Flut von KI-Videos verdummt User und schädigt Creater

Hier ein Video darüber, wie KI soziale Medien mit „Müll“ flutet. Was einmal natürlich viele falsche Informationen bedeutet und außerdem Klicks von menschengemachten Videos wegnimmt, deren Creater dann finanzielle Einbußen haben und eventuell aufgeben.

Besonders krass finde ich die Stelle bei 9:44 wo sich einem Video intelligente Spaghetti selbst um die Gabel wickeln.

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Hatten wir das nicht schon?
Vielleicht zu einem Faden verbinden?

Das Thema hatten wir schon mal.
Wir werden irgendwann KI-Medien verbieten oder das Wahlrecht einschränken müssen.

Speziell dieses Thema hatten wir aus meiner Sicht noch nicht.

Noch ist es nicht soweit, dass die KI selbstständig agiert. Nicht die KI flutet die Netze, sondern Menschen, und von Menschen programmierte Bots fluten die Netze. Die KI nutzen sie nur, um Inhalte zu generieren.

Ich finde, wir sollten uns um sprachliche Genauigkeit bemühen.

Es gibt offenbar Videos bei denen intelligente Spaghetti sich selbst um die Gabel wickeln. Das habe ich zwar nicht selbst gesehen, glaube ich aber sofort auch so.

Es gibt aber auch Videos z.b. von Keyvan Soufi-Siavesh (https://soufisticated.net/) , in denen er mit der KI Diskutiert. Teilweise eine Stunde und länger.

Wer diese Videos, z.B. in Sachen Bildungspolitik mal gesehen hat, wird wahrscheinlich zeitlebens keine Altpartei, die irgendwo einmal oder gar mehrfach für Bildungspolitik in einem Bundesland verantwortlich zeichnete, wieder “wählen”.

Ja, viele Videos verdummen User. - Nur einseitige und einseitigste Erzählungen in Superdupermediien wie dem Staats-TV oder über Milliardärsmedien “verdummen” auch, und schädigen darüber hinaus die Demokratie im Kern.

Ist das nicht einen Umkehr von Ursache und Wirkung?

Wir haben 16 Jahre Helmut Kohl und in Bayern noch länger einen juristisch umstrittenen (um das Wort krimineller zu vermeiden einen Landesvater FJS gehabt - ganz ohne Staats-TV oder Milliardärsmedien - einfach, weil die Wählerschaft schon immer „dumm genug waren“ - KI und andere rel. neue Medien decken doch nur ein Defizit auf, das es schon immer gab: Es fehlt vielen an der Kompetenz, solchen Verführungen nicht auf den Leim zu gehen - es haben lediglich die Anzahl und die Professionalität der Vorführungen deutlich zugenommen (früher war es in erster Linie “nur“ die Bildzeitung).

Das eigentliche Problem liegt also woanders - der Bildzeitungsleser von damals ist der heutige unreflektierte KI-Konsument von heute. Das Problem ist also weniger der Versuch zur Verarschung/Verdummung, sondern die fehlende Resillienz.

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Man kann sich natürlich darüber streiten ob der ÖRR seinen Zweck erfüllt. Aber das ist Whataboutism.
Mir geht es darum, daß z.B. YouTube noch „schädlicher“ wird, als es schon ist.
Da ich mich für Japan interessiere, habe ich mir vor kurzem das folgende Video angeschaut.

Nach wenigen Minuten ist mir aufgefallen, wie „schlecht“ das Video ist. Ich bin mir ziemlich sicher, daß das von ChatGPT und Kollegen generiert wurde.
Für den Macher wenig Aufwand aber vermutlich trotzdem geldbringend.
Wobei es mir nicht um das Geld geht. Sondern darum, daß mir ein paar Minuten meiner Zeit gestohlen wurden. Und diejenigen, die das Video komplett angeschaut haben, haben sogar 15 Minuten verloren und wer sich nicht auskennt, nimmt zum Thema einen ziemlich schrägen Eindruck mit.
Es gibt dann z.B. auch eine Flut von Geschichtsvideos, die mit historischen Fakten wenig zu tun haben, aber dem Ersteller trotzdem Geld bringen.
Was man dagegen machen könnte wäre vielleicht noch am ehesten, wenn man die Monetarisierung streicht.

Ja, es gibt zahlreiche schlechte und irreführende Videos. - Es gibt aber auch zahlreiche gute.

Kritisch wird es wenn alternative Sichtweisen, beispielhaft ein massenhaft manipulatives Agieren des Staats-TVs betreffend, nun auch noch aus dem Umfeld des Staats-TVs heraus bei Youtube und Co zensiert wird oder werden soll

So lange das Staats-TV so aufgestellt bleibt wie es ist, sehe ich alle Bestrebungen YT und Co, vor allen in Regie aus der Kartelldemokratie heraus zu zensieren, sehr kritisch und keinesfalls als “Whataboutism”.

Es braucht mehr Demokratie, ehrliche, zeitgemäße Demokratie auch hier, im Medienbereich. - Mehr Demokratie, so wie Willy Brandt das vor über einem halben Jahrhundert in der vielbeachteten Eröffnungsrede in Aussicht gestellt hatte.

bekannter als Ken Jebsen, Coronaleugner, Verschwörungstheoretiker mit AfD-Nähe und einem Hang zum Antisemitismus und vieles mehr.
Jebsen kommt mittlerweile eigentlich nicht mehr so blöd rüber, aber er ist inhaltlich völlig falsch abgebogen.
Dass Du den als Kronzeugen für was auch immer anbietest, ist ein sehr schlechtes Zeichen.

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Ich würde vorschlagen dass du auf diesen Terminus in Bezug auf den öffentlichen Rundfunk in Deutschland verzichtest denn der Begriff trifft es einfach nicht.

Hört sich für mich immer an wie eine Meinung aus dem off der AFD.

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  • STEUERgleich zwangsfinanziert

  • REGIERUNGSvertreter in massiv manipulativer Präsenz

  • REGIERUNGSkonformistisches Themensetting

  • ehemalige Spitzenpolitker aus dem STAATS-dienst in zentralen Gremien, nebst diversen diesen „nahstehenden Personen“

Wenn man sich ehrlich macht, dann ist es STAATS-TV. - Zumindest kenne ich keinen ehrlicheren und zugleich passenderen Begriff.

Das wer eine Wahrheit ausspricht ist letztlich egal, wenn es um den Inhalt, den Kern geht, es sei denn man verfolgt andere Ziele :wink: .

”Öffentlich-rechtlich” ist ein Euphemismus. - Ähnlich wie “Beiträge” die faktisch eher eine Mediensteuer sind, auch wenn rein formale Kriterien rund um eine „Steuer“ von Gegnern klarer Begriffe, gerne ins Feld geführt werden.

Beiträge (das neu geschaffene euphemistische Etikett für die ehemalige GEZ-Gebühr), zahle ich im Fittnessclub oder einer Bücherei. - Hier ist es ein ZWANG der STEUERgleich durchgesetzt wird.

Ich würde mir wünschen es wäre Steuer finanziert…
Das würde dann nämlich bedeuten dass die die weniger haben weniger zahlen und die die mehr haben mehr zahlen. Das wäre nämlich der Grundgedanke einer Solidargemeinschaft die wir ja eigentlich vorgeben zu sein.

Des weiteren wäre es wichtig dass du verstehst wo überhaupt diese Gebühr herkommt die hatte nämlich erst mal noch gar nichts damit zu tun dass da eine rundfunkanstalt betrieben wird sondern dass du eine Abgabe zahlst um ein empfangsgerät besitzen zu dürfen.

So befand sich an den ersten Geräten ein entsprechendes Lizenz Abzeichen das mit jeder Zahlung des Beitrages erneuert wurde ähnlich des TÜVs möchtest du diesen jetzt auch als zwangssteuer finanziertes ähnliches etwas bezeichnen?

Ich finde, Staats-TV ist nicht so falsch. Wer ist den der Staat? Sind das nicht wir alle?

Solange wir keine Regierungs-TV haben, ist alles in Ordnung.

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Das wurde aus gutem Grunde nicht gemacht. Dann wäre es nämlich wirklich Regierungs-TV, denn über die Verwendung der Steuern entscheidet die Regierung.

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Das ist schlicht falsch, zumindest für die BRD. Natürlich dient der Rundunkbeitrag von Anfang an der Finanzierung der Sendeanstalten. Daran ändert die Form der Erhebung (gerätebezogen, personenbezogen oder haushaltsbezogen) nichts.

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Vor der Gründung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) im Jahr 1973 wurden die Rundfunkgebühren von der Deutschen Bundespost eingezogen.
Details zur Rundfunkfinanzierung vor der GEZ:
Zuständigkeit: Die Bundespost war als Behörde für das gesamte Postwesen und den staatlichen Funkverkehr zuständig und regelte daher auch die Gebührenerhebung für Radio- und Fernsehempfangsgeräte.
Gebühren: Die Rundfunkgebühren gab es in Deutschland schon lange vor der Gründung der GEZ. Sie wurden erstmals vor 100 Jahren eingeführt.
Unterschied zu heute: Bis 2012 orientierte sich die Gebühr an den Geräten, die man besaß. Seit der Umstellung auf den heutigen Rundfunkbeitrag im Jahr 2013 ist sie wohnsitzbasiert.

Ja, und? Aber es ging immer um die Finanzierung der Sender. Um was sonst?

Wenn man bedenkt, dass das Bundesverfassungsgericht die Rundfunkgebühren für verfassungskonform befunden hat, haben wir dann auch gleich ein Staats-Gericht/Staats-BVerfG, das Urteile fällt, die der Regierung gefallen (also im Prinzip bereits staatliche Rechtsbeugung)

Dem würde ich klar widersprechen!

Wenn das höchstricherlichen Gremium zu dem Schluss kommt, dass die Erhebung ds beitrags verfassungskonform ist, so sollten wir das in dubio eher ncht weiter anzweifeln.

Und ich Dummerchen dachte es wäre kein Selbstzweck und Belohnungsinstrument für systemkonform agierende Journalisten oder vielleicht auch der einen oder anderen Regierungspolitikern nahestehenden Person.

Ich dachte der „Beitrag“ sei für die Bereitstellung von ausgewogen ausgesuchten, halbwegs neutral bereitgestellten Informationen, sachlich aufbereitet mit dem Ziel dass die Bevölkerung sich eine eigene Meinung auf Grundlage dieser Informationen bilden kann.

Aber hey, es ist auch für viele o.k, wenn es Selbstzweck ist und Huckepack Ablenkungsjournalismus daherkommt. Mal mehr, mal weniger subtil massenmanipulativ agiert. Zumindest für die Profiteure, Mitläufer etc. dürfte es o.k. sein. - Für die Masse der Altparteidenker und deren Wähler sowieso. - Die „eigene Meinung“ bestätigt zu bekommen tut dem Ego ja auch gut :wink:

Und, immerhin für den Rest bekommt man sintflutartig Unterhaltung. 1001 TV-Tote über Notruf 110, Tatort uvm oder TalkSHOWS. Shows die der Masse erfolgreich als Journalismus verkauft wird.

Irgendwie eine Neufassung von circum et circenses …