Grüne & Moderne Gentechnik: Positions-Update auf Stand der Forschung?

Beim Thema Moderne („Grüne“) Gentechnik sollte man gerade bei den Grünen mal genauer hinschauen. Mittlerweile kommen immer mehr Medienberichte, die klar zeigen, dass die Grünen eine Position vertreten, die nicht auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung ist.

Letztes Beispiel aus den WDR Quarks Science-Cops, Folge 51 zum Thema „Die Akte grüne Gentechnik: Tod vom Acker?“:

„Sie prüfen, ob gentechnisch veränderte Lebensmittel grundsätzlich gefährlich sind, und auch, wie sich neue Methoden von alten Methoden unterscheiden. Am Ende kommen sie zu einem eindeutigen Ergebnis. Die Umweltverbände und auch die Grünen erzählen wissenschaftlich gesehen ziemlichen Unfug.“

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Es gab im ‚alten‘ Forum ja bereits mal eine Debatte zwischen Juni '20 und Juni '21 und auch in diesem Forum hatten wir das Thema schon.

Nachzulesen hier:
Haltung zur Gentechnik: Grüne fordern Umdenken - Archiv / Partei - discourse.netzbegruenung.de

Auslöser war damals ein Papier einiger Grüner, die in dieser Frage ein ‚Umdenken‘ forderten:
Gentechnik: Grüne fordern Umdenken - Wissen - SZ.de (sueddeutsche.de)

Ich hatte dann im April '22 versucht, das Thema nochmal zu reaktivieren - was dann aber nicht funktionierte.
EtCeterumCenseo4 (netzbegruenung.de)

Es gibt außerdem das ‚Grüne Netzwerk evidenzbasierte Politik‘, bei dem dieses Thema gut angesiedelt wäre. Auf deren Seiten ist allerdings wenig los…ich hatte mich da auf die MailingListe setzen lassen … Resonanz :worried: :face_with_raised_eyebrow:
Grünes Netzwerk Evidenzbasierte Politik – Wissenschaft und Politik im Dialog (evidenzbasierte-politik.de)

Meine Position zum Thema hatte ich in diesem Forum schon letztes Jahr umrissen:
Gentechnik Ja - Aber - Parteiinternes - Archiv / Biologie und Ernährung - PI - Forum für Grüne Politik (bundesforum-gruene.discourse.group)

Insofern habe ich mich ja ziemlich ‚geoutet‘ - möchte aber nochmal ein Blick auf die Partei-offizielle Haltung lenken, wie ich sie im Koalitionsvertrag finde:

Hier ein paar ‚buzz words‘ aus dem Koa-Vertrag:

Das Wort wissenschaftlich/Wissenschaft/ler taucht im KoaV über 60 mal auf,
Forschung mehr als 90 mal…
Forschungsfreiheit dabei nur 1mal

Im Abschnitt ‚Landbau (s. 45f):
Viele freundliche Allgemeinplätze…. Spannender ist eher, was nicht gesagt wird.

„Wir wollen 30 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030 erreichen“
Na dann viel Glück….ohne moderne Züchtungsforschung für Nutzpflanzen?

„Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln muss transparent und rechtssicher nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgen“
Das unterstellt, das dem bisher nicht so war….
Ach ja: „Wir nehmen Glyphosat bis Ende 2023 vom Markt.“
Mir welcher wissenschaftlichen – nicht ideologischen – Begründung ?
Entgegen aller Desinformation, verzerrter Darstellungen und wissenschaftswidriger medialer Darstellungen ist Glyphosat eines der am wenigsten toxischen Herbizide auf dem Markt.
Alle relevanten nationalen und internationalen Zulassungs- und Aufsichtsbehörden haben kein Problem mit der Substanz, solange sie sachgerecht verwendet wird.

Wenn man dem folgen würde, gäbe es keinen Grund für ein Glyphosat-Verbot. Diese Substanz erfordert vor allem richtige Einsatz-/Anwendungsregeln.

Der Abschnitt
„Wir stärken Alternativen zu chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln (Biologicals, low risks, Pflanzenstärkungsmittel, physikalisch, biologisch, Anbaumethoden, Robotik, Drohnen, Digitalisierung, Prognosemodelle etc.) und verbessern die zugehörigen Verfahren“ trieft nur so vor „Chemophobie“.

Hat jemand mal bedacht, dass ein Total-Verbot von Glyphosat das das Ende von zahlreichen Lebensmittelimporten aus aller Welt wäre?

Gentechnisch gezüchtete Soja oder Baumwolle enthalten daher immer Spuren von Glyphosat (die Analytik ist heute so empfindlich, dass sie auch weniger als das berühmte Stück Würfelzucker im Bodensee finden kann. Würde Glyphosat in der EU verboten, dürfte auch keine Gentechnik-Baumwolle und kein Viehfutter aus Gentechnik-Sojabohnen mehr importiert werden. Von anderen pflanzlichen Produkten für den direkten menschlichen Verzehr ganz zu schweigen.

Wie würde sich das dann wohl auf die hiesigen Lebensmittelpreise auswirken?
Dass wir unseren Eigenbedarf jemals mit Bio-Landbau decken können, ist ja eher ein ‚feuchter Traum‘ von ‚Landlust‘-Lesern.
Zusammen mit den Energiepreis-Explosionen im Rahmen der „Energiewende“ wäre eine ähnliche Entwicklung im Rahmen der „Agrarwende“ ein weitere ‚glimmende Lunte‘ für eine anti-ökologische Konterrevolution. Gelbwesten lassen grüßen.
Wir ach so aufgeklärten Grünen mit Durchschnittseinkommen deutlich über der Grundsicherung neigen zur sozialen Blindheit – oder mindesten Einäugigkeit was die materiellen Folgen für Millionen Geringverdiener sein werden.

„Die Züchtung von klimarobusten Pflanzensorten wollen wir unterstützen. Dazu verbessern wir die Rahmenbedingungen auch für Populationssorten, fördern Modellprojekte wie Crowd-Breeding, Digitalisierung, stellen Transparenz über Züchtungsmethoden her und stärken die Risiko- und Nachweisforschung.“
(auch hier: da steht doch zwischen den Zeilen schon wieder der Verhinderungsgedanke weit vor allem anderen).

Der einzige Satz, der etwas Hoffnung aufkeimen lässt (s. 20):
„Wir wollen in allen Anwendungsgebieten biotechnologischer Verfahren forschen und die Ergebnisse nutzen.“ steht nur im sehr allgemeinen Teil zu Zukunftsstrategien.

Das sind hohle Versprechungen, solange man in Deutschland (und Europa) die vielversprechendsten Forschungskonzepte in diesem Bereich (Stichwort: Gen-Editierung) durch die überholte restriktive GMO-Gesetzgebung abwürgt.
Zu dem Thema herrscht im Koalitionsvertrag nur ‚brüllendes Schweigen’

Solange die EU-Regularien zur Anwendung von Gentechnik nicht geändert werden, wird in bei uns (D & EU) der ganze Bereich der Pflanzenschutz- und Züchtungsforschung endgültig ‚den Bach runtergehen‘.
Angesichts der weltweit fast einhellig positiven wissenschaftlichen Bewertung der neuen Möglichkeiten ist das Fehlen eines klaren Bekenntnisses zu freier Forschung und Anwendung dieser Verfahren im Koalitions­vertrag ein schwerer Fehler. Wenn die GMO-Gesetzgebung bleibt wie sie ist, kann man allen Pflanzen­forschern und Saatzuchtfirmen doch ehrlicherweise sagen: geht wo anders hin, in D seit ihr nicht erwünscht.

Und solange in Deutschland keinerlei Freiland-Pflanzenforschung möglich ist, ist der Spruch ‚follow the science‘ aus Grünem Mund blanker Hohn.

In ein paar Jahren dürfen wir dann unser bitter nötiges Klima-resistente Saatgut in China oder den USA kaufen…

Im Abschnitt ‚Chemikalienpolitik‘ (S.41/42) steht bzgl. Der EU-Chemikalienstrategie:
„In diesem Sinne wollen wir REACH (EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) weiterentwickeln; wobei Stoffe und Stoffgruppen auf ihre Risiken hin bewertet werden. Nach einer Risikobewertung im Kontext der Anwendung kann eine Zulassung erfolgen.“

Wenn man einen solchen ‚risk-based-Ansatz‘ auch auf Agrarprodukte aus gentechnisch-modifizierten Pflanzen übertragen würde, wären wir sehr viel besser dran, als mit dem unsäglichen ‚Vorsorgeprinzip‘, das ja auf einem Konzept von theoretischen/abstrakten Gefahren (‚hazard‘ und ‚eben nicht ‚risk‘) basiert und ggf. in die Falle führt, die Nicht-Existenz eine Gefahr beweisen zu müssen (was logisch nicht möglich ist)
Noch eine ketzerische Frage:
Was soll man von einer staatlich finanzierten „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“ (FGU) halten, die praktisch ausschließlich von bekennenden Gegnern jeglicher Gentechnik kontrolliert wird?
Diese ‚Fachstelle‘ wird vom Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt finanziert. Im Wesentlichen wird die FGU getragen von dem Verein eines Herrn Then (seines Zeichens Tierarzt), der sich ‚Testbiotech‘ nennt. Dazu kommen im Beirat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bund für Umwelt und Naturschutz Bayern (BN), die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut), das Gen-ethische Netzwerk (GeN) und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft / Save our Seeds (SOS).
Alle diese Gruppierungen – von denen keinerlei originäre Forschungen zu Pflanzenschutz und -zucht bekannt ist - stehen seit Jahren für Totalverbote von Gentechnik im Agrarbereich.
Im Beirat findet sich keine Spur von genuinen Pflanzenforschern oder Saatgutherstellern mit eigener Expertise. Von dieser als ‚Fachgruppe‘ getarnten und steuerfinanzierten Anti-Gentechnik-Lobby kann man keinerlei neutrale, objektive Bewertung für Regierung und Öffentlichkeit erwarten.
Das Ganze ist auch ein dreister politischer Affront gegen über der geballten Kompetenz der Nationalen Wissenschaftsakademien (Leopoldina, Akatech) oder führenden Forschungseinrichtungen (z.B. Max-Planck-Gesellschaft), von der internationalen Wissenschafts-Community ganz zu schweigen.
Und wir regen uns auf über das jahrelange Lobby-Gekungel zu Feinstaub und Dieselabgasen zwischen Automobilindustrie und Regierung?
Dieser Anti-Gentechnik-Filz ist kein Deut besser, bloß weil es im Weltbild mancher Grüner eben für ‚Das Gute‘ steht…

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Nachtrag - hier spielt die Musik:

China’s approval of gene-edited crops energizes researchers (nature.com)

Genome-edited powdery mildew resistance in wheat without growth penalties | Nature

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Dank für die Informationen, ich bin erst seit kurzer Zeit bei den Grünen mit dabei. Gut zu wissen, dass es da schon eine Diskussion gab.

Die EU hat ja gerade einen Vorschlag gemacht und ich befürchte, dass dieses Thema den Grünen ziemlich stark auf die Füße fallen könnte. Es wird mittlerweile sehr viel darüber berichtet u.a. in der FAZ, wie in einem Beitrag von Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard aus dem Jahr 2021 und akutell sehr ausführlich mit Erläuterungen „Bäume aus dem Labor“.

Gestern haben sich mit Blick auf die EU-Vorschläge auch die Österreichische Wissenschaftsinstitutionen in einem offenen Brief an die Öffentichkeit gewandt: „Grüne Gentechnik vorurteilsfrei, aufgeschlossen und auf Basis wissenschaftlicher Evidenz bewerten“.

Ich sehe das mittlerweile als ein Thema, das gut zu den Grünen passt.

Hier ein aktuelle Meldung aus der ARD:

EU-Entwurf: Streit über grüne Gentechnik neu aufgelegt | tagesschau.de

eine passende Web-Site zum Thema:

Progressive Agrarwende (progressive-agrarwende.org)

Danke, auf Twitter habe ich die in meiner Timeline. Mit Blick auf den EU-Vorschlag bin ich etwas Bange mit Blick auf die hessische Landtagswahl - wenn sich das Thema mit Streit in der Ampel hinzieht, wird das für die Grünen kein Ruhmesblatt werden. Die FDP hatte ja wenig Hemmungen sich auf die Kosten der Grünen zu profilieren. Das wäre ein Worst-Case Szenario.

Da ich neu bin habe ich bei der BAG Umwelt mal gefragt ob es einen Newsletter oder Mailingliste gibt, was nicht der Fall ist, wie ich erfahren habe. Dabei habe ich auch auf den WDR-Beitrag & den Artikel Christiane Nüsslein-Vollhard hingewiesen, was aber wohl nicht so interessant war. Es gab aber den Link zu einer Veranstaltung von Martin Häusling im EU-Parlament zum Thema im Juli, wo meinem Eindruck nach die etabliert Forschung nicht eingebunden ist.

Auf Twitter fand sich übrigens ein Bericht über eine Veranstaltung mit Renate Künast zum Thema, die auch die AG Landwirtschaft im Bundestag leitet, der mich etwas ratlos macht, sollte er stimmen.

Im finnischen Parlamen gibt es übrigens den Ausschuss „Committee of the Future“, das sich nur mit Zukunftsfragen befasst. Meinem Eindruck nach wäre es gut - nicht nur für dieses Thema - das es ein kontinierliches Austauschform gibt, damit die Abgeordneten auf der Höhe der Zeit sind. Das würde auch helfen den Informationsvorsprung zu den Ministerien etwas zu verringern.

Falls Du diesen Autor noch nicht kennst:

Ludger Wess - sehr pointierter und kenntnisreicher Kritiker der deutschen Bio-/Öko-/Anti-Gentech-Szene.
Die meisten Artikel von ihm habe ich bei den ‚Salonkolumnisten‘ gefunden.

Ludger Weß, Author at Salonkolumnisten

Ja, danke.

Ich habe bei ihm immer wieder mitgelesen, die Tonlage finde ich manchmal nicht ganz passend, auch mit Blick darauf Brücken zu bauen. Ich habe sein Buch über Bakterien, allerdings noch keine Zeit gefunden es zu lesen.

Er hat auch das Start-Up 350ppm Biotech mitgegründet, das plant aus CO2 und Wasserstoff Proteine herzustellen.

Mai erklärt die Sachlage recht gut:

Es macht einfach keinen Sinn, Pflanzen nach Art der Züchtung statt nach Eigenschaften zu beurteilen.

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Im Grunde könnte die „Grüne“ Gentechnik auch ein „Grünes“ Thema sein. Damit die Technik dann auch wirtschaftlich funktioniert braucht es auch eine informierte politische Begleitung z.B. bei der Frage von Patenten vs. Open Source Saatgut, Züchterprivilig etc.

Aus meiner Sicht sind die Grünen Themen aus einer radikalen Opposition zu ihrer Gründerzeit nun in vielen Bereich durchaus eine gesellschaftliche Mehrheit. Meinem Eindruck nach geht es jetzt politisch darum mit gesellschaftlichen Partnern dies mit politischen Maßnahmen zu gestalten, so wie jetzt beispielsweise im Energiebereich zu sehen ist. Bei der Landwirtschaft könnte die neuen Methoden der Biologie ein Baustein für ein nachhaltige Landwirtschaft sein.

Weitere Bausteine könnten z.B. moderne Agrar-Robotik sein, Carbon Robotics nutzt z.B. Laser um Unkraut zu kontrollieren statt Chemie. Dazu kommen noch die Themen Wasser, das Schließen von Stoffkreisläufen (u.a. Phosphor), Biodiversität, Agrophotovoltaik und elektrische Landmaschinen, sowie der ganze Bereich der Bioökonomie. Das wären für mich Bausteine für eine Agrarwende.

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Wir sollten das Thema keinesfalls aufgeben und der politischen Konkurrenz überlassen. Dazu ist es zu wichtig.

Auf dem aktuellen Klimapfad wird es - wenn mein Sohn 65 ist - Nahrungsmittelknappheit geben.

Das können wir neben unseren Bemühungen für den Klimaschutz nicht außer acht lassen, zudem Pflanzenbau heute schon deutlich schwieriger ist, und es auch noch werden wird.

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Dazu kann man sich auch mal die Publikationen des Nationalen Bioökonomierats ansehen. Meinem Eindruck nach gibt es bislang keine Partei, die sich damit befasst, für mich durchaus ein „Grünes“ Thema, gerade auch in Verbindung mit Kreislaufwirtschaft. Der Nationale Bioökonomierat hat übrigens auch schon im Jahr 2019 ein neues Gentechnikrecht gefordert.

Es gibt auch neue Akteure im Bereich Landwirtschaft, die Bewährtes mit neuen Technologien verbinden möchten, wie z.B. das Öko-Progressives Netzwerk.

Ein Beispiel für die Bioökonomie in der Landwirschaft ist z.B. die Ausgründung AgroBiogel von der BOKU Wien, wo man ein Lignin-basiertes Hydrogel (bio-basiert & bio-abaubar) entdeckt hat, dass große Mengen Wasser speichern kann und so bei Dürren hilfreich sein könnte.

Das ist jetzt aber sicher nur Spaß mit der Akzeptanz von Glyphosat, oder?

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Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit stuft Glyphosat als unbedenklich ein, hier gibt es einen ausführlichen Artikel in der Wirtschaftswoche.

Das Mittel könnte ein wichtiger Baustein bei „no till“ sein, bei dem auf Pflug und Grupper verzichtet wird, was Vorteile für den Boden hat.

Gibt es aus der modernen Gentechnik auch neue Pflanzen, die ohne Glyphosat angebaut werden können? Wenn ja, welche sind das?

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Es ist schon blöd, dass man für dieses Thema auf Medien wie die WELT abgewiesen ist unser ‚Verein‘ überwiegend als dogmatisch rückwärtsgewandt daherkommt.

Lieber @OberdiUl,

sag mal, die Ukraine war ja nach aktuellen Erkenntnissen Hauptlieferant von Getreide aus Europa.
Wieviel Glyphosat haben die für diese Erntemenge eigentlich verwendet?
Ich sehe dein Expertenfundus und vielleicht muss ich dir ja noch recht geben?

Alles in Freundschaft

Lieber @OberdiUl, du hast bereits adäquat geantwortet, was wegen der hastdunichtgesehen-Umschreibung weg ist.
Sinngemäß gehst du für die Ukraine von einer Verwendung von Glyphosat aus.

Hast du selbst schon mal Aktien der Bayer AG oder einer partizipierenden Firmierung besessen?
Ichzieherstmaldenkopfein…

nein, viel schlimmer: ich habe da früher gearbeitet… allerdings nie bei ‚Crop Science‘ sondern bei :roll_eyes:Pharma :zipper_mouth_face: :smirk:
Nach diesem ‚outing‘ wird mir sowie keiner mehr was glauben :worried: : guilt by association