Die sind leider alle hinter einer Bezahlschranke. Hast du sie gelesen?
Abonnieren wollte ich das Portal jetzt nicht, aber es ist natürlich schwer, etwas dazu zu sagen, wenn man es nicht liest.
Oh, daß wusste ich nicht. Nein, die habe ich nicht gelesen. Meiner Meinung nach reichen auch die Zeitungsartikel, der Fernsehbeitrag und die Titel der Beiträge dieses Mannes vollkommen aus.
Zumal das ganze vollkommen konsistent zum Verhalten der FDP in der Koalition ist.
Ich würde nicht ganz so hart zu allen aus der FDP sein, … die FDP hat auf bundesebene ein Problem … aber auf kommunaler Ebene bekommt man mit vielen aus der FDP ganz gut ins ‚Tun‘, … sobald man dort einen wirtschaftlichen Vorteil in der Argumentation aufführen kann, bekommt man bei der Umsetzung von Windkraft, Solarenergie, Ladesäulen, etc. deutlich mehr umgesetzt als mit den ‚Grünen‘ … da wird dann immer erstmal alles 10 mal hinterfragt und zack, sind die Investoren abgesprungen …
Bitte nicht gegen die Politiker generell polemisieren, die sind letzten Endes auch „normale Leute“. Wir reden hier über einige leider sehr einflussreiche FDP-Politiker. Lasst uns dabei bleiben.
Aber danke, dass Du dazu ein Thema aufgemacht hast. Wir sollten dem viel mehr Beachtung schenken, weil das Gespann einiger FDP-Politiker und BILD gerade die Wärmewende torpediert.
Ich neige wirklich nicht zu Verschwörungstheorien, aber wenn ich mir die Fakten anschaue
Verbindung FDP - Döpfner
Durchgestochener Gesetz-Entwurf
Weigerung der FDP, das GEG im Bundestag zu behandeln
Penetrantes Geschwafel über Technologie-Offenheit (sobald Dürr im Fernsehen auftritt, wetten wir, wann dieser Begriff das erste Mal fällt)
fällt es mir schwer, nicht an eine konzertierte Aktion zu glauben.
Und dann noch das: (aus einem Spiegel Artikel):
Einen etwas anderen Weg schlug der FDP-Politiker Frank Schäffler ein, den man vor allem durch seine Kritik an der deutschen Euro-Politik kennt. Der Parlamentarier gründete 2014 die Denkfabrik Prometheus, die sich unter anderem gegen zu starke Umweltauflagen für Unternehmen einsetzt.
Partner von Prometheus ist das Atlas Network, zu dem auch Thinktanks mit klimaskeptischen Positionen gehören. Sponsoren des Netzwerks sind unter anderem ExxonMobil, Philip Morris und Stiftungen der US-Milliardäre Charles und David Koch, letzterer ist 2019 gestorben. Die libertären Industriemagnaten unterstützen auch ultrakonservative Kreise in den USA wie die Tea-Party-Bewegung.
Politiker sind keine schlechten Menschen, das möchte ich klarstellen. Doch sehr viele von Ihnen sind seit Jahrzehnten in einem Politikbetrieb, der auch den kantigsten Charakter rundschleift, bzw. alles aussortiert, was sich nicht rundschleifen lässt. Das ist Systemkritik keine Kritik an bestimmten Personen oder Personengruppen.
Wäre vielleicht einen eigenen Thread wert, aber gerade bei den Spitzenpolitikern gibt es ausgeprägte Charakter, wie wirklich nicht rundgeschliffen sind.
Das macht es nicht besser, du nährst damit eine Systemverdrossenheit, die radikalen Parteien nützt. Was wären die Alternative für Deutschland? Räte, Volksentscheide? Das haben wir schon in einigen Threads diskutiert.
Das ist ein Hammer, überrascht mich aber nicht wirklich. Das erklärt, warum die FDP so viel quer schießt. Eigentlich ein Grund, die Koalition zu verlassen, aber dann würde alles nur noch viel schlechter. Zumal man seit der Kemmerich-Affäre eine Regierungsbeteiligung der AfD trotz gegenteiliger Beteuerungen von CDU/CSU und FDP nicht mehr ausschließen kann. Brrrr.
Da dürfte was dran sein . FDP steht auch für F… Die Pleitegegangenen Armen…
weil die FDPler glauben das Harz 4 in Bürgergeld umgewandelt fördert Arbeit. Mitnichten!
gezielte Förderprogramme fürdern Arbeit keine bloße Zahlung von Mini Almosen…
fakt ist ja leider : gefördert wird in dem Bereich eigentlich gar nix außer Präkäre Jobs den Leuten unterzuschieben anstatt Bildung und Ausbildung Nachholen oder so…
Da steckt also irgenwo das Gedankengut Arm = Faul drin.
Und die FDP hat nix mit der Energiewende wirklich nix zu tun, da sitzen die Superreichen mit ihren extremen Emissionen drin.
Damit will ich sagen das „logische“ Konzept der FDP besteht anscheinend darin dass alles den Superreichen gehört und der Rest ist ziemlich egal…
Besondes stark bescheicht mich dieses Gefühl bei Herrn Lindner ,obwohl eignentlich Klar ist dass die Energiewende nicht ohne erhebliche Soziale Hilfen zu schaffen ist und er will um jeden Preis sparen und alles abwürgen. (seine Heillige Schuldenbremse… die er Ständig rauf und runter betet)
Warum so vulgär - das ist zunächst nur eine Partei, die einen ganz anderen Fokus/Wählerstamm hat als wir…
Das deren Ziele nicht unsere Ziele sind, liegt in der Natur der Sache - im Übrigen sind sie der Klimapolitik nicht abgeneigt, die idealerweise dann aber nicht ihre Klientel bezahlen muss, und die möglichst noch weit hinaus geschoben wird (in der m.E. irrigen(?!) Meinung, dass beides möglich ist)…
Wenn man sich den Weg der Grünen seit ihrer Gründung ansieht, dann haben wir uns in beiden Punkten zumindest tendenziell sogar ein wenig angenähert, weil wir sonst nicht regierungsfähig wären - wie damals unter Petra Kelly und später Jutta Dithfurt… ich kritisiere das gar nicht - aber die Rhetorik gefällt mir nicht - die FDP ist lediglich Konkurrent - Kein „Feindbild“ - im Gegensatz zur AFD! Warum sie dann also rhetorisch verunglimpfen?
Das bezweifele ich: Aktuell wiegen sich viele Bürger (auch wenn Sie nicht Grün wählen) im dem Glauben: Solange die Grünen regieren, wird das schon alles im Griff bleiben mit der Klimakrise
Und das gilt meiner Vermutung auch für Bürger die nie Grün wählen würden. So nach dem Motto: Die Grünen sind Fanatiker/Naiv/Pappnasen aber wenigsten bekommen wir so die Klimakrise in den Griff.
Wenn diese Entschuldigung wegfällt möchte ich mal sehen: Es gilt immer noch das Pariser Klimaabkommen; Es gilt immer noch das von der Vorgängerregierung beschlossene Klimaschutzgesetz.
Also die Verunglimpfung der Abkürzung führ uns ja nicht weiter, da hast du Recht. Ich entschuldige mich.
Aber: Wenn die FDP nur Konkurrent um den besten Weg wäre, fein. Lasst das besser Konzept gewinnen. Das Ziel ist ja klar definiert und nicht umstritten.
Doch: Was ich aufgrund der von FFF gesammelten Fakten und Personalien langsam glaube: Die FDP ist nur in der Regierung um maximal möglich bremsen zu können.
Inhaltlich bin ich bei Dir - mir ging es wirklich nur um „Fi - De -PLA“ - aber ich gebe zu, ich bin da etwas empfindlich - und es stört mich selbstredend auch bei der Konkurrenz … aber warum gleiches mit gleichem beantworten (ohne die bewusste Intention hier jemandem per se unterstellen zu wollen!) - ich halte das als Konzept für ein wenig niveaulos …
Koalition verlassen oder Kompromisse akzeptieren, das ist schon irgendwie eine Gratwanderung. Wir können nicht jede Kröte schlucken, wenn zu viel in die falsche Richtung läuft, ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem „Lindners Gesetz“ gilt und Zeit ist, auszusteigen. Andererseits habe ich Zweifel an dem Argument, dass allein die Anwesenheit von Grünen am Kabinettstisch viele Leute beruhigt, es würde schon genug getan. Man sieht ja, dass trotzdem zu wenig geschieht, und es ist meines Erachtens sonnenklar, dass die Hauptschuld an diesem Zu wenig bei der FDP liegt. Aber ich glaube, dass eine Koalition mit der Union anstelle der FDP, oder ohne Beteiligung der Grünen, schlechter wäre als die jetzige.
Nun will ich aber die anderen demokratischen Parteien nicht verteufeln (die AfD ist da eine ganz andere Baustelle, die leugnen als einzige im Bundestag vertretene Partei das Klimaproblem, und haben ein völkisch-autoritäres Staatsverständnis, aber ich glaube, selbst bei CDU/CSU und FDP gibt es eine starke Mehrheit gegen eine Zusammenarbeit), auch wenn sie nicht richtig mitziehen bei der Lösung des Problems.
Nicht jeder, der durch sein Handeln Teil des Problems ist, ist deshalb ein Erzschurke, nicht mal die fossile Energiewirtschaft. Die wollen nicht, dass die planetare Biosphäre kollabiert, die wollen einfach nur Geld verdienen - dass sie mit der Zerstörung der Biosphäre Geld verdienen können, ist ganz einfach ein Marktversagen, weil da externe Kosten nicht angemessen eingepreist werden, und das ruft nach Reformen!
Generell ja. Aber eine gelegentliche kleine verbale Entgleisung bzw. Klartext finde ich auch irgendwie erfrischend. Sonst sind wir wieder zu nah dran an den Woken.