Digitale und finanzielle Unabhängikeit Europas ist notwendig!

Was hier passiert, darf eigentlich nicht sein. Daß Trump Europäer, die er aus politischen Gründen nicht mag in ihrem persönlichen Leben so schädigen kann.
https://www.heise.de/news/Wie-ein-franzoesischer-Richter-von-den-USA-digital-abgeklemmt-wurde-11087453.html

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Die digitale und finanz-transaktionelle Unabhängikeit Europas ist nur möglich, wenn wir hier den Aufbau entsprechender Unternehmen fördern statt zu behindern:

  • durch übertriebenen Datenschutz,
  • durch Erfolgsneid und Missgunst,
  • durch Beharren auf dem Alten „(ich zahle nur mit Bargeld“)
  • duch Bestehen auf 100% Lösungen (Over-Engineering)
  • durch Kleinstaaterei in der EU
  • durch nationale Egoismen in der EU (sieht man gerade bei gemeinsamen Waffenprojekten zw. Deutschland und Frankreich
  • usw

Ohne einen Politik-, Kultur- und Mentalitätswandel wird es nicht gehen. Diese Wandel wird es aber nicht geben, sage ich als Pessimist.

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Andere sind da schon einen Schritt weiter - sowohl was die US-Sanktionen, als auch was die Umsetzung von Alternativen angeht:

Läuft dieses Forum eigentlich auf einem Windows-Server? Wenn ja, warum?

unfassbar!
Aber kurzfristig vermutlich schwer zu ändern.
Es sei denn die nächste US-Wahl geht gut aus.

Auch die militärische Unabhängigkeit ist übrigens nötig.

die Mentalität ist das eine.
Aber in der Umsetzung wären fundamentale Änderungen nötig, da wird es schwierig.
Wir brauchen Lösungen, die extrem ambitionierte Ziele in kurzer Zeit erreichen.
Das geht nur mit groben Änderungen und Maßnahmen, die zT ungerecht, unsozial und sonstwie fragwürdig sind.
Für perfekte Lösungen haben wir keine Zeit.
Der Widerstand dagegen wird/würde mörderisch sein.
Die Leute glauben ja immer noch nicht, was sie sehen (könnten).

Datenschutz: ein Fortschrittshindernis, gehört zu 50% in die Tonne.
Kleinstaaterei: nicht nur in der EU, auch bei uns.
5 oder 6 Bundesländer sind genug. Das dauert 50 Jahre, bis es durch ist.

Wir müssten in vielen Bereichen materielle Standards senken, um so eine Transformation zu schaffen. D.h. auch Schutzvorschriften und soziale Standards abbauen. => 1 Mio. Klagen, endloser Streit um die Detailgerechtigkeit, während das große Ganze vor die Hunde geht.
Ich bin auch skeptisch.

Ich sehe oder „spüre“ nicht, dass die Bevölkerung für sowas bereit ist.
und die Parteien tun nichts, um sie aufzuwecken.
Bloss nicht das Rentenniveau senken!!
Keine Wehrpflicht, nur mal bisschen mustern …
Und keine Steuererhöhung!!
Nicht mal beim Agrardiesel war was zu machen.

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Soweit ich weiß nicht. Was es aber genau ist, müsste ich beim Provider nachfragen.

Manch einer behauptet die NIS2 Richtlinie wäre so eine fundamentale Änderung - das entsprechende nationale Umsetzungsgesetz wurde gerade letzte Woche im Bundestag beschlossen. In besonders kritischen Bereichen wie Bankwesen oder Militär gelten darüber hinaus noch weitergehende Regeln zur digitalen Sicherheit und Unabhängigkeit.

Ich denke bei der Infrastruktur (nicht nur der besonders kritischen) sind wir da schon gar nicht sooo furchtbar schlecht aufgestellt. Dass der Endanwender dann doch gerne alles in der Google-Cloud speichert und mit Paypal bezahlt, ist seine freie Entscheidung als mündiger Bürger. Da müsste man glaub ich eher noch bei der Bildung ansetzen - der verbreitete Weg Apple-Geräte für die ganze Schule vorzuschreiben (weil so schön bequem für die LuL) ist da vielleicht ein wenig kontraproduktiv.

Kennst und nutzt du Dienste wie Wero, NextCloud oder Qwant? Wenn nicht, dann liegt das Problem vielleicht auch ein Stück weit bei dir selbst - gilt auch für Herrn Guillou. Wobei man von jemanden in politisch exponierter Position noch eher erwarten sollte, dass er sich proaktiv über seine digitale Souveränität Gedanken macht.

Scheitert die Umsetzung nicht häufig an der Mentalität? Wie du schreibst:

Es bräuchte eine Blut-Schweiß-Tränen-Rede. Jede Woche einmal. Aber ich sehe keine Politiker der zu so etwas bereit ist. Wenn schon Habeck mit den vergleichsweise harmlosen Zumutungen des GEG gescheitert ist. Sowie Schröder zuvor an Hartz 4.

Ich weiß nicht, ob es nur an der SPD und CSU liegt, aber die Koalition ist unfähig zu mutigen Maßnahmen. Selbst die 500 Mrd für Infrastruktur werden z.T für den regulären Haushalt zweckentfremdet.

Und die Parteien mit dem Sozialen im Namen zeigen sich als absolut unfähig auf die Herausforderung zu reagieren, weil sie glauben, sie müssten ihr Klientel vor jeder Zumutung schützen und lieber Wahlgeschenke verteilen (Rentenniveau, Mütterrente) .

Bei der SPD kommt noch die Unwilligkeit hinzu, auf die russische Bedrohung angemessen zu reagieren.

Ich würde mittlerweile eine Koalition Grüne/CDU präferieren, vorausgesetzt der Klimaschutz wäre im Koalitionsvertrag gut abgesichert.

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Scheitert die Umsetzung nicht häufig an der Mentalität? Wie du schreibst:

Es bräuchte eine Blut-Schweiß-Tränen-Rede. Jede Woche einmal. Aber ich sehe keine Politiker der zu so etwas bereit ist. Wenn schon Habeck mit den vergleichsweise harmlosen Zumutungen des GEG gescheitert ist. Sowie Schröder zuvor an Hartz 4.

Ich weiß nicht, ob es nur an der SPD und CSU liegt, aber die Koalition ist unfähig zu mutigen Maßnahmen. Selbst die 500 Mrd für Infrastruktur werden z.T für den regulären Haushalt zweckentfremdet.

Und die Parteien mit dem Sozialen im Namen zeigen sich als absolut unfähig auf die Herausforderung zu reagieren, weil sie glauben, sie müssten ihr Klientel vor jeder Zumutung schützen und lieber Wahlgeschenke verteilen (Rentenniveau, Mütterrente) .

Bei der SPD kommt noch die Unwilligkeit hinzu, auf die russische Bedrohung angemessen zu reagieren.

Ich würde mittlerweile eine Koalition Grüne/CDU präferieren, vorausgesetzt der Klimaschutz wäre im Koalitionsvertrag gut abgesichert.

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auch ein Schritt zur Unabhängigkeit

und es gibt schon x Bürgerinitiativen dagegen :unamused_face:

des australischen Unternehmens Vulcan Energy

Wäre das auch ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit, wenn es ein chinesisches, ein russisches, ein argentinisches oder us-amerikanisches Unternehmen wäre, was bei uns im Rhein nach Lithium graben darf?

wie wärs mit einer Bürger-Bergwerksgenossenschaft?

Gute Frage.
Die Investitionskosten sind sehr hoch, und bei den Unternehmen rechnet sich oft nur eins von 10 Projekten, das dann aber dafür richtig gut.

Welche sind das, und welche Schäden befürchten sie?

Vulcan Energy ist eine AG. Da kann man als Bürger Anteile kaufen.

Vulcan Energy möchte aus dem Wasser von Tiefengeothermie das Lithium extrahieren und die Tiefengeothermie ausbauen. Gegen Tiefengeothermie gibt es Bürgerinitiativen, weil sie sich vor Erdbeben fürchten.

"Vulcan Energy setzt sein ambitioniertes Lithium- und Geothermieprojekt im Oberrheintal …
Das Projekt kombiniert geothermische Energie mit der Lithiumgewinnung aus salzhaltiger Sole – ein Verfahren, das laut Vulcan CO₂-neutral ist. Phase 1 sieht eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid vor, genug für rund 500.000 Elektrofahrzeuge. Die Abnahme für die ersten zehn Jahre ist vollständig vertraglich gesichert. Zusätzlich soll die Geothermieanlage jährlich 275 GWh Strom und 560 GWh Wärme erzeugen.
"
Startseite - VULCAN ENERGY RESOURCES

Gazprom ebenso :wink:

Das würde aber sowieso gemacht wegen der Wärmeversorgung?
Oder nur in Verbindung mit dem Lithium?

Die Leute sind gegen Tiefengeothermie. Egal ob für Wärme oder was anderes.
Die Lithium Gewinnung ist ein „Abfallprodukt“ der Geothermie.

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Es wäre ein Schritt zur einseitigen Unabhängigkeit von Staaten, die uns feindlich gegenüberstehen. Australien bedroht uns eher nicht.

Merke: Es gibt in der heutigen Welt keine totale Unabhängigkeit.

Das wäre mir neu, dass man da Anteile kaufen kann. Und dass sie nach Lithium schürfen.

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Sind das die selben, die sich auch vor Handystrahlung und Impfung fürchten?

Und warum haben sie nicht gegen Kohleabbau protestiert? Der kann nämlich wirklich lokale Erdbewegungen verursachen.

Ob die sich auch vor Handystrahlung und Impfung fürchten kann ich nicht sagen.
Aber kann schon sein.
Wie bei vielen Techniken gibt es ein Restrisiko. So eben auch bei Tiefengeothermie.
Vor Jahren gab es leichte Erdbeben bei einigen Projekten, die auf mangelndes Verständnis der Geologie und der unausgereiften Bohrtechnik zurückgeführt werden. Ob da natürliche Erdbeben drunter waren, kann man nicht sagen. Der Oberrheingraben ist nun mal auch ein Geologisch aktives Gebiet (deshalb ja auch leichter erreichbare Wärme im Untergrund als anderswo). Man hat aber jetzt mehr Verständnis der Geologie und verbesserte Bohrverfahren. Ein Restrisiko bleibt natürlich.

Ganz einfach. Da gibt es keinen Kohlebergbau. Und was interessieren schon die Probleme die andernorts durch den eigenen Lebenswandel verursacht werden.
Not in my backyard eben. Eben wie bei Windkraft, Stromleitungen, Bahnstrecken, usw. Überall Nimbys.