Aktuell bekommen wir immer mehr Informationen über China mit welchen Projekten das Land den Westen nicht nur überholen will sondern auch hinter sich lassen möchte.
Beim Klimaschutz fängt es an China hat schon bereits 2024 seine Ziele erreicht und schafft jetzt sogar mehr Klimaschutz als der Westen nicht nur durch den Bau von weitaus mehr solaranlagen und windkraftanlagen sondern auch in dem China der Wüste wieder Land abnimmt und begrünt und das im großen Stil (China besteht aus einem Viertel seines Landes aus Wüsten)
Mega Bauwerke die in China gebaut werden lassen deutsche ingenieurskunst auch längst hinter sich. auch wenn man natürlich sagen muss china baut meist neues auf der grünen Wiese und hat damit wenig mit Altlasten zu tun und natürlich auch gibt es wahrscheinlich nicht so extreme Vorschriften wie bei uns aber als Beispiel hat man jetzt für einen mega Bahnhof der fünfmal größer als der Berliner oder der in NYC ist, nur 38 Monate gebraucht.
Er ist noch nicht ganz fertig aber er wird jetzt schon genutzt.
Und die Architektur mit dem Kelchstützen lässt sogar den Stuttgarter Bahnhof von Neid erblassen.
China ist sicher bereits vor dem Westen und jedenfalls vor Deutschland, wenn es um die Umsetzung von Großprojekten geht. Dort fahren übrigens auch die Züge pünktlich und zuverlässig. Die Fortschritte in der Elektrifizierung sollten jedem auch klar machen, dass das die Zukunft ist. Ansonsten geht es ja nicht so sehr um einen Wettkampf der Nationen. Viele deutsche Firmen kooperieren inzwischen auch mit chinesischen Firmen. Z. Bsp. die von allen erwartete Super Feststoffbatterie wird vermutlich ein Ergebnis solcher Kooperationen und wird in allen Autos zukünftig verbaut werden, also auch von Stellantis, Mercedes etc, und nicht ein großer
Vorsprung für chinesische Autos sein.
Das ist ein wichtiger Punkt, das hat aber weniger technologische als politische Gründe. Wir Grüne gehörten (in der Vergangenheit, hoffe ich) leider auch zu diesen politischen Gründen.
Vielleicht noch der Hinweis, dass die chinesische Wirtsschaft derzeit mit einem typischen kapitalistischen Problem kämpft, nämlich der Überproduktion. Das führt erst einmal zu einem harten Wettbewerb mit sehr geringen Gewinnen. Eigentlich müssten jetzt nach den Marktgesetzen Einsparungen und Produktionsrückgänge erfolgen, natürlich mit Personalabbau. Nur Arbeitslosigkeit ist eben sowohl in unserer Gesellschaft als auch in China ein gesellschaftliches Problem. Insofern ein spannender Prozess.
Ob das ein typisches Problem des Kapitalismus ist, weiß ich nicht, es ist halt der Schweinezyklus. Aber klar, in einer Mangelwirtschaft kann so etwas nicht vorkommen.
In China kommt noch, z.B. im Baugewerbe, und falsche Steuerung durch den Staat hinzu
Die Fragestellung geht davon aus, daß es ein irgendwie geartetes Maß gibt, bei Technologie eine Skala zu konstruieren. Wie viel Meter „Vorsprung“ ergeben sich durch mRNA, wie viel durch bessere Batterien?
Die ganze Fragestellung kommt aus einem Verständnis einer Führungsrolle des Westens
Und ja wir waren lange Zeit führend darin, diesen Planeten zu zerstören. Zeit das sich das ändert.
Genau, es ändert sich schon. Jetzt sind es die Chinesen und Russen, die den Planeten zu zerstören versuchen. Das gute ist: es wird auch ihnen nicht gelingen.
Wenn schon, dann bitte " auch" noch den Planeten zerstören, wobei derzeit allerdings kein Land die erneuerbaren Energien mehr vorantreibt wie China. Insofern sollten wir demütig auf uns selbst blicken. Den Planeten werden wir nicht vernichten, die Menschheit könnte aber schon sein, aber auch da gibt es ja noch Hoffnung.
ich weiss nicht, ich würde aber sagen, dass das eher ein volkswirtschaftlich bezogenes Denken ist.
Richtig wäre allerdings schon den jetzt notwendig zu vollziehenden Technologietransfer global zu sehen. Ich glaube die Wirtaschaft selbst ist da längst internationaler aufgestellt.
Und bei den anderen: Wie viele technologische Felder gibt es und wie messe ich dort jeweils den Vorsprung bzw. Rückstand. Welche dieser Felder sind wie zu gewichten.
Nur ein Beispiel: Ferrari oder BMW mögen weltweit führend sein, wenn es um die Technologie von Explosionsheizungsmotoren geht. Aber zählt das noch als technologischer Vorsprung? Und wenn ja, mit welchem Faktor?
Sorry. Off-Topic, du hast Recht.
@bieserGu Das mit der Führungsrolle des Westens hatte ich als Kritik an der Fragestellung gemeint. Die Frage fast eine Gruppe von Staaten zusammmen (Der Westen - wer gehört da eigentlich genau dazu?). Dann wird eine Dimension definiert: Die „Technologie“ und ein „Gegner“ (China) und die Frage ist: Wer liegt vorn?
Meine Gegenfrage ist in etwa: Wie misst man das überhaupt und warum ist das relevant?
Das ist eigentlich keine Frage, sondern eher ein Fragekomplex. Ich glaube tatsächlich, dass es keinen technologischen Wettstreit der Nationen gibt, da ja der Kapitalismus weltweit konkurriert und die Unternehmen auch weltweit kooperieren . Schaut man heute mal ein E- Auto von VW, Stellantis und selbst von dem Urvater der Hybrid Autos Toyota an, findet man eine Menge chinesischer Technik und es gibt bei fast allen großen Autohersteller Koopertionen oder Joint Ventures mit chinesischen Firmen, deshalb ist aber VW, Renault oder Toyota noch kein chinesischer Hersteller. Allerdings sind diese chinesischen Firmen auch keine Konkurrenz, sondern Partner. Die volkswirtschaftliche Betrachtung ist dann wieder eine andere, da ist eigentlich nur relevant wer imInland produziert, Steuern zahlt und Arbeitsplätze schafft. Deshalb ist ein Verkauf eines in Deutschland produzierten Teslas für die Volkswirtschaft besser, als ein in Shanghai produzierter VW. Und insoweit relativiert sich auch die Frage nach einen national bezogenen Technikbegriff. Bei dem will ich es mal belassen, man kann das noch weiter diskutieren, wenn es im Infrastrukturmaßnahmen ( die ja eher wieder national sind) , oder eben um die Frage was ist technologisch überhaupt fortschrittlich geht.