Heute habe ich zwei erstaunliche Beiträge in der SZ gelesen, die sich auf eine Reihe von Studien stützen.
Kernaussage:
Je besser es in einem Land um die Gleichberechtigung steht, desto mehr entsprechen Frauen und Männer in ihrem Verhalten den traditionellen Geschlechterklischees.
Das wird unter dem Stichwort „Geschlechter-Paradox“ diskutiert.
Meine (verkürzte) Schlussfolgerung:
Es scheint evolutionär bedingte Unterschiede zwischen Mann und Frau zu geben, die sich nicht durch Gleichstellungs- oder Gleichberechtigungsmaßnahmen ändern oder beseitigen lassen.
Eine Politik, die das abstreitet oder gar bekämpft, wird auf Widerstand bei großen Teilen der Bevölkerung stoßen.
Vielleicht wäre Gleichberechtigung + Gleichwertigkeit ein sinnvolleres Ziel als (Ergebnis-)Gleichheit + zahlenmäßige Parität.
1. Beitrag
„Ein Plädoyer für mehr Chancen- und weniger Ergebnisgleichheit.“
2. Beitrag
Nur Verlierer zeigen Schwäche
Die Gesellschaft wünscht sich den weichen Mann? Eine Studie zeigt: Gerade in wohlhabenden und fortschrittlichen Ländern entsprechen Männer und Frauen offenbar erst recht den üblichen Rollenklischees.
Studie zu Rollenklischees: Nur Verlierer zeigen Schwäche - Wissen - SZ.de
Text Beitrag 1:
Geheimnisvolle Mächte durchziehen die Welt der Physik. Energie und Materie wechselwirken in Raum und Zeit, die Gravitationskraft gibt Rätsel auf, ein Phänomen namens Dunkle Materie hält den Kosmos zusammen, irgendwie. Im akademischen Kosmos des Faches Physik herrscht hingegen vermeintlich eine andere dunkle Kraft: Sexismus. Aktuell beklagen Wissenschaftler in einem Artikel im Fachblatt Communications Physics, dass die Karten in dem Fach systematisch gegen Frauen gemischt und verteilt würden.
Als Kernargument führen die Autoren an, dass Männer in der Physik überrepräsentiert sind: Ihre Analyse von mehr als 540 000 Fachaufsätzen, die zwischen 1893 und 2010 publiziert wurden, ergab, dass in dieser Zeitspanne auf eine weibliche Hauptautorin sechs männliche entfielen.
> Wo auch immer Frauen unterrepräsentiert sind, gilt dies gegenwärtig weithin als Beleg für Diskriminierung. Dabei gibt es andere mögliche Faktoren, die auch einen Beitrag zu einer zahlenmäßigen Geschlechterunwucht leisten könnten. Alleine die Frage danach provoziert aber oft Empörung. Längst hat sich die Diskussion um Geschlechtergerechtigkeit von der Forderung nach Chancengleichheit wegbewegt. Offenbar hat die großartige Idee, wonach alle die gleichen Rechte und Chancen haben sollen und sich nach ihren Vorstellungen verwirklichen dürfen, an Attraktivität eingebüßt.
Stattdessen wird Parität gefordert, also Ergebnisgleichheit. Wo diese fehlt und das Geschlechterverhältnis nicht 50:50 entspricht, wird dies oft als Bestätigung für Diskriminierung gewertet und dafür, dass man eben noch Lichtjahre von wahrer Chancengleichheit entfernt sei. Diese Logik fußt auf der Vorstellung, dass sich Parität automatisch einstellen würde, wenn der Wettbewerb absolut fair gestaltet wäre - weil Frauen und Männer dann alle die gleichen Entscheidungen treffen würden sowie die gleichen Interessen, Vorlieben, Stärken und Schwächen hätten.
Wo viel Gleichheit, da besonders viele Unterschiede
Nur gibt es da ein Problem: Frauen und Männer gleichen einander sehr, sie unterscheiden sich aber auch voneinander. Um eine schöne englischsprachige Floskel zu verwenden: Sie sind „same, same, but different“, gleich, aber anders. Es dürfte eine Illusion sein, dass sich Ergebnisgleichheit einstellt und Frauen und Männer überall in gleicher Zahl vertreten sind, wenn die Startbedingungen für alle gleich sind - das Gegenteil könnte der Fall sein.
Zuletzt haben Forscher eine wahre Flut an Studien publiziert, die unter dem Begriff „Gender-Equality-Paradox“ verschlagwortet werden. Sie alle zeigen: Wo es verhältnismäßig gut um Geschlechtergerechtigkeit bestellt ist, unterscheiden sich die Geschlechter besonders deutlich.
In den reichen, individualistischen Gesellschaften Europas und Nordamerikas entsprechen Frauen und Männern in ihren Entscheidungen, Interessen und Persönlichkeiten demnach oft mehr dem Geschlechterklischee als in traditionell geprägten Ländern, die sich Gleichberechtigung eher nicht auf die Fahne geschrieben haben.Plakativ könnte man sagen: Wo viel Gleichheit, da besonders viele Unterschiede. Wobei, das muss natürlich gesagt werden, es handelt sich um Korrelationen, die keine definitiven Aussagen über Kausalitäten zulassen. Doch einfach wegwischen lassen sich die Beobachtungen nicht, sie werfen wesentliche Fragen auf und lassen ein paar Gewissheiten wenigstens wackeln.
Damit zurück zur Physik, zu den Naturwissenschaften allgemein sowie zu technischen Berufen. Die Psychologen Gijsbert Stoet und David Geary haben kürzlich eine Studie zu den Berufspräferenzen von 473 260 Jugendlichen in 80 Ländern publiziert. In jedem der untersuchten Staaten interessieren sich mehr Jungen als Mädchen für technische Berufe, in denen sie vor allem mit Gegenständen zu tun haben. Und in jedem Land ist das Interesse für Berufe mit starker sozialer und menschlicher Komponente unter Mädchen ausgeprägter als unter Jungen. Je besser die untersuchten Länder auf dem Global Gender Gap Index abschnitten, desto prononcierter fiel dieser Unterschied aus. Das heißt: Desto stärker entsprachen die Berufswünsche den Stereotypen.
In Litauen gaben zum Beispiel nur sieben Prozent der Befragten einen geschlechteruntypischen Berufswunsch an, in Libanon waren es 23 Prozent. Nirgendwo war der Unterschied in der Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Fächer geringer als in Marokko: 17,2 Prozent der Jungen und 11,5 Prozent der Mädchen meldeten dort Interesse am Umgang mit Schrauben, Drähten und Platinen an. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt der OECD-Länder, wo 14,8 Prozent der Jungen und 2,9 Prozent der Mädchen Interesse an den sogenannten MINT-Fächern zeigen.
Andere Studien berichten von ähnlichen Zusammenhängen. So nehmen in weniger geschlechtergerechten Ländern im Verhältnis mehr Frauen an Online-Kursen mit naturwissenschaftlichem Inhalt teil als in eher progressiven Staaten. Und wenn sie sich einmal angemeldet haben, das gilt für alle Staaten, dann ziehen sie die Kurse auch durch und liefern gleich gute oder bessere Leistungen als männliche Teilnehmer ab. Auch an Universitäten, so eine weitere Studie, wählen Frauen in weniger egalitären Ländern oft mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Ingenieursstudium. Jüngst berichteten Wissenschaftler, dass Frauen in diesen Gesellschaften auch in größerer Zahl in einer weiteren Männerdomäne mitmischen, die zumindest peripher mit Mathematik zu tun hat: Schach. Das ergab eine Analyse von mehr als 800 000 Personen in 160 Ländern.
Alle diese Studien sind im Einzelnen, so wie jede andere auch, angreifbar. Mal mehr, mal weniger. Was sie aber nahelegen: Diskriminierung alleine reicht nicht aus, um Geschlechterunterschiede in den beschrieben Bereichen zu erklären. Es ist zum Beispiel schwer vorstellbar, dass an Universitäten in Marokko und Libanon Gleichstellungsbeauftragte arbeiten, die enorm wirksame, staatliche Förderprogramme umsetzen, um Geschlechterstereotype abzubauen und Parität in den Ingenieurswissenschaften zu erreichen.
Da muss mehr am Werk sein als nur Vorurteile, das Bild ist viel komplexer. Zu diesem Schluss verleiten Studien, die das Geschlechter-Paradox auf der Ebene von Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Dispositionen beobachtet haben. So hat der Bonner Verhaltensökonom Armin Falk zusammen mit seinem Kollegen Johannes Hermle 2018 im Fachjournal Science eine Arbeit publiziert, die den Zusammenhang für ökonomisch relevante Merkmale wie etwa Risikobereitschaft demonstrierte. Auch hier galt: je mehr Gleichheit, desto größer die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die Ökonomin Eva Markowsky von der Universität Hamburg hat gerade eine Meta-Analyse vorgelegt, die einen vergleichbaren Befund für Wettbewerbsneigung zeigt. In allen untersuchten Ländern verhalten sich Männer in Experimenten im Durchschnitt kompetitiver als Frauen - und der Unterschied wächst in Korrelation zur Geschlechtergerechtigkeit.
Die Liste ähnlicher Ergebnisse ist noch deutlich länger. Der Zusammenhang gilt auch für Religiosität, er gilt für moralische Einstellungen sowie für Charaktereigenschaften, die nach dem Modell der Big Five in den Einzelkategorien Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus gemessen werden. Auch hier zeigen sich größere Unterschiede, je progressiver, gerechter und individualistischer eine Gesellschaft ist. In China, so die Psychologen Erik Mac Giolla und Petri Kajonus, überschneiden sich zum Beispiel die durchschnittlichen Persönlichkeitsprofile von Männern und Frauen zu 84 Prozent, in den Niederlanden hingegen nur zu 61 Prozent.
Schließlich, ganz frisch im Oktober 2022 im Personality and Social Psychology Bulletin veröffentlicht, öffnet sich in gendergerechten Gesellschaften auch eine Lücke in Sachen Zufriedenheit. Daten von 941 475 Schülerinnen und Schülern aus 78 Ländern zeigen, dass auch das Wohlbefinden weiblicher Teenager mit Gleichheitsindizes korreliert. In den reichen Staaten des Westens sind die Mädchen im Vergleich zu den Jungs deutlich weniger zufrieden als in anderen Ländern. Absurd eigentlich, schreiben die Autoren der Studie, schließlich könnten Mädchen in den gerechteren Gesellschaften doch eher Bedürfnisse äußern, verfolgen und Potenziale erfüllen.
Für die meisten der Wissenschaftler, die zu diesem Thema publiziert haben, ist klar: Ausschließlich über den Weg gesellschaftlicher Rollenerwartungen lassen sich die Beobachtungen nicht erklären. Warum sollten sich die Menschen ausgerechnet dort verstärkt an Stereotypen ausrichten, wo diese erstens aufgeweicht und sogar bekämpft werden; und wo zweitens eher Druck herrscht, sich zu einem einzigartigen Individuum jenseits aller Klischees zu entwickeln? Wie kann es sein, dass Geschlechtergerechtigkeit sowohl Frauen als auch Männer in Richtung traditioneller Rollen treibt, die doch - so das derzeit allgegenwärtige Diktum - „überwunden“ werden sollen?
Tief verankerte Merkmale könnten sich gerade dann zeigen, wenn der gesellschaftliche Druck auf Menschen nachlässt
Hier drängelt sich die heikle Frage nach dem Ursprung von Geschlechterunterschieden in die Gleichung. Auf der einen Seite steht die Sozialisation, die Umwelt, die einen Menschen abhängig von Erwartungen und Werten prägen. Auf der anderen Seite stehen die Elemente, die die Evolution Frauen und Männern in die Seele geschrieben hat. Warum sollte der Mensch schließlich als einziges Lebewesen auf der Erde von den Kräften der Biologie und der Evolution verschont geblieben sein? Frauen und Männer standen, so lautet das Argument, im Laufe der Entwicklungsgeschichte vor unterschiedlichen Herausforderungen: Alleine die Tatsache, dass Frauen die riskante Bürde der Schwangerschaft zu tragen haben, Männer aber nicht, sollte innerhalb von zig Jahrtausenden wenigstens ein paar Spuren in der Psyche hinterlassen haben.
Diese, sagen wir: tiefer verankerten Merkmale könnten sich gerade dann zeigen, wenn der gesellschaftliche Druck auf Menschen nachlässt - wie eben in den Gesellschaften, die gut auf den Gerechtigkeitsindizes abschneiden. Diese Länder zeichnet Wohlstand aus, der auch durch den Beitrag erwerbstätiger Frauen erwirtschaftet wurde. Platt gesagt: Reichtum gepaart mit der relativen Freiheit von rigiden Rollenerwartungen ermöglichen es mehr Menschen, sich rein von ihren Interessen leiten zu lassen und Berufsentscheidungen weniger aus wirtschaftlichen Erwägungen zu treffen. Es bedarf Wohlstand und Freiheit, um dem Klischee entsprechen zu können.
Etwa für Interessen sind Geschlechterunterschiede gut belegt und dokumentiert. Männer interessieren sich demnach quer durch die Welt stärker für Gegenstände und Frauen im Vergleich stärker für andere Menschen. Das mag auch sozial geprägt sein, aber nicht nur. Denn es gilt offenbar schon in sehr, sehr jungen Jahren, wie zum Beispiel die Forschungsliteratur zu geschlechterspezifischen Spielzeugvorlieben zeigt. In dieser relativ größeren Vorliebe für Dinge, so das Argument, könnte auch ein Grund für das im Schnitt gesteigerte männliche Interesse an technischen Berufen liegen. Umgekehrt könnte das im Durchschnitt höhere Interesse für andere Menschen eben mehr Frauen für soziale Berufe begeistern.
Wenn man in technischen Berufen mehr Männer und in sozialen Berufen mehr Frauen findet, muss das also noch kein Beleg für Ungerechtigkeiten sein. Schon eher kann es allerdings problematisch sein, wenn frauendominierte Berufe systematisch schlechter bezahlt werden. Betont werden muss auch, dass die durchschnittlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Regel klein und die Gemeinsamkeiten groß sind. Wenn sich aber im Durchschnitt mehr Männer für Technik begeistern, kann dies unter Bedingungen genereller Chancengleichheit dazu führen, dass Männer etwa im Fach Physik deutlich in der Überzahl sind. So wirken heute in der Physik, zumindest im Gegensatz zu früheren Zeiten, vermutlich weniger finstere, Frauen feindlich gesonnene Kräfte, als das manche angesichts der Männerüberzahl annehmen.
Belegt sind diese Wirkmechanismen im Fall des Gender-Equality-Paradox nicht, sie klingen für viele Wissenschaftler jedoch plausibel. Gewiss ist: Herrschen Freiheit, Wohlstand und Chancengleichheit, dann werden sich Frauen und Männer nicht alle gleich entscheiden, sondern vielfältige Wege gehen - die oft dem Klischee entsprechen. Die Frage ist nur: Halten wir es aus, wenn jeder sein eigenes Ding macht?
Text Beitrag 2:
Der Mann gilt gegenwärtig als Cocktail der Unzulänglichkeiten. Als Auslaufmodell und Problemfall geschmäht, soll er sich bitte schön neu erfinden, endlich alle seine Fehler einsehen und sich auf den Pfad des Lichts führen lassen. Zu den zahlreichen, in klassischen und sozialen Medien überbrachten Erwartungen an den Mann als solchen zählt auch die Aufforderung, er möge sich von alten Rollenbildern verabschieden und seine Gefühle offenbaren: Auch mal Schwäche zeigen beziehungsweise zulassen, statt Leiden in sich hineinzufressen und daran zugrunde zu gehen. Da könne der Mann als solcher, dringt dann gerne aus den erwähnten Kanälen, sehr von Feminismus und Gleichberechtigung profitieren und von Geschlechter-Stereotypen befreit ein besseres, ein glücklicheres, freieres Leben führen.
Doch trifft das auch zu? Gerade haben Psychologinnen um Sabine Sczesny von der Universität Bern eine Studie im Fachjournal Psychology of Women Quarterly publiziert, die ein paar Zweifel schürt. Mit voranschreitender Gleichberechtigung, so lässt sich das Ergebnis der Arbeit grob zusammenfassen, lösen sich die alten Rollenerwartungen eher nicht auf – im Gegenteil, womöglich verstärken sie sich sogar.
Für die Arbeit analysierten die Wissenschaftlerinnen Daten von 4327 Probanden aus sechs Ländern: den USA, der Türkei, Indien, Ghana, Schweden und der Schweiz. Überall galten Zeichen der Schwäche bei Männern als Signal für niedrigen sozialen Status. Offenbarten Männer hingegen Tatkraft und Stärke, galt den Probanden dies erstens als erstrebenswert und zweitens als Zeichen eines hohen sozialen Status. Diese Zusammenhänge – und das ist nun der Knackpunkt – waren in den Ländern besonders ausgeprägt, in denen es im Vergleich besser um die Gleichberechtigung der Geschlechter bestellt war. Polemisch ließe sich das also so formulieren: In progressiven Gesellschaften gilt erst recht, dass nur Loser Schwäche zeigen – allen vordergründigen Beteuerungen und Beschwörungen zum Trotz.
Was mit Dingen für die Männer, was mit Menschen für die Frauen
Die Ergebnisse passen zu Studien, die unter dem Begriff „Gender Equality Paradox“ in die Forschungsliteratur eingegangen sind. Diese zum Teil natürlich nicht unumstrittenen Arbeiten zeigen, dass Männer und Frauen in vielerlei Hinsicht gerade in wohlhabenden, geschlechtergerechten Staaten Stereotypen entsprechen. Zum Beispiel entsprechen die Berufswünsche junger Frauen und Männer in solchen progressiven Staaten eher den Klischees: was mit Dingen für die Männer, was mit Menschen für die Frauen. Persönlichkeitsunterschiede scheinen sich unter Gleichheitsbedingungen ebenfalls zu verstärken. Und auch die Naturwissenschaften oder die Mathematik gelten dort mehr als männliche Domäne als in weniger fortschrittlichen Staaten.
Woran das liegen könnte? Ein Erklärungsansatz lautet, dass sich die Menschen in wohlhabenden Ländern eher gemäß ihren Interessen entfalten können, da sie von wirtschaftlichen Zwängen im Vergleich eher befreit sind. Ob das zutrifft? Schwer zu sagen – es ist zumindest eine Möglichkeit. Was hingegen der Erfahrungsschatz vieler Männer bereithält: Wer seine Leiden und seine Schwäche zeigt, stößt damit selten auf Wohlwollen – und lässt es dann wieder.