Energiewende weiter voran treiben

Hier eine Botschaft vom Bundesvorsitzenden der Grünen:

"
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zerstört die Energiewende – und macht Deutschland wieder abhängig! Abhängig von fossilen Energieexporteuren, von autoritären Regimen, von teuren Importen.

Das dürfen wir nicht zulassen.

Katherina Reiche arbeitet an einem sogenannten Netzpaket , das den Ausbau von Wind- und Solarenergie massiv ausbremst. Höhere Kosten, neue Bürokratie, unsichere Netzanschlüsse – das ist kein technisches Update, das ist ein politischer Kurswechsel, ein Frontalangriff gegen die erneuerbaren Energien hier im Land.

Rette die Energiewende – mit uns:

Jetzt Aufruf unterschreiben

Erneuerbare Energien sind der Schlüssel zu günstiger Energie, Klimaschutz und echter Unabhängigkeit. Wer Wind und Sonne zurückdrängt, zwingt Deutschland zurück in die Abhängigkeit von fossilen Energien – oft aus Ländern, die unsere Werte nicht teilen.

Genau das droht jetzt:

  • Neue Wind- und Solaranlagen sollen nur noch ans Netz dürfen, wenn Betreiber bis zu 10 Jahre auf Entschädigungen verzichten, wenn Anlagen abgeregelt werden. Dadurch werden sehr viele Projekte unwirtschaftlich.

  • Netzbetreiber sollen Baukostenzuschüsse verlangen – die Rechnung bekommen all die, die auf grünen Strom setzen, und die vielen Unternehmen im Handwerk und Mittelstand.

  • Der Anschlussvorrang für erneuerbare Energien wird faktisch aufgeweicht: 800 Netzbetreiber sollen eigene Regeln festlegen – ein Flickenteppich aus Investitionsunsicherheit und neuer Bürokratie.

Die Branche warnt zu Recht vor einem „Energiewende-Stopp durch die Hintertür“.

Gerichtsurteil ignorieren statt Klimaschutz liefern!

Dabei ist der Handlungsauftrag glasklar: Erst vor wenigen Tagen hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass die Bundesregierung ihr Klimaschutzprogramm nachschärfen muss , weil die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen.

Bis Ende März muss Schwarz-Rot ein überarbeitetes Klimaschutzprogramm vorlegen.

Doch statt mehr Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren zu machen, plant das Wirtschaftsministerium neue Hürden. Das ist das exakte Gegenteil dessen, was das Gericht verlangt – und was für das Erreichen der Klimaziele nötig wäre.

So verspielt Schwarz-Rot:

  • unsere Klimaziele,

  • Investitionen und Arbeitsplätze,

  • und die Chance auf eine unabhängige, sichere Energieversorgung.

Unsere Forderungen sind klar:

  • Stopp des Reiche-Netzpakets gegen die erneuerbaren Energien

  • Energieunabhängigkeit statt neuer fossiler Abhängigkeiten von Autokraten

  • Schneller Ausbau digitaler Netze

  • Faire und einfache Beteiligung an erneuerbaren Energien für alle

Jetzt ist der Moment, Druck zu machen. Noch ist nichts beschlossen.

Jetzt unterschreiben!

Gemeinsam können wir verhindern, dass die erneuerbaren Energien ausgebremst werden – und dafür sorgen, dass Deutschland klimaneutral, zukunftsfähig und unabhängig von Autokraten und Diktatoren wird.

Herzliche Grüße

Felix Banaszak"

Bundesvorsitzender
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Dazu ein lesenswerter Artikel in Zeit+

Ihre Ideen sind nicht so übel, wie ihre Kritiker behaupten

Der Autor macht drei Punkte

  • Der Staat garantiert vielen grünen Stromproduzenten einen großzügigen Mindestpreis für 20 Jahre – dafür bezahlt die Allgemeinheit über die Netzentgelte auf der Stromrechnung.
  • Der Staat garantiert den grünen Kraftwerken einen schnellen Anschluss ans Stromnetz – für dessen teuren Ausbau bezahlt ebenso die Allgemeinheit.
  • Der Staat garantiert dem grünen Strom zudem einen Vorrang im Netz vor allen anderen Energieträgern – dafür bezahlt …, genau.

Das alles verteuert den Strom und die Frage ist, ob man die Energiewende nicht kosteneffizienter, bzw. mit einer anderen Verteilung der Kosten gestalten kann:

  • Müssen wirklich Solaranlagen auf Villendächern immer noch subventioniert werden?
  • Wieso haben EE-Kraftwerke bei der Einspeisung Vorrang vor Batteriespeichern?
  • Wieso kann man EE-Kraftwerke planen, ohne auf vorhandene bzw. nicht vorhandene Netzinfrastruktur Rücksicht zu nehmen?

Valide Fragen, man sollte nach Antworten suchen. Banaszak ist zu intelligent, um das nicht zu verstehen. Aber er will es wohl der Union mit gleichen Mitteln heimzahlen, mit denen sie die Ampel getrietzt hatten.

Bestimmt kann man das. Man muss es nur wollen.
Ich habe da aber bei der aktuellen Regierung so meine Zweifel.

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Das ist genau das Problem - die Regelungen der Ampel haben Vor- aber auch Nachteile - so, wie ich Frau Reiche verstehe, will sie die Nachteile verringern - das ist an sich als theoretischer Ansatz nicht verkehrt.
Die Frage ist, wie @Kalo es formulierte, ob dadurch „neue“ Hürden geschaffen werden (dann hätten wir bestenfalls Stillstand oder schlimmstenfalls Rückschritt, oder ob wirklich neue Regelungen die Effizienz des Umbaus steigert.
Ich gebe zu, dass ich das an Hand der Vorschläge von Frau Reiche noch nicht abschätzen kann.

Gleiches gilt für die Frage der Einhaltung der Klimaziele.

Die Energiewende kostet auf jeden Fall viel Geld (wobei die Nichtumsetzung langfristig noch viel mehr Geld kostet!!!) - das wissen wir aber alle schon seit Jahrzehnten - es ist also neben der Kosteneffizienz nur die Frage der Kostenverteilung.
Aber ist es nicht so, dass letztlich immer die Kosten beim Verbraucher enden? Ist also der Begriff „Kostenverteilung“ nicht Augenwischerei?
Klar könnte man sagen, jeder muss künftig Solar aufs Dach montieren, wobei der Villenbesitzer keine Subvention erhält und der Wald- und Wiesen-Eigenheimler eine (vielleicht gestaffelte) bekommt.
Das hat aber noch nicht einmal die Ampel ernsthaft in Erwägung gezogen, weil der vorübergehende Statusquo-Einbruch für eine breitere Gesellschaftsschicht scheinbar nicht vermittelbar war (oder warum auch immer).
Und es könnte natürlich erstmal auch rein technische Probleme geben, wenn wirklich jedes Dach Solar bekommen müsste.

Nein, weil Preise eine Lenkungswirkung haben. Wenn EE-Anlagen in infrastrukturelle schlecht erschlossenen Gebieten hoch subventioniert werden, setzt das falsche - im Sinne des Gemeinwohls - Anreize, eben dort zu investieren und die Subventionen abzugreifen, ohne wirklich eine Gegenwert an Strom zu erzeugen. Nur ein Beispiel.

Sollte das nicht eigentlich einen Anreiz setzen, die Gebiete zu erschließen? :wink:

Du hast wieder nichts verstanden. Wenn ich eine Solaranlage in die Pampa setze und erwarte, dass die Allgemeinheit entweder für den Anschluss bezahlt oder mir den nicht abgenommen Strom bezahlt, ist das kein sinnvoller Anreiz.

Ich hatte jetzt gedacht, das Ziel wäre es, die Energiewende voran zu treiben.
Dann müssen auch der Bund, die Länder und die Kommunen ihre Hausaufgaben machen.

Oder empfiehlst du mir, lieber keine größeren PV-Anlagen und keine Windräder im ländlichen Raum zu errichten?

Lieber schnell noch eine Gasheizung einbauen? :wink:

Es macht einfach keinen Sinn, mit dir zu diskutieren. Ich habe doch nicht vom ländlichen Raum per se geredet, sondern von Gebieten, in denen die notwendige Netzinfarstruktur fehlt. Das ist so, als würde man eine Werft für Ozeanriesen mitten in die Wüste setzen und dann vom Staat den Bau eines großen Kanals fordern.

Ich weiß schon, welches Beispiel jetzt kommt. Es ist ein schlechtes Beispiel.

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Anbei ein Link, der sich mit den möglichen Auswirkungen einer möglichen Abänderung des EEG’s und EnWG’s auseinandersetzt.
Es beschreibt zumindest das Dilemma der beiden Ausbaukonzepte (alt wie - möglicherweise - neu).
Ob das nun unter dem Strich sinnvoll ist oder nicht - vermag ich da noch nicht abschließend herauszulesen - auch wird es sicher noch eine ganze Reihe von Änderungen geben, bis das neue dann Gesetz wird.

Also in der Stadt dann besser auch nicht?
Ich hattte gestern Besuch vom Elektriker. Er rauft sich die Haare und kann sich nicht vorstellen, wie das mal werden soll, wenn jeder in der Straße eine Wärmepumpe und eine Wallbox hat und alle die gleichzeitig einschalten.

Womit wir wieder bei meiner Frage sind, die du noch nicht beantwortet hattest:

Ich bin dir auch keine Antwort schuldig. Du mir übrigens auch nicht.

Also ja.

jein.
Es ist ja nicht so, dass ich irgendwo im unerschlossenen Gelände eine Anlage hinbauen kann und dann ein Recht darauf habe, dass man mir eine dazu passende Leitung baut.

@biologin hat schon recht.
Bisher galt im Prinzip

wobei ich statt „erschließen“ „das vorhandene Netz ausbauen“ sagen würde.

Es läuft so:

  1. ich plane eine PV-Anlage und frage beim Netzbetreiber, wo ich die ans Netz anschließen kann.
    Dann kriege ich eine Netzanschlusszusage, idealerweise für den nächstgelegenen Anschlusspunkt.
    Wenn die Netzkapazität nicht ausreicht, muss der Netzbetreiber das Netz ausbauen, es kann dann halt etwas dauern.
    D.h. ich habe einen Anspruch auf Netzanschluss + Abnahme des Stroms.

  2. Wenn ich angeschlossen bin und mein Strom wegen Netzüberlastung nicht eingespeist werden kann (redispatch-Fall), erhalte ich Ersatz für den Produktionsausfall (Redispatch-Entschädigung).

Alle genannten Rechte sollen aufgeweicht werden (Recht auf Anschluss, Recht auf vorrangige Einspeisung, Recht auf Entschädigung bei redispatch), weil sie natürlich Geld kosten.
So weit, so gut.

Aber hinter diesen gesetzl. Rechten oder Garantien steckt ja ein Gedanke:
die Anlagen kriegen seit Beginn des EEG nur deswegen eine Bankenfinanzierung, weil der Staat über das EEG sicherstellt, dass die immer Geld verdienen.
Ohne die o.g. Rechte ist der Betrieb einer PV-Anlage ein Glücksspiel, weil zB jederzeit eine Abriegelung erfolgen kann und dann kein Geld für die Kredittilgung reinkommt.
Ich habe Mandanten, bei denen stand die Anlage 50-60% der Zeit still wg. redispatch, 1,5 Jahre lang bis jetzt. Wenn die dafür keinen Ersatz bekommen würden, wären die pleite.

Was Reiche plant, klingt marktwirtschaftlich, und es könnten theoretisch sicher Kosten gespart werden.
Aber die dafür nötige Feinsteuerung und planerische Abstimmung (wo baue ich, wo kriege ich einen Anschluss usw.) wird in der Praxis nicht funktionieren bzw existieren (die Netzbetreiber sind jetzt schon alle völlig am Limit).

D.h. es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass die geplanten Gesetzesänderungen den Zubau an EE-Anlagen deutlich beschränken werden.
Das bisherige Finanzierungs- und Geschäftsmodell wäre damit wohl tot, und wie die Alternative aussieht, weiß ich nicht.

Reiche müsste sagen, wie auch weiterhin die Finanzierung klappen kann.
Kann sie das, ist es gut.
Kann sie das nicht, riskiert sie die Energiewende.
Vielleicht riskiert sie das aber bewusst.

Es ist eine Abwägung:

  • weniger Kosten, niedrigerer Strompreis, aber weniger EE-Strom
    oder
  • weiterer starker Ausbau der EE, aber weiterhin hohe Kosten und wohl auch weiterhin zu hohe Strompreise (es sei denn, man subventioniert den Strom).

Wobei der Netzausbau m.E. so oder so nötig ist, das Netz ist der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Energieversorgungssystems. Ob man gerade da jetzt Druck wegnehmen sollte?

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Die Leitung mag passend sein, aber das Netz dahinter nicht unbedingt, wie di ja selber schreibst

Das war genau mein Punkt.

Du beschreibst das Problem im Weitern ja völlig zutreffend. Es gibt im Kern zwei Problembereiche

  • Wir bräuchte eigentlich eine übergreifende Kapazitäts- und Ausbauplanung, die Erzeuger, Netzer, Speicher und Verbraucher und alle Energieträger einbezieht.
  • Die Kosten müssen so über die Akteure so verteilt und zeitlich über Jahrzehnte gestreckt (Sondervermögen) werden, dass der wirtschaftliche Schaden minimiert wird und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt.

Das scheint mir ein ziemlich dickes Brett zu sein.

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Nein, es muss mit Hochdruck ausgebaut werden, auf allen Verteilungsebenen. Die Investitionskosten dürfen aber nicht mit kurzen Amortisierungsfristen auf die Netzentgelte umgelegt werdenm wie es heute der Fall ist.

Ich bin mir nicht sicher, ob der weitgehend privatwirtschaftliche Ansatz trägt.

Das Chaos mit den Smart Metern und drei Zuständigkeiten (Messstellenbetrieber, Netzbetreiber, Stromlieferant) und schlecht definierten bzw implementierten Datenschnittstellen ist ein Beispiel dafür, dass es nicht gut klappt.

Änlich wie der Ausbau der Breitbandnetze. Die Privatisierung des Schienennetzes ist ja im letzten Moment noch gestoppt worden.

Ich denke, Flächen-Infrastruktur gehört in öffentliche Hände.

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So wie ich es verstanden habe, werden gebiete definiert wo es diese Einschränkungen für Neuanlagen geben wird.
Wer dennoch da baut ist selber Schuld.
In den anderen Gebieten und Bestandsanlagen geht es weiter wie gehabt.
So habe ich das verstanden.

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ja, so habe ich es auch verstanden.
Das ist aber schon ein grundlegender Unterschied zum jetzigen System.
heute hast Du Vorrang als Betreiber einer EE-Anlage, und der Netzbetreiber muss das Netz ausbauen, wenn es nicht mehr reicht.
Künftig könnte der Netzbetreiber festlegen, welche Netzbereiche überlastet sind, und in den Bereichen würde vermutlich niemand mehr eine EE-Anlage bauen.
Dann drängen alle in die freien Bereiche und das führt dann uU dort auch zu Engpässen.
Der Druck verschiebt sich, weg vom Ausbau und den Netzbetreibern, hin zu den Projektentwicklern und Anlagenbetreibern. Das wird den Zubau bremsen.

In gewisser Weise verstehe ich das, weil ich ständig erlebe, dass die Netzbetreiber überfordert sind. Bei der redispatch-Entschädigung zB wird das Gesetz (§13a EnWG) ganz offiziell seit Jahren nicht vollzogen, weil die Netzbetreiber den sog. bilanziellen Ausgleich nicht hinkriegen.
Die sagen einfach „wir können nicht“, und das scheint leider zu stimmen.
Die Abläufe sind derart komplex und die Datenmengen und die Zahl der Beteiligten so groß, dass die das nicht organisiert bekommen.
Wir klagen da gerade gegen einen Netzbetreiber auf redispatch-Entschädigung. Juristisch sehr spannend, das ist zT rechtliches Neuland. Aber für die Beteiligten kein schöner Zustand und eigentlich ein überflüssiger Rechtsstreit.

Ja, schön wäre es.
Es gibt aber m.E. niemanden, der das auf absehbare Zeit hinbekommt.
Dafür bräuchtest Du eine riesige staatliche Behördenstruktur, viel Personal und noch mehr Geld.
All das fehlt. Und der staatliche Ansatz entspricht halt auch nicht unserem grds. Regelungsansatz.

Die Netzbetreiber + die BNetzA müssen es irgendwann mit dem marktorientierten System hinkriegen, der Staat muss die richtigen Anreize und Vorgaben machen.
Das System ändert sich aber aufgrund der techn. Entwicklungen ständig und sehr schnell, es wird lange dauern, bis die das wirklich im Griff haben.
Vielleicht müsste der Gesetzgeber den Netzbetreibern irgendwie unter die Arme greifen, ohne die Ausbaupflicht zu reduzieren. Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, wie das geschehen könnte.
So tief stecke ich nicht im Geschäft der Netzbetreiber drin.

Und wenn ich mir dann vorstelle, dass dieses eh schon fragile System durch Anschläge oder uU durch militärische Drohnen angegriffen wird … Gott bewahre.
Umso bewundernswürdiger finde ich es immer, wenn ich höre, dass die Ukrainer ihre Energieversorgung nach Beschuss in wenigen Stunden wieder flottkriegen.
Da steckt ja auch ein komplexes System dahinter. Hut ab.

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Daran wird ja auch nichts grundlegendes geändert.
Ich verstehe es so, dass die neuen EE-Anlagen dorthin gelenkt werden sollen wo es keine oder weniger Engpässe gibt. Vielleicht auch dorthin, wo die Verbraucher sind. Da ist das Netz i. d. R. auch besser ausgebaut und die überbrückenden Entfernungen nicht so groß. In der Pampa wo eigentlich wenig oder kein Strom gebraucht wird ist ja nachvollziehbar, dass da weniger Netzinfrastruktur vorhanden ist.
Das macht ja erst mal Sinn. Das man dass über die Entschädigungen bzw. Nicht-Entschädigungen macht, ist ja nicht sooo schlecht. Hier wirkt dann Marktwirtschaft. Alternative wäre ein Verbot, was aber zu restriktiv wäre.
Das wir beim Netzausbau nicht hinterher kommen, ist auch den Versäumnissen der Vergangenheit geschuldet. Lässt sich aber nicht auf die schnelle ändern.

Generell ist das Thema Subventionen (auch Entschädigungen, etc. sind in gewisser Hinsicht Subventionen) kritisch. Es wird von den Interessengruppen verlangt, dass Subventionen, die nur für den Markthochlauf gedacht waren, auf ewig bestand haben. Siehe auch bei PV. Das man da bei klammen Kassen irgendwie ran muss ist verständlich. Da muss bei Subventionen generell mal ran.
Vor allem, wenn sie dann auch noch Klimaschädlich sind.

Ich fände es sinnvoll, wenn dem Staat die Netze gehören würden, so wie die Straßen, die auch nicht privat sind.