Erdbeben in Afghanistan

Ein schweres Erdbeben hat vor 2 Tagen Afghanistan erschüttert.

Am zweiten Tag nach den schweren Erdbeben in Afghanistan gibt es wenig Hoffnung, Überlebende zu finden. Laut Behördenangaben starben mindestens 2.400 Menschen. Das Ausmaß der Zerstörung und die Not sind im Westen des Landes besonders groß.

Die von den Behörden genannten Zahlen konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden. Es wäre eines der schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten in Afghanistan.

Nach schweren Erdbeben am Samstag hat nun ein weiteres Beben der Stärke 4,9 den Nordwesten Afghanistans erschüttert.

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/starke-erdbeben-in-afghanistan-hunderte-tote-befuerchtet,Ts1FENO

Ich habe davon gehört. Ich weis aber nicht genau, was man da diskutieren soll?

Vielleicht die Frage, wie wir die Menschen unterstützen ohne die Machthaber zu stärken? Da gibt es Parallelen zu Gaza.

Eine gute Antwort habe ich nicht :worried:

Die ganze Welt spricht nur noch von Kriegen und dabei werden andere Katastrophen übersehen.

Heute hat es übrigens ein weiteres Erdbeben gegeben.

Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat erneut den Westen Afghanistans erschüttert. Bei Erdstößen am Wochenende waren mehr als 2.000 Menschen gestorben. Die Vereinten Nationen warnen unterdessen vor einer Hungersnot im Land.

Wir können natürlich nicht die ganze Welt retten. (Sarkasmus aus!)

Über die Katastrophe wurde in den Medien berichtet. Aber die menschliche Aufmerksamkeitsspanne ist begrenzt.

Die Schnelligkeit mit der Afghanistan nach dem Abzug der „Kämpfer für Recht und Ordnung und Demokratie“ wieder von den Taliban übernommen wurde, zeigt für mich das es im Land nicht wirklich
eine Mehrheit für eine moderne Regierung gibt.
Warum müssen wir denen jetzt helfen? Der Iran oder Saudi Arabien können das doch machen.

Das Vorhandensein einer uns angenehmen Regierung kann doch wohl kein Kriterium für humanitäre Hilfe sein. Falls doch, hoffe ich für die Bayern, dass sie von Naturkatastrophen verschont bleiben.

Die kürzlichen Erdbeben in Marokko und Türkei/Syrien haben bei uns deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen und es ist auch deutlich mehr (finanzielle und materielle) Hilfe bereitgestellt worden - obwohl die dortigen Regierungen nun auch nicht gerade unsere Ideale vertreten.

Mir scheint es mit dem Erdbeben in Afghanistan vor allem ein zeitliches Problem zu sein - Aufmerksamkeit und damit Hilfe kann es nur dann geben, wenn nicht zeitgleich ein noch emotionaleres Thema aufkommt. Da hat man gegen einen aufflammenden Nahost-Konflikt zumindest in Deutschland schlechte Karten, zumal als geographisch und kulturell eher entferntes Land.

Ich verstehe Deine Logik nicht. Die Hilfe für die Türkei und Marokko zeigt doch gerade, dass wir sie nicht davon abhängig machen, ob uns die Regierung angenehm ist, bzw. unseren Idealen entspricht, wie Du selber schreibst.

Außerdem ist es eine unverständliche Verharmlosung des Terrorregimes der Taliban, es als eine uns nicht angenehme Regierung zu bezeichnen.