Die Grünen stimmen gegen das Rentenpaket

Die Abstimmung über das Rentenpaket der Groko ist nun Geschichte, genügend Politiker haben dafür gestimmt. Doch die Grünen haben dagegen gestimmt, warum, was ist da los?

Ja allen ist klar dass dieses Rentenpaket nicht unbedingt das Beste ist, was den Rentnern geschehen kann aber ohne dieses Rentenpaket wird es den Rentnern zukünftig schlechter gehen.

Und durch dieses beschlossene Paket ist auch Zeit erkauft worden, Zeit die es ermöglicht, vielleicht zukünftigen Regierungen da noch einzugreifen.

Klar steht dem Paket eine Mehrausgaben von wahrscheinlich 122 Milliarden Euro entgegen, doch um dieses Problem zu lösen ist der zweite Schritt. Mein Vorschlag wäre ja, machen wir das wie die Österreicher in denen wir ganz einfach die Rentenbeiträge erhöhen um das Niveau zu halten es stieren ja jetzt schon viele nach Österreich.

Die Grünen waren noch nie für gute Rentenkonzepte berühmt, aber aus meiner Sicht hätten sie sich wenigstens, wie die Linken, enthalten können.

Der Funfakt ist, dass DIE LINKE sich jetzt als strategische Verbündete des CDU-Kanzlers profiliert hat, während B90/DIE GRÜNEN gerade nach links rücken.

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Weil sich im Grunde nicht viel ändert und Deutschland eigentlich eine echte komplette und gerechte Rentenreform benötigt.

Nur traut sich da niemand ran.

Beispielsweise:

a) alle Menschen, die arbeiten müssen in die gesetzliche RV einzahlen, also Beamte, Abgeordnete und Selbständige werden in die gesetzliche RV integriert.

Oder vielleicht sogar:

b) Alle Kapitalerträge (Einkommenswachstum) werden ab einer bestimmten Grenze sozialversicherungspflichtig.

Wer zahlt dann dort ein für die Beamten?
Die eine Hälfte der Staat als Arbeitgeber, und die andere Hälfte geht von ihrem Gehalt ab?

Ah, ich sehe gerade, dass es eine Partei gibt, die dies fordert, aber auch erst in einem zweiten Schritt:

"Entsprechend verlangt der Antrag, dass der Bundestag zunächst alle gewählten Politikerinnen und Politiker zur Aufnahme in die gesetzlichen Rentensysteme verpflichtet. Im Anschluss sollen alle weiteren Vertreterinnen und Vertreter, wie Ministerinnen und Minister und anderer Staatsbedienstete in das System übernommen werden. Diesen Plan will die Linke ab spätestens 2029 umsetzen. Dann sollen alle Bundestagsabgeordnete auf ihre Diäten anteilig in die Rentenkassen einzahlen. Die Hälfte des Beitragssatzes werde dem Antrag zufolge im Sinne des Arbeitgeberanteils vom Bundestag selbst übernommen."Renten-Debatte: Linke fordert im Bundestag Einbezug von Politikern

Du sagst es, das war immer das Problem bei den Beamten und am Ende sind Beamte tatsächlich viel billiger, was viele nicht verstehen.

Aber der Staat ist schließlich auch Arbeitgeber.

Das ist natürlich auch ein Rechenexempel.

Sie sind billiger, solange sie arbeiten, danach nicht mehr.

https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/in-deutschland-kosten-1-4-millionen-pensionaere-fast-so-viel-wie-20-millionen-rentner_b7016739-e79a-4734-9c54-2b92879fdc55.html

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Ich bekomme meine Pension natürlich immer noch vom Landesamt für Besoldung und Versorgung und nicht aus der Rentenkasse.

Und wer weiß schon, wie alt ich noch werde.

Zumindest könnte man dies für die künftigen Generationen anders regeln.

Genauso, wie ich schon immer für die Abschaffung des Zweiklassengesundheitswesens plädiere.

Das weiß ja niemand von sich, auch die Rentner nicht. Ich meinte auch nicht dich persönlich.

Mir ist immer wichtig, dass man sich auf das, was vereinbart wurde, verlassen kann, und das ist bei Beamten nun mal der Vertrag, den sie seinerzeit mit dem Staat geschlossen haben.

Ja, das würde dann aber jetzt den Staat erst mal mehr kosten, nicht wahr?

Dafür wird aber vielleicht die Höhe der Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung niedriger.

Die Einnahmen der Deutschen Rentenversicherung bestehen nicht nur aus den Beiträgen der Versicherten und der Arbeitgeber. Auch der Staat beteiligt sich an der Finanzierung. Hierfür werden der Rentenversicherung Steuermittel in Form von Bundeszuschüssen und weiteren Bundesmitteln überwiesen. 2023 waren dies insgesamt rund 112,4 Milliarden Euro.

Hinzu kämen dann natürlich auch noch die Einzahlungen aus den Kapitalerträgen und der Selbstständigen.

Ohne diese Reformen hätte sich aber etwas geändert denn das aktuelle Rentensystem hat dynamische Mechanismen die eingesetzt hätten und die Rente automatisch abgesenkt hätten das hat dieses Rentenpaket aufgehalten, verlangsamt aufgeschoben.

Etwa eine Rückkehr zu 2008 wo kapitalerträge mit in die Einkommen gezählt werden somit höhere Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden müssen.

Ich rede nicht von Steuern, sondern von der Idee von Robert Habeck.

Die da wäre?

Ein höheres Brutto würde ja auch höhere Abgaben bedingen.

Bei einem entsprechenden Freibetrag, wären allerdings nur die etwas reicheren Menschen betroffen.

Da wären wir fast schon beim Thema Vermögenssteuer, wogegen sich natürlich die reichen Menschen auch ganz erheblich wehren.

Das ist ein guter Punkt. Für wie viele der aktuellen Beamten könnte der Staat stattdessen ab sofort Rentenbeiträge einzahlen ?

Kann das jemand berechnen, oder hat das schon jemand berechnet?

Nach der Entscheidung über das Rentenpaket der Bundesregierung fordert Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas eine weitergehende grundlegende Strukturreform. "Es wird nicht reichen, nur an zwei Schräubchen zu drehen, sondern wir brauchen ein ganz neues System", sagte Bas im tagesthemen-Interview.

Es müsse eine „mutige Reform“ sein, so Bas weiter.

Man kann sowas schon berechnen aber das geht jetzt nicht auf die Schnelle dazu muss man erstmal noch ein bisschen recherchieren z.b die Verteilung der Höhen der beamtenbezüge.
Dann geht es weiter inwieweit es rechtens wäre einfach die aktuellen Bezüge heranzuziehen oder ob man durch die Belastung der Bezüge durch Abzüge nicht höhere Bezüge genehmigen muss.

Zu berücksichtigen wären etwa 9,3% der Bezüge (paritätisch) das wären nach den entsprechenden Soldstufen zwischen 350 und 500 € pro Beamter jeden Monat.

Und jetzt wurde die Recherche anfangen wie die Verteilung ist und danach könnte man eine Berechnung anstreben.

Aber Achtung es gibt ja auch eine Seite die entlastet nämlich man braucht dann keine Pensionen mehr bezahlen.

Das gilt aber nur für diejenigen, die jetzt noch nicht verbeamtet sind.
Also in 40 Jahren kommt dann die Entlastung.

Es gibt immerhin jährlich etliche neu verbeamtete Menschen.

Insgesamt ist dies vermutlich ein so großes Rechenexempel, welches wir tatsächlich nicht leisten können.

Aber dafür sitzen doch eigentlich die Fachleute in unserer Regierung.

Es geht doch auch um die Södersche Mütterrente und die Aktivrente. Da bin auch auch nicht dafür.

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