Liebe Mitglieder ich verstehe nicht, warum die Politik die sogenannte Nahles Rente angeblich wieder Diskutieren will. Es geht darum dass die regulären Betriebsrenten mit der Ausrede des Unternehmensrisikos zu einer Art Aktienrente umgebaut werden sollen. Das Modell erinnert mich so ein bisschen an die gescheiterte Riester- Rente. (zumindest Teilweise)
Das ganze ist aber verlogener Murks! ![]()
Der Grund ist der dass Unternehmen sich bei diesem Modell mit der Behauptung eines Unternehmensrisikos sich aus der Garantie einer bestimmten Rentenhöhe herausreden können. Natürlich wird das wie immer dazu führen, dass man die Rente nachträglich zu drücken versuchen wird..
Wo beilbt da die Lebensplanbarkeit für die Angestellten? Und noch ein Problem: Wo bleibt der Geringverdiener der dann keine Garantie zum Schutz vor Altersarmut mehr hat obwohl dieser gearbeitet hat?
Allgemein stellt sich außerdem die Frage ob Renten überhaupt in die Hände von Unternehmen gehören. Renten sind ja eher eine soziale Angelegenheit..
Es gibt nur zwei Sinnvolle Lösungen für das Problem: Entweder eine Mindestrente die JEDER bekommt + eine normale private Aktienrente, einschließlich Abschaffung der privilegierten Pensionen um die Mindestrente in ausreichender Höhe zu bezahlen (muss deutlich höher als Bürgergeld usw.. sein..) dazu gehört auch eine Staatliches Mindesterbe für alle Bürger. Dies wird dann aus der dringend erfordierlichen Deckelung von großen Erbschaften finanziert. Wir brauchen keine Millionenerben.. Damit kann auch ein Teil des Grundeinkommens bezahlt werden.
Oder der deutlich sinnvollere Schritt :
Abschaffung der Betriensrenten. Alle Renten zum Steuerfinanzierten Grundeinkommen zusammenführen. Keine Luxusrente mehr für Pensionäre also Abschaffung der Pensionen. Dazu das Mindesterbe aus aufgelösten Großerbschaften fur älle Bürger. (Erbe von mehr als 500 Tausend Euro Umfang, ausgenommen das selbst genutze Elternhaus)
Das Grundeinkommen ersetzt im Alter die Mindestrente. Wobei das Grundeinkommen für alte Menschen die gearbeitet haben, ggf. etwas höher ausfallen muss, damit Arbeit attraktiv bleibt. Also Grundeinkommen plus etwas Lebensleistungszuschuss. (Steuerfinanziert) Wer will und genug verdient darf noch eine Private Rente bis zu einem gewissen Maximum selber auf eigenes Risiko anlegen.. (Kann man nicht wirklich verbieten, allerdings versteuern)
So lässt sich sicherstellen dass alle Menschen genug Rente bekommen und große Erbschaften keine extremen Ungleichheiten dauerhaft zementieren.
Wobei ein bisher stark vernachlässigter Sonderfall noch zu beachten ist: Behinderte und Menschen die Langjährig Angehörige gepflegt haben diesen Lebensleistungszuschuss unverschuldet gar nicht erwrtschaften können. Diese Menschen müssten diesen Zuschuss auf das Grundeinkommen daher trotzdem bekommen. Krankheit oder Pflegearbeit in der Familie stellen keine Faulheit dar…das geiche gilt für Kindererziehung..(für selbst geleistete Kindererziehung idR. Alleinerziehende, nicht die Leute die sich ein Betreuung leisten können wobei der Staat die meisten dieser Kosten zu tragen hat.)
Sonst würde es auch in diesem System dazu kommen ,dass selbst ein schwer Kranker Mensch aus reichem Hause verarmen würde obwohl dieser dies gesundheitlich bedingt gar nicht verschuldet oder verhindern kann.. Reichtum schützt nicht unbedingt vor allen Krankheiten.. Kinder dürfern kein Finazieller Nachteil sein.. Sie sind unsere Zukunft!
Der Grund ist das allgemeine Soziale Dinge nicht in Private Hand gehören. Genauso wie Gesundheit oder Bildung..
Deshab braucht niemend die „Nahles Rente“! ![]()