CO2 aus der Atmosphäre entnehmen

Dann hast du wohl die KI das Falsche gefragt.
KI ersetzt das selber denken nur unzureichend.

Das habe ich als bessere Alternative vorgeschlagen.
siehe auch hier:

@Kalo hat es ja auch noch mal erklärt:

Ich brauche auch keine KI um zu begreifen, dass es effizienter ist das CO2 herauszuholen wo eine höhere Konzentration vorliegt.

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Nochmal es geht um das DACCS-Verfahren! Wiederlege mir bitte folgendes sachlich mit Argumenten! @kalo ging es hingegen um Abscheidung und Speicherung (CCS).

Das bedeutet:
:backhand_index_pointing_right: DACCS profitiert kaum von lokalen CO₂‑Hotspots.

:compass: Was für DACCS wirklich wichtig ist
Stattdessen entscheidet die Standortwahl über:

:small_blue_diamond: 1. Energiequelle
DACCS braucht viel Energie. Ideal sind Orte mit:

Geothermie (Island)

Solar/Wind (Wüstenregionen)

Wasserkraft

:small_blue_diamond: 2. Platz
DACCS‑Anlagen sind groß.
Industriegebiete sind oft zu eng.

:small_blue_diamond: 3. Nähe zu CO₂‑Speicherstätten
Z. B. geologische Formationen unter der Nordsee.

:small_blue_diamond: 4. Kühlung
In sehr heißen Regionen sinkt die Effizienz.

Die optimale Standortwahl richtet sich daher nach Energie, Platz und Speicherinfrastruktur – nicht nach lokalen CO₂‑Konzentrationen.

Nur weil ich dafür die KI ersuchte, bin ich es trotzdem wert zu erfahren, warum Du beharrlich etwas anderes für richtig hältst. Ich verstehe ja, dass CO2 logischer Weise eine höhere Konzentration in der Nähe von Emissionen in der Luft erzeugt. @kalo brauchte mir das nicht für logisch erklären.

Ich habe hier diesen Thread eröffnet, weil ich schlauer werden wollte. Dann helft mir doch bitte effektiver als so! Denn das würde ich als integer bezeichnen!

Wenn du nicht begreifen willst, dass es um die Nennung einer effizienteren Alternative zu DACCS ging, kann ich dir auch nicht mehr helfen

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Darum ging es gar nicht, das hat niemand so argumentiert. Es ist als wenn ihr die Steuern erhöht, Unternehmen kaputt gehen, und hinterher meint erklären zu müssen, dass es Euch eigentlich um eine andere Steuer ging und Ihr trotzdem fein raus seid, weil ihr halt die Grünen seid! Das ist echt krank und nicht viel besser als der Nationalsozialismus mit seiner kranken Idee, die bis zum letzten Moment verteidigt wurde!

Wenn ihr das so meint, dass CCS besser ist als DACCS, dann argumentiert in der Antwort auf meinen Beitrag und meint bitte nicht besserwisserisch daherkommen zu müssen. Das ist das warum Euch die Leute in der BRD hassen!

„Direkt an der Quelle“ ist für mich im Schornstein, also CCS. Drücke dich einfach genauer aus.

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Ich bin keine Wissenschaftlerin und habe deshalb vermutlich keine große Ahnung.

Aber mein logisches Denken sagt mir, die erste und beste Lösung ist immer noch, die Erzeugung von CO 2 zu vermeiden.

Vielleicht gibt es Möglichkeiten, CO 2 aus der Atmosphäre zu nehmen, wenn es wirklich funktionieren sollte, habe ich natürlich keine Bedenken.

Die Frage, die ich mir aber stelle, ist, wie und auf welche Kosten?

“Wenn unter diesen Vorgaben dennoch Kohle zur Stromgewinnung genutzt werden soll, dann müsste das CO2 im Kraftwerk abgetrennt werden, bevor es die Atmosphäre erreicht. Das abgeschiedene CO2 kann anschließend an Land oder im Meer in geeigneten Formationen verpresst und gespeichert werden. Dabei müsste sichergestellt sein, dass das CO2 auch tatsächlich im Untergrund bleibt und nicht in die Atmosphäre entweicht.

Weil es in Norwegen eine hohe Steuer auf CO2 -Emissionen gibt, wird das bei der Erdgasreinigung abgetrennte CO2 in den Meeresboden gepumpt und dort in ein bis drei Kilometer Tiefe in Sandsteinformationen gespeichert.

**Allerdings wurde eine Vielzahl an Schwachstellen in den Deckschichten gefunden (z. B. alte Bohrlöcher, Risse im Meeresboden, natürliche Erdgasquellen).** An diesen Schwachstellen könnte in Zukunft CO**2 entweichen. Die im Projekt erhobenen Daten und entwickelten Modelle zeigen, dass die Emissionen am Meeresboden sich pro Jahr auf etwa ein bis 100 Tonnen belaufen könnten. Das freigesetzte CO2 würde sich rasch im Bodenwasser des untersten Meeresstockwerks auflösen und zu einer Absenkung des pH-Werts führen. Das Meerwasser würde saurer und auf einer Fläche von etwa zehn bis 1000 Quadratmeter um die Ausstrittsstelle würde die Lebewelt am Meeresboden geschädigt.”

Was sollt’s: (!!!)

”Insgesamt zeigen die Untersuchungen, dass die CO2-Speicherung im Meeresboden zwar keine hundertprozentige Sicherheit bietet, dass aber die zu erwartenden CO2-Austritte und Schäden relativ gering sind. Kraftwerke können also in Zukunft mit CO2-Abscheidung betrieben werden.

Mich persönlich beruhigt dies aber absolut nicht.

Aber die Hauptsache ist halt, man kann weiterhin Kraftwerke betreiben. (?)

Sarkasmus:

Na ja, die Meere werden eh bereits durch den von Menschen gemachten beschleunigten Klimawandel geschädigt.

Wenn wir Negative Emissionen auch in einem großen Maße benötigen, dann würde die DACCS-Verfahren eine Ergänzung oder sogar vielleicht eine Basis sein, die Erderwärmung durch die CO2 Gase einzudämmen. Ich verspreche mir mehr von Technologieoffenheit als von Engstirnigkeit oder dem Motto, es hätt noch immer jot jejange mit alleine den CC2-Verfahren, obwohl gleichzeitig immer mehr Wälder, sogar die gerade aufgeforsteten abbrennen.

Der Kern dieses Threads (siehe Eingangsbeitrag) war ja, dass wir eher sehr stark in die Märkte und Forschung derartiger Technologien investieren, what ever it takes, anstatt Kriege weiterlaufen zu lassen, what ever it takes. Das hast Du nicht begriffen! :wink:

Technologieoffenheit ist o. k., aber wo @Kalo Recht hat, hat er Recht! In Kraftwerksabgasen, die zum Schornstein geleitet werden, liegt der CO2-Anteil im zweistelligen Prozentbereich, in der Umgebungsluft bei etwa 0,04 Prozent. Bei letzterer müsste mehr als das 100-fache die Apparatur durchlaufen, um den Klimakiller herauszubekommen. Meine sonstigen Bedenken habe ich hier klar formuliert.

Dagegen kein Widerspruch. Nimmt man jedoch das gerne von Politikern der Union zitierte China mit seiner riesenhaften Volkswirtschaft, werden Einsparungen dort, wie auch weltweit nicht ausreichen und wahrscheinlich auch die CC2-Verfahren nicht, um Negativemissionen addieren zu können.

In einem anderen Thread wird übers Wetter diskutiert. Der versiegende Golfstrom wird es wahrscheinlich vorübergehend anders machen für unsere Breiten, was mehrere Wetter über längere Sicht, also das Klima betrifft. Insgesamt heizt sich die Erde aber weiterhin auf.

Wann das Erdklima vollends kippen kann ist m. E. noch nicht durchgehend genug erforscht. Jedenfalls kämen wir bei 4 bis 5 Grad Erdklimaerwärmung in einen Bereich den Menschen auf der Erde noch nicht erlebt hatten und bestimmt katastrophale Wirkungen nicht nur punktuell auf der Erde hätte.

DACCS - Verfahren sollten daher nicht gleich vom Tisch, da CCS-Verfahren möglicherweise nicht ausreichen könnten, oder gibt es genau dazu Studien?

Ja, CCS kann nur den Eintrag von weiterem CO2 verhindern, es holt bereits vorhandenes nicht aus der Atmosphäre.

Man muss als erstes das machen, was pro eingesetztem Euro am meisten CO2 reduziert.
Ist doch logisch.
Da ist technisches DACCS derzeit nicht die erste Wahl.

Das CO2 an der Emissionsquelle sofort abzuscheiden ist sinnvoll. Dort ist die Konzentration hoch. In der Umgebungsluft wird die Konzentration durch Zirkulation sofort weniger. So dass es sich aus verschiedenen anderen Gründen nicht mehr lohnt, die Negativemissionen z.B. in der Nähe von Kraftwerken aus der Atmosphäre zu entnehmen, sondern dort wo andere Standortvorteile, wie

  • Energie
  • Platz
  • CO2 Speicherstätten in der Nähe
  • Kühlung (in heißen Regionen)

vorhanden sind. Die höhere Konzentration verliert bei DACCS die Relevanz, was aber wie @Kalo im letzten Beitrag schreibt, nicht dagegen spricht, erstmal Negativemissionen zu erreichen. Welches Verfahren dafür taugt, darüber dass DACCS ineffektiv gegenüber noch mal anderen Verfahren arbeitet, wird zu überlegen sein. Wichtig ist, dass wir Negativemissionen brauchen werden, darüber ist man sich bereits in der Wissenschaft einig.

Mich würde mal interessieren, wie du das energetisch angehen würdest.
CO2 ist ein Gas ohne Interesse an einer Reaktion.

Mozärtlich nahm er sie beim Händel, führte sie hinunter zum Bach und pflückte einen Strauß aus dem Blumenbeethoven. Dann wurde er spitz Vivaldi und es wurde gebrahmst, dass der Haydn wackelte.
Nun haben sie einen kleinen Mendelssohn und wissen nicht wo Hindemith.

Also: Wo Hindemith?

Ganz ehrlich gesagt, liegen mir Themen wie Wirtschaftspolitik, die Gesellschaft und Sozialpolitik näher. Ich finde jedoch, dass grüne Themen Wissensbereiche eröffnen und hatte diesen Thread eröffnet, um mich von Euch mehr Informationen zu beschaffen. Es läge daher näher, ihr erklärt, denn dass wir ohne Negativemissionen im Jahre 2050 bei Netto 0 herauskommen, ist bei unseren wachsenden Volkswirtschaften auf der Erde unrealistisch.

Du wiederholst, was Du vorher bereist geschrieben hattest:

Du hattest jedoch bereits etwas Interessantes dazu verlinkt gehabt:

CO2-Entnahme aus der Atmosphäre - wie geht das? | BR24

Dieser Link enthält diesen Film: So werden wir CO2 in der Luft wieder los | beta stories , der das Problem aufzeigt.

Also Du könntest Dir doch die Antwort selber geben! Stattdessen nun so weiterzumachen, obwohl man weiß, dass es nicht reichen wird, dann verlieren die Grünen nach der Friedenspolitik grauer Vorzeit auch noch das Standbein Klimapolitik. Wer soll denn da Gas geben, wenn nicht Ihr?