Die "Nahles" Rente ist ein Schwindel! Betriebsrente soll zur Aktienrente umgebaut werden

Liebe Mitglieder ich verstehe nicht, warum die Politik die sogenannte Nahles Rente angeblich wieder Diskutieren will. Es geht darum dass die regulären Betriebsrenten mit der Ausrede des Unternehmensrisikos zu einer Art Aktienrente umgebaut werden sollen. Das Modell erinnert mich so ein bisschen an die gescheiterte Riester- Rente. (zumindest Teilweise)

Das ganze ist aber verlogener Murks! :rage:

Der Grund ist der dass Unternehmen sich bei diesem Modell mit der Behauptung eines Unternehmensrisikos sich aus der Garantie einer bestimmten Rentenhöhe herausreden können. Natürlich wird das wie immer dazu führen, dass man die Rente nachträglich zu drücken versuchen wird..

Wo beilbt da die Lebensplanbarkeit für die Angestellten? Und noch ein Problem: Wo bleibt der Geringverdiener der dann keine Garantie zum Schutz vor Altersarmut mehr hat obwohl dieser gearbeitet hat?

Allgemein stellt sich außerdem die Frage ob Renten überhaupt in die Hände von Unternehmen gehören. Renten sind ja eher eine soziale Angelegenheit..

Es gibt nur zwei Sinnvolle Lösungen für das Problem: Entweder eine Mindestrente die JEDER bekommt + eine normale private Aktienrente, einschließlich Abschaffung der privilegierten Pensionen um die Mindestrente in ausreichender Höhe zu bezahlen (muss deutlich höher als Bürgergeld usw.. sein..) dazu gehört auch eine Staatliches Mindesterbe für alle Bürger. Dies wird dann aus der dringend erfordierlichen Deckelung von großen Erbschaften finanziert. Wir brauchen keine Millionenerben.. Damit kann auch ein Teil des Grundeinkommens bezahlt werden.

Oder der deutlich sinnvollere Schritt :
Abschaffung der Betriensrenten. Alle Renten zum Steuerfinanzierten Grundeinkommen zusammenführen. Keine Luxusrente mehr für Pensionäre also Abschaffung der Pensionen. Dazu das Mindesterbe aus aufgelösten Großerbschaften fur älle Bürger. (Erbe von mehr als 500 Tausend Euro Umfang, ausgenommen das selbst genutze Elternhaus)

Das Grundeinkommen ersetzt im Alter die Mindestrente. Wobei das Grundeinkommen für alte Menschen die gearbeitet haben, ggf. etwas höher ausfallen muss, damit Arbeit attraktiv bleibt. Also Grundeinkommen plus etwas Lebensleistungszuschuss. (Steuerfinanziert) Wer will und genug verdient darf noch eine Private Rente bis zu einem gewissen Maximum selber auf eigenes Risiko anlegen.. (Kann man nicht wirklich verbieten, allerdings versteuern)

So lässt sich sicherstellen dass alle Menschen genug Rente bekommen und große Erbschaften keine extremen Ungleichheiten dauerhaft zementieren.

Wobei ein bisher stark vernachlässigter Sonderfall noch zu beachten ist: Behinderte und Menschen die Langjährig Angehörige gepflegt haben diesen Lebensleistungszuschuss unverschuldet gar nicht erwrtschaften können. Diese Menschen müssten diesen Zuschuss auf das Grundeinkommen daher trotzdem bekommen. Krankheit oder Pflegearbeit in der Familie stellen keine Faulheit dar…das geiche gilt für Kindererziehung..(für selbst geleistete Kindererziehung idR. Alleinerziehende, nicht die Leute die sich ein Betreuung leisten können wobei der Staat die meisten dieser Kosten zu tragen hat.)

Sonst würde es auch in diesem System dazu kommen ,dass selbst ein schwer Kranker Mensch aus reichem Hause verarmen würde obwohl dieser dies gesundheitlich bedingt gar nicht verschuldet oder verhindern kann.. Reichtum schützt nicht unbedingt vor allen Krankheiten.. Kinder dürfern kein Finazieller Nachteil sein.. Sie sind unsere Zukunft!

Der Grund ist das allgemeine Soziale Dinge nicht in Private Hand gehören. Genauso wie Gesundheit oder Bildung..

Deshab braucht niemend die „Nahles Rente“! :poop:

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Was ich an Deinem Ansatz nicht verstehe: Woher soll denn das Geld kommen, das muss ja irgendwie erwirtschaftet werden. Auch eine Rente die auf Steuern basiert, muss erwirtschaftet werden. Was spricht dagegen, Aktien langfristig für die Rente arbeiten zu lassen?

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Das lässt sich Steuern durchaus bezahlen. Das Problem ist, wir brauchen, damit der genannte Ansatz funktioniert wesentlich höhere Kapitalsteuern. Kapital ist viel zu wenig besteuert. Diese Steuern müssten sowohl ins allgemeine Sozialsystem wie auch die Rente fließen.

Normale Aktien sind wegen des hohen Risikos nicht unbedingt geeignet um eine Alterssicherung aufzubauen. Zumindest nicht für die gesamte Alterssicherung! Dies kann nur einen Teil abdecken. Wie Aktien sich in Zukunft entwickeln ist schwer vorherzusagen…

Wenn Aktien, dann nur zu einem gewissen Teilen. Es muss einfach ein garantiertes Minimum zum leben geben ,das etwas höher als das allgemeine Grundeinkommen sein muss, damit Arbeit attraktiv bleibt. (Falls wegen der Digitaliesierung sich die Frage nach Attraktivität der Arbeit noch im klasischen Maße stellt…)

Oder würdest du alles ersparte in Aktien stecken? Ich vermute mal, eher nicht…

Staatliche Aktienfonds wären da am sinnvollsten. Für einen Teil der Rentenbeiträge die in Form der Steuerbeiträge zum Grundeinkommen zu leisten wäre… Dann kann man auch so ein System finanzieren.

Und das Grundeinkommen sollte schon auf bestimmte Gesellschaftsgruppen begrenzt sein. Also auf Geringverdiener,(auch Leute mit Mini- Gewerbe) Pflegende Angehörige, Arbeitslose und Behinderte. Reiche Menschen brauchen das nicht. Dies können genug Geld nach Steuern und Sozialabgaben in eine eigene Private Rente anlegen. Die brauchen keine Staatliche Rente…

Der Mittelstand braucht zwar kein Grundeinkommen, im Alter allerdings das Grundeinkommen als Ersatz für die Mindestrente, denn dieser kann nicht die gesamte Rente Privat erwirtschaften. Dafür ist der Nötige Beitrag zur Privaten Rente für den Mittelstand zu hoch. Sonst lohnt es sich nicht einen besseren Beruf zu erlernen…

Nicht in Aktien, aber in Fonds - was im Grunde nichts anderes ist und in andere Firmenenteile.

Auch Steuern kommen aus der Wirtschaft und auch Kapital muss erwirtschaftet werden. Zieh Kapital beispielsweise aus der EE Branche, dann werden weniger Windräder gebaut. Und nicht gebaute Windräder oder nicht gebaute anderweitige Maschinen erzeugen keine Wertschöpfung, wo sie eine bringen könnten.

Und für die Rente brauchen wir eine Wertschöpfung, damit es etwas zu verteilen gibt.

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Hier geht es doch um von Unternehmen finanzierte Betriebsrenten, also um betriebliche Altersversorgung (bAV), eine der drei Säulen der Altersvorsorge. Plädierst Du für eine Abschaffung dieser Säule, oder hast Du einen besseren Vorschlag?

Die Zielrente oder Nahles-Rente ist eine weitere Durchführungsmöglichkeit der bAV, die vorher gesetzlich nicht möglich war und das Risiko für die Unternehmen eliminiert. Grund für deren Einführung ist, dass die Verbreitung der bAV, vor allem im Mittelstand, unzureichend ist und gestärkt werden sollte. Man kann die konkrete Umsetzung sicher kritisieren, aber eine einfache Lösung fällt mir auch nicht ein.

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Das ist nicht das Problem. wir haben einfach as falsche Wertschöpfungsmaß. Mit eine msinnvollerem Maß würde es sich trotzdem lohnen genug Windräder zu bauen auch mit Grundeinkommen für bestimme Gesellschatsgruppen und auch mit entsprechend höherer Kapitalbesteuerung. Wobei man hier unterscheiden muss welches Kapital stärker besteuert werden muss.

Das sind im wesentlichen Gewinne von reichen Konzernen und CEOs. Außerdem kommen Gewinne aus Kapitalgeschäften in Frage. Das sind im wesentlichen Aktiengewinne (ausgenommen normale Rentenfonds) Terminböresngewinne und ähnliches. Also alles war wenig mit der Realwirtschaft zu tun hat also mit Wertpapieren statt realen Werten arbeitet.(oder Spekulationsobjekte sind) Dazu zählen auch Spekulationsgewinne aus Kryptowährung. Der Bereich Spekulation hat sich ja bedenklich aufgebläht…

Zum Schluss wären da noch die dringend zu deckelnden Großerbschaften… das sollte eigentlich reichen, da durch weniger Sozialbürokratie das Sozialsystem auch kostengünstiger funktioniert. Das Problem im Moment ist, dass das System viel zu hohe Verwaltungskosten hat. Die sind im Moment mindestens Teilweise höher als der eigentliche Bedarf aller Bedürftigen zusammen… Das ist völlig absurd.

Somit kann das nötige Geld, dass verteilt werden muss durchaus erwirtschaftet werden.

Außerdem kann in einem neuem sinnvollerem Wertschöpfungsmaß manchmal auch der Fall eintreten, dass es sich für den Staat manchmal sogar lohnen kann, Schulden zu machen. Und zwar immer dann, wenn die Zukunftigen Wertschöfpungsvorteile größer als der Gegenwert der Schulden ist. Und unterlassen der Schulden später noch höhere Schulden zur folge hätte. Das geht durchaus… (Nachhaltiges verschulden, Schulden als Zukunfsinvestition Anstatt als Verlustgeschäft)

Ich liebe solche Diskussionen, wo Geld verteilt wird, welches noch gar nicht da ist.

Zur Altersabsicherung - Das Problem ist ja, dass es durchaus Leute gibt, die etwas mehr als eine Mindestrente beziehen möchten um z.B. weiter in ihrer Wohnung leben zu können.

Und zum Thema Finanzierbarkeit - da ist ganz klar, dass JEDER Anspruch auch von den zukünftigen Zahlern (Steuern / RV / … ) bezahlt werden können muss. Das geht nur, wenn wir dann auch leistungsfähig genug sind.

In meinen Augen ist es daher zwingend notwendig, die Altersabsicherung auf eine breitere (internationale) Ebene zu bringen, die uns etwas unabhängiger von solchen finanzpolit. Irrwegen wie einem BGE oder anderen rentenversprechen ohne Finanzierung macht. Wer weiß, wie lange wir uns noch das Modell von SPD/Linke/Grünlinks leisten können …

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Wie soll das denn aussehen? International? Was meisnt du damit?

Mit einem anderen Wertschöpfungsmodell ist das durchaus denkbar. Das BIP ist kein Heilliger Gral wie alle meinen. Es berücksichtigt viele Dinge gar nicht ohne die unsere Gesellschaft nicht funktioniert. Und der Wert unserer Lebensgrundlage im Sinne der Umwelt, was die der Menschheit an Reichtum bringt, berücksichtigt das BIP auch nicht…

Genug Leistungsfähigkeit der Wirtschaft ist vorhanden. Die fehlende Leistung steckt im übermäßigen Reichtum einiger reicher Konzerne und deren überbezahlte CEOs, dicken Managngergehältern, und einiger weiterer Superreicher. Zum Teil auch in Großerbschaften.

Das BIP enthält NUR Werte, die auf dem Markt verkauft werden, sonst gar nichts! Das ist das Problem. Das ist zu kurz gedacht.

Mit einem anderen Wertschöpfungsmodell betrachtet kann Superreichtum soger der Wirtschaft schaden. Denn so ein Modell betrachtet anders als das BIP auch die Schäden die durch die Gier der Reichen, also einer extremen Ungleichheit entstehen. Die Folgekosten extremer Ungleichheit überwiegen den Gewinnen von Superreichen. Dort liegt das Problem. Das taucht im BIP aber gar nicht auf! Wir verlieren enorm viele Werte wenn das Potential der meisten Menschen durch so ein unsinniges BIP nicht sinnvoll genutzt wird…

Geld ist eigentlich ein soziales Werkzeug, dass Tauschhandel ersetzt ,was unsere Gesellschaft stark modernisiert hat… Das muss es wieder werden. es ist nicht dazu da, ein paar Machtmenschen reich zu machen…

Ein BGE lässt sich auf diese Weise durchaus bezahlen. Wenn es auf bestimmte Gruppen begrenzt wird, die es wirklich benötigen…

Mit Internationaler Rente breiter aufstellen… hmm… Glaube nicht dass das funktioniert. es sei den man hat ein illegales Konto in Panama. Wir bekommen ja noch nicht einmal geregelt, dass die Flüchtlinge richtig in der EU verteilt werden.

Und der Globale Markt ist nicht unbedingt ein Markt zum erwirtschaften einer Rente. es sei den, man geht hohe Spekulationsrisiken ein. Dann kan ich ja gleich mein Geld verwenden um an der Börse ganz normal zu spekulieren. Sollte ich dann Glück haben reich zu werden, brauche ich eh keine Rente mehr… Das ist aber nicht so wahrscheinlich, dass diese Fall eintritt… So klappt das nicht…

Da machen höchstes bestimmte Staatliche Rentenfonds Sinn. Keine klassischen Aktien oder Termingeschäfte oder Kryptogeld- Spekulation oder Spekulationsobjekte… (Rohstoffspekulation, Gold, Immobilienspekulation)

Ich weiß es :wink:
Unser derzeitiges Rentenmodell hält noch bis 2025. Dann fliegt es uns nach und nach um die Ohren.

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Das glaube ich auch. Kannst du mir ein bisschen erklären warum das so ist? Hab mich noch nicht soo sehr mit den Komplizierten Details beschäftigt. Und wie kommst du auf das Jahr 2025?

Ab 2025 gehen die Boomer in Rente.

Das ist ein Witz oder ? Man kann doch nicht alles als falsch deklarieren, wenn man sich nicht mit den Details befasst hat. Jedenfalls nicht so „laut“.
Auch wenn ich ebenfalls kein Rentenexperte bin - die Schwierigkeiten sieht auch ein Blinder. Und wenn es jetzt schon knapp ist - wie soll es erst bei 2:1 und schlimmer werden.
Wie gesagt- die Renten müssen erarbeitet werden…

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Das aktuelle Konzept zur Finanzierung der Rente endet 2025.

„Der Rentenpakt 2019 hat die doppelte Haltelinie zeitlich bis 2025 befristet“. Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Ministerium/Veroeffentlichung-Wissenschaftlicher-Beirat/wissenschaftlicher-beirat-vorschlaege-reform-gutachten.pdf?__blob=publicationFile&v=14

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Ich muss noch einmal auf die Behauptungen im Eingangspost eingehen. Die Formulierung ist unsachlich, da es bei der reinen Beitragszusage im Sozialpartnermodell eben nicht um ein „Herausreden“, sondern um ein Vermeiden von Garantien geht, das ist die zentrale Idee. Der Arbeitgeber hat keinerlei Interesse daran, die Rente „nachträglich zu drücken“, da die endgültige Rentenhöhe für ihn wirtschaftlich irrelevant ist. Ich hoffe, dass es so etwas klarer wird. Der Hintergrund ist dass die vorher gesetzlich verankerten Garantien für die Unternehmen wirtschaftlich teuer und riskant sind und daher der Verbreitung der bAV im Wege standen. Ob die reine Beitragszusage dieses Dilemma lösen wird, ist aber noch unklar. Die Chemiebranche hat sie jedenfalls eingeführt:

Pensionsfonds. Pensionen und Renten sind eigentlich zwei verschiedne Dinge. Wenn das kein Schreibfehler ist ist es ja mal wieder toll, dass es nur um "Unbedenklichkeit für Reiche geht… Und die betrieblliche Altersvorsorge ist eigentlich nur eine Art private Rente. Eingentlich sind Renten eine Soziale Aufgabe für die Allgemeinheit, als den Staat. Außerdem: Gute Arbeitakräfte gibt es nicht umsonst…

Ich halte es eigentlich für sinnvoller, wenn der Staat für ausreichende renten sorgt anstatt auf die Feiweilligkit von Unternehmen zu setzen zusätzlich eine BAV anzubieten. Es könnte sein, dass einige Unternehmer solche Konzepte auch als Steuersparmodell nutzen, genauso wie manche Spende von sehr Reichen Menschen dazu genuzt werden, die Steuern zu drücken.

Das ist verlogen. Erst die Allgemeinheit ausplündern, dann „beschenken“ …
Ich will hier zwar nicht behaupten, das alle Unternehmer, die BAV anbieten Plünderer sind, aber ich sehe da Potential für Steuersparmodelle aufzubauen…

Nach dem Motto: Ich spende nach meinem Vorlieben ein paar Leuten etwas Geld, um mit der Spendenbescheinigung Steuern sparen zu können, anstatt anständig Steuern zu zahlen das jeder bedürftige wirklich was bekommt… Und unsere Gesellschaft funktionieren kann…

Das gilt manchmal auch in ähnlicher Weise für die BAV.

Da das freiwillige Vermögenswirksame Leistungen sind, bin ich skeptisch ob dass wirklich der Richtige weg ist…

Einige Unternehmer, vor allem Großkonzerne, sind nicht so sozial wie sie tun… Das ist das Problem mit der BAV und anderen freiweilligen Leistungen…

Amazon ist so ein tolles Beispiel hierzu. Ich weiß zwar jetzt nicht ob Amazon BAV anbietet, aber in der Werbung wirbt Amazon doch immer damit wie toll es angeblich ihren Angestellten geht… Jeder weiß inzwischen eigentlich, dass das nicht stimmt. Ist ein offenes Geheimnis… Un die meisten kaufen trotzdem bei Amazon ,weil es bequem ist… Dieser Soziale Anstrich… igitt, zum kotzen verlogen…

Amazon ist in Wirklichkeit das unsozialste Großunternehmen das es vermutlich bei uns gibt…

Und es ist inakzeptabel wenn durch das Vermeiden von Garantien, niemand mehr weiß ob die Rente reichen kann. So kann man kein Leben planen… Das ist spekulation, keine Rente… Dann kann ich ja selber spekulieren an der Börse…

Hallo Pascal, ich respektiere Deine Meinung, aber die meisten Deiner Tatsachenbehauptungen sind falsch oder zeigen dass Du Dich mit der Thematik noch nicht gut auskennst.

Betriebliche Altersversorgung ist eben nicht eine private Vorsorge und kann auch nicht durch eine staatliche Grundsicherung ersetzt werden. Wer für eine Abschaffung einer der drei Säulen der Altersvorsorge plädiert, muss erklären, warum das sinnvoll ist, das habe ich noch nicht gelesen.

Ich lehne es ab, Steuersparmodelle als Betrug und Plünderei zu bezeichnen. Ansonsten müsste man jeden Arbeitnehmer, der Werbungskosten in seiner Steuererklärung angibt, ebenso bezeichnen.

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Ich muss mich auch gar nicht in allen Details der BAV auskennen. . Fakt ist Grundsätzlich, das Renten eine Sache des Sozialstaats sind. Das sehe ich nicht als Aufgabe der Unternehmen an… Wenn jeder sein eigenes Süppchen (als Firma) bei dem Thema kocht wird das nix. viele Köche verderben den Brei… Deshalb halte ich sowas für Problematisch.

Unternehmen sollen steueren zahlen ,wie ihre Angestellten auch. Rabatte durch Spenden halte ich für Problematisch. Der Staat hat für Ordnendliche Rahmenbedingenen zu sorgen. Geregelte Armutsbekämpfung wäre generell sinnvoller als Spendensysteme zu betreiben.

Steuerabsetzung für Spenden sollte es eigentlich nur zur Katastrophenhilfe oder Kriegsopferhilfe geben dürfen.(bis zu einem Maximalbetrag der abgesetzt werden kann…) Denn dass kann die Allgemeinheit schneller Regeln als der träge Staat. Nicht für Steuersparmodelle akzeptabel.

davon gibt es viel zu viele… aber das ist eigentlich ein anderes Thema. Ich erwähnte es nur, weil BAV und so weiter freiwillige Leitstungen von Unternehmen sind. Ein anderes System ist deutlich sinnvoller…

Und selbstverständlich kann die BAV durch eine Staatliche Leistung ersetzt werden. Das muss nur jemand beschließen… Nur weil das jetzt nicht so ist, heißt nicht unbedingt, das das nicht geht…

Denn so wie im Moment ist NICHT sichergestellt, das jeder in die Rente einzahlt. Deshalb ist die ja auch viel zu niedrig geworden, zumindest für Geringverdiener. Denn die können ja nur das bekommen,was von beitragsstarken Zahlern verteilt werden kann. Diese Pensionär- Extrawürste können wir uns mit der aktuellen Demografie eigentlich nicht leisten.

Wer Pensionen bezieht, zahlt sowieo nicht in den die allgemeine Rente ein. Es macht daher eher Sinn die Rente durch das Steuerfinanzierte Grundeinkommen für Geringverdiener, Arbeitslose, Alleinerziehende und Behinderte zu ersetzen.

Wer so gut verdient wie in der Chemiebranche, das sind Spitzenverdiener, kein Mittelstand, hat genug Geld für eine private Altersvorsorge. Solche Menschen brauchen keine Staatliche Rente.

Der Mittelstand braucht kein Grundeinkommen während des Arbeitslebens, außer als Ersatz für die Rente plus, wenn vorhanden, eine private Zusatzrente, die nicht angerechnet wird. Dadurch läst sich sicherstellen dass es sich lohnt, einen besseren Beruf zu lernen, da diese Gruppe so mehr Rente hat als das Grundeinkommen hat. Das was wir heute Rente nennen funktioniert bald sowieso nicht mehr…

Derzeit haben die Chemieleute aber Hohe bezüge aus der Extrawurstkasse namens Pensionskasse ohne in das allgemeine System etwas einzuzahlen! Das ist so nicht in Ordnung…

Auch an diesem Post sind so viele falsche Tatsachenbehauptungen, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll.

Ist das Satire? Erst sagst Du, es ist egal wenn Du Dich nicht auskennst, und dann kommt so eine haarsträubende Aussage ohne Beleg. Ich verstehe, dass Du aus irgendeinem Grunde die bAV abschafffen willst, den Grund hast Du noch nicht genannt. Willst Du einfach nur eine staatliche Einheitsrente und alle unternehmerischen Zusatzleistungen verbieten? Möchtest Du auch Boni und unterschiedliche Gehälter verbieten?

Sind wir uns wenigstens einig, dass Unternehmen nur auf Gewinne Steuern zahlen sollen? Wenn ja, dann verstehe ich die Forderung nicht. Wenn nein, dann schwebt Dir ein anderes System vor, Marktwirtschaft ist es jedenfalls nicht mehr.

Wer soll das bezahlen, wer steht dafür ein? Und wichtiger, was ist der Sinn? Die Behauptung ist ungefähr so sinnvoll als ob Du sagen würdest, die Unternehmen sollen keine Gehälter und Boni mehr zahlen, das kann durch ein staatliches Grundeinkommen ersetzt werden.

Das ist ein Problem der gesetzlichen Rentenversicherung. Das kann geändert werden, damit hätte ich kein Problem. Nur müsste die gesetzliche RV dann auch die Renten für die zusätzlichen Einzahler bezahlen, was neue Probleme hervorruft. Und genau welches Problem würde damit gelöst? Dadurch dass Beamte in die GRV einzahlen und Ihre Rente dann auch daraus erhalten, wird die Rente für den Rest doch nicht üppiger.

Das ist jetzt ein Widerspruch. Gerade wolltest Du, dass alle in die gesetzliche Rente einzahlen. Jetzt möchtest Du Spitzenverdiener wieder herausnehmen. Was gilt?

Die Pensionskasse zahlt nur aus was vorher einbezahlt wurde. Deine Behauptung ist ungefähr so sinnvoll als ob Du kritisieren würdest, dass jemand Geld aus einer Lebensversicherung erhält, in die er vorher eingezahlt habe. Und selbstverständlich zahlen Angestellte (auch Leitende bis zur BBG) der Chemiebranche in die gesetzliche RV ein, womit wir wieder bei dem Punkt wären, dass Du Dich mit dem Thema nicht auskennst.

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Nein, ich möchte nicht unterschiedliche Gehälter verbieten. Allerdings Boni und diese Zusatzleistungen schon. es ist besser wenn dieses Geld einfach ins Sozialsystem fließt. Und zwar so, dass es nicht mehr zu knapp finanziert ist. Das ist sehr viel gerechter und Glaubwürdiger… Denn ob ich Boni oder BAV erhalte hängt nicht von meinem Fleiß, sondern davo nob wo ich arbeite… Das ist das Problem…

Ich denke, es wird bald nur noch eine Staatliche Einheitsrente geben können, egal ob wir das wollen oder nicht, weil die heutige Rente kollabieren wird. Die klassische Generationenrente ist gut, aber längst veraltet, weil sie nicht mehr funktioniert… Es gibt nicht genug Einzahler und durch die Digitalisierung gibt es bald eher weniger Arbeit als heute…

Was die Spitenverdiener betrifft, die brauchen kein Grundeinkommen. Die sollen auch wenn sie nichts bekommen vom Staat auch wenn diese einen Rentenmindestbeitrag von 20 Prozent des Wertes ihrer Rente leisten. (Die Rente selbst dürfen die behalten, der Zusatz- Beitrag während ihers Arbeitslebens muss 20 Prozent der Höhe der Privaten Spitzenverdiener Rente betragen) .

Im Moment zahlen die nix ein. Das kann so nicht sein…

Und die Pensionskasse ist definitiv eine unnötige Extrawurst. Die muss abgeschafft werden. Es kann für Spitzenverdiener nur 2 Lösungen geben:

Entweder sie zahlen regulär in das Grundeinkommen+ Einheitsrente Sozialsystem ein und dürfen Anrechnungsfrei eine Private Zusatzrente anlegen und müssen keinen Mindestbeitrag auf ihre Private Rente zahlen, ohne Rentensteuer.

Grundsätzlich muss die allgemeine Rentensteuer abgeschschafft werden. Die ist lediglich durch eine Spitzenrentensteuer zu ersetzen.

Oder diese beziehen wahlweise nur Private Rente und müssen während Ihrer Arbeitszeit eine 20 Prozent Abgabe auf die Höhe ihrer Rente plus Spitzen- Rentensteuer leisten.

Dss sorgt dafür das endlich in jedem Fall möglichst ALLE einzahlen…

Und es geht mir nicht um die Marktwirtschaft. Der Kapitalismus muss weg. Der zerstört alles…
Das BIP ist zum Nonplusultra stillisiert worden, was aber falsch ist.

Wir brauchen die Marktwirtschaft ja, aber diese muss mit einem alternativen Wertschöpfungsmodell anstatt dem BIP betrieben werden.

Wir gesagt das BIP berücksichtigt zu viele Dinge gar nicht. etwa den Wert von Leistugnen der Natur und den Wert sozialer Tätigkeiten wie Kindererziehung, Pflege, unterstützung Behinderter, sowie den Wert der Tätigkeit geimeinnütziger Organisationen und Vereine…

Ohne das funktioniert die Gesellschaft überhaupt nicht, das steht aber nicht im BIP… Da steht nur das, was direkt auf dem Markt verkauft wird…