Grüne Verluste bei Landtagwahl Hessen und Bayern

Bayern: Grüne 14,8 % (- 2,8 %) AFD 15,9 % (+ 5,7%)
Hessen: Grüne 14,9 % (-4,9 %) AFD 18,0 % (+ 4,9 %)

Woran liegen die starken grünen Verluste? Wie gehen wir mit dem Erstarken der AFD um?

Nachtrag 9.10.23 vorläufige Endergebnisse
Bayern: Grüne 14,4 % (- 3,2 %) AFD 14,6 % (+ 4,4%)
Hessen: Grüne 14,8 % (- 5 %) AFD 18,4 % (+ 5,3 %)

In Hessen waren Grüne regierungsbeteiligt, in Bayern nicht.

Vielleicht einfach mal bessere Politik machen?

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Tja ganz klar, Sinnvollere Politik machen. Mehr Realismus. Zum Beispiel die Energiewende mit den Mitteln Umsetzen die es schon gibt und keine absurden Luftschlösser bauen. Energie nicht zu schnell verteuern, es ist schon alles teuer genug… nur mal die Wichtigsten Punkte zu nennen.

Folgende Projekte sind typisch grüne Luftschlösser: (eine kleine Auswahl davon…)

Wasserstoff Autos, Züge und Wasserstoff Heizungen: Luftschlossprojekt weil es in der nächsen Zeit noch gar keine Möglichkeit gibt, genug Wasserstofff herzustellen. Es fehlt an Strom.

E- Autos: Ja die gibt es schon, aber die Batterien sind immer noch zu schwer und es fehlt auch hier an Strom. Und teuer sind E Autos auch… für manche zu teuer…

Wärmepumpe: Viele Häuser sind entweder nur mit hohen kosten Umrüstbar oder ungeeignet ,oder es ist teilweise sogar eine unökologische Maßnahme wenn man so viel Dämmung braucht dass zu viel Graue Energie verbraucht wird die sich nie armortisieren wird…
Die WP ist zudem immer noch recht teuer und auch hierfür fehlt der Strom um viele Häuser mit Wp heizen zu können.

Roberts 65 Prozent Heizung: Blödsinn, weil willkührliche Festlegung und eine Kontraproduktive Maßnahme ,es hat eher zum Bau von klassischen Ölheizungen geführt . Wegen der Panik die das ganze Wirrwarr verursacht hat…

Atomenergie mitten in einer Kriese abschalten: dumme Idee… dadurch wir noch mehr Co2 ausgestoßen weil die AKW durch Kohle ersetzt wurden.

Privater PV Ausbau: Viele Dächer bleiben wegen Bürokratie und zu geringer Einspeisevergütung ungenutzt.

Balkonkraftwerke: Könnten ruhig deutlich mehr als 800 Watt leisten. Je unbürokratsicher desdo schneller die Energiewende. Wenn es da Probleme mit gibt kann man ja überall Einspeisezähler verbauen…
Auch mit kleinen Anlagen sollte der Überschuss eingespeist werden können, dan lohnt sich da eher. Somit hätten dann auch viele Mieter die Möglichkeit ohne großen Aufwand selbst Strom zu erzeugen und zu Überschüsse zu verkaufen.

und noch einige weitere sachen wie die Wohnungsnot spielt eine Rolle.

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Sind das die Themen, die die Grünen in Hessen und in Bayern in den Wahlkampf eingebracht haben? Ich sah eben ein Gespräch mit dem einzigen Grünen Wahlkreisgewinner in Frankfurt und war erschrocken, dass er nur von seiner guten Kampagne sprach und gar nicht von Inhalten.

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Ja genau das fehlen vernünftiger Inhalte ist doch das Problem! und eben die bereits aufgeführen Probleme.

Wenn man wie in Hessen mitregiert hat, kommt es nicht so sehr auf das Wahlprogramm (aka neueste Versprechungen) an, sondern darauf, was man in der vergangenen Legislaturperiode gemacht hat.

Ich weiß nicht, was die in Hessen gemacht haben, aber hier als Nachbar von Hannover (mit Grünem OB), habe ich langsam die Schnauze voll von Grüner Politik.

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Ich behaupte mal an zu wenig Anstrengungen gegen den Klimawandel.

Die FDP hat es nämlich noch schlimmer getroffen. Die Verweigerung des Verkehrsministers sich an Recht und Gesetz zu halten ist ja auch unterirdisch.

Wahldesaster - Zu viel oder zu wenig Grüne Politik?

Ich hätte beinahe DIE PARTEI gewählt. Mein Wahl-O-Mat hat mir das empfohlen.

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Ich habe den Wahl-O-Mat spaßeshalber für Bayern mitgemacht und war sehr überzeugt, dass die Linke bei mir herauskommen müsste, angesichts der vielen, unrealistischen sozialpolitischen Forderungen, die ich angekreuzt hatte.
Es war die BASIS und dann DIE PARTEI, die mir angezeigt wurden. Schreck!

Im Bereich der Energiepreise gibt es eine Menge Gewinnmitnahmeeffekte
durch die Versorger. Die Versorger melden Rekordgewinne.

Die Industrie hat Horrormeldungen verbreitet um möglichst viele Subvention
vom Staat zu erhalten.
Den angekündigten Blackout habe ich nicht mitbekommen.

  • Die Vorlaufzeit zur Bestellung von neuen Brennstäben sollte laut Kraftwerksbetreibern
    12 - 18 Monate dauern.
  • Die Kraftwerksbetreiber hatten schon lange die Altersteilzeitverträge mit ihren
    Mitarbeitern unterschrieben, zum 31.12.2022 fing die Passivzeit an.
  • Für sämtliche AKW hätte die große Revision angestanden bei einem längeren Weiterbetrieb
  • Die vorhanden Brennstäbe sollten eigentlich bis zum 31.12.2022 aufgebraucht sein
  • Das Wiederanfahren des norddeutschen AKW’s nach der Umgruppierung der Brennstäbe galt laut Betreibern als nicht sichergestellt

Die AKW’s haben nachdem sie im 14. November 2022, letzter Zeitpunkt an dem mehr als 4.000 MWh Energie in einer Stunde erzeugt wurde, in den Streckbetrieb gegangen sind.
Wenn die AKW’s auf diesem Spitzenwert bis zum 31.12.2022 weitergelaufen wären,
wären wir bei 4,4 TWh gelandet.
Für den Zeitraum 15.11.2022 00:00 Uhr - 15.04.2023 24:00 Uhr sind wir bei 10,9 TWh gelandet,
mit Brennstäben die eigentlich schon leer waren. Am 15.04.2023 kamen wir noch auf Werte von
2.500 MWh in der Stunde.

PV-Anlagen auf dem Privat-Dach sollen als erstes den Eigenbedarf decken. Die Einspeiseprämie für Eigenversorger ist aus meiner Sicht zu hoch.

Komisch, es fahren aktuell wohl 1.000.000 E-Autos auf deutschen Strassen und wir haben einen Rückgang von aktuell (30.09.2023) 22 TWh im Stromverbrauch im Jahresvergleich.

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Der Rückgang des Verbrauches liegt sicher nicht an den E Autos.

Und wieseo glaubst du dass die Prämie für Eigenversorger zu hoch ist? 8 cent Vergütung ist sehr viel weniger als der Einkaufspreis der Privaten Eigenversorger! So lohnt sich das gerade bei kleineren Anlagen nicht und genau das trifft auf die Zielgruppe der Privaten Hausdächer zu.

Und die Vorlaufzeit für die Bestellung neuer Brennelemente für AKW ist eigentlich nicht das problem. Wenn die AKW ein paar Jahre länger laufen würden ,was eigentlich notwendig gewesen wäre ist das doch kein Problem. Wenn aber klar ist das in wenigen Monaten abgeschaltet wird bestellt man natürlich kein neues Uran mehr…

Und die großen Revisionen sind auch nicht das problem wenn die Reaktoren noch einige Jahre laufen sollen. Klar, billig ist das nicht, aber besser als noch mehr Co2 in die Luft zu blasen.

Ich hätte einen weiterbetrieb von so ungefähr 10 Deutscher AKW bis 2030 angeordnet. Weil die Energiewende zu langsam war und gleichzeitg die EE Bürokratie erheblich reduziert.

Und klar, es wurden zu viele Subentionen an die Industrie beszahlt. So geht das nicht, das ist viel Steuergeld…

Die AfD wird derzeit vor allem wegen des einen Themas gewählt: Migration. Umfragen haben gezeigt, dass es für die Bürgerinnen eines der wichtigsten und drängendsten Probleme ist. Wenn wir Grüne dafür keine realistische Lösung anbieten können, wird der Trend (grün abwärts, blau aufwärts) wohl weiter gehen.

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Interessant finde ich, dass sich offenbar die Grüne Spitze darauf verfallen ist (übrigens in auffälliger Übereinstimmung mit Markus Söder!), die Ergebnisse der Landtagswahlen in Hessen und Bayern als ein Zeichen der Stabilität zu interpretieren. Tatsächlich mögen die Ergebnisse im histrionischen Kontext die zweitbesten sein, wieso jedoch ein Stimmenverlust von 3,2 % in Bayern und 5,0 % in Hessen ein Erfolg sein sollt, ist nicht unmittelbar einleuchtend. Schließlich hat keine andere Partei im Vergleich zur vorangegangenen Wahl eine solche Stimmeneinbuße hinzunehmen. Und all dies, obwohl man ganz offensichtlich die Jungen Grünen und andere erratische Parteigruppierungen, die immer wieder durch wenig durchdachte, hochgradig provokante Forderungen auffallen, für die heiße Wahlkampfzeit zum Stillschweigen verdonnert hatte. ( Auch ein interessanter Sachverhalt in eine Partei wie die Grünen!)
Nur die etwas mühevolle Analyse der Ergebnisse macht die Stabilitätsbehauptung zumindest etwas verständlich.
Zieht man jedoch in den Vergleich auch die Landesresultate der BTW 2021 ein, zeigt sich, dass die Grünen in etwa auf das Ergebnis der BTW 2021 zurückgefallen sind. Freilich, auch das Ergebnis der BTW 2021 lag seinerzeit deutlich unter den Erwartungen, die ursprünglich im Raum gestanden hatten (incl. Kanzeler*innenschaft)
Die Wähler lassen sich natürlich nicht so leicht hinter’s Licht führen. Ihr Bauchgefühl weist diesmal in die richtige Richtung - trotz aller Kreativbemühungen der Grünen Spitze.
Ein Frage werfen die Ergebnisse der Landtagswahlen auch auf: Was wird eigentlich mit den Grünen Projekten von Klimaschutz, über feministische Aussenpolitik bis Zur ökologischen Wende in der Landwirtschaft ? All diese Projekte erfordern offenbar Durchsetzungsstärke. Dieser Stärke scheint Grünen aber sichtbar abhanden gekommen zu sein - ja sie arbeiten selbst an ihrer Demontage mit.
.

(Das Ergebnis der Landtagswahl 2023 in Bayern und Hessen ist jedesweils Abszisse !!)

Das ist sicher einer der ganz wichtigen Punkte. Die bisherige Diskussion hier erscheint mir symptomatisch für das Grundproblem. Wir verästeln uns sofort wieder in TWh, Wasserstoff und Profitneid. Das geht den Menschen am A… vorbei.

Zur Zeit kommen mehrere Krisen zusammen (Migration, Klima, Sicherheit, Inflation). Für keine dieser Krisen gibt es einfache und schnelle Lösungen. Genau diese zu haben, behaupten aber die AfD, Aiwanger und in Teilen die CxU. Die AfD brauchte bisher (zum Glück) den Beweis dafür noch nirgendwo zu erbringen. (Genau daran könnte übrigens Meloni in Italien gerade scheitern).

Aus meiner Sicht das Beste, was wir tun könnten, wäre, wirklich ALLEN ideologischen Ballast über Bord werden und dies auch durch unsere Politik glaubwürdig zu vermitteln.

Konkrete Konsequenzen (zwei Beispiele):

  • Wir hätten nie gegen den Weiterbetrieb der 3 AKWs sein dürfen (er wäre vermutlich aus praktischen Gründen sowieso gescheitert)

  • Wir müssen akzeptieren, dass vielen Menschen (ich glaube sogar der Mehrheit) der Sportunterricht ihrer Kinder wichtiger ist, als die „Würde“ eines Asylanten, der in einer Turnhalle Unterschlupf findet. Wir müssen aufhören gegen eine Obergrenze zu sein, die praktisch sowieso nicht durchsetzbar ist, wir müssen uns der ernsthaften Diskussion über Pull-Faktoren, Auffanglager und Grenzkontrollen stellen, egal wie groß unsere Bauchschmerzen dabei sind. Vieles ist eher Symbolpolitik, aber Symbolpolitik ist wichtig.

Einen weiterer offensichtlicher Grund ist natürlich das GEG, das im Kern zwar richtig aber übers Knie gebrochen und mit vielen handwerklichen Fehlern behaftet ist/war. Die Lehre daraus: Qualität geht vor Schnelligkeit.

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Die Abschaltung der AKW’s zum 31.12.2022 waren eine Entscheidung des Bundestages zum Zeitpunkt der Kanzlerschaft Merkel, mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP am 30.06.2011.

Von diesem Tag begannen die Planung der Energieversorger für die endgültige Abschaltung…

Der ganze Wahlkampf wurde dominiert vom Populismus der AFD, Freie Wählern und CDU*CSU, was mich insgesamt sehr erschreckte.

Populismus wirkt anscheinend.

Mit dem Blick auf die Außenwirkungen der Ampel:

Die FDP, angeführt von Christian Lindner, betreibt Oppositionspolitik innerhalb der Koalition, die Grünen gehen zu viele Kompromisse ein (nur damit die Ampel nicht auseinanderfällt) und unser Bundeskanzler Scholz wirkt alles andere als eine starke Führungskraft.

Die Grünen waren bisher nicht in der Lage, ihre Ziele und Pläne durchzusetzen.
Wo bleibt z.B. das versprochene Klimageld?

Die Klimaziele werden nicht erreicht!

Die Partei unseres Bundeskanzlers wurde am meisten abbestraft und hat ein historisches niedrigstes Ergebnis.

Die Bundesregierung hat es nicht geschafft die Bevölkerung mit ihren Sorgen und Problemen zu erreichen und zu beruhigen.

Eher das Gegenteil ist passiert, diese wurden durch die Oppositionsparteien noch geschürt.

Die überwiegende Mehrheit der Bayern wählt eh schon traditionsgemäß die CSU, da konnte man auch nichts anderes erwarten.

Meiner Meinung nach wurde mit diesen Wahlen die Ampel abbestraft und die Ergebnisse haben mich auch nicht überrascht.

Ehrlich, wer hat wirklich mit einem anderen Ergebnis gerechnet?

Im Grunde können die Grünen froh sein, dass sie nicht noch mehr Wähler*innen verloren haben.

Das rote Ampelmännchen steht tatsächlich auf Stopp und die Ampel muss sich endlich auf Grün umstellen und vor allem vielleicht etwas lauter werden und vielleicht endlich mal Nägel mit Köpfen machen, sonst wird das nie was.

Die Landtage in Hessen und Bayern müssen sich jetzt mit größeren AfD-Oppositionen auseinandersetzen und in Bayern kommt noch der populistische Aiwanger mit den Freien Wählern dazu.

Unsere Bundesregierung muss endlich die Hilfeschreie der Bevölkerung bewusster wahrnehmen.

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was heißt das genau?

Das hier finde ich ganz treffend, in einem Satz:
„Der gemeinsame Nenner der Landtagswahlen heißt: Wer glaubt, es besser zu wissen als die Wähler, kriegt bei Wahlen eins drüber. Ein Kommentar von Nikolaus Blome

Die Grünen müssen eine grds. strategische Entscheidung treffen:
wollen sie mehr direkten politischen Einfluss = mehr Wählerstimmen? Dann müssen sie ihre Politik ändern und einige auch sehr grundsätzl. Positionen über Bord werfen.
Oder wollen sie ihre bisherigen politischen Grundsätze beibehalten und den Stimmenverlust akzeptieren?
Das ist die alte Fundi - Realo - Frage.

Unabhängig davon ist als zweiter Punkt wichtig, dass handwerklich besser gearbeitet wird und die Ziele auch erreicht werden. D.h. realistische Ziele setzen und dann praktikable Gesetze dazu machen.

Drittens müssen sie besser „verkaufen“ und auch mal hart zurücktreten (zB gegen die FDP).
Habe gerade ein Interview mit Emily Büning zu den Wahlen gesehen.
Unsicher, zögerlich, schwache Formulierungen, Schönfärberei, Problemverweigerung („zweitbestes Wahlergebnis in Bayern“).
Wer schickt solche Leute in der Situation vor die Kamera?
Du kannst alles sein als Politiker, aber nicht schwach und unsicher.
Was Emily für das Amt qualifiziert, ist mir unklar, ich habe nur eine böse Ahnung …

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ich bin aber nicht froh, wenn ich mir die AfD Ergebnisse ansehe. Mit allem anderen kann ich leben.

Ja. Und nicht nur wahrnehmen, sondern auch danach handeln.

Das ist in einer Koalition mehr oder weniger normal. Ich würde mir auch wünschen, wir hätten schon mehr erreicht. Aber wichtiger ist, dass wir uns fragen:

  • Sind die Ziele realistisch, d.h. in einer Legislatur erreichbar
  • Nehmen wir mit unseren Zielen genügend Rücksicht auf Nöte und Ängste der Bevölkerung

Wie Letzteres beispielhaft funktionieren kann, zeigt die Notversorgung mit LNG nach dem Ausbleiben des russischen Gas. Gegen alle Grünen Grundüberzeugungen hat Habeck ALLES daran gesetzt, die Versorgung sicher zu stellen. Der „heiße“ Winter, von der AfD vorhergesagt, blieb aus, weil die Häuser warm blieben.

@Moderatoren: Warum diskutieren wir in zwei Strängen über das selbe Thema?

Wieso Grundsätze in Frage stellen?Eine Statistik gestern zu Bayern fand ich aufschlußreich. Danach ist die Zahl der Wähler die den Grünen eine Kompetenz in ökologischen Fragen bescheinigen deutlich zurückgegangen. Wir werden nicht mehr als fortschrittliche Partei, die Lösungen für den Klimawandel hat, wahrgenommen. Das ist natürlich das Ergebnis der Ampelpolitik, die bisher überhaupt keinen für den Bürger verständlichen Pläne für die Probleme derzeit hat. In der Flüchtlingsfrage finde ich das auch schwierig, weil das auf EU- Ebene gelöst werden muß. Aber bei der Transformation der Wirtschaft inkl. Energiepreise, Wohnungsproblem und nachhaltiges Bauen etc. gibt es doch nur handwerklich schlechtes Stückwerk ohne Konzeption.

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Ich würde das Ergebnis aufteilen:

1.) Die letzten Wahlen ergaben Rekorde für uns. Realistisch unsere harte Wählerschaft nur 15 % groß. Der Rest geht, sobald es weh tut.

2.) Wie oben schon erwähnt: die drei Ampelparteien sind - jede auf ihre Art - untauglich für aktuelle Krise. Die einen machen auf Daueropposition, die anderen machen nichts und warten nur ab und wir Grünen schaffen ein bürgerfernes Bürokratie-Monster nach dem anderen, statt einfachen Umweltschutz zu ermöglichen (z.B. PV: Input - Output beim Stromzähler = Rechnung ).

3.) Dazu eine in meinen Augen naive Migrationspolitik, die vor Ort die Betroffenen, die Sozialarbeiter:innen, Lehrer:innen, Ehrenamtliche u.a. dann aus Spargründen hängen lässt.
Der AK Asyl bei uns im Ort pfeift aus dem letzten Loch!

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Da sind sicher auch vermeidbare Fehler gemacht worden.

Wir müssten viel stärker betonen, dass es für viele Krisen eben keine einfachen und schnellen Lösungen gibt, die haben auch die anderen Parteien nicht.

Wir müssen aber noch programmatischer an den Lösungen arbeiten. In der Migrationsfrage ist unsere Haltung zwar sehr moralisch intendiert, aber wir verlieren da gerade die Bürger. Moral muss man sich auch leisten können (ich weiß, das klingt erstmal hässlich).

Wir schaffen das anscheinend nicht mehr.

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