Richtig. - Jedoch hätte das vom Konzept her nicht eigentlich vor allem das Parlament sein sollen?
Aber wer kann da heutzutage schon noch unterscheiden? - Und vor allem, wen interessiert es noch? - Die Trennschärfe zwischen Regierung/Parlament/Verfassungsgericht/Medien ist vielerorts verloren gegangen und die Profiteure dessen regen sich natürlich nicht drüber auf, sondern finden/erfinden Rechtfertigungen und Relativierungen.
Durchregieren und dabei den demokratischem Anschein wahren. - War das in nicht in der DDR auch schon groß in Mode?
Das ist natürlich ein „echtes“ Problem, dass den Anhänger von Klein- und Kleinstparteien und -organisationen diese Bestätigung der „eigenen Meinung“ medial vorenthalten wird - Ist es nicht aber so, dass das eigentliche Problem gar nicht mal ist, dass denen besagte Bestätigung vorenthalten wird (zumal es sich um eine ziemlich unbedeutende Gruppe - daher „Klein- und Kleinst- …“ - handelt), sondern dass die überwiegende Mehrheit (und dazu gehöre wahrscheinlich auch die überwiegende Mehrheit besagter Randgruppen) eben die Medien nur nach der Bestätigung der eigenen Meinung konsumieren, statt sich mit Kritik zu konfrontieren?
Das In-Frage-Stellen des kritiklosen Konsumierens ist aber keine, die man an die Medien formuliert, sondern an den Konsumenten gerichtet ist - auch an die Konsumenten unter den besagten Randgruppen. Es ist doch eher unwahrscheinlich, dass Mitglieder besagter Gruppen sich entgegen des Durchschnittstrends fast ausschließlich aus rein (selbst-)kritischen Menschen zusammensetzt, oder?
Zugegeben, die Frage, wer oder was hier vielleicht manipuliert, (egal, ob private Anbieter oder die öffentlich-rechtlichen Medien), ist in der Tat bei der Frage, ob dadurch Nutzende verdummen, eher irrelevant, und gehört erstmal nicht unbedingt dazu!
Den Ball kann ich getrost zurückgeben - der Begrifff “Staats-TV” ist bereits eine gezielte Manipulation durch Cherry Piccking par excellence. Meine Gegenposition könnte es dann duchaus auch sein.
Ich fürchte, wenn wir jedes Argument künftig mit diesem Begriff unterlegen, kommt kein Dialog mehr zustande!
Es bestehen grundlegende Unterschiede zwischen Cerrry Pickking und der Verwendung provokanter oder treffener Begriffe.
Edward Bernays und Heribert Meffert, beides „Päpste“ des Marketing, kann ich hier ans Herz legen. ,Aber das ist für den einen oder anderen wohl so, als wollte man Differenzialgleichungen mlt Leuten besprechen die mit den Grundrechenarten ihre Probleme haben.
zu
Ich dachte es sei mittlerweile klar dass dies hier doch schon längst kein realistisches Ziel mehr ist
Es liegt wohl im sehr subjektiven Auge des Betrachters, was wohin gehört
Auch das könnte man wieder entweder in die eine oder andere „Schublade“ packen.
Ich gehe in dubio davon aus, dass es sich eher um Provokation handelt (auf die ich i.d.R. nicht eingehe, denn auch das ist so eine Sache, die in Deiner Argumentation schon zu finden war: Es gibt natürlich auch hier Provokationen - aber es liegt in der Entscheidung des Provozierten, ob er auf Provokationen eingeht, oder nicht - das eigene Statement dadurch zu entschuldigen/rechtfertigen, man sei „provoziert“ worden, ist mithin völlig absurd, da dies die eigene Entscheidungsfähigkeit grob infrage stellt.
Das sehe ich grundsätzlich anders (nicht nur in Bezug auf dieses Forum!) - jeder Dialog wird natürlich eingeschränkt durch die Grundannahmen der Teilnehmenden, die kaum oder gar unverrückbar (quasi als Axiom) für jede einzelnen sind. Dabei sind die Einschränkungen durch solche „ideologischen“ Eckpfeiler bei einigen mehr, bei einigen weniger stark ausgeprägt.
Sie generell in Abrede zu stellen, ist aus meiner Sicht zu undifferenziert.
@HarmsCar
Selbst Deine sehr vorsichtige Herangehensweise ist einfach nicht gut genug, sorry .
Er akzeptiert nur bedingungslose Zustimmung, alles andere empfindet er als persönliche Beleidigung.
Das ist dann OT, Ablenkungsmanöver, persönlicher Angriff, unqualifiziert - oder eben Taubenschach.
Und EOD ist bestimmt wieder so ein leeres Versprechen. Darauf nehme ich Wetten an
Ich habe in meinem Leben schon viel Schach gespielt (Fern-, Räuber-, Bomben-, Blitz-; Tandem-, Tridem-, Simultan-, Großraum-, Blindschach - wahrscheinlich habe ich noch eine oder zwei weitere Arten in der Aufzählung vergessen) - Taubenschach war bislang m.E. noch nicht dabei. Ich weiß nicht mal, welche Regeln da gelten
Die (für mich eigentlich nicht zitierfähige) Googgle-KI sagt mir dazu folgendes:
„Taubenschach“:
beschreibt eine nutzlose und frustrierende Diskussion, bei der der Gesprächspartner (die „Taube“) die Spielregeln ignoriert und die Argumente sabotiert, um den Eindruck des Sieges zu erwecken, auch wenn er objektiv verloren hat.
Das kann aber gar nicht auf unsere Dialoge zutreffen, da es weder möglich ist, einen Dialog „zu verlieren“ noch überhaupt sinnvoll ist, im Zuge eines Dialogs einen „Sieg“ auch nur anzustreben - es ist einfach ein ergebnisoffener Austausch - die Aussage ist eben eine klassische KI - Antwort …
altparteiliche Deutungshoheitsargumentation .. Beispiel 1001 das für Notlösungen in völlig verfahrenen Situationen spricht… Inhalt verdrehen, mutmasslich vorsätzliches Verdehen, Ignorieren, ablenken..
„Ihr“ seid sowas von unwählbar. Aber besten Dank für den „Austausch“ hier. Ich werde das eine und andere sicherlich gut für demokratische Parteien und Gruppierungen verwenden können.
Ach ja, wo ist der Themenstrang für die Diskussion um die CO2 Bilanz beim Plätzchenbacken? Gibt es den schon, Wenn nein, warum nicht?
Ich diskutiere doch längst nicht mehr. Ich sammele, analysiere, ziehe Inspiration für demokratische Runden
Und statt Tatort oder Maischberger etc. zu kucken, kann man das eine oder andere Geplänkel in gescheiterten Stängen auch gut als Unterhaltung betrachten. Nicht so wie Sponge Bob, sondern eher so wie die Aktuelle Kamera in Textform.