Grüne stimmen gegen Mercosur

Das halte ich für eine Falsch einschätzung. Die Brandbauer ist eine rethorrische Reifkation der CDU um sich von ihrer Ausgründungspartei abzugrenzen und doch deren Inhalte zu übernehmen. DIe gab es im realen Leben nie und ist genau nichts wert. Das sich Medien und Grüne auf das Unwort beziehen macht es pseudo-real.

Die Europäischen Grünen haben nicht einem Antrag der AfD zur pauschal Abschiebung, Sippenhaft oder Abstammungsprinzip zugestimmt, der Vergleich hinkt. Auch geht es nicht um die Förderung von Gessinungs-Kulturvereinen. Die AfD hat aus taktischen Gründen einem Grünen Kompromissvorschlag zugestimmt. Wichtig ist dabei das Terry Reintke mit diesem Kompromiss schon seit ewigkeiten bei der EVP steht und überlegt wie man das Problem lösen kann, wie man Sicherheit für das Abkommen schaffen kann und gleichzeitig durch die Prüfung einzelnen Kritikgruppen noch ein Mitspracherecht einräumen kann. Dem hat sie die Weber EVP aus rein taktischen Gründen versperrt. Nur um jetzt Ihre Retorik von der Grünenblockade rauszuhohlen. Das ist wirklcih ein Witz. Genau die konservative Partei die das GEG aus rein taktischen Gründen blockierte (obgleich ihre eigenen Politiker zugaben es sein ein sinniges Gesetz)! Die Günen haben hier nichts blockiert, schon garnicht aus taktischen Grünen, sondern sie haben sich um einen Kompromiss bemüht mit Akteuren auserhalb der AfD. Die EVP hat das taktisch nciht mitmachen wollen weil sie die Medienschelte schon in der Planung hatten und genau darauf gespielt haben.

Klar ist sie Industriel es gibt aber eben auch signifikante Unterschiede, z.B. in der CO2 Bilanz und den Kontrollen.

Ich finde das Argument “Wandel durch Handel” (ja das darf man jetzt laut @lawandorder auch nicht mehr sagen ohne anderen seine Werte über zu stülpen) durch aus einleuchtend. Das Mercosur Abkommen beinhaltet ja viele Verweise auf Produktions- und Umweltstandards und viele Absichtserklärungen in dem Bereich und man kann das ganze daher durchaus als eine Chance begreifen. Man sollte so ein Abkommen sicher nicht wegen den einwänden des Agrarsektors abschiessen, das will aber auch keiner. Ob es wirklich die Hoffnung und Absatzmarkt für unsere Industrie ist, weiss ich nicht. Zumindest muss damn dann erstmal nicht unbedingt die eigene Industrie transformieren sondern kann weiter machen.

Das Problem ist das wenn wir etwas aus vergangenen Freihandelsabkommen lernten ist, das die ganzen “Standards” und “Kontrollen” in der Praxis Schwierigkeiten haben. Hierzulande ist eben auch der konventionelle Landwird Kontrollen unterworrfen. In den Marcosu Ländern, die ja in teilen nicht gerade ein garant an Stabilität sind (Venezuela ist dann mal rausgeflogen) ist das schwieriger. Man hat da auch schnell wieder ein Bolsonaro regiertes Land dabei und dann werden Umweltstandards in einem nicht mit der EU Vergleichbaren masse abgebaut.

Dabei finde ich es eine komische Retorik hier ständig mit dem “Ach Ihr Grünen mit euren Moralsichen Bedenken, ihr wollt anderen nur eure Moralvorstelungen überhelfen” zu kommen. Tatsächlich ist Umweltschutz und Sozialstandards nicht das Prerogative verwönter westlicher Eliten, was ja hier im Forum (wie auch von der AfD) gerne suggeriert wird. Gerade in Schwellenländern wie Indien, Afrika und Südamerika gibt es eine eigenständige geschichte des Umweltschutzes mit teils anderen und interessanteren Ansätzen. Nur haben es diese Struckturen oft schwer eben weil die Besitztumsverhältnisse historisch dort eher einer super-Paretoverteilung gleichen. Das ist in Europa einfach (noch) nicht so. Mir scheint es durchaus nachvollziebar da Grüne PolitikerInnen da skeptisch sind und befürchten das ein Resourcenausverkauf an Europa auch negative Auswirkungen haben könnte. Ist man deswegen wie @lawandorder behauptet gleich Antikapitalist, Weltfremd oder mit der AfD gleichzusetzen? Als Kapitalist halte ich das für etwas konstruiert.

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Die werde ich natürlich nicht überzeugen, aber mir scheinen die Zahlen nichts so dramatisch, auch wenn ich fachfremd bin.

Aber er wird doch vermutlich billiger durch das Abkommen (Wegfall der Zölle) und Qualität wird sich vielleicht auch im Mercosur durchsetzen. Dort gibt es nicht nur arme Menschen.

Der ist gut. Sag das mal auf dem nächsten Deutschen Bauerntag.

Honig sollte man am besten da verzehren, wo er produziert wird.
Aller Honig, der aus Nicht-EU-Ländern bei uns verkauft werden, muss hoch erhitzt werden, um mögliche Keime abzutöten. Dabei gehen leider auch die wertvollen Inhaltsstoffe drauf.

Die Stimme der Biobauern.

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Woher hast Du diese Information (?) - wenn es denn eine ist?
Von einer derartigen Austrittswelle habe ich in den üblichen Medien nichts gehört, gelesen oder gesehen.

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Auf den Punkt gebracht!!!
Und deshalb werden alle diese heute von sog. „Neoliberalen“ wieder aufgewärmten Lehrmeinungen ja auch von „grünen“ (ökologischen, sozialen, basisdemokratischen) Denkrichtungen völlig zu recht in Frage gestellt.

Eine wirklich bemerkenswerte Schlussfolgerung in einem grünen (?) Forum. :worried:
Etwa so, als wenn Du in sozialdemokratischen Kreisen propagieren würdest: „Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit führt nirgendwo hin“.
Oder in christlichen Kreisen „der Glaube an einen Gott führt nirgendwo hin“.

:100:
Und deshalb lasst alle Hoffnung fahren und verzichtet auf „kleingeistige“ Versuche, daran wenigstens in Details was zu ändern?

Na ja, darum geht es uns Grünen doch nebenbei auch noch. Habe ich bisher jedenfalls immer gedacht.
Weil, wenn die Welt untergeht, unser schöner freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat nicht auf irgend einer davon nicht betroffenen „Insel“ übrig bleibt.
War das ein Irrtum?

Und wozu wäre ich dann eigentlich bei den Grünen?
Allein den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat - ohne all’ das Öko- und Klima"gedöns" dazu - bekomme ich doch auch anderswo, oder?

Oh, ich weiss sehr genau, dass wir - gerade augenblicklich - aus geo- und sonstigen wichtigen politischen Gründen verdammt viele Abstriche insbesondere von ökologischen und Klimaschutz-Notwendigkeiten und Zielen machen (müssen).

Z.B. dürfte kaum etwas klimaschädlicher sein, als ein Krieg.
Und dennoch komme ich nicht zu der Schlussfolgerung, die Ukraine solle z.B. auf jedwedes weiteres Verschießen von Granaten verzichten und sich der russischen Aggression aus Gründen des Umweltschutzes ohne jede Gegenwehr unterwerfen.

Aber die apodiktische Selbstgewissheit, mit der Du hier immer wieder Gegenpositionen abmeierst, geht mir schon ziemlich auf den Keks.

„Von des Gedankens Blässe angekränkelt …“ - kann Dir nicht passieren, oder?

Von welchen neoliberalen Lehrmeinungen redest du?

gell, da guckst Du?!
Aber ernsthaft: bitte den Kontext beachten. die aussage bezieht sich auf die bedenken gegen mercosur.
das abkommen an befürchtungen hinsichtlich der haltungsbedingungen der argentinischen rinder und anderen detailfragen scheitern zu lassen, wird der sache nicht gerecht.

das ist keine absage an ökologische politik. diese art der politik setzt aber eine gewisse wirtschaftskraft voraus, die wir erhalten oder wieder schaffen müssen. dazu dienen auch solche freihandelsabkommen.
ich habe immer das gefühl, dass bei deren ablehnung auch so ein antikapitalistisches, irrationales sentiment mitschwingt.

das liegt daran dass Du eigentlich genau so denkst und auch schreibst😀

ich formuliere häufig ziemlich spitz, damit der gedanke klar wird (und auch weil ich eine gewisse freude daran habe).
ich bin aber fähig zu differenzieren, vielleicht lässt sich auch das aus meinen beiträgen erkennen.
es würde mich freuen, wenn du dich mit der kombination anfreunden könntest.
ich nehme dich umgekehrt genauso wahr wie du mich und finde das gar nicht schlecht.

Na, z.B. davon

oder Friedrich August von Hayek (sog. österreichische Schule) und - auf ihn zurückgehend - die sogenannte „Chicago School“ des Monetarismus.( Weiterer wichtiger Vertreter: Milton Friedman).
Und in ihrer praktischen Umsetzung die Wirtschaftspolitik Ronald Reagans (Reaganomics) und Margaret Thatchers (Thatcherismus).

Aber ich habe jetzt keine Lust, Dir hier - quasi privatissime et gratis - eine wirtschaftswissenschaftliche Vorlesung zu halten. Zumal der in meinem Jura-Studium obligatorische WiWi-Grundkurs auch schon ein paar Jährchen zurückliegt.
Solltest Du davon in der Tat noch nie was gehört haben, informier Dich selber; es gibt ja jede Menge gute Lehrbücher dazu.

Ja, in der Tat. Wie bei so manchen Deiner Einlassungen hier.
Z.B. hier gleich wieder dabei:

:red_question_mark:

Heißt das jetzt, das angesprochene Sentiment ist „antikapitalistisch“ und - zufällig gleichzeitig auch - „irrational“?
Oder ist für Dich gleich mal jedes „antikapitalistische Sentiment“ automatisch auch „irrational“?
Wäre dann erneut - da ohne jede weitere Begründung vorgetragen - eine apodiktische Behauptung.

Und was, wenn die (Wieder-)Herstellung „einer gewissen Wirtschaftskraft“ gerade ökologische und / oder Klimaschutz-Belange schädigt? Und sei es nur durch die Art und Weise, wie diese Wirtschaftskraft hergestellt wird.
Ist das nicht genau das Dilemma der aktuellen CDU-(Wirtschafts-)Politik? Dass sie Klimaschutz und Ökologie jetzt mal zeitlich und sachlich zurückstellt, um „erst mal die Wirtschaft wieder anzukurbeln“ und dann mit neuer Energie die Klimafragen wieder anpacken zu können? Abgesehen davon, dass an der Ernsthaftigkeit dieser Zielsetzung mit guten, erfahrungsfundierten Gründen gezweifelt werden kann: In der Klimaschutz- und Öko-Pause bleibt die Situation ja nicht statisch so, wie sie jetzt ist. Sondern verschlechtert sich zusehends, verstärkt noch durch die (einige) Maßnahmen zur „Ankurbelung des Wachstums“.

Es gibt dazu die schöne Karikatur eines Hundes, dem eine Wurst vor die Nase gehalten wird, wobei die Wurst an einem Gestell auf seinem Rücken befestigt ist, das über seinen Kopf hinaus ragt. Der Hund kann rennen so viel er will, er wird die Wurst nie zu packen bekommen.
Auf die derzeitige Priorisierung des angestrebten Wirtschaftswachstums und ihre Auswirkungen bezogen, müsste man diese Karikatur wohl noch „dynamisieren“: Der Abstand zwischen Hundeschnauze und Wurst vergrößert sich permanent.

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Das ist in der Tat ein Dilemma. Das ist aber nicht nur ein Dilemma der Politik, sondern vor allem der Wähler.
Ein anschauliches Beispiel hierfür ist die aktuelle Rentendiskussion – wir wissen von dem „Problem“ seit Jahrzehnten. Es gab seit Jahrzehnten immer wieder (durchaus interessante, ernst zu nehmende) gedankliche Ansätze, diese Dinge in den Griff zu bekommen.

Passiert ist in der Politik wenig bis gar nichts, weil die Politik hier nicht langfristige Wirtschaftswissenschaft im Fokus hat – sondern die nächste Wahl in 1–4 Jahren, bei der Bürger an die Urne treten, die sich nicht die Frage stellen, ob das wirtschaftswissenschaftliche langfristige Konzept tragfähig ist – sondern eher, ob sie morgen mehr (oder mindestens genauso viel) bekommen als heute.
Daher wird die Wirtschaftspolitik dem Umweltschutz immer vorgezogen.
Bis wir an dem Punkt kommen, an dem sich bereits viele Entwicklungsländer längst befinden: Es lohnt sich dann nicht mehr, die Umwelt von morgen zu schützen, wenn man dabei heute schon verhungert.
Wir sind davon noch weit entfernt – und trotzdem honoriert der Wähler die im Vgl. zu den Einschränkungen anderer Länder vergleichsweise noch harmlosen Einbußen nicht.
Die Frage, die daraus resultiert, ist lediglich, ob wir uns weiter für den Umweltschutz ohne Annäherung an die aktuellen Wirtschaftsdaten bemühen, und dabei aber Opposition bleiben – oder ob das nicht auch bei uns auf einen Kompromiss hinausläuft, der das Dilemma aber eben „nur“ abschwächt" und nicht löst.

[quote=„HarmsCar, post:112, topic:7171“]
Die Frage, die daraus resultiert, ist lediglich, ob wir uns weiter für den Umweltschutz ohne Annäherung an die aktuellen Wirtschaftsdaten bemühen, und dabei aber Opposition bleiben – oder ob das nicht auch bei uns auf einen Kompromiss hinausläuft, der das Dilemma aber eben „nur“ abschwächt" und nicht löst.
[/quote]

Ja, und was bringt das (Fettung von mir) dann uns oder auch der Gesellschaft?
Nur „abschwächen“ können doch andere politische Kräfte auch schon längst alleine, ohne uns.
Und wenn ein Kompromiss, auf den wir uns einlassen, nur dazu führt, dass ein klein bisschen weniger „abgeschwächt“ wird, als ohne unsere Beteiligung, lohnt sich dann der Glaubwürdigkeitsverlust bei den Wählern, die heute schon

???
Ich rate da eher dazu, unser „Pulver“ (Glaubwürdigkeit) trocken zu halten für die Zeit, in der unter dem Druck der Ereignisse und Entwicklungen unsere Forderungen und Konzepte mehrheitsfähig und damit umsetzbar werden.
Ob es dann evtl. schon zu spät sein wird, um „die Welt noch zu retten“, weiß ich nicht.
Falls nein, wird der Untergang der menschlichen Zivilisation auch nicht erträglicher dadurch, dass wir uns vorher für nix, oder allemal deutlich zu wenig, an den jeweiligen „Main-Stream“ verkauft haben.

Mich brauchst Du da prinzipiell nicht zu überzeugen!
Ich versuche, dort meine Stimme zu erheben (mich dort einzubringen), wo es mir geboten erscheint - nicht (nur) des - möglichen - Erfolges wegen - sondern, weil es eben meine Überzeugung ist.

Es ist aber durchaus knifflig, per se die Möglichkeiten der direkten Einflussnahme auszuschließen, nur weil die zu erwartenden Ergebnisse nicht hinreichend sein werden, da dadurch der Versuch, tatsächlich etwas zumindest zu bewirken, erst gar nicht gemacht wird.

Und es ist auch gar nicht gesagt, dass durch dieses „strategische Zögern“ Deine, meine, unsere Stunde irgendwann kommen wird – denn wenn die Verhältnisse zunehmend prekärer werden, dann könnte es sein, dass eher animalische Reaktionen das Konzept des Handelns zunehmend bestimmen – wofür also dann

wenn die von Dir prognostizierte Zeit gar nicht kommen wird?

Es bleibt also m.E. ein Dilemma.

Wie löst Du für Dich diesen möglichen Widerspruch auf?

Wenn mich meine Kinder irgendwann fragen werden, was ich im Angesicht der Dinge aktiv getan habe, und ich darauf nur antworten kann, dass ich auf „den richtigen Moment“ gewartet habe, der aber leider nie kam – dann wäre das mir persönlich zu wenig.
Ich bin da persönlich durchaus sehr gespalten …

Das habe ich nicht verlangt, dafür würde ich mir andere suchen. Ich wollte nur wissen, auf welche Lehrmeinungen genau, du dich beziehst.

Aber ist doch nett von mir, dass ich dir Gelegenheit gegebenhabe, deine umfassende Bildung darzustellen. Gratis und ganz unprivat.

alles ist ein Dilemma.
auch deine haltung, politisch rigoros auf unsere grundsätze zu pochen, jetzt nichts zu bewirken und auf den Tag x zu warten, an dem die welt zu kreuze kriecht und weinend zugibt, dass nur Du recht gehabt hast (um es mal wieder farbenfroh zuzuspitzen :innocent:).

dein weg kann richtig sein, aber meiner auch. das aufpäppeln der wirtschaft kann ein fehler oder die lösung sein.
wahrscheinlicher ist aber, dass es keine lösung des klimaproblems gibt, egal was die Grünen in D tun oder lassen.
die welt bewegt sich nicht nach den denkmustern unseres parteiprogramms, sondern zunehmend nach sehr archaischen reflexen

Kann ich nachvollziehen, geht mir auch nicht völlig anders. Wenn ich sehe, wie die jetzige schwarz-rote Koalition z.Zt. klimapolitisch alle, auch locker zu erfüllende, Maßnahmen verweigert und zu erreichende Ziele geradezu willentlich verfehlt, komme ich auch in’s Grübeln, ob eine Dreier-Koalition (schwarz-rot-grün), in der wir dem schwachen Öko-Flügel der SPD etwas Wind unter die Schwingen verleihen könnten, nicht besser wäre. Selbst wenn’s dann objektiv immer noch zu wenig wäre.
Andererseits wären wir bei den gegebenen Mehrheitsverhältnissen ja ohnehin nur entbehrliches „5. Rad am Wagen“ mit kaum Durchsetzungsmacht.
Also, warum für ein paar weitgehend symbolische Alibi-Maßnahmen jetzt unsere Glaubwürdigkeit bei unseren Kernanhängern riskieren? Dann ist es schon besser so, wie jetzt.

Vermutlich hast Du fatalerweise wohl recht.
Hast Du eigentlich Kinder oder gar Enkelkinder?
Wir haben einen Sohn (verheiratet, auf Enkelkinder warten wir noch, sollen wir sie uns wirklich wünschen?).
Abgrundtiefer Fatalismus lässt sich nämlich - gerade in meinem sehr fortgeschrittenen Alter - sehr viel leichter aushalten, wenn man ohne direkte Nachkommen ist.

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Herzlichen Dank, nehme ich immer wieder gerne in Anspruch. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Die EU-Regierungen haben gerade für das EU-Mercosur-Abkommen gestimmt. Es ist ein schmutziges Handelsabkommen, das die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes beschleunigen, Lebensmittel- und Umweltstandards senken und Kleinbäuer*innen die Existenz nehmen würde.
( EU-Abgeordnete: EU-Mercosur-Deal endgültig ablehnen! )

So stand es jedenfalls in der Ecö-Petition, die ich sogleich (7.2.) mitgezeichnet hatte. Wie auch einige frühere, die sich nicht mit diesem Abkommen befassten, sondern gegen die Abholzung des Regenwaldes und den Einsatz in der EU verbotener Pestizide gerichtet waren. Noch eine weitere Meinung dazu:

Grüne Handelspolitikerin über Vertrag: „Das Mercosur-Abkommen könnte Gefahr für EU-Gesetzgebung werden“ | taz.de

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