dann „wissen“, wen man wählt (das ist schon auch eine Suggestion dieses „Tools“) - das ist eine Herangehensweise, die völlig unterschätzt, was das in der Konsequenz - auch für das eigene Leben wirklich bedeutet.

All diejenigen, die das nicht tun, dürfen sich nicht wundern, wenn die Partei/Person, für die man sich durch dieses Eilverfahren entscheiden hat, plötzlich an der Macht ist, und ebenso plötzlich ganz schreckliche Dinge macht (s. USA).

Die Errungenschaften einer im großen und ganzen gut funktionierernden Demokratie in Deuschland seit 1948 hat dafür gesorgt, dass diese Dinge inzwischen als selbstverständlich wahrgenommen werden - ergal, wer regiert - das könnte ein böses Erwachen geben - nict zuletzt deswegen, weil die Prioritäten von vielen nur noch für dieses „Eilverfahren“ reicht. Jeder kann das aber anders machen!

Auch das halte ich für falsch - es impliziert, dass man 14 Tage vor der Wahl - ebenfalls wieder nur im Schnelldurchlauf - mal kurz 10 Parteien auf ihre Eignung vor den eigenen pers. Präferenzen quercheckt - wie soll das in der kurzen Zeit gehen?

Habe eine neue Webseite entdeckt, die wirklich mal die Wahlprognose präzise darstellt:


(Quelle zeitstimmen.org)

Dort gibt es auch noch diese Karte:

also bei allen ca. 30 Parteien die mitmachen, nachzuschauen, was sie zu jedem Thema genau sagen / wollen und wieso, braucht viele Stunden Freizeit, das machen nur Profis oder speziell Interessierte

ja, würde ich halb so unterschrieben :wink: _ich vermute aber, die Leute sind gewöhnt sich anzupassen, insbesondere bei Änderungen, die schrittweise kommen und nicht gleich alles auf einmal ändern…
Es ist eher eine Ausnahme, dass eine Partei an die Macht kommt und

__

also die Aussage „14 Tage vor der Wahl“ ist übertrieben, weil als Annahme nicht besonders gut die Realität abbildet,
denn man kriegt über die Medien ein kontinuierliches Bild von den Positionen der verschiedenen Parteien (zumindest der großen) jeden Tag…
Durch die Übereinstimmung bei den verschiedenen Wahlomat-Fragen mit Positionen der Parteien, kommt man schon insgesamt ziemlich nahe, zum passenden „Vertreter“… eben auch an die, die in den Medien gar nicht groß vorkommen.
Für diese ist die Wahlomat-Teilnahme-Möglichkeit ein wichtiges Podium…
Da erkennt man auch ziemlich klar, dass so viele ähnliche Positionen haben, dass z.B.
bei den nächsten Wahlen, eine Union oder Kooperation der progressiven Kleinstparteien, (wenn ausreichend vorangetrieben (diesmal war alles sicher zu kurzfristig)),
bestehend nehmen wir an aus
Tierschutzpartei, Volt, DiEM25, die Partei, ödp, Piraten (und PdF, Menschliche Welt, und evtl. paar andere noch (?))
alle zusammen als eine Allianz, über die 5%-Hürde kommen könnten …

_ btw, ich hätte gedacht, dieser Thread würde mehr politischen Austausch bringen, durch mehr „Wahlomat“-Profile :wink: ?
oder über mehr Auseinadersetzung über die einzelnen Fragestellungen in den verschiedenen „Wahlomaten“ ?

Tja, alle 4 wochen 3 Stunden „Wetten Dass…“ schauen, braucht im Jahr ebenfalls viele Stunden - oder die Zeit, die doch eine Menge Leute an Stammtischen im Jahr verbringen - oder für viele andere Dinge im Leben (mein Gott, wenn ich überlege, wie viel Zeit ich früher am Schachbrett verbracht habe - 2mal in der Woche 5 Stunden Training, und am WE Turniere (4-5 Stunden/Partie) - aber leider keinen Zeit haben, wenn es um so unwichtig Themen wie Umwelt, Krieg und Arbeitsplätze geht…

Ist es nicht seltsam, dafür „leider“ keine Zeit zu haben, eeil das nur etwas für „speziell Interessierten“??? Wie kann man bei der aktuellen Bedrohungslage für diese Dinge kein Interesse haben - und hinterher aber genug „spezielles Interesse“ zu haben, das Ergebnis zu kritisieren und sich im Rundumschlag zu beschweren?

Ich halte das für eine ganz billige Ausrede. So, wie nach '45 es leider auch keiner gewusst hat, weil dazu eben auch das „spezielle Interesse“ notwendig gewesen wäre, das Buch, dass sowieso jeder zu Hause hatte, tatsächlich zu lesen, und/oder rechtzeitig die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Und wenn Du schon so nachsichtig mit den Leuten bist - warum dann nicht auch die gleiche Nachsicht mit den vertretern des Kapitalismus üben, die über all den Anstrengungen des Unsetzens des eigenen Vorteils leider auch kein „spezielles“ Interesse entwickeln, sich mit den Auswirkungen ihres Tuns auseinander zu setzen - neben dem Faktum der Ausrede misst Du da m.E. auch noch mit zweierlei Maß, da Du die einen ob ihres unverantwortlichen Treibens scharf kritisierst, und die anderen unverantwortlich Wählenden/->Handelnden entlastest, da sie „leider“ nicht über die speziellen Interessen verfügen.
Wer derzeit AFD wählt, handelt unverantwortlich!

Bist Du sicher, dass Du das so aufrecht erhalten willst - oder habe ich Dich falsch verstanden?

ich bin nicht nachsichtig, ich verkenne aber auch nicht die Situation: Der Output den sie meinen oder empfinden zu haben, durch ein „Stammtisch-Schachspiel-Hobby“, ist für sie höher, als wenn sie sich mit den Kleinunterschieden der Parteien in ihrer Freizeit beschäftigen würden…

und es ist dabei auch nicht so, dass sie bisher alle und ausreichend erkennen konnten, in welcher Lage sie in Wirklichkeit sich befanden, also den „Ernst der Lage“ - da nimmt aber gerade die Krise auf verschiedenen Ebenen doch immer weiter zu, entsprechend erwarte ich auch zunehmend „Alarm“-Reaktionen bei den Menschen, u.A. auch mehr Erkenntnisse und Handlungen
(auch wenn momentan hauptsächlich Bashing auf Migranten entsteht)

stimmt so auch nicht, denn
sind das überhaupt andere Leute unbedingt, als die, um die es oben geht?, eher nicht -
die die nicht genug verstehen (können oder wollen) und sich mit Politik eher wenig beschäftigen, und ihren vorgefassten, oberflächlichen oder gar keinen Überlegungen folgen, unterstützen weiterhin auch mit ihrer Haltung und Handlung das etablierte bisherige System ( = „unkontrollierter Kapitalismus“)

darüber hinaus, diejenigen aus der o.e. Gruppe der „nicht politik-interessierten“, die sowieso den „Kapitalismus ablehnen“, sind auch nicht unbedingt das dringenste Problem mMn ( - außer es handelt sich um welche mit rechter Gesinnung (couleur-unabhängig) ! - bei den man aber sowieso nicht „nachsichtig“ ist…:wink: )

die Unterscheidung ist erst mal zu machen,
zwischen denjenigen die bewusst und absichtlich das „schlechte System“ unterstützen, und denjenigen die es nicht voll bewusst und absichtlich unterstützen

die ersten, die eben bewusst und absichtlich das „schlechte System“ unterstützen sind auch Vertreter und teils auch „Mit-Produzenten“ des „schlechten Systems“, die sind in erster Linie entsprechend scharf zu kritisieren

die zweiten, die nicht bewusst und absichtlich das „schlechte System“ unterstützen sind eher „nur“ Mitläufer und insofern Reproduzenten des „schlechten Systems“, die sind in erster Linie aufzuklären und darüber hinaus danach entsprechend ggf. zu kritisieren

da bin ich zu dieser Gruppe bei deiner Kritik auch mit bei, ich denke da unterscheiden sich unsere Positionen nicht wesentlich…

btw, wir sollten dabei nicht vergessen, dass beide o.g. Gruppen, gleichzeitig ursprünglich auch Opfer des Systems sind, weswegen man deren Menschenrechte nicht vergessen sollte :wink:

ich schalte vor solchen Aussagen, als Filter gern immer, eine Zielgruppen"analyse" :innocent: _ s.o.

jetzt weiß ich nicht was du meinst, dass ich aufrechterhalten will …?