Integration ist wichtiger als Assimilation

Mir fällt zuletzt auf, dass es kaum noch grüne Beiträge zum Thema Integration gibt. Ich vermisse eine politischen Gegendarstellung zu der Themenstellung, Remigration. Nach rechtsradikaler Annahme sollen nicht assimilierte Bundesbürger ausgewiesen werden, darüber braucht es doch eine Entgegnung aus der Partei Bündnis 90/ Die Grünen.

In der BRD herrscht ein Grundgesetz, an die sich ohnehin alle zu halten haben. Darüber hinaus gilt es Toleranz zu halten gegenüber der Kultur und dem Leben der Aufnahmegesellschaft, neugierig zu sein, aber doch nicht Kultur und Traditionen, der eigenen Kulturen, über Bord zu werfen, um sich der Assimilation würdelos zu verschreiben. Das wäre gegen Grundgesetz Artikel 1, Absatz 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar . Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

In vergangenen Jahren waren Zuwanderer aus dem Ausland als Gewinn, Bereicherung für unsere Gesellschaft verstanden worden, die sich doch stets auf Basis unserer Verfassung weiterentwickelt, wenn die Integration gelingt. In den letzten Monaten bekommt man den Eindruck, dass der Druck von Geflüchteten auf unsere Gesellschaft dazu führt, dass wir einen Teil unserer Gesellschaft, Deutschland madig reden wollen. Einem Staat, der sich zum wirtschaftlich drittstärksten Staat der Erde gemausert hatte, auf Prinzipien von, Einigkeit, Recht und Freiheit alle integrieren könnte. Assimilation in der Detailsicht - in Fragen der Toleranz gegenüber Traditionen, zum Beispiel keine Lärmbelästigungen an Heiligabend oder am Karfreitag gegenüber Nachbarn, aber doch als Gesamtstaat (made in Germany) Integration!

Wo bleibt die Stellungnahme der Partei Bündnis 90/ Die Grünen gegenüber dem Nichtwissen, wie es geht, der neuen Rechten in der BRD?

Die Masse an Flüchtlingen die gekommen sind haben den Bogen überspannt. das ist das Hauptproblem. Und unsere eigenen Bedürftigen werden vergessen, da wird mit Zweierlei Maß gemessen.

Die Behauptung der Grünen wir könnten unbegrenzet Flüchtlinge aufnehmen ist wiederlegt worden, die Realität hohlt uns gerade ein…

Nun es gibt zum Beispiel nicht genug Wohnraum, und dann gibt es ja auch noch das Problem dass man Personal braucht umd Flüchtlinge zu integrieren… das macht sich nicht von selbst…

Außerdem haben wir wegen hoher Energiepreise gerade andere Probleme…
Mehr als man betreuen kann können sowieso nicht aufgenommen werden, das wurde vergessen…

Es geht so nicht weiter.

Ich muss erneut daran erinnern das viele andere EU Länder ihre Pflichten Flüchtlinge aufzunehmen nicht erfüllen… Deutschland hat seine Quote längst übererfüllt.

Danke - in der Tat macht Integration viel Sinn, für uns als auch für die Ankommenden:

Und wir werden mit fortschreitenden Klimawandel zusätzlich mehr Arbeitskräfte benötigen.

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Jein, wir brauchen eine höhere Geburtenrate, und gute Arbeitskräfte, die gibts aber nur wenn Arbeitsbedignungen und bezahlung stimmen… ist hier nicht der Fall.

Undere Geburtenrate ist wegen falscher Familienpolitik zu niedrig, wäre sinnvoller als Chipfabriken reicher Konzerne zu fördern… Wobei wir die auch brauchen… aber nicht mit Subventionen sondern indem Deutschland ein ein Atrraktiver Standort wird…

Durch Bürokratie sind wir das eben nicht.

Und das werden wir nicht wenn wir zu einem Großen Armenhaus gescheiterter Flüchtlingsprojekte werden…

Wir brauchen Leute, die Arbeitsmarkttauglich sind, also müssen Flüchtlinge auf ein Leben ind Deutschland vorbeitet werden… passiert aber nicht.

usw…

Damit das klappt muss der Flüchtlingsstrom so begrenzt werden dass er bewältigbar bleibt also Betreuung der Menschen möglich ist damit die Ausgebildet werden können hier zu arbeiten.

Und wenn die Gesellschaft das akzeptieren soll das Flüchtlinge hier arbeiten sollen, von uns versorgt werden bis die hier arbeiten können usw… darf die Politik nie die eigenen Bürger vergessen!

Die lässt man bei verschiedenen Problemen arbeit zu finden oder bei Krankheit oder Kinderbereuung einfach im Stich…

Obwohl auch die Arbeitgeber flexibler werden müssen, Mütter zum Beispiel sollten nicht als unattraktiv gelten dafür ist zu sorgen, die ziehen ja die nächste Generation Arbeitskräfte groß. Interessiert aber keinen. Kinder sind unbeliebt… außer für Oma und Opa vielleicht…

Langsam frage ich mich warum für ein Sozialsystem dass nicht wirklch was taugt so viel Geld ausgegeben wird anstatt eine echte Armutsbekämpfung , förderung usw… einzuführen…

Das bestehende gehört abgeschafft und durch ein Grundeinkommen erzetzt, alles andere taugt nicht viel, da ungerecht und ein Bürokratiemonster…

Ist das wirklich so und wer sagt so etwas eigentlich?

Wer von den hier Anwesenden möchte in den Ländern leben, aus denen die Flüchtlinge kommen?

Hat nicht jeder Mensch ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben verdient?

Integration verlangt nicht, die eigene kulturelle Herkunft vollständig aufzugeben!

Ebenso umgekehrt, muss ich die Lebensweise nicht übernehmen, wenn ich sie nicht akzeptiere und so nicht leben möchte, da braucht es keine Assimilation.

Eigentlich leben wir doch in Deutschland in einer sogenannten Wohlstandsgesellschaft und bisher war ich stolz, dass ich in einem bunten Deutschland lebe mit Religionsfreiheit etc.

Es gibt deutsche Gesetze und daran müssen sich alle in Deutschland lebenden Menschen zu halten.

Danke für Deinen Beitrag, aber ist der nicht völlig am Thema vorbei?

Es ging mir doch gar nicht darum, über Zahlen möglicher Geflüchtete und Grenzen unserer Integrationsmöglichkeiten zu referieren.

Mir geht es im Gegensatz zu den rechtsradikalen Bestrebungen nach Remigration, auch von nicht assimilierten Bundesbürgern mit ausländischen Wurzeln, um eine Integrationsdebatte, in dem Sinne, dass sich Deutschland verändert und viele zu Deutschen werden oder wurden, weil sie zu unserer Gesellschaft gehören oder dazukommen.

Auch hatte ich keine Sozialdebatte aufmachen wollen, die berücksichtigt, dass bei zu viel Personen, die das soziale Netz belasten, Geflüchtete zu viel sein können. Arbeitslose wohl auch! An dem Punkt weitet sich ein ganz anderes Thema aus. Mir ging es darum, die vollzogene Integration wahrzunehmen und die Vielen mit nicht urdeutschen Wurzeln, als Bereicherung, als Deutsche wahrzunehmen!

Wo soll denn, und die AFD-Position hinsichtlich der Doppelstaatler ist nahe an der rechtsradikalen Position, der Maßstab, für assimiliert und nicht-assimiliert angesetzt werden, bzw. für den Entzug einer doppelten Staatsbürgerschaft, die deutsch ist, und nachfolgender Ausweisung? Höcke posaunt frech weg, Deutschland könnte auch mit 20 oder 30 Prozent weniger Bevölkerung auskommen, haben wir den Schuss noch nicht gehört?

Millionenfach leben heute ganz normal Menschen mit anderen Wurzeln, als der urdeutschen Wurzel bei uns, ich meine sie sind zu Deutschen geworden! Die Sache mit den Nürnberger Gesetzen sollten ein für alle mal der Vergangenheit angehören!

Musst du aber leider , weil die soziale Schieflage Nährboden für Rechtsradikale Ideen ist.

Und die Überproportionale Flüchtlignsmenge verschärft dieses Problem. Ein Gewinn für die Gesellschaft werden Flüchtlinge erst Jahre später, bis die hier zurecht kommen und Geld verdienen…

Das wird leider oft vergessen, besonders bei Grünen. Dummwerweise gibt es derzeit noch ein Wohnungs- Limit, was eigentlich zu einer noch stärekren Zustrombegrenzung führen müsste wenn die Politik das Problem nicht unnötig verschärfen will…

Das ist zwar lobenswert, aber wir werden derzeit überfordert…

Ich breche das Problem mal auf relativ kleine Skalen herunter:

Beispiel:
Stell dir vor du hast ein Haus mit 11 Wohnungen, eine Wohnung davon ist deine eigene, dein(Hypothetischer) Miet- Nachtbar ist demografisch bedingt gerade verstorben, also sind in diesem Beispiel 10 Wohnungen frei.

Du willst Flüchtlingen helfen und heuerst Betreuer an. Du findest in diesem Beispiel leider nur 2 Betreuer für dein Haus, es gibt keine weiteren.
Diese zwei Betreuer können in der Integrationsphase aber nur maximal 8 Familien betreuen. (Sprachunterricht, Erstausstattung der Wohnung besorgen, Anmelden bei Ämtern, Dolmetscher Organisieren, Organisieren Medizinischer Versorgung, Behandlung von Fluchttauma, Kriegstrauma usw… puh, ist schon einiges zu tun…)

Das heißt du kannst von den 10 freien Wohnungen nur 8 besetzen. Zwei Wohnungen müssen also leer bleiben…

Du bekommst aber plötzlich, weil kaum noch Wohnungen gebaut werden und viele in ganz Deutschland schon belegt sind, 20 Anfragen von Famillien oder Erstuntetkünften nach einer Wohnung… also werden 12 Familien leider leer ausgehen…

Was machst du jetzt? Du musst quasi Triage anwenden, denn du möchtest wahrscheinlich wenigstens die Menschen in besonders dringender Not aufnehmen.

Du nimmst also 8 Familien denen es sehr schlecht geht… die 12 anderen Familien verstehen nicht warum 2 Wohnugnen leer bleiben…

Ein halbes Jahr nach dem Einzug stellt sich überrachend heraus, das eine dieser Familien etwas weniger Betreuung als gedacht brauchen.

Du kannst also 9 Famielien betreuen und eine weitere Wohnung wird besetzt.

Jetzt bekommst du 30 Anfragen… die kannst du schon gar nicht mehr beantworten, weil du schon so viel mit den 9 Famielien zu tun hast.
eine letzte Wohnung bleibt immer noch leer… bald mietet die ein Armer Deuscherr Bürgergeldempfänger an, der dringend eine Wohnung braucht…

Nun ist alles belegt… Keine Platz mehr da…
Und die inzwischen 50 Anfragen von Flüchtlingen müssen abgelehnt werden.

Nach 2 Jahren ziehen 5 Famielien aus. und kommen selbst zurecht. Nun kannst du aber nur 5 weiteren Helfen… obwohl noch viele draußen stehen…

Du bekommst ein Angebot für einen weiteren Betreuer, aber das Geld reicht nicht mehr aus um den zu bezahlen…

Und die Flüchtlinge die unterstützt wurden können nicht beim Bau neuer Wohnungen helfen. Zu viel Bürokratie bei ihrem Arbeitgeber, der Baufirma… zu teuer für den Bauherrn…

und so geht noch lange weiter…

Beispiel Ende…

Ja, das Beispiel ist etwas künstlich konstruiert aber es nur eine ungefähre veranschulichung…
Das ist das Problem das wir im Moment haben… bis es wieder genug Wohnungen gibt. Und viele Leute reißen sich nicht gerade um den Job als Flüchtlingshefer usw…

Verstehe ich allerdings auch nicht.

Auf dem Wohnungsmarkt sieht es tatsächlich mau aus, aber die Betreuung von Flüchtlingen und die Schaffung von Wohnungen sind doch 2 verschiedene paar Schuhe.

Nach meiner Meinung müssen wir das auch. Nur ich „muss“ es nicht unbedingt. Ich schließe mich Deiner Meinung in der Weise an, dass es im Zuge der Integration von Geflüchteten auch eine Botschaft, die mit Politik verknüpft wird, an die Aufnahmegesellschaft geben sollte. Zu dieser Aufnahmegesellschaft gehören allerdings bereits viele Deutsche mit familiären Wurzeln, die aus anderen Ländern stammen. Ich finde, dass wir uns in Deutschland für diese anderen Länder, wo diese Wurzeln herstammen, interessieren könnten und neugierig sein sollten, gleichermaßen wie wir mit allen Problemen zu Deutschland stehen können. Mit dieser Atmosphäre schaffen wir ein Deutschland was untereinander verbindet, egal aus welcher Region wir gekommen sind.

Die Kölner Band Bläckföös hat mit dem Lied „Unsere Stammbaum“ geradezu eine Hymne darauf gesungen. Hier eine Strophe, die bedeutend ist:

Ich ben us Palermo,braat Spaghettis für üch met.
Un ich wor ne Pimock, hück laach ich met üch met.
Ich ben Grieche, Türke, Jude, Moslem un Buddhist,
mir all, mir sin nur Minsche, vür‘m Herjott simmer glich

Pimock: abgeleitet vom Hl. Nepomuk: wurde ertränkt und später zum Heiligen u.a. der Brücken. Die ostdeutschen Flüchtlinge gelangten über Brücken in solche linksrheinischen Städte wie Köln; so gesehen hat der Hl. Nepomuk ihnen diese Rheinübergänge ermöglicht. Die Kölner entwickelten daraus diesen verächtlichen Ausdruck: Pimock = Flüchtling über die Brücken

Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/Pimoc

Und noch mehr: Eleanor Roosevelt , das war die Frau des amerikanischen Präsidenten Franklin D Roosevelt, hatte folgende Präambel als Vorsitzende der UN-Menschenrechtskommission ausgearbeitet:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten
geboren.“

Grundsätzlich gilt für mich, dass wir in der BRD ein wohlhabendes Land sind und Geflüchtete aufnehmen können. Wie sich das in den Kommunen dann darstellt, ist für mich eher ein Koordinierungsproblem, kein grundsätzliches Problem, dass unsere Gesellschaft mit Geflüchteten überfallen wird. Frühzeitige Koordinierung ist für mich wichtig, ich denke wir werden in den folgenden Jahrzehnten besser aufgestellt sein, in der Frage der Aufnahme von Geflüchteten, wenn wir zu einer frühzeitigen Koordinierung bereits in den Ländern übergehen, die nahe an den Herkunftsländern der Geflüchteten liegen. Aber nicht weil wir die „Festung Europas“ weiter ausbauen wollen, wie zurzeit, das Schlagwort ist, illegal Geflüchtete bei uns verhindern und abschieben wollen, sondern weil die Krisen in einigen Gebieten auf der Erde, weiter zur Massenfluchtbewegungen führen könnten. Die Koordinierung von der ich sprach, sollte mit einer Unterstützung der Staaten, in der Peripherie von den Herkunftsländern der Geflüchteten verknüpft werden, so dass Geflüchtete nahe an ihrem Heimatländern eine Option haben werden, dort zu bleiben. Ich glaube nicht, dass der Magnet, Europa und Deutschland (in Einzelfällen ja) anzieht, sondern das Geflüchtete einfach keinen Ausweg mehr sehen, als ihr Land und ihre Heimat zu verlassen und oft dann zunächst in der Nähe ihrer angestammten Heimat verbleiben und auf Besserung für ihre Rückkehr hoffen würden.

Ich sehe das anders. Wenn wir die wirtschaftlichen Zahlen mal außer Acht lassen, gewinnen wir selber, denn wir nehmen Menschen, die aus Nöten, auch wenn es die wirtschaftliche Not nur war, bei uns auf. Grundsätzlich ergibt sich nach normalem Menschenverstand dadurch eine positive Reflektion auf uns. Vielleicht hätte Merkel damals nicht sagen sollen: " Wir schaffen das!" sondern aufmunternd „Wir können das schaffen!“ Das wäre eher eine Botschaft an unsere Gesellschaft gewesen, als das, was sie mehr von sich selber her formuliert hatte.

Ich glaube nicht, dass man in dem Fall, die zwei Wohnungen leer lassen würde, nur weil die Kapazität der zwei Betreuer für die Hilfe bei Integrationsleistungen erschöpft ist.

Das ist ein Beispiel für das Anstreben besserer frühzeitiger Koordinierung. Robert Habeck hatte es vor einigen Monaten bereits im TV gesagt, man müsste die Koordinierung frühzeitig in den Ländern beginnen, die nahe an den Ländern liegen, oder sogar in den Ländern, wo Geflüchtete herkommen (wenn es die Sicherheitsbedingungen dort erlauben). Gleichzeitig sollten die Menschen und die entsprechenden Regierungen vor Ort unterstützt werden, damit Optionen für ein Leben nahe am Herkunftsland geschaffen werden, die alternativ zu einer Flucht nach Europa zur Wahl für die Geflüchteten gestellt werden. Ich würde sogar so weit gehen, dass Europa zu einem wahren Geflüchteten-Management übergehen sollte. Die Auffanglager, die man jetzt plant, mit den restriktiveren Maßnahmen, sind meines Erachtens menschenunwürdig.

Wohnungsmarkt/ Klima/ Haushalt: Davon abgesehen, haben die höheren Zinsen dafür gesorgt, dass am Markt weniger Wohnungen gebaut werden, als man zunächst von der Regierung vor hatte zu bauen. Die Regierung scheint ihn ihren finanziellen Planungen gefangen, und durch das Verfassungsurteil zusätzlich geknebelt zu sein. Obwohl real genauso viel Geld da ist, wie vor dem Verfassungsurteil. Warum man nicht auf Grund der drohenden Gesamtklimakatastrophe und den notwendigen Maßnahmen (Klimakanzler, man hatte zunächst sogar vor gehabt ein eigenes Klimaministerium zu bilden), zu einem Sonderhaushalt, ähnlich wie bei dem 100 Milliardenprogramm bei der Bundeswehr greift und es auf Grund der Notlage in das Grundgesetz schreibt, verstehe ich nicht. Die Auswirkungen des veränderten Klimas sind doch bereits erkennbar.

Deine Rechenbeispiele in allen Ehren - sie dokumentieren eher den Betreuungsnotstand denn den nicht vorhandenen Platz…

Dazu ein eigenes Beispiel: wenn man sich den Platzbedarf einer 4köpfigen Familie in den 40ern bei uns ansieht, und dem aktuellen gegenüb2r stellt, stellt man fest, dass dieser doch deutlich angestiegen ist (früher war es eher üblich,dass sichn2 oder mehrere Kinder ein Zimmer teilten - heute ist es eher so, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer hat - klar mag das sein dass dies für die Intimsphäre der Kinder (vor allem ab einem gewissen Alter) durchaus hilfreich ist - aber hat die Nachkriegsgeneration, die in den 50ern und 60e3n groß geworden ist, flächendeckend dauerhaften Schaden genommen…

Und noch ein persönliches Beispiel: meine Frau und ich wurden von der Stadt München und dem Freistaat Bayern (und damit von der Gesellschaft) gefördert (wofür ich bis heute unglaublich dankbar bin), in dem wir über das sog. „Münchenmodell“ günstig an eigenen Wohnraum rankam - seit wir also über besagte gesellschaftliche Förderung die 2-Zimmerwohnung gegen eine 4-Zimmerwohnung tauschen konnten (die Wohnung hatte einen etwa um 1/4 günstigeren Preis als ortsüblich), haben wir also zu viert sehr viel Platz - nun sind meine Kinder inzwischen kurz vor dem Absprung in eine eigene Zukunft - meine Frau und ich werden also die noch verbleibenden 30 Jahre „Restlaufzeit“ in einer für uns eigentlich unangemessen grossen Wohnung verbringen - und sollte es uns einmal nicht mehr geben, werden meine Kinder wahrscheinlich die Wohnung zu ortsüblicher Miete an - wegen der Höhe der Miete wahrscheinlich eher an kinderlose Doppelverdiener vermieten…

Was also geben wir dem Staat für diese Unterstützung zurück - wie viel Menschen gibt es, die sich problemlos vom reinen notwendigen Platzbedarf verkleinern könnten, um Platz zu schaffen…
Zumindest in den Großstädten doch recht viele - irgendwo in unseren Gesetzen steht sogar „Eigentum verpflichtet“ - wenn ich mir also die Wohnsituation fast aller in unserem Stadtviertel ansehe, so stelle ich fest, dass wir weit entfernt sind, unser Luxusleben an dieser Stelle - gerade in Kriesenzeiten - sozialverträglich zu überdenken - ob das wohl anders wird, wenn in einigen Jahrzehnten die Polkappen schmelzen, und dann Hamburg, Berlin, die norddeutsche Ebene, weite teile Hollands und Belgien 2- 5 m Unterwasser stehen - die dadurch entstehenden „Wirtschaftsflüchtlinge“ - um bei der Rhetorik zu bleiben, die wir sonst bei Menschen aus Afrika verwenden, denen es dort zum überleben zu heiß und zu trocken geworden ist - werden wir sie, weil sie „Biodeutsche“ oder zumindest Europäer sind, anders behandeln? Wenn Ja, warum eigentlich?

Das sagt aber NICHT wie das technisch gesehen überhaupt gehen soll noch mehr Menschen aufzunehmen wenn die Wohnungen kanapp werden und die Betreuung überlastet ist! Du weichst hier dieser Frage einach aus… Solange das nicht geklärt ist bringt das uns nix dass sich das irgendwie positiv reflexieren soll. Daran scheitert deine These kläglich…

Und zum Punkt Betreuung koordiieren…

Letztendlich endet bei genauem Hinsehen dein Vorschlag genau da was ich ja die ganze Zeit sage:

Deine Idee der Rumorgansiererei begrenzt den Zustrom, also eben doch, es können gar nicht viel mehr kommen… sag ich ja.. weil unsere Quote übeerfüllt ist und Überlastung vorliegt oder zumindest droht. alle anderen Ideen gehen
nicht mehr lange auf…

Aber halt, wir könne nicht sämltliche arme Länder durchfüttern nur weil wir ein Wohlhabendes Land haben… das schafft Deutschland niemals trotz des Reichtum alleine, es ist eigentlich eine Globale Aufgabe brutale Despoten zu entmachten und extreme Armut zu bekämpfen. Wir sollten nauch keine Entwicklugnshilfe dafür mehr leisten, diese Idee ist gescheitert, die Länder an sich müssen verändert werden, in puncto Despoten und Bildung, nur das hilft wirklich…

Deshalb gilt Grundsätzlich:
Es nutzt nix wahnsinnig viel Geld dafür zu verbrennen, wie die Grünen das wollen…

Punkt Wohnugnsmarkt:

Da liegst du ganz falsch…

Die hohen Zinsen allein sind NICHT der Hauptgrund warum es an Wohnungen mangelt. Sondern hohe Baukosten durch Baubürokratie und übertriebne Dämmvorschriften die Bauen zusätzlich extrem verteuert haben sind die eigentliche Ursache dafür.
(umweltfreundlich ist der Dämmwahn auch nicht, zu viel Graue Energie!)

Der zweite sehr wichtige Grund dafür sind die neuen Vorschriften für Vermieter die dafür gesorgt haben dass Vermieten oft unwirtschaftlich geworden und die Mieten allgemein viel zu hoch geworden sind.

Das wiederum fühlt nun mal erwartungsgemäß dazu dass noch nicht einmal vorhandene Mietobjekte überhaupt noch zur erneuten Vermietung angeboten werden!

Dafür sind also schlechte Gesetze verantwortlich. Diese Gesetze schaden auch Deutschen Bürgern, die dadurch auch keine Wohnung mehr bekommen und oder die Miete nicht mehr zahlen können.

Äh doch es ist ein langfristiger , teils dauerhafter Schaden Entstanden! Du irrst dich, das ist der Grund warum viele früher Junge Leute es schon viel Früher zuhause nicht mehr ausgehalten haben… oft eher zu früh, bevor die genug Geld für ein eigene Leben hatten…

Mein Vater kommt aus dieser Zeit und der hat es mir erzählt…
Er lebte als Kind mit seiner armen Mutter, von Ihrem Mann im Stich gelassen,(Mein Opa war plötzlich nach Spanien abgehauen, hat sich nie wieder für die Famielie interessiert…) in einem sehr kleinem Haus mit sehr wenig Geld und Platzangebot. Er musste sich den wenigen Platz und karges Essen mit immerhin drei Brüdern teilen…

Das Zusammenleben war sehr aufreibend obwohl es sich bis heute mit seinen Brüdern relativ gut versteht. Und mein Vater war froh als er irgendwann aus dieser Enge rauskam und seine erste Eigene Wohnung hatte… als Student…

Später, seit dem er zum ersten Mal richtig Geld verdient hat, wollte eigentlich nie mehr ins Saarland zurück, es erinnert ihn bis heute zu viel an die Enge die er erlebt hat… so sagt er mir immer weider… noch schlimmer nur die war die Armut. Bis er meine Mutter kennenlernte… er wollte eigentlich mit Ihr außerhalb vom saaland eine Familie Gründen , sie aber nicht…

Daraus entwickelte sich zu meinen Lasten, das mein Vater nur Wochenends da war…
Denn er vediente ganz gut außerhalb vom Saarland und wollte hier sowieso nicht leben…

Später, aus diesem aber noch einigen anderen Gründen hat er sich von meiner Mutter getrennt und lebte weiter weg vom Saaland, vorwiegend in Großstädten z.B Stuttgart, mit einer Freundin… das ging lange so weiter…

Vor ein Paar Jahren musste er den Arbeitgeber wechseln, die Firma dachte er sei unnötiges Personal… (äh jetzt bereut die das…)

Mein Vater hielt aber die Unruhe die Großstadt inzwischen sowieso nicht mehr aus. Er bekam Nervositäts und Schlafprobleme… aus mehreren Gründen aber auch eben deshalb…

Erst vor nicht soo langer Zeit hat er sich in einem kleinem Dorf nahe dem Saarland niedergelassen und ein neues Haus gekauft und erneut eine Frau geheiratet…

Das heißt er hat Jahrzehnte gebraucht wieder sich mit einem Ländlichen Umfeld anfreunden zu können!

Erst seitdem ist er nervlich einigermaßen Stabil geworden…

Aber eins bleibt:

Seine Mutter, also meine Oma die jetzt knapp 90 Jahre alt ist, lebt immer noch in dem gleichen ärmlichen Haus, heute ein Sanierugnsfall…

Mein Vater hält es heute noch nicht lange da aus… kommt meist nur zu Weihnachten Oma besuchen…

Das wird nur bedingt funktionieren, erstens ist der Platzbedarf etwas größer als du denkst und zweitens ist es oft nicht sehr angenehm in diesem riesigen Mietskasernen zu wohnen. wegen ständiger Streiterei mancher sehr spezieller Nachbarn…

Kein Wunder dass du den Wunsch nach dem Einfamilienhaus kaum ausrotten können wirst…

So viel Platz lässt sich deshalb gar nicht schaffen… funktioniert daher nur auf dem Papier…

es gibt also auch soziale Belastugnsgenzen wenn zu viele Menschen eng zusammen sind… die scheinen den Grünen aber egal zu sein… dem Bürger aber nicht.

Warum sonst sagt man oft wohl „Mietskaserne“ statt zum Beispiel „Mietsgemeinschaftshaus“ oder „Mietspalast“?

Ja weil der Begrif „Kaserne“ wohl implizieren soll, das man sich da oft eher nicht soo wohl fühlt was wegen der Sozialen Belastugnsgrenzen noch nich mal gelogen ist…

Weil die Bundeswehr schon lange schlecht ausgestattet ist, die Soldaten fühlen sich da auch nicht besonders wohl wegen der Misstände, hat sich daher halt dieser abwertende Begriff eingebürgert…

In der Praxis gebe ich Dir recht - aber so sollten wir es denn auch benennen - es scheitert nicht daran, dass der Platz objektiv nicht vorhanden ist - sondern an unserer Unfähigkeit, uns an die Gegebeheiten anpassend, zu reduzieren - das ist so ähnlich wie mit dem Welternährungsproblem - auf dem Papier reichen die erzeugten Nahrungskalorien aus, damit von den 7 Milliarden Erdbewohnern keiner verhungern muss - das fällt unter das Stichwort „Verteilproblem“ (analog der Verteilung des vorhandenen Wohnraums).
Das Problem ist in beiden Fällen nicht die objektiv vorhandene Primärressource - sondern unsere Unfähigkeit, unsere angeborene Empathie, die leider auf die wenigen Menschen unserer unmittelbare Umgebung beschränkt ist, auf notleidende Fremde auszuweiten…

Ich kenne in der Nachbarschaft ein Ehepaar, dass in einer 2-Zimmerwohnung wohnt, und für die es selbstverständlich war, die ungeplant schwangere Tochter über Jahre bei sich aufzunehmen - die aber - nach eigenem Bekunden - niemals einem Studenten, der in München kein Zimmer findet und vielleicht objektiv eine viel geringere Belastung für sie wäre als ein schreiendes Kleinkind mit einer überforderten jungen Alleinerziehenden, eine Wohngelegenheit bieten würden - auch nicht nur vorübergehend.

Ganz offensichtlich werden unsere Entscheidungen an dieser Stelle also noch von sehr archaischen Mustern dominiert - und nicht von aktuell vielleicht notwendigen Gegebenheiten…

Nicht das ich das groß kritisiere - so mag der Mensch nun mal sein - aber wir sollten es tunlichst vermeiden, diese genetische Festlegung des Homo sapiens mit angeblich „objektivem Platzmangel“, der so gar nicht existiert, zu rechtfertigen - es ist einfach unsere Unfähigkeit, die wir uns hier eingestehen müssen…
Unser Intellekt möge doch bitte zur Kenntnis nehmen, dass er - wenn’s drauf ankommt - in der Regel unterliegt, und sie Uralt-Bauchgefühle sich durchsetzen - auch wenn es intellektuell noch so tolle Lösungen gäbe - und nicht versuchen, diese Entscheidungen beschönigend auch noch zu rechtfertigen…

Bei den Nahrugnskalorien und Viraminen usw… ist das aber anders zu betrachten… Dein Vergleich mit dem Thema hier hinkt daher…

Hier liegt das Verteilproblem nicht an massiven Sozialen Schwirigkeiten massenweise unterschiedliche Menschen mit teiwesie sehr bizarren Macken auf engsten Raum zu pferchen was ein Mensch nur begrenzt aushalten kann… Kann man daher NICHT wirklich mit dem Wohnraum Thema vergleichen.

Sondern eher an vermeidbaren rein Politisch bedignen Zusammenhängen.

Zum Beispiel dass arme Menschen in armen Ländern so arm sind dass diese sich die oft künstlich erhöhten Preise auf dem Weltmarkt nicht leisten können weil es dummerwesie Legal ist auf Lebensmittel- Aktien zu spekulieren, Das gehört eigentlich verboten. Hier spielt also Profitgier eine wichtige Rolle. Dazu kommen noch Dinge wie Landdiebstahl (die Folgen einer Klepokratie) bei Kleinbauern in korrupten Bananenstaaten zum Wohle gieriger Konzerne, egal ob das die illegale Tropenholzindustrie oder Agrarkonzerne sind… (gehört alles zum Thema Profitgier)

Gier lässt sich aber leichter überwiinden als das soziale Grundbedürfnis jedes Menschen, nicht zu viele schräge Nachbarn um sich zu haben, die das Laben unerträglich machen…

Weil:
Gier nach astronomischen Reichtum und hemmungslosen Überfluss um jeden Preis ist kein wirkliches Grundbedürfnis, noch nicht einmal ein normales Bedürfnis sondern ein Problem.

Unser Gesellschaftssystem impliziert aber quasi dass der hemmungslos gierige Mensch ein guter Mensch sei… Weil wir in der Wachstumswahngesellschaft leben. Nur wer ständig immer mehr will findet Beachtung… das scheint mir eine wesentliche Ursache dieser üblen Entwicklung zu sein…

Dazu kommt noch die fehlgeleitete Entwicklugnshilfe die die Wirtschaft armer Länder zerstört… das kann aber nicht der Bürger abstellen, da ist die Politik gefragt!

Aber selbst wenn das alles nicht so wäre würden die Lebensmittel nicht richtig verteilt weil:

Kriege von Despoten führen zu lange anhaltender Zerstörung und instabiler Stuation in einigen Bereichen der Welt. Das steht einer funktionierenden Wirtschaft, Bildung usw. in armen Ländern im Wege… ohne all das kann kein Land jemals genug Geld erwirtschaften um auf dem Weltmarkt genug Lebensmittel zu kaufen. Und durch eine Mangelwirtschft auch nicht genug eigene Lebensmittel erzeugen…

Heißt also Grüne Verzichtsdebatten wie sie im Moment geführt werden sind quatsch. Frieden und Bildung sind ein Hauptgarant für Zugang zu genug Geld und Funktionierende Lebensmittel Lieferketten sowie verlässliche Produktion. Unser Verzichttheorem wird daher kaum helfen.

Und die Idee der Entwicklungshilfe ist Fehlgeleitet und verschlimemrt das Problem. Es würde eher Hilfe zur Selbstentwicklung helfen…

Kein Wunder dass die armen Leute der betroffenen Länder dann verhungern…

Aus all diesen Gründen gibt es dieses Problem.

Einen einzigen wirklich wirksamen Hebel den wir haben gegen das Verteilproblem ist wengier Lebensmittelverschwendung und Bekämpfung von Landraub durch reiche Konzerne. Aber das tun die Grünen auch nicht wirklich, stattdessen wird nur unser Essen teurer was aber Hauptsächlich unsere eigenen ärmeren Bürger trifft die eh nicht viel Verschwenden können und wegen der stark erhöhten Preise höheres Bürgergeld brauchen. Toll… Das nützt also nix… Verschwendung muss anders bekämpft werden… mit einer andern Gesellschaftskultur ohne Wachstumswahn

Alles andere ist ein Friedens und Bildugnsproblem… das können wir gar nicht alleine beeinflussen, egal wie viel wir verzichten…

Ich gebe Dir teilweise Recht. Es wäre jedoch nicht die These, die daran scheitern würde, sondern die Umsetzung, die auf diese These folgte. An sich war das aber nicht Themenstellung des Threads, der klar umrissen, Integration gegenüber Assimilation stellt. Mit Zahlen von Geflüchteten hatte dieser Thread vom Ansatz her, nichts zu tun gehabt.

Okay, wir sind da einer Meinung. Meine Überlegungen müssten natürlich beinhalten, dass Kommunen und Länder frühzeitig Kapazitäten, die es für die Aufnahme von Geflüchteten gibt, benennen, dass die Konsulate, die ich in gewissen, z.B. afrikanischen Ländern mir dabei vorstelle, frühzeitig koordinieren können, welche Geflüchteten dort bleiben können und welche Kontingente an Geflüchteten nach Deutschland oder natürlich in andere europäische Länder über gestellt werden können. Dann würde es zum Beispiel in Kommunen nicht so sehr, das Problem geben können, dass Turnhallen in ihrer Nutzung umfunktioniert werden müssten.

Ja, es ist ähnlich wie beim Klima hinsichtlich der Transformation unserer Wirtschaft, weg vom CO2 Ausstoß, wer fängt an mit der Zuwendung zu einigen Ländern des globalen Südens, (es geht nicht allen Ländern im globalen Süden gleichermaßen sehr schlecht) wenn wir das Problem erkennen, dass nicht alle in Europa mitmachen wollen?

Natürlich muss ein Management für Geflüchtete, welches die Zahlen besser im Rahmen halten wird, als wenn es ungeordneten Zustrom gibt, erstmal Schule machen, wie die Wirtschaft mit deutlich weniger CO2-Ausstoß auch.

Du wirst nicht überall schnell brutale Despoten los bekommen. Das sollte auch nur punktuell in Folge von Projekten, wo diese hinderlich sind, klar umrissen werden. Bestes Gegenbeispiel war dafür Afghanistan. „State-Building“ ist da sehr in die Hose gegangen, um es auf gut deutsch auszudrücken, der Anlass war auch vorher nicht der, sondern Bin Laden zu fangen oder/und zu töten. Das Böse frisst sich mit der Zeit alleine auf, man kann nicht überall intervenieren, zumal die lokalen Verwerfungen manchmal verflochten und sehr komplex sind, und man mit dem Intervenieren mehr Unfug anstellt, als wenn man es sein lässt. Allerdings haben wir andererseits mit der Bildung von Kolonien und der Ausbeutung etwas gut zu machen. Entwicklungshilfe ist natürlich ein Posten im Staatshaushalt und über die genauen Ausgaben, und ob sie sinnvoll sind, wird im Bundestag, je nach Mehrheitsverhältnissen, unterschiedlich beraten werden.

Despoten und Despoten sind in ihrer staatlichen Gewaltausführung noch mal unterschiedlich. Es wird sogenannte „harmlosere Despoten“ in einigen Staaten des globalen Südens geben, die an mehr Bildung im Staat, obgleich einer politischen Ausführung, die nicht unsere ist, interessiert sind. Es ist ein sehr komplexes Feld, wann sich Entwicklungshilfe lohnen wird und wann es ein Staat selber stemmen kann usw…

Ich würde hinsichtlich der Entwicklungshilfe auch die Möglichkeiten, die sich durch Handel der BRD und der EU mit diesen Staaten erschließen, mit einbeziehen und in der Gesamtheit der bilateralen Beziehungen, die Frage, ob Entwicklungshilfe, ja oder nein, mit einbeziehen wollen. Nicht immer muss aber von Beginn dadurch, z.B. auch nur unsere Handelsbilanz (anstatt Entwicklungshilfe, versteckte Entwicklungshilfe) ein positives Ergebnis erreichen. Irgendwann macht sich das bezahlt und wir gewinnen dadurch, je nach Staat, mehr Partner und Verbündete, wenn es um Konfliktlösungen in diesen Regionen der Welt, zum Beispiel gehen sollte, die von unserem Interesse sind oder wenn neue Handelsbeziehungen den Handel insgesamt bereichern können (siehe EU).

Ich meine nicht, dass die Politik von Bündnis 90/ Die Grünen jemals darauf aus gewesen war, viel Geld zu verbrennen.

Das stimmt, aber die hohen Baukosten und die Hürden für das Bauen, die Du nennst, die auch übrigens mit horrenden Baunebenkosten verbunden sind, gab es schon, als die derzeitige Bundesregierung ihr Paket für den Neubau von Wohnungen in den Koalitionsvertrag geschrieben hatte. Die Zinsen jedoch hatten sich erst nach 2021 nach oben entwickelt und wurden zuletzt aus der Regierung heraus, als Hindernis dafür genannt, dass nicht die Menge an Wohnungen gebaut werden konnte, wie man es plante. Schließlich liegt es nicht an der Regierung, sondern an den Bauherrn selber, ob staatliche Förderprogramme in neue Bauten umgesetzt werden.

Nenne mir welche? Mir sind da Änderungen seit 2021 nicht bekannt geworden, die Vermieter arg drangsaliert haben könnten. Gesetzesänderungen, z.B. die Möglichkeiten der Mieterhöhungen nach BGB §§ 558, 559, hatte es nach meinem Wissensstand bereits vor 2021 gegeben!

Diese Aussage halte ich für falsch. Der Wohnungsmarkt ist doch so sehr (zumindest höre ich das aus vielen Städten) belastet, dass kaum Wohnungen gefunden werden können. Leerstände aus diesen Städten sollten doch sofort an den Mann/ die Frau gebracht werden können.
Oder meinst du gewollten Leerstand wegen neuer Gesetze? Ist mir völlig unbekannt, dass es so etwas gibt, da würden doch die WU und sämtliche Private auf die Barrikaden springen?

Allgemein, Vermieter schimpfen immer, wenn die Bedingungen zu ihren Ungunsten bewertet werden. Ich bin auch dafür, dass sich Bedingungen für Vermieter nicht arg verschlechtern. Vielleicht war die Aufteilung des CO2 Preises bei den Heizkosten anteilig auf den Vermieter, mit Beginn des letzten Jahres, für Dich hier Anlass für Kritik. Allerdings je nach Wohnsituationen hat es nur der Vermieter in der Hand, die Grundlagen für den CO2 Verbrauch zu ändern, der Mieter hingegen kann nur seinen Verbrauch beeinflussen. Darüber konnte man natürlich politisch diskutieren, wurde m.E. auch gemacht, und die Ampel hatte es in ein Gesetz gegossen. Mir ist aber keine ähnliche Situationsbeschreibung für Vermieter bekannt, wie es für die Landwirte sich zu Beginn dieses Jahres dargestellt hatte.

Da kommen wir zum Teil der Sache schon näher, dass der Vermieter die hälfte der Heizkostenanteile durch den CO2 Preis zahlen soll hat das Vermieten unwirtschaftlich gemacht, ausgerechnet in einer Wohnugnsmagel Situation die Wohnen sowieso stark verteuert hat. Warum hat man dann nicht übertriebene Dämmvorschriften zurückgenommen, für bezahlbare Wohnungen einen niedrigeren CO2 Preis auf die Heizenergie für einige Jahre angesetzt damit sich die Mieten Normalisieren udn wohnen kein Luxus fur Reiche wird? Indem durch diese Maßnahme mehr Wohnungen gebaut werden was zu einer Marktentspannung führen würde, die dringend gebraucht wird.

Warum hat die Politik, auch die Grünen dann solchen Murks mit dem Wohnungsmarkt angestellt?

Ok, das hier gehört eigentlich nicht in dieses Thema, ich erwähne diese Frage aber hier weil das auch für Flüchtlinge relevant ist.
Die müssen ja auch irgendwo wohnen…

Das ist falsch! Nicht die Heizkostenanteile werden nach einem Schlüssel anteilig aufgeteilt, sondern nur die CO2 Bepreisung.

Nun, das liegt daran, dass der Staat mehrheitlich damit beginnt, klare Anreize zu schaffen, den CO2 Ausstoß zu senken. Soweit ich das aufgenommen hatte, wurde das Wohngeld für Verdiener mit geringerem Einkommen angepasst - es wird auf Grund der CO2 Bepreisung heute wahrscheinlich mehr Wohngeld geben als vorher.

Hier die Übersicht zum Jahr 2023:

Mehr Wohngeld für mehr Menschen | Bundesregierung

Das ist sowieso weiterhin geplant. Nur die Umsetzung dauert auf Grund der veränderten Zinsentwicklung seit einiger Zeit länger als es geplant war.

Es wurde kein Murks angestellt. :slightly_smiling_face:

Richtig! :slightly_smiling_face: