Da will ich dir nicht widersprechen. Letztlich entscheidet die Gesamtbilanz. Allerdings müsste so eine Anlage deutlich mehr CO2 entfernen, als für deren Errichtung und Betrieb freigesetzt wird. Sonst kann man die Sache gleich unter Ulk verbuchen.
Die o. g. Methode der CO2- Reduzierung wäre mit einem gigantischen technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Und auch mit erheblichen Eingriffen in die Natur durch zusätzliche Wind- und Solarparks. Das würde sich nicht nur nicht positiv, sondern eindeutig negativ auf die Lebensqualität der Menschen auswirken. Letztlich würde so ein Weiterwursteln-wie-gehabt subventioniert. Was nützen mir bis zum (Er-)Brechen volle Regale beim Discounter, wenn am Ende meines Geldes immer noch viel Monat übrig ist? Nur mal ein paar Beispiele: Ein konsequenter Tier- und Umweltschutz in der Landwirtschaft würde zwar so manches verteuern , könnte aber so auch zu einem bewussteren Konsumverhalten beitragen. Letztlich mehr Qualität auf dem Teller. Oder der PC, an dem wir sitzen. Dass das, was uns Microsoft gern als Fortschritt verkauft, tatsächlich diese Bezeichnung verdient, können die jemandem erzählen, der sich den Hut mit dem Hammer aufsetzt. Als User wir man gezwungen, stets in neue Geräte zu investieren, obwohl die alten durchaus noch ihren Dienst versehen. Ich denke auch an andere technische Geräte, an Möbel oder Kleidung. Dinge, die früher repariert oder aufgehübscht wurden, wenn nötig. Ich gehöre jedenfalls nicht zu den Konsumidioten, die stets etwas Neues brauchen, weil sie sich an dem bereits Erworbenen sattgesehen haben oder ganz einfach den Erlebniseinkauf brauchen wie ein Säufer seinen Stoff.
Diese Nachhaltigkeit allein würde das CO2-Problem zwar nicht lösen, wäre aber ein großer Beitrag dazu.
Das Ergebnis dieser Prüfung hängt ganz wesentlich vom technologischen Stand ab. Wie es also in 10 oder 20 Jahren aussieht, wissen wir nicht.
DAC ist schwierig CCS (also das CO2 direkt an der Quelle, wo die Konzentration hoch ist, abscheiden) scheint mir die bessere Variante.
Acht Milliarden Menschen können ohne erhebliche Eingriffe in die Natur nicht existieren. Wieso Solarparks in Wüsten sich negativ auf unsere Lebensqualität auswirken, erschließt sich mir nicht.
Wenn Du PV und Windenergie ablehnst, wo willst du Energie hernehmen?
Gegen Solarparks in Wüsten habe ich eher keine Bedenken. Allerdings werden momentan sogar wertvolle Acker- und Naturflächen damit beglückt. Selbst vor Landschafts- und Naturschutzgebieten macht man nicht halt. Ich habe wirklich nichts gegen die Erneuerbaren. Nur die sind wirklich zukunftstauglich. Ich habe nur etwas gegen diese Gigantomanie. Jede Hundehütte, jeder Mülltonnenstellplatz, jedes Carport usw. usf. kann mit Solarmodulen bestückt werden. Auch bei der Windenergie sind kleinteilige Lösungen möglich. F… “Think Big”! Ganz ohne Eingriffe in die Natur geht es nicht. Denn um uns im wahrsten Sinne des Wortes zum Affen zu machen, fehlt uns das Fell. Ohne dieses könnten wir nur in den Tropen überleben. Und uns mit den anderen Primaten ums Futter streiten. Aber diese Eingriffe sollten wenigstens eingermaßen umweltverträglich erfolgen. 8 Milliarden- und täglich werden es mehr. Papst Franziskus sagte mal, de Katholiken müssten sich nicht wie die Karnickel vermehren. Beziehe ich aber auch auf alle anderen. Pflanzt Gummibäume! Und das mit dem CO2 bekäme die Natur schon hin. Nur müssen wir Menschen endlich aufhören, sie in grober Weise zu vergewaltigen. Die Natur ist nicht die Hure der Menschheit, sondern deren Lebenspartnerin.
Derweil steckt die EU Milliarden Euro in den Bau eines Fusionkraftwerks ITER in Cadarache ( Tokamak) und der Bund (und auch noch die EU) parallel dazu Milliarden in das Wendelstein-Experiment in Greifswald (Stellator), das jetzt frische Milliarden braucht, um den Schritt zum „halbtechnischen“ Maßstab zu tun.
Das alles hat zwar nur indirekt mit dem Thema dieses Threads zu tun, aber es geht auch um CO2-freie Energieerzeugungstechnik, die - so die Befürworter - unbegrenzte Energiemengen weitgehend risikofrei bereitstellt.
Ich selbst schwanke in der Beurteilung der Projekte, die ja schon Milliarden verschlungen haben und weiter verschlingen werden. Es gibt - auch in Deutschland - einige Start-ups, die schnelle Fortschritte versprechen. Sollte man da von staatlicher Seite weiter finanzieren? Wie groß das Risiko der Fusionstechnik wirklich? Macht es heutzutage Sinn, auf eine zentralisierte Energieerzeugung zu setzen?
Was meint ihr dazu?
Es gibt so riesige Flächen z. B. über Parkplätzen.
Besser erst die für PV nutzen .Nebenbei werden dann die Fahrzeuge vor Sonne usw. geschützt und man kann den Strom gleich zum Laden von E-Fahrzeugen nutzen.
Dann können viel Äcker so bleiben wie sie sind.
Und man die für Agroforstwirtschaft nutzen um durch die Bäume CO2 aus der Luft zu holen.
Ich habe schon mehrere Petitionen mitgezeichnet, die eben das verhindern wollten. Mag sein, dass die Petenten bei der Qualität dieser Flächen etwas aufgeschnitten haben. Aber auch weniger wertvolle Äcker können durchaus rentabel bewirtschaftet werden. Wir können unsere Fresssalien zwar auch importieren, doch das geht in den Exportländern schon jetzt massiv zu Lasten bedeutender Naturflächen und der einheimischen Bevölkerung (Landgrabbing). AgriPV ist sicher eine interessante Option, aber nichtalle Kulturen eignen sich dafür.
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Oder einfach die Natur machen lassen. Hinter unserem Wohnblock befindet sich das einst von der NVA genutzte Sportgelände. Der größere Teil wird von unserem Regionalen Sportverein genutzt. Die Sportgeräte, an denen wir uns damals trimmen sollten, wurden vor mehreren Jahren abgeräumt. Dort hat sich ein Wäldchen entwickelt. Forstwirtschaftlich zwar nicht gerade wertvoll, aber ökologisch durchaus interessant.
Was verstehst Du unter “aufgeklärter, grüner Politik”? Das Menschsein besteht doch nicht nur aus Fressen, Saufen und sonstigen eher animalischen Aktivitäten. Inwiefern Religion und Philosophie eine echte Orientierung bieten, lasse ich dahin gestellt sein. Aber Mensch sein bedeutet, sich auch darüber Gedanken zu machen. Nicht nur über den Sinn des Lebens, sondern eben auch über die Art und Weise, Probleme zu lösen und über den Umgang mit dr Natur, die uns allemal erhaltenswert sein sollte.
Schön und gut, man muss ja nicht überall PV hinbauen. Aber nicht jeder Acker muss unter Naturschutz gestellt werden.
Mit dem Ziel, die Umwelt lebensfreundlich zu erhalten, aber ideologie-frei, ohne 40 Jahre alte Glaubenssätze, pragmatisch, nicht nur wissenschafts- sondern auch technologie-freundlich, unternehmerfreundlich.
Aber hauptsächlich. „Saufen“, solange es sich nicht um Wasser handelt, würde ich allerdings ersetzen durch eine andere animalische Tätigkeit, die für den Fortbestand der Spezies extrem wichtig ist, ersetzen.
Ackerbau muss sein, sollte aber eher minimiert werden, wenn möglich.
Wenn es Petitionen waren, würde ich tatsächlich auch davon ausgehen, dass aufgeschnitten wurde.
Laien denken oft, dass Wälder am besten CO2 speichern und am artenreichsten sind, während sie Grünland wegen pupsender Kühe für schlecht halten.
Wir können dort weitermachen. Hatte ich da nicht schon was gesammelt?
Fausregel, die man eben wissen muss, ist doch einfach: Wenn Sauerstoff da ist, wird mineralisiert. Pflug und all die Bearbeitung bringen regelmäßig O2 ein und - fertig.
Da braucht es keine Zahlen, die eh niemand haben will.