Desiderius-Erasmus-Stiftung

Vorstand der Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES)

Die Desiderius-Erasmus-Stiftung hat folgenden Vorstand:

Vorsitzende : Erika Steinbach

  1. stellvertretende Vorsitzender : Dr. Klaus Peter Kraus
  2. stellvertretende Vorsitzender : Dr. Joachim Keiler, MdL

Schatzmeister : Dr. Gerhard Fischer

  1. stellvertretender Schatzmeister : Dr. Stefan Sellschopp

Schriftführer : Thore Stein, MdL

Beisitzer : Dr. Hans Hausberger
Beisitzer : Martin Louis Schmidt, MdL
Beisitzer : Sebastian Wippel, MdL
Beisitzer*in : Dr. Angelika Wöhler-Geske

Desiderius Erasmus schreibt dazu:>

Weil aber der Mann, dazu bestimmt, die Zügel in die Hand zu nehmen, von jenem Lot Vernunft ein paar Körnchen mehr mußte zu schlucken bekommen und der Vater der Menschen auch für ihn nach Pflicht und Recht sorgen wollte, zog er mich, wie so oft, zu Rate, und alsbald machte ich ihm einen Vorschlag, wie er von mir zu erwarten war. »Gib ihm«, sagte ich, »das Weib zur Seite. Es ist ja freilich ein herzlich einfältiges und dummes Ding, aber possierlich und anmutig, und in häuslicher Gemeinschaft wird es mit seiner Torheit dem ernst gearteten Manne das Leben würzen und versüßen.« Wenn nämlich Plato nicht recht zu wissen scheint, zu welcher Klasse das Weib zu rechnen sei, zu den vernünftigen Wesen oder zu den unvernünftigen, so wollte er damit bloß die ungewöhnliche Torheit dieses Geschlechtes betonen. Spielt aber ein Weib sich einmal doch als Philosophin auf, so ist der Erfolg nur der, daß es als zwiefache Närrin dasteht, nicht anders, als wenn eine Kuh der Natur zum Trotz sollte klettern lernen. Der Schaden wird eben nur größer, wenn man der Farbe der Natur mit Schminke aufhelfen will und sich zu künstlichem Getue zwingt; und wie der Affe, nach einem Sprichwort der Griechen, Affe bleibt, ob man ihn auch in Purpur kleidet, so bleibt das Weib ein Weib, das heißt, eine Törin, ob es diese oder jene Maske vor das Gesicht hält. Nur so weit wird keine die Torheit treiben, mir deshalb zu zürnen, weil ich die Frauenzimmer als Törinnen hinstelle, obwohl ich auch ein Frauenzimmer und die Torheit selber sei.

:slight_smile:

Wen interessiert das?

Überlegst du, sie ins Forum zu integrieren?

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Äh, wir befinden uns hier in der Kaffeküche und ich fand das witzig, das Frau Steinbach Vorsitzende dieses Vereins ist, der nach Desiderius Erasmus benannt wurde. Das ist alles.

Kommentierst du jeden Witz in der Kaffeeküche der dir nicht gefällt?

Typisch rechtskonservativ! :enraged_face:

Die Vorsitzende ist ja bekanntlich eine ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und hat jetzt ein AfD-Parteibuch.

2014 erhielt sie sogar das Ungarische Verdienstkreuz.

Das sagt eigentlich auch alles.

Die obige Aussage verstößt natürlich erheblich den Grundwerten des Grundgesetzes und eine finanzielle Förderung ist daher unglaublich.

Obwohl, wo ist die Verbindung zwischen „Projekt Gutenberg“ und der Stiftung?

Nicht jeden Witz, nur wenn er besonders bescheuert ist.

Uff - ich glaube ich lösche das Thema wieder. Ich werde zu den Parteinahen Stiftungen sowieo noch ein ernstes Thema aufmachen.

Hier ging es mir ausschließlich darum, das ich mich informiert habe, wer Desiderirus Erasmus von Rotterdam war und dabei auf die oben verlinkte Veröffentlichung gestoßen bin.

Lassen wir es gut sein.

Super-Idee!

Nö - jetzt natürlich nicht mehr :stuck_out_tongue_winking_eye:

Dann muss ich jetzt auch ein paar männerfeindliche Schenkelklopfer raussuchen, damit wir auf einer Wellenlänge sind?
Mal sehen. Es ist noch etwas früh am Tag für eine Flasche Sprit.
Anders ließe sich das aber leider nicht ertragen.

Ah, jetzt verstehe ich was dich plagt. Bitte beachte, das der von mir zitierte Text aus dem Jahre 1509 stammt.

Ich dachte es wäre selbstverständlich, das ich mir die Ansichten von Desiderius-Erasmus von Rotterdam zum Thema Frauen (und vermutlich auch zu jeden anderen Thema) nicht zu eigen mache. Aber was ist heute noch selbstverständlich? Muss man wirklich jede getätigte Äußerung mit einer Triggerwarnung und einem Disclaimer versehen?

Wie kann man sich über einen Text aus dem 16. Jahrhundert aufregen?

Und viel wichtiger: Wie kommt man auf die Idee, seine „Partei-Stifftung“ nach diesem Mensch zu benennen. Das in der AFD sehr viele „ewig gestrige“ sind, wissen wir ja alle. Aber 16. Jahrhundert?

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Du fandest ihn ja offensichtlich so lesenswert, dass du uns alle daran teilhaben lassen wolltest.

Hier ist doch die Kaffeerunde, da kann man auch ruhig etwas lockerer sein.

@WitzelJo

Das ist für mich wahrscheinlich ein viel größeres Problem als für Dich…:slight_smile:
Bei Dir ist klar, dass Du Dich in Deinem Fall sowohl von der genannten Stiftung als auch von der ihr nahestehenden Partei klar abgrenzt!
*Aber ich liebe Mozart
Ich liebe die Zauberflöte
Und doch muss ich dort mit Sätzen wie „das Weib (im Allgemeinen!) tut wenig - plaudert viel“ oder „weil ein Schwarzer (im Allgemeinen!) hässlich ist“ leben - ich erlebe immer, wenn ich diese Musik (und im Grunde auch eine durchaus philosophisch interessante) Geschichte höre - eine existenzielle Krise innerer Spaltung…

Noch schlimmer sieht es beim Hören Wagner’scher Opern aus - unglaublich wunderbare Musik und Texte - aber Wagner war ein extrem übler Antisemit, dessen Antisemitismus weit über das selbst für damalige Zeiten „übliche Maß“ weit hinausging…

Wahrscheinlich werde ich mir irgendwann beim Hören des Rings ob dieses eklatanten Widerspruchs die Kugel geben - wäre eine gute Fortsetzung der fast schon ästhetischen Szene mit dem „Walkürenritt“ bei dem schrecklichen Hubschrauberangriff auf ein wehrloses Dorf in „Apocalypse now“…

Ist natürlich nur was für die Teeküche (ich mag keinen Kaffee!)

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Himmel … soll ich Dir jetzt den Unterschied erklären zwischen „etwas lesenswert finden“ und „sich darüber aufregen“?
diese Art zu diskutieren, bei der immer die Ebenen verschoben werden, ist für alle sinnlos. Schade um die Zeit und Energie.
Erklär doch lieber, warum Du den Text trotz des Alters und des Kontextes ernst genommen hast, statt so ein semantisches Ausweichmanöver zu fahren

Der Kontext, so wie ich ihn verstanden habe, ist:

„Bei der AFD gibt es mindestens zwei Frauen, die nicht mitkriegen, dass sie von der AFD verarscht werden.“

Vielleicht sollte man darüber wirklich mal genauer darüber nachdenken und es den anderen AFD-Frauen mitteilen. Vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf, und sie wechseln zu den Grünen.

Ich werde das mal sacken lassen.

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