Ja, klar, nur nicht mit der Unterstellung
(wurde ja aber auch schon revidiert…)
Ja, klar, nur nicht mit der Unterstellung
(wurde ja aber auch schon revidiert…)
Mal ‘ne Frage an die Biologinnen hier im Forum (@Biologin @Binnen_un_Buten ):
Warum kann man zumindest die Nutztiere in den Gefügelfarmen nicht gegen Vogelgrippe impfen? Angesichts der immer wieder auftretenden Infektionswellen wäre das doch mal eine Maßnahme.
Ich bin zwar kein Biologe aber hab da mal eine Aussage von einem Bauern zu bekommen.
Sie können schon eine ganze Reihe Krankheiten bekämpfen aber die Medikamente die eingesetzt werden, stehen oft nicht im wirtschaftlichen Verhältnis zu dem Wert eines Tieres und hinzu kommt dass Tiere die behandelt wurden de facto dann gesund sind aber dennoch nicht verkauft werden dürfen.
Ich denke, das mutiert zu häufig.
Gute Frage aber
aber mit mir meckern, wenn ich über Gehirnchipimplantierte Ratten als Spione in bombardierten Iranischen Atomraketenbunkern spekuliere ![]()
Königsberg?
Meintest du eventuell Kaliningrad?
Ich muss das leider auch googeln, habe Folgendes (Artikel aus 2025) gefunden:
„Das zusammengefasste Ergebnis: Die Impfung milderte die Auswirkungen einer Infektion bei den Tieren und verbesserte ihr Wohlergehen durch die Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe erheblich. Außerdem wurde eine deutliche Reduzierung der Viruslast festgestellt.“
Das ist vermutlich nicht, was sich die Veterinärbehörden als Ziel vorstellen, und dann würden sie die infizierten Tiere trotzdem töten, trotz Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe.
Auch dieser Artikel ist aus diesem Jahr:
Aber auch dort ist man wohl noch nicht hundertprozentig überzeugt:
„Die beiden vorhergehenden Feldversuche waren vom Wageningen Bioveterinary Research (WBVR) durchgeführt worden. Sie hatten zum Ergebnis, dass eine doppelte Impfung die Vogelgrippe-Übertragung in Geflügelbetrieben wirksam eindämmen kann. Die Forscher betonten, dass noch nicht abschließend beurteilt werden, ob eventuell auch eine einmalige Impfung ausreicht, um die langfristige Übertragung des Virus zu verhindern. Weitere Daten seien erforderlich, um dies zu klären.“
Hier hat sich mal vor 2 1/2 Jahren der Bundestag mit dem Thema befasst:
Ist doch jetzt zu deiner Zufriedenheit die Diskussion darüber, oder noch nicht?
Blühende Fantasie.
Danke für die Recherche und Infos. Ist also wie mit dem Corona-Impfstoff: hilft ein bißchen, aber nicht wirklich.
Also wird der Weihnachtsgänsebraten dieses Jahr noch teurer als letztes Jahr. Irgendwie blöd, dass man keine wirksame Impfung gegen die Vogelgrippe hat. Ich frage mich, inwieweit sich dies auf die Wildvogelbestände auswirkt und ob dadurch bestimmte Vogelarten schon gefährdet sind.
Tja, die AFD hat beantragt, dass ein wirksamer Impfstoff gegen Vogelgrippe entwickelt wird, und weil er von der AFD kam, wurde dies abgelehnt. Irgendwie läuft was falsch hier …
Wo ist das Problem - die Weihnachtsgans ist schließlich (hoffentlich) kein ideologisches (oder gar religiöses) Dogma
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Ich/wir habe(n) Weihnachten schon alles Mögliche ausprobiert - vom simplen „Toast Hawaii“ bis hin zum x-Sterne-Essen (für f(x)→5) in einem Restaurant. Solange es einfach etwas vom Alltag deutlich abhebendes war, war es immer toll (und meist sogar sehr günstig).
Keine Impfstoffe für solche Fälle zu haben, ist in der Tat für unseren Konsum blöd.
Allerdings ist das wie mit der menschlichen Überbevölkerung - so ein Erreger hat doch nur deswegen ein so großes Ausbreitungspotential (neben dem Erregerprotential selbst), weil auf zu kleinem Raum zu viele Wirts-Wesen, die den Erreger ver-n-fachen, gibt.
Der Erreger selbst sorgt dann für die entsprechende Reduzierung - selbst dann, wenn es sich dabei um einen Erreger aus einem chinesischen oder russischen Labor handelt (was ich immer noch nicht glaube*).
Ich bin der Meinung, dass diese „Brandmauer“ völlig überzogen ist.
Eine Koalition mit der AFD würde ich natürlich auch nicht eingehen, solange sie nicht alle rechtsradikalen Mitglieder rausschmeißen, damit sie nicht an die Schaltstellen der Macht kommen.
Einem Antrag über Vogelgrippevorsorge hätte ich aber zugestimmt, egal, wer ihn stellt.
Also zu viele Kraniche? ![]()
Zu viele Menschen, die Gänse brauchen ![]()
Aber ernsthaft: Massentierhaltung hat immer dann ein Problem (genauso wie eine Fichtenwaldmonokultur), wenn der Erreger den Bestand für sich entdeckt.
Nun ist die Massentierhaltung in diesem Fall nicht die einzige leidende Art - auch der Kranich selbst scheint in seinem Bestand sehr darunter zu leiden (ganz ohne Massentierhaltung).
Biologisch ist das - korrigier mich, wenn ich falsch liege - eigentlich kein Problem. spätestens dann, wenn die Abstände zu anderen Vögeln deutlich steigt, hat auch der Erreger ein Problem mit stetigem weiterverbreiten.
Kann es schlimmstenfalls dazu kommen, dass die Vögel als Art durch so einen Erreger aussterben?
Mit meinem laienhaften Sachverstand würde ich sagen, dass das sehr unwahrscheinlich ist.
Es wurde bereits an einem Impfstoff gearbeitet und wird ständig weiterentwickelt. Mit nur wenigen Mutationen betrifft das dann auch Säugetiere, samt Menschen. Das hat bereits hohe Priorität.
Der Antrag der AFD war wahrscheinlich Show. Ein zusammen abstimmen wäre ein politischer Erfolg für die, hätte aber an den laufenden Maßnahmen nichts geändert.
Nein. Unwahrscheinlich.
Ansonsten ist das Problem offensichtlich, dass die Impfung eh nicht zu 100% steril ist, es also im Bestand eine ausreichende Dichte an Viren gibt, um Ansteckung zu gewährleisten.
Das Kranichsterben finde ich auch sehr dramatisch. Das sind wirklich tolle Vögel. Sie sind zu Tausenden schon gestorben. Ich fände es gut, wenn man sie mit Impfködern impfen könnte.
Keine Impfstoffe für solche Fälle zu haben, ist in der Tat für unseren Konsum blöd
„Die Impfung von Geflügel sei allerdings mit umfangreichen Überwachungsmaßnahmen verbunden und eigne sich daher aus Sicht des FLI nur für bestimmte Geflügelarten, Enten und Gänse in Freilandhaltung etwa oder für Zoovögel. Ungeeignet sei sie für die Masthähnchenproduktion“

Die Vogelgrippe breitet sich derzeit ungewöhnlich stark aus. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer ruft nun zu verstärkten Vorkehrungen auf. Was ist über das Virus bekannt? Und besteht eine Gefahr für den Menschen?
Impfung ist toll, aber nicht so trivial, wie man manchmal denkt
Das klingt erst einmal sehr beruhigend. (wenn auch nicht für die diesjährige Weihnachtsgans, die jetzt leider schon früher gestorben ist).
Um zur ursprünglichen Frage zurückzukehren.
Ein gewichtiges Argument von biologischer Kriegsführung generell ist, dass sich der Verlauf eines Infekts nach der Freilassung nicht mehr kontrollieren lässt - es werden früher oder später also auch die Vogelbestände der Länder, die den Erreger freigelassen haben, betroffen sein.
Deswegen war es Anfang der 80er sehr einfach, das weltweite Verbot von Biowaffen auf den Weg zu bringen (abgesehen von dem kleinen Schönheitsfehler, dass die Kontrollen nicht vereinbart werden konnten, da keiner „unabhängige Beobachter“ bei sich „herumschnüffeln“ lassen wollte).
Wo ist das Problem - die Weihnachtsgans ist schließlich (hoffentlich) kein ideologisches (oder gar religiöses) Dogma
Nein, aber ein kulinarisches Dogma.
Wobei bei meiner räumliche Nähe zu Skandinavien der dort übliche Weihnachts-Schweinebraten eine Alternative wäre. (Religiös dogmatisch gibt es bei mir Heiligabend allerdings Fisch - da noch Fastenzeit.)
Ich bin der Meinung, dass diese „Brandmauer“ völlig überzogen ist.
Der Antrag wäre auch nicht durchgegangen, wenn er von der Linken oder der CDU gekommen wäre. Einfach nur, weil er von der Opposition kommt.
Mir ist dieser “demokratische Brauch” schon immer auf die Nerven gegangen. Auch der politische Gegner kann mal gute Ideen haben. Selbst Habeck war davon genervt, wie er in einem seiner neueren Talkshows erzählt. Vielleicht finde ich die Stelle ja wieder.
- selbst dann, wenn es sich dabei um einen Erreger aus einem chinesischen oder russischen Labor handelt (was ich immer noch nicht glaube*).
Er könnte auch aus einem westlichen Labor stammen. Wenn man bedenkt, dass das Coronavirus vielleicht auch ein Laborunfall war, möchte ich nicht wissen, was aus den Laboren dieser Welt noch so alles versehentlich entfleucht. Es wäre durchaus möglich, dass infizierte Laborvögel von Tierschützern befreit wurden und schon haben wir den Salat. In Laboren wird ja nicht zwingend an biologischen Waffen geforscht @HarmsCar . Kann auch sein, dass dort an einem Impfstoff gegen Vogelgrippe geforscht wird, so wie in Wuhan an einem Impfstoff gegen SARS geforscht wurde.
Massentierhaltung hat immer dann ein Problem (genauso wie eine Fichtenwaldmonokultur), wenn der Erreger den Bestand für sich entdeckt.
Beim ersten Ausbruch der Vogelgrippe mussten alle Schrebergärtner meines Vereins ihre 5-8 Hühner notschlachten, weil sie durch die Freilandhaltung Kontakt zu infizierten Wildvögeln hatten. Da sind die hermetisch abgeschlossenen Tierfabriken vielleicht sogar sicherer.
Mir ist dieser “demokratische Brauch” schon immer auf die Nerven gegangen.
Ja, mir auch.
Wenn die Regierungsparteien wenigstens anschließend einen ähnlichen Antrag noch mal stellen würden…
Da sind die hermetisch abgeschlossenen Tierfabriken vielleicht sogar sicherer.
Ja, leider, deshalb kommt die Weihnachtsgans dann dieses Jahr wohl aus Bodenhaltung.