Sowohl Gene als auch Umweltfaktoren können als Ursachen für menschliche Eigenschaften angenommen werden.
Ist die Erste Welt nicht noch krasser schlau, sonst wäre sie ja nicht die Erste?
Das ist übrigens sehr schwer rauszufinden. Ich habe noch keinen Suchbegriff gefunden, der mich nicht auf irgendwelche Seiten über Rassismus führt.
Es ist kaum noch möglich, der Wokeness zu entkommen.
Ich weiß zum Beispiel, dass die helle Haut der Asiaten eine andere Mutation ist als unsere. Google das mal. Du landest bei Rassismus.
Ich weiß über die Konkurrenzkraft der Weißen nur, dass sie möglicherweise aggressiver sind und zusätzlich gute Waffen hatten, weil sie sozusagen im engen Europa schon viel Übung hatten, anderen die Rübe einzuhauen.
Deswegen war die Europäische Expansion dann so erfolgreich (wenn man so will).
Das ist für mich keine Frage der Hautfarbe oder der Ethnie. Das war eine nicht 100%ig ernstgemeinte Replik.
Ich denke, technologische, wissenschaftliche Entwicklung ist eine Frage der gesellschaftlichen, kulturen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Menschen vor 1000 Jahren waren nicht dümmer als heute, sie hatten nur ganz andere Ausgangsbedingungen.
Ich denke, man muss aufpassen, dass man sich nicht auf das dünne Eis der Wokeness begibt.
Es ist vermutlich durchaus eine Frage der Ethnie und damit der Hautfarbe. Als die Europäer auszogen, die Welt zu erobern, waren sie vermutlich eine sehr homogene Ethnie.
Und dann stießen sie auf andere in sich homogene Ethnien.
Nun würde mich interessieren, ob es an der „Kultur“ lag, also der Erfahrung im Totschlagen, während anderswo Kulturen der Gleichheit herrschten. Oder ob es genetisch bedingt ist.
Klar, kann man nicht trennscharf sagen. Aber mich interessieren solche Gedanken und ich bedaure, dass die der politischen Korrektheit zum Opfer gefallen sind. Dem krassen Wertesystem des Rassismus ein ebenso krasses (in meinen Augen) scheinbar vollkommen neutrales: „alle sind gleich (bis auf die Pigmente)“ entgegenzusetzen, halte ich für falsch.
Wie viele Frauen, nicht-Amerikaner und Dunkelhäutige haben unpassende Medikamente bekommen, weil die Medikamente für einen jungen weißen Amerikaner konzipiert wurden und es Probleme gibt, auf Waschzetteln zu formulieren, dass Medikamente bei unterschiedlichen Hautfarben unterschiedlich wirken? Oder bei unterschiedlichem Hormonstatus?
Warum soll gleich gemacht werden, was nicht gleich ist?
@lawandorder hat mehrfach schöner als ich formuliert, dass Gleichwertigkeit was anderes ist als Gleichmacherei.
Darauf zielte mein Buchtipp ab.
(Reminder: Vollkommen ON TOPIC, da das Buch in der Jetztzeit erhoben und geschrieben wurde und sich zu unseren Lebzeiten abspielt und nicht vor 1000 Jahren. Falls das ein Problem sein sollte.)
Genetik als Ursache halte ich auf den 1. Blick für unwahrscheinlich.
Der Status der „Supermacht“ wechselte in den vergangenen +/- 5000 Jahren vielfach.
Hethiter, Perser, Ägypter, Griechen, Römer, Byzantiner, Mongolen, Deutsche(s Reich, Karl d.Gr. usw), Araber, Briten, Spanier, die USA, Russen, Chinesen.
Auffällig ist nur, dass Schwarzafrika nie vertreten war (oder hab ich was übersehen?).
Das wäre ein Ansatz für eine genetische Erklärung … und eine hübsche Rassismus-Diskussion ![]()
Die Religion scheint bis zum Mittelalter kein entscheidender Faktor gewesen zu sein.
Seitdem würde ich aber im Islam eher ein Hindernis für politische, wirtschaftliche und technologische Überlegenheit sehen. Das Christentum scheint da weniger hinderlich zu sein (oder es wird einfach nicht ernst genommen).
Ich habe von Europa und der Europäischen Expansion gesprochen.
Aber um bei den anderen zu bleiben: Bei den Mongolen waren meines Wissens Klimaänderungen die Ursache (Bogen zum topic der Jetztzeit und unseren Lebzeiten ist der Klimawandel).
Ebenso bei den Wikingern..
Satte Menschen, viele Nachkommen, viele junge Männer → ab dafür. Kreuzzüge, Mongolensturm, Amerika entdecken.
Vielleicht kann man es auch an Lebensräumen festmachen. Gebiete, die sich eher kleinräumig besiedeln lassen und vielleicht nicht genug für Riesenpopulationen hergeben? Regenwald ist anders als Steppe (die zur Zeit der Mongolen ja sehr fruchtbar war).
Stichwort Aufklärung. Ohne Aufklärung hat der Islam keine Chance.
Ich habe mal den netten Satz gelesen, dass die Moslems gar kein Interesse an der Aufklärung haben, weil sie die Christen als Ziel ihrer Zukunft quasi schon vor Augen haben.
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Sapere aude!
Which human population is the most genetically unique? - The Tech Interactive!
Offenbar ist es genau umgekehrt.
" Die Sache ist die: Die Menschen, die Afrika vor 60.000 Jahren verließen, machten einen sehr kleinen Teil der damaligen Bevölkerung des Kontinents aus. Diese Tatsache ist wichtig, denn sie bedeutet auch, dass sie genetisch weniger vielfältig waren. Als kleine Subpopulation bildeten sie definitiv nicht die gesamte Vielfalt des gesamten Kontinents ab. Alle heutigen Nicht-Afrikaner stammen von dieser weniger vielfältigen Bevölkerung ab. Das bedeutet, dass sie genetisch sehr eng miteinander verwandt sind.
Andererseits bewahren die modernen Afrikaner die volle ursprüngliche menschliche Vielfalt. Daher verfügen sie über eine weitaus „einzigartigere“ DNA als Nicht-Afrikaner."
Hervorhebung durch mich, da es ja um unsere Lebzeiten geht. Die Historie hat Auswirkungen auf das Heute. Die Welt hat sich durch die Besiedlung bis heute verändert und tut es noch.
Andererseits scheint es ein „Krieger-Gen“ zu geben.
Auch Träger dieses Gens liegen in der Jetztzeit und das hat Auswirkungen. Wäre es ausgestorben, wäre die Welt vielleicht friedlicher
Es gibt keine anerkannte wissenschaftliche Studie, die einen Zusammenhang zwischen Intelligenz einerseits und Ethnie bzw Hautfarbe andererseits belegt. Sonst müsste ich ja im Sommer dümmer werden.
Ich glaube Totschlagen und Ungleicheit sind keine europäische Empfindungen
Das behauptet ich auch nicht, mir ging es nur um die Intelligenz. Da gibt es gibt riesige individuelle Unterschiede, aber von ethnische habe ich noch nichts gehört.
Aber ich verstehe deinen Punkt. Wissenschaftliche Forschung darf keine Denkverbote kennen. Und selbst, mal angenommen, Schwarze hätten im Durchschnitt einen niedrigeren IQ. Na und? Was bedeutet das denn? Das enthebt und doch nicht von der Verpflichtung, jeden Menschen individuell zu behandeln.
Um auf den Ausgangspunkt zurück zu kommen, ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen individueller Intelligenz und technich-wissenschaftlicher Entwicklung. Das Auf und Ab der chinesischen Gesellschaft im letzten Jahrtausend ist ein gutes Beispiel dafür. So schnell funktioniert menschliche Evolution nicht.
Oha, der steht kurz vor der Tür…
Das habe ich nicht gesagt. Das ist nun wieder das Problem der IQ-Tests, die früher nicht an die Lebensumstände angepaßt waren.
Leute, in deren Sprache „rechts“ und „links“ nicht kannten, schnitten als dumm ab.
Auch ein interessantes Thema übrigens.
Ich meinte dieses z.B.. Entnommen dem o.a. Artikel
" Besonders in Ackerbaugesellschaften, wo alle satt werden (die seltenen Miflernten ausgenommen), mag der überwiegende Teil der Bevölkerung das Allel MAOA-H aufweisen. Das dürfte mit ein
Grund sein, warum es unter Europäern überwiegt, während es für den kannibalischen Maori um des größeren Jagdreviers willen eher besser gewesen sein dürfte, aggressiv und rücksichtslos zu sein und sich seines Rivalen zu entledigen. Er sicherte damit nicht nur sich, sondern auch seiner Familie die besseren Überlebenschancen, und somit erschiene durchaus
plausibel, wenn vor allem unter den älteren Haplogruppen Europas, namentlich I, J und G, auch das Krieger-Gen häufiger im Umlauf ist.
Diese genetische Disposition ist aber gerade in friedliebenden Ackerbaukulturen eher nachteilig für den, der es hat, da er durch seine ständige Aggressivität in andauerndem Konflikt mit der Gesellschaft lebt."
Und wie gesagt, ich dachte eher, das sei umgekehrt.
Leider weiß ich nicht mehr, wann und wo ich das gelesen habe. Aber es ist ja nicht unlogisch. Die Indianer, die Kolumbus traf, wollten gerne tauschen und die Franzosen haben auch mit ihnen getauscht. Dann kamen die Engländer und haben tabula rasa gemacht.
Ich habe zu Hause gelernt, dass man das ohnehin tut. Ohne diese Rassismusdebatten kommt vielleicht niemand auf die Idee, manche Leute anders zu behandeln als die eigene Gruppe.
Das müsste man neutral rausfinden. KIndheit? Falscher Test? Parameter vergessen? Kann ja auch sein, dass niedriger IQ besser ist und das Überleben mehr gesichert hat als Neunmalkluge, die zu lange denken und dann ermordet werden.. .
Nur werten sollte man die Ergebnisse erst ganz am Schluss, wenn alles hinreichend bedacht wurde.
Ist die nicht eh zum Erliegen gekommen? Es wird ja nicht mehr selektiert. Die moderne Medizin versucht, jeden durchzubringen.
Ethisch gut, biologisch schlecht?
Es ist sowohl ethisch als auch biologisch (für das Überleben der Menschheit) gut, weil es dadurch eine größere Vielfalt gibt.
Die harten Umweltbedingungen, die nicht alle überleben, werden auch bei uns „noch früh genug“ kommen. Wer dann jeweils am Besten daran angepasst sein wird, wird sich zeigen, und wenn es Medizin gegen möglichst viele Krankheiten gibt, lässt sich auch Vieles ausgleichen.
Ich dachte dabei eher an nachteilige Gene (= Erbkrankheiten), die nun nicht mehr rausgemendelt werden. Ob diese Allele uns durch die kommenden harten Zeiten bringen werden, bezweifle ich.
Über die rede ich gar nicht.
Kann es sein, dass du das überbewertest? Es würde mich wundern, wenn ein einzelnes Gen komplexes Verhalten bestimmen würde. Jetzt sind wir aber sehr OT und werden wohl gleich geschimpft. Von einem Moderator mit einer low-level MAO-A Activity Variante dieses Gens.
Es ist ja nicht nur die Selektion, sondern auch die Reproduktionsrate spielt eine entscheidende Rolle. Und jetzt recherchiere mal, welche Ethnien zur Zeit die höchste Reproduktionsrate haben?
Es werden ganz einfach diejenigen Menschen sich am meisten vermehren, deren Allele am besten in den harten Zeiten geeignet Kinder in die Welt zu setzen. Das werden vermutlich andere sein, als vor 200 Jahren.
Ich setze Intelligenz nicht mit IQ gleich, und schon gar nicht mit Neunmalklugheit.
Ich meine: ich dachte, dass Europäer aggressiver sind als andere. Egal, ob Kultur oder Gene.
Das scheint nicht der Fall zu sein.
Soziologie ist nicht mein Gebiet.
Ich frage meinen Sohn.
Was ich meinte: die vom Test gemessene Intelligenz muß nicht zwingend die Überlegenschance darstellen
Böse.
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