Jedenfalls war nie die Befreiung des iranischen Volkes geplant, waren Freiheit und Demokratie im Iran das Ziel. Die Iraner sind Lügen aufgesessen und waren/sind nur Spielfiguren in einem Machtpoker .
Die Aufstände der Iraner sind nicht von irgendwelchen Versprechungen der USA ausgelöst worden. Insofern sind sie auch keinen Lügen aufgesessen.
Trump ist sowas von brunsdumm und hat sich, angeblich entgegen der Warnungen seiner Militärs, soweit sie sich das getraut haben, von Netanyahu in diesen, wie sich jetzt zeigt, tatsächlich sinnlosen, nicht zu gewinnenden Krieg hineinziehen lassen.
Netanyahu verliert anscheinend gerade jede Hemmungen und überzieht in Beirut auch Viertel, in denen es ganz offensichtlich keine Hisbollaheinrichtungen gibt, mit seinen Bomben und tötet unzählige Zivilisten. Das sind keine Kollateralschäden mehr, das ist bewusster Mord, um dern Waffenstillistand zu beenden.
Angenommen, er ist es nicht.
Wäre dein Weltbild dann noch haltbar?
Trump hat mit meinem Weltbild nichts zu tun.
Das lässt sich ausschließen.
Der bibelfeste Beobachter erinnert an das Alte Testament, an 1 Samuel 15,3, und zitiert : „Nun geh und schlage Amalek. Und alles, was ihm gehört, sollt ihr der Vernichtung weihen, und nichts sollst du verschonen, sondern du sollst Mann und Frau, Kind und Säugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel töten.“,
und er wird sich auch daran erinnern, dass Netanjahu gelegenlich den seine Krieg gegen Pästinenser, Hamas, Hisbollah, den Iran usw. mit dem Kampf der Israeiten gegen die Amalekiter verglichen hat.
Auf Frauen und Kinder hatten es auch die Nazis abgesehen, denn die Frauen, das fürchtetn sie, würden neue Kämpfer gebären, die Rache zu üben könten und Kinder zu ebensolchen Kämpfern heranwachsen.
Bemerkenwert ist doch : Die Groß- oder Uhrgroßeltern so machen heutigen Israelis haben die Angst der Nazis vor Frauen und Kindern in deutschen Lagern erlebt.
Und trotzdem hörte man von Politikern aus dem Netanjahu- Umfeld immer wieder von Vernichtung und Aushungern usw.
Also, es gibt bilblische Vorbilder für das, was in Gaza passiert ist und was jetzt auch im Südlibanon passiert, und in der neueren Geschichte auch Beispiele für die Strategie des Terrors..
So mancher der jetzt regierende israelischen Politiker, so mancher Siedler hat also aus der Geschichte gelernt !
Aber Vorsicht! Das sind alles Reden, die mit der Deutschen Staaträson nicht mehr vereinbar sind.
Das passt sehr gut. Laut Wiki: Die Amalekiter (hebräisch עֲמָלֵק ʿᵃmālēq) gelten in der Hebräischen Bibel als räuberisches Nomadenvolk, das im Süden der Region Palästina lebte und ein Erbfeind der Israeliten war.[
Nicht aus der Geschichte, sondern aus der Darstellung der Geschichte in der Tora.
Das ist vereinbar, aber es ist etwas einseitig. Auch die Araber, Perser und andere haben aus ihrer Version der Geschichte gelernt und agieren nicht minder grausam. Das sollten wir nicht vergessen, wenn wir die Handlungen der Israelis beurteilen.
Trotzdem bich auch ich der Meinung, dass die Siedler in Palästina zu weit gehen, und dass die letzten Angriffe auf zivile Ziele in Beirut völlig unverhältnismaßig und damit vermutlich ein schweres Kriegsverbrechen waren. Netnyahu geht gerade, genau wie Trump, der Allerwerteste auf Grundeis.
Und wenn ich nicht ein so tiefsitzende Abneigung gegen das iranische Regime hätte, hätte ich Respekt dafür, wie sie sich gegen die USA wehren. Wir könnten davon lernen, dass wir aufhören müssen, Trump in den A.. zu kriechen, wird eh immer schwerer (siehe oben).
sie sind stark, weil sie bereit sind, opfer zu bringen und zu leiden, bis zum Tod.
wir sind schwach, weil wir dazu nicht bereit sind. wer bereit ist für seine sache zu sterben hat macht.
Der bibelfeste Beobachter weiß allerdings - sofern er kein religiöser Fanatiker ist! - dass das alles rel. alte, rein historische Texte sind, die nur im damaligen Kontext ihre Gültigkeit hatten!
Sie sind als Anweisungen für die Gegenwart also keinesfalls zu gebrauchen!
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Richtig, aber wir müssten nicht gleich sterben. Aber einfach mal sagen: Lieber, bescheuerter Trump, wenn du deine Volkswirtschaft komplett ruinieren willst, dann setz doch die Einfuhrzölle auf 200 %, wir erhöhen auf 400 % und machen dann Geschäfte mit anderen Staaten
Werden aber leider so gebraucht.
Wir sind uns wohl einig, das ein gewisser Fanatismus in dieser Regierung steckt - sollte diese Regierung die Mehrheit der Isarelis abbilden, dann gibt es diesen Fanatismus auch in der israelischen Mehrheitsgesellschaft (wobei ich da zu weit weg bin um das aktuell beurteilen zu können).
Ein angestrebter Regimewechsel hin zur Demokratie war in der Vergangenheit oft die (vorgeschobene?) Begründung für die Kriege der US-Demokraten, mit denen sie ihre eigene Bevölkerung und ihre Verbündeten bei Laune gehalten haben. Bei den Republikanern ist dieses Argument offensichtlich nicht so wichtig.
Aber die Demokraten in der US-Regierung Biden hielten es nicht für möglich das iranische Atomprogramm (Aussage Blinken) militärisch auszuschalten. Regimewechsel sollten zuletzt unter dem Republikaner George W. Bush im Irak und Afghanistan funktionieren und ging danach m.E. nicht wegen den späteren Demokraten an der Macht in Washington in die Hose.
Regimewechsel sollten zuletzt unter dem Republikaner George W. Bush im Irak und Afghanistan funktionieren
Es kann sein, dass ich das falsch verstanden habe, aber ich habe mir gemerkt, dass in Afghanistan Terroristen bekämpft werden sollten, die die USA direkt bedrohen, und dass im Irak angebliche Massenvernichtungswaffen zerstört werden sollten.
Es kann sein, dass ich das falsch verstanden habe, aber ich habe mir gemerkt, dass in Afghanistan Terroristen bekämpft werden sollten, die die USA direkt bedrohen, und dass im Irak angebliche Massenvernichtungswaffen zerstört werden sollten.
Ja, aber in Gang kam das unter George W. Bush, also Republikanern an der Macht. Dass die Demokraten in den USA für das System der Demokratie stehen, lässt sie noch nicht überall auf der Welt zu Regimewechslern werden - ich glaube sogar an das Gegenteil, weil Demokratien sich Top-Down von außen schlecht aufbauen lassen - und gerade die Demokraten das wahrscheinlich besser einschätzen können als die Republikaner.
Dass die Demokraten in den USA für das System der Demokratie stehen, lässt sie noch nicht überall auf der Welt zu Regimewechslern werden
Ich dachte, das wäre ihr erklärtes Ziel. Wir selbst sind mit der „wertebasierten Außenpolitik“ ja auch nah da dran.
Ich dachte, das wäre ihr erklärtes Ziel. Wir selbst sind mit der „wertebasierten Außenpolitik“ ja auch nah da dran.
Demokratische Werte, die in Demokratien, wie z.B. Freiheit und Mitbestimmung entstehen, in der Welt einzubringen ist ungleich Systemwechsel zu wollen. Ich glaube dieses Denken, es sei so, stammt noch sehr aus dem Kalten Krieg, als wirklich zwei völlig andere Systeme gegeneinander standen. Natürlich hatten die Demokraten in den USA, wie woanders auch, aber auch die Republikaner dort unter Reagan und Bush (sen.) die Freiheitsbewegungen in den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes so gut wie möglich unterstützt. Der Kommunismus war ja der Marktwirtschaft und dem Wirtschaftsliberalismus wie ein naturgegebener Feind.
Demokratische Werte, die in Demokratien, wie z.B. Freiheit und Mitbestimmung entstehen, in der Welt einzubringen ist ungleich Systemwechsel zu wollen.
Freiheit und Mitbestimmung sind in Diktaturen unüblich.
Wie würdest du sie dort gewaltfrei, unter Erhalt des Systems, einbringen?
Freiheit und Mitbestimmung sind in Diktaturen unüblich.
Wie würdest du sie dort gewaltfrei einbringen?
Es gibt gewachsene Kulturen und Gesellschaften, die ganz gut, siehe China und auch Russland, mit Diktaturen, was einen Großteil der Bevölkerungen betrifft, sich arrangieren - viele finden das dort aber auch nicht gut. Das politische Denken in diesen Staaten hat eine andere Vorgeschichte dort, wie in den Demokratien des Westens.
Es würde nicht mit der Brechstange funktionieren, es braucht für die Bevölkerungen Initialzündungen, wie z.B. den Kieler Matrosenaufstand zum Ende des 1. Weltkriegs, der das Kaiserreich zum Erliegen von innen heraus brachte, oder auch später der Ruf nach Reisefreiheit und besseren Versorgungen der Märkte in der DDR.
Manchmal braucht es sehr lange Prozesse wie z.B. in England nach der Magna Charta 1215 oder der französischen Revolution 1789, wo danach erstmal noch Kaiser Napoleon regierte, manchmal geht es schneller wie bei uns, oder in Italien durch die Erfahrungen von Monarchien und Diktaturen in Zeiten des Krieges, 1945 und 1946, wie auch 1918.
Das Ende der Sowjetdiktaturen und von denen allgemein im Ostblock hatte gezeigt (siehe z.B. Korb 3, der Helsinki-Schlussakte), dass das Einbringen von Demokratien auch gewaltlos geschehen kann und Button up funktioniert.
1945 in der BRD schufen die Alliierten Rahmenbedingungen und setzten den Prozess in Gang, aber die konkrete demokratische Ordnung wurde von deutschen Politikerinnen und Politikern im Parlamentarischen Rat ausgearbeitet und im Grundgesetz verankert. Der D-Day 1944 war der Beginn der Befreiung Europas, was damals einherging mit der Befreiung von der Diktatur des Nationalsozialismus.
Aber nicht zwingend, was die Wendezeit 1989 -1991 gezeigt hatte, geht es nur gewaltsam. Korb 3 im Jahr 1975 war ein Geniestreich der westlichen Demokratien gegenüber den Staaten des Warschauer Paktes, und der Wandel funktionierte zur Wende fast gänzlich ohne Gewalt - wenn es auch seit 2003 erhebliche Rückschritte, z.B. in Russland gibt.
Der Vietnam-Krieg z.B. hatte gezeigt, dass Gewalt für Demokratien nicht zum gewünschten Ziel führt. Auch der Weg zur Demokratie in Amerika, wie wir sie kennen, war ein langer Prozess - musste vom Grunde her errichtet, erstmal die Zeit von Sklaven und dem Sezessionskrieg von 1861 bis 1865 überwinden.
Oder nehmen wir die jüngere Geschichte: Das Einschreiten der Demokratien brachte - mit UN-Mandat in Bosnien, und ohne UN-Mandat im Kosovo lediglich Teilerfolge.
sofern er kein religiöser Fanatiker ist!
Das Problem ist halt, dass man sehr wohl mit religiösen Fanatikern zu tun hat - auf Seiten der Evangelikalen in den USA, die bei der Reps sehr großen Einfluss haben und auf der Seite der rechtsnationalreligiösen Koalition in Jerusalem. Für diese Leute sind die Aussagen des Alten Testaments göttliche Weisungen. Für die Evangelikalen in den USA, die eine apokalyptisches Gottesverständnis haben und sich Israel sehr verbunden fühlen, ist der Kreuzzug und die Befreiung des Heiligen Lands von den für sie gottlosen Moslems ein sehr reales göttliches Gebot. Netanjahus Koalitionäre auf der anderen Seite, nutzen das Alte Testament, die Thora, um aus dieser verschwommen und mehr als 2000 Jahre Textsammlung , für das 21. Jahrhundert gültige Gebietsansprüche abzuleiten.
Man muss sich diesen Realwahnsinn einmal vorstellen !
Selbst die Mullahs und die Taliban können da nicht mithalten. Bei diesen wird die Religion politische instrumentalisiert, ist aber nicht Basis des Handelns.
Das Problem ist halt, dass man sehr wohl mit religiösen Fanatikern zu tun hat
Mit Fanatikern auf allen Seiten und einem Vollpfosten im Weißen Haus. Eine explosive Mischung
Selbst die Mullahs und die Taliban können da nicht mithalten. Bei diesen wird die Religion politische instrumentalisiert, ist aber nicht Basis des Handelns.
Das ist eine grandiose Verharmlosung der schiitischen Mullahs. Aber du bist bei dem Thema eben befangen in deiner Ablehnung der USA.
grandiose Verharmlosung der schiitischen Mullahs.
Ich verharmlose keineswegs die islamischer Extremismus. Die Tatsache, das die Mullahs die religiösen Gefühle einfacher Menschen politisch Instrumentalisieren, ist unübersehbar, und natürlich auch die Gefahren die daraus in Form von Terrorismus resultieren.
Im islamischen Extremismus wird Religion genutzt, um die Bevölkerung z.B. hinter dem Argument zu vereinigen, dass der Staat Israel durch Landraub entstanden sei.
Ich habe aber nie die Behauptung gehört, dass Israel keine Existenzberechtigung habe, weil ein Gott das Land, auf dem sich der Staat Israel befindet, allein den Moslems zu gesprochen hat.
Das würde übrigens auch der Geschichte widersprechen. Als das osmanische Reich noch über Palästina herrschte, lebten nämlich dort die Juden, Christen und Moslems weitestgehende friedlich zusammen.
Die religiösen Rechte in den USA , die Trump stützt und die sich über Jahrzehnete hinweg zu einer tragenden Säule der Reps entwickelt hat, sieht dagegen in der Bibel eine bindende Vorschrift für ihr politisches Handeln. Daraus resultiert dann eine Form den religiösem Extremismus, der mit den unduldsamen Extremismus der Kreuzfahren des Mittelalters zu vergleichen ist.
Dieser Kreuzfahrer-Extremismus ist ganz klar vommodernen islamischen Extremis (= primär eine politische Instrumentalisierung von Religion) zu unterscheiden. Insbesondere ist der Kreuzfahrer-Extremisten rational-argumentativ nicht mehr zu erreichen. Kreuzfahrer-Extremisten kapseln sich ab und entwickeln ein starkes Gefühl der Überlegenheit und des Erwähltseins. Bei den Anhängern von MAGA und natürlich bei den für Trump sehr wichtigen Evangelikalen beobachte man genau dies.