Die Pflegefinanzierung auf den Kopf stellen

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Ein schwieriges Thema. Es geht allerdings ebenso auch um die Rentenversicherung (vielleicht auch die KV), die auch langfristig in der bisherigen Systematik nicht bezahlbar sein wird. Man müsste einen Weg finden, die Beiträge nach der wirtschaftlichen Produktivität zu berechnen und nicht nach dem individuellen Beitrag der Arbeitnehmer. Ich habe da aber noch keine klare Vorstellung und die Politik hat auch keine kreativen Vorschläge sondern sitzt das Problem aus.

Ich habe eine private Pflegeversicherung abgeschlossen, befürchte aber gerade, dass sie von der Inflation aufgefressen wird.

Ich habe von der Sache nicht viel Ahnung - grundsätzlich denke ich aber, dass das Problem lösbar sein sollte solange wir stetig produktiver werden. d.h. mit weniger Einsatz mehr schaffen.

Dann ist es im Prinzip eine Frage des Verteilungsschlüssels.

Das Ganze da ist einfach Unsinn. Niemad hat so viel Geld um im Alter noch selber Pflegekosten zu bezahlen. (außer wohlhabende und Reiche) Dass muss alles eigentlich übernommen werden. Denn eigentlich zahlen wir schon eine Menge Pflegeversicherung. Geld ist genug da… Die Pflege ist in Deutschland eigentlich nur zu teuer!

Das ist das wahre Problem bezüglich der Kosten. Die gleiche Pflegequalität ist im Ausland viel billiger als bei uns. Warum eigentlich? Wer hat da Murks gemacht in der Politik? Und warum solle ndie Reichen nicht verpflichtet werden in die Sozialkassen mit einzuzahlen? Warum gibt es überhaupt eine Beitragsbemessungsgrenze? Die brauchen wir nicht, denn wer viel hat kann auch mehr einzahlen.

Das habe ich im Vertrag ausgeschlossen.

Wenn man nämlich die Beiträge nicht mehr bezahlen kann, verliert sie noch mehr an Wert.

Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken ob die Standards immer weiter hochgejubelt werden müssen. Wenn es ein Finanzierungsproblem gibt dann hat das auch mit dem Standards zu tun. Und leider gilt das in allen Bereichen des täglichen Lebens. Vom Kindergarten bis zu günstigem Wohnen und vieles mehr. Hier immer nur auf die „Reichen“ zu schauen die das finanzieren sollen greift zu kurz!

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Hallo Herbert, ich meine jetzt eher die baulichen Standards und die ganzen Dokumentationsvorgaben…
Natürlich alles begründet und alles gut - nur wenn es halt gar nicht mehr finanzierbar ist? Wenn die Mitarbeiterinnen mehr dokumentieren, um das einhalten der Standards nachzuweisen, und dann immer weniger Zeit an den Menschen haben. Und was machen wir wenn gar keine Pflegemitarbeiter mehr sind?
In meiner Gemeinde wird keine Altenhilfeeinrichtung gebaut weil der mögliche Betreiber das umlegen der Kosten für die heutigen Vorschriften fürchtet und weil er Probleme sieht das Personal zu bekommen. Gilt übrigens für den Bäcker den Metzger den Maurer den Kindergarten das Krankenhaus etc. genauso.
Der Staat ist schon ziemlich am ende mit seinem Versprechen alles und jegliches Abfedern und abschirmen zu können.

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Absenken würde ich sie nicht.
In der DDR muss es ziemlich schlimm gewesen sein, ins Heim zu kommen. Ich hoffe nicht, dass es mal wieder so wird.

Also Elmar @BraunElm .
Wir sind im falschen Film.
Hier (in diesem Diskussions-Faden) geht es um eine Pflege-Versicherung mit Selbstbehalt.
Wie bei der Haftpflicht. Für einmalige - und künftig zu vermeidende - Schäden.

Passt ja auch. Zum Pflegefall wird man nur einmal. Wiederholung ist durch Ableben ausgeschlossen.

Ach so (fast hät’ ich 's vergessen):
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