CO2 Werte in unserer Luft

.. und was eine entsprechende Veränderung der Werte für uns bedeuten könnte.

Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht ob es sinnvoll wäre den CO2-Gehalt in unserer Luft mal etwas darzustellen die Anteile die wir in unterschiedlichen Bereichen haben wie er sich in der Geschichte geändert hat und wann es für uns gefährlich wird und so kam es dann zu folgenden Angaben:

ppm g/m3
CO2 Gehalt vor der Industrialisierung 280 0,5
CO2 Gehalt vor 100 Jahren 300 0,54
CO2 Gehalt heute (laut NOAA) 421 0,76
CO2 Gehalt in Wohnräumen 400 - 1.000 0,7 - 1,8
CO2 Gehalt in Büros bis 2.000 bis 3,6
CO2 Gehalt in Gewächshäusern 1.000 - 1.200 1,8 - 2,2
CO2 Anteil bei der Taucherkrankheit ggf Äquivalent zu Stickstoff 5.000 ab 9

Bei exponentiellen Anstieg (der aktuell beobachtet wird) haben wir den Wert der für uns kritisch wird vielleicht sogar schon in 100 Jahren erreicht. Die Anstiegskurve muss daher deutlich abgeflacht werden. (flatten the curve, dieser Begrifflichkeit hatten wir schon einmal bei Corona gehört)
Aber die Lebensqualität würde schon weitaus früher uns genommen werden.
Denn bereits ab 2000 ppm der Oberwert für Büros fangen bei uns ja schon die Kopfschmerzen an.

Bedenkt man der Argumente der Klimaleugner für die ja wenige Gramm ja gar nichts sind sollte eine solche Tabelle schon mal ein bisschen zum Denken anregen.

Und bedenkt man dass normalerweise ein CO2-Anstieg auch einen erhöhten Pflanzenwachstum verursachen sollte (für höhere Sauerstoffproduktion), wir die Natur aber gar nicht das machen lassen, durch Abholzen der Regenwälder, Bekämpfung von Neophyten etc. haben wir noch eine weitere unbekannte in dieser Berechnung, die uns vielleicht schon viel viel früher an die Grenzen führen könnte.

Hier auch noch ein paar Szenarien von Chat GPT (lineare Anstieg):

SSP1-1.9 (Ambitionierte Reduktion, sehr nachhaltige Entwicklung)

CO2-Konzentration 2100: ca. 400–550 ppm; 2200: ca. 500–900 ppm
Globale Temperaturanstieg bis 2100: ca. +1,0 bis +1,8 °C gegenüber 1850–1900
Extremereignisse: geringere Zuwächse, häufiger mildere Hitze, moderate Starkniederschläge
Meeresspiegel: moderater Anstieg
Ernährung/Landwirtschaft: robustere Anpassung, geringerer Druck

SSP1-2.6 (ambitionierte, aber moderat ansteigende Emissionen)

CO2-Konzentration 2100: ca. 450–650 ppm
Temperatur 2100: ca. +1,0 bis +2,0 °C
Extremereignisse: leicht erhöhte Risiken, überwiegend kontrollierbar
Meeresspiegel: moderat ansteigend

SSP2-4.5 (Mittlerer Emissionspfad, moderat fortschreitend)

CO2-Konzentration 2100: ca. 700–900 ppm
Temperatur 2100: ca. +2,0 bis +3,0 °C
Extremereignisse: häufigerere Hitzeperioden, stärkere Niederschläge in manchen Regionen
Meeresspiegel: signifikanter Anstieg

SSP2-8.5 (Hohes Emissionsszenario, „Geschäft so weiter“)

CO2-Konzentration 2100: ca. 900–1200 ppm
Temperatur 2100: ca. +3,0 bis +4,5 °C
Extremereignisse: deutliche Zunahme extremer Hitze, Starkregen, Dürren
Meeresspiegel: signifikanter Anstieg

SSP3-7.0 (Regionale Rivalität, hohes Emissionsniveau, langsame Entwicklung)

CO2-Konzentration 2100: ca. 800–1100 ppm
Temperatur 2100: ca. +2,5 bis +4,0 °C
Extremereignisse: regionale Belastungen, Hitze, Dürren variieren stark
Meeresspiegel: nennenswerter Anstieg

SSP5-8.5 (Fossil-intensiv, schnelle Entwicklung)

CO2-Konzentration 2100: ca. 1100–1500 ppm
Temperatur 2100: ca. +3,5 bis +5,0+ °C
Extremereignisse: sehr häufige, intensive Hitzepeaks, Starkregen, Stürme
Meeresspiegel: großer Anstieg

Hypothetischer exponentieller Pfad (Verdopplung alle 30 Jahre)

Zeitraum: 2020 bis 2100 (und bis ca. 2160 für längere Projektion)
CO2-Konzentration 2100: ca. 1000–1600 ppm; 2150: ca. 1800–2600 ppm
Globale Temperaturanstieg 2100 gegenüber 1850–1900: ca. +3,5 bis +5,5 °C; 2150: +5,0 bis +9,0 °C
Extremereignisse 2100: häufiger/extremer Hitze, intensivere Extremniederschläge; Dürren in vielen Regionen
Meeresspiegel 2100: ca. +0,8 bis +1,5 m gegenüber 1900er Basis; 2150: +1,5 bis +3,0 m
Regionalmuster (Beispiele grob):
Europa: stärkere Hitzewellen, veränderte Niederschläge, Meeresspiegelschwankungen regional komplex
Afrika: erhebliche Temperaturanstiege, Nahrungsmittellasten, Wassermangel in Teilen
Asien: starke Monsuneffekte, Dürren- und Überschwemmungsrisiken je nach Region
Amerika: verstärkte Hitzewellen, Starkregenereignisse, Küstenüberschreitungen

Zeitraum, CO2 (ppm) 2100, Temperatur 2100 (°C), Extremereignisse, Meeresspiegel 2100 (m)
„2090–2100“, „1000–1600“, „+3,5 bis +5,5“, „häufige/extreme Hitze, starke Niederschläge“, „+0,8 bis +1,5“
„2140–2150“, „1800–2600“, „+5,0 bis +9,0“, „sehr starke Hitze, extreme Wettereignisse“, „+1,5 bis +3,0“

Eine neue und bahnbrechende Idee!

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Aus meiner Sicht ist das fachlich indiskutabel.

Also das ist totaler Blödsinn: Von 280 ppm auf heute 421 ppm haben wir einen großen Teil der fossilen CO2-Lager aus dem Erdboden geholt und verbrannt. Das da jetzt nochmal so viel im Erdboden ist, wie wir schon rausgeholt haben, halte ich für unwahrscheinlich. Und wenn wären wir dann bei um die 800 ppm, was nach deiner Tabelle weniger als der CO2-Gehalt in Innenräumen ist.

Zwischen 100 und 250 Millionen Jahren vh. lag der CO2-Gehalt wieder deutlich über 1000 ppm. Es war die Zeit der Dinosaurier mit um 8 Grad wärmeren Temperaturen als heute.

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Grundsätzlich finde ich diese Art der Darstellung auch sinnvoll, weil sie aussagekräftiger ist als ein “Budget” oder eine Durchschnittstemperatur.

Das drohende Problem durch CO2 in der Atmosphäre, auf das wir uns im Außenbereich fokussieren sollten ist aber nicht das CO2 selbst, sondern tatsächlich der Treibhauseffekt im Zusammenhang mit der Sonnenstrahlung, deshalb müsste man hier die Szenarien, die man sonst immer mit den prognostizierten Durchschnittstemperaturen verknüpft, mit den CO2-Gehalten der Atmosphäre (und den Gehalten der anderen Treibhausgase in der Atmosphäre) verknüpfen.

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Beachte aber dass wir wenn wir heutzutage unsere Innenräume lüften wieder auf die 400 bzw 421 runterlüften können wenn der Außenbereich noch höher ist können wir immer nur auf diesen Außenbereich runter lüften und wie du siehst in den Szenarien haben wir in 100 Jahren möglicherweise über 2000 ppm da ist nichts da mit runterlüften, weitaus viel viel früher brauchen wir technische Geräte um unsere atemluft zu reinigen und kommen ohne diese irgendwann nicht mehr aus.

Und die Dinosaurier kamen mit 1000 ppm aus (sie hielten sich auch bekanntlich im freien auf) das werden wir auch aber irgendwann können wir dann nicht mehr in unseren Häusern leben, ohne Hilfsmittel.

Es ist doch nicht nötig dass wir selber Rohstoffe aus dem Erdboden holen diese verbrennen und CO2 erzeugen nein da gibt es ganz einfach zwischendurch eine ganze Menge sogenannter Kipp Punkte wie z.b wenn der Permafrostboden unserer Erde auftaut und unsere Atmosphäre weiter im Mitleidenschaft zieht, es ist ja nicht so als wäre das noch nie passiert aber das ist es bereits.

Auch die Ozeane werden wenn es wärmer wird viel mehr CO2 in unserer Atmosphäre abgeben.

Durch höhere Temperaturen schmilzt auch das Eis um unseren Polen unsere lebensraum wird dadurch auch gefährdet wenn die Ozeane steigen siehe die Szenarien die ich angegeben habe.

Rodung der Urwälder ist auch ein wichtige Kopppunkt, Wenn dann nicht mehr genügend Sauerstoff in unserer Atmosphäre produziert wird.

Viele dieser kipppunkte haben nicht unbedingt direkt was mit CO2 zu tun aber wie wir in den den szenariens sehen durch temperaturänderung co2-zunahme ausgelöst und bedrohen auch unser lebensraum.

Nein natürlich nicht. Ein kurzer Blick auf Wikipedia: Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre

Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm

Im Mai 2025 wurde am Mauna-Loa-Observatorium auf Hawaii erstmals eine Konzentration von mehr als 430 ppm.

D.h. all das CO₂, das der Mensch seit Beginn der Industrialisierung aus dem Boden geholt hat, verursachte 150 ppm CO₂ zusätzlich in der Atmosphäre. Das hat fast 200 Jahre gedauert. Woher sollen bitte in den nächsten 100 Jahren 1500 ppm CO₂ zusätzlich kommen?

Jetzt könntest du natürlich “Permafrost” sagen. Ok, ich habe dazu keine Zahlen gefunden, wie viel ppm CO₂ die auftauenden Permafrostböden beitragen würden. Aber:

Wenn Permafrost abtaut, kann er, wie oben beschrieben, enorme Mengen der Treibhausgase CO2 und Methan freisetzen. Dies würde den Klimawandel verstärken – was wiederum zur Folge hätte, dass noch mehr Permafrost abtauen würde. Der IPCC schätzt, dass das Abtauen der Permafrostböden vor allem langfristig einen großen Einfluss auf die Atmosphäre haben wird, da der Prozess jahrhundertelang dauert.

Ja genau. Und das hat man ja Schritt für Schritt gemacht. Ausgehend vom Ausstoß von CO2 und anderen Klimagasen, aktuell und prognostiziert, die Konzentration in der Atmosphäre, die Aufnahmekapazität der Ozeane, wurden Modelle für die Strahlungsbilanz gemacht, dann Modelle für die lokale Erhitzung, die dann auch andere Einflussfaktoren berücksichtigt haben. Jetzt gibt es verschiedene sehr gute Modellgruppen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten, was wie eingerechnet wird. Der nächste Schritt waren dann die SSPs, die mögliche ökonomische und soziale Entwicklungen abbilden.

Bevor wir wegen des hohen CO2 Gehaltes in der Atmosphäre Kopfschmerzen bekommen, haben wir ganz andere Probleme. Es sei denn, die Kopfschmerzen kommen von den Sorgen über die aktuelle Entwicklung, die kann man schon jetzt bekommen.

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Bsinn oder Bsinn? Was wird @anonymeNutzer flaggen?

Den Bsinn oder den totalen Bsinn?

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Jörg schau noch mal die Tabelle da wirst du sehen dass in der Zeit von vor der Industrialisierung bis vor 100 Jahren gab es einen Anstieg von 20 ppm und in den letzten 100 Jahren hatten wir 120 ppm Anstieg. Wobei wir 1950 ja noch 310 ppm und 1975 330 ppm hatten.
Der Anstieg ging also immer schneller.

Die letzten beiden Werte dann noch als informelle Zugabe.

Der Bsinn von @WitzelJo wird von @anonymeNutzer offenbar toleriert.

Oder @anonymeNutzer erträgt den Widerspruch in seinem Verhalten selbst nicht

Ja, der immer schnellere Anstieg. Wer kennt ihn nicht.

Der CO2 Werte in “unserer Luft”. Nota bene.

Holen wir uns die Neophyten, um den Anstieg zu verlangsamen.

Laien haben oft die besten Ideen und Tipps.

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Das SSP Szenarium mit forcierten fossilen Energieträgern kommt schon auf über 1000 ppm. Das wäre drill baby drill weltweit. Für dieses Szen. ist in der Literatur oft ein Intervall angegeben, das auch mal bis über 1500 ppm kommt, je nach Quelle.

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Diese Szenarien bzw ihre eckwerte habe ich ja schon im startpost eingefügt.

Ich bin sie durchgegangen, weil das ein KI Auswurf war. Es stimmt so etwa ungefähr. Wenn dich solche Fragen interessieren, kannst du auch hier nach Quellen fragen, die das auch gut erklären. Dann gibt es eine wesentlich bessere Diskussionsgrundlage als so ein KI Ding.

Auch hier noch mal Erklärungen:

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In weniger als drei Jahren haben wir also einen Anstieg zu verzeichnen von 9 ppm.

Diese Vorschläge kommen auch von Fachleuten.

Damit hast du der Biodiversität keinen Gefallen getan, denn @anonymeNutzer wird den Unterschied nicht erkennen können und sich bestätigt fühlen.

Ich glaube nicht, dass das Schicksal der Biodiversität in den Händen von @anonymeNutzer liegt.

Es gibt unendlich viele davon. Gemeinsam zerstören sie die Natur