Hallo,
meine aktuelle Klasse 10 möchte mir nach den Ferien Fragen zur Intersexualität stellen.
Ich kann ja eher nur genetisch antworten und erbitte daher ein paar Vorschläge, wie ich kluge Sachen sagen kann, die keinen verletzen.
Vielen Dank.
Hallo,
meine aktuelle Klasse 10 möchte mir nach den Ferien Fragen zur Intersexualität stellen.
Ich kann ja eher nur genetisch antworten und erbitte daher ein paar Vorschläge, wie ich kluge Sachen sagen kann, die keinen verletzen.
Vielen Dank.
PN
Here we go again?
Bitte nicht.
es ist eine recht gezielte Frage nach Intersexualität (hoffe ich).
Nicht Transsexualität.
Es wächst eine neue Generation heran, die Antworten möchte. So ist Schule nun mal. Jedes Jahr dasselbe, sozusagen.
Diese 10. Klasse hat jemanden, der sich als intersexuell empfindet. Ich finde es nur fair, wenn ich versuche, Fragen zu beantworten.
Aber ich möchte nicht 320497 Beiträge des Transfadens erneut lesen.
Dazu findet man im Internet viel Infos, ganz auf die Schnelle z.B. hier
oder hier:
Klar, aber @RiedelJe kann bestimmt noch viel Inspiration liefern für mein verwirrtes Menschenkind im Kurs.
Wieviel biologische Terminologie und sonst. Bio-
Kenntnisse darf man denn voraussetzen?
Geschlechtsidentität psychologisches Konzept.pdf (81,4 KB)
Das Textstück von der guten Dagmar kennst Du vielleicht noch aus der früheren Debatte
nur so aus Neugier: wie gehst Du das an?
Machst Du ein Vorgespräch mit dem „Menschenkind“?
Sprichst Du mit der Familie?
Machst Du das Gespräch mit der Klasse alleine oder mit Verstärkung durch eine/n Kollegen/-in?
Du kannst sicher auch die Auswirkungen von körpereigenen Hormonen, die von den Genen codiert werden, in unterschiedlichen Lebensphasen erklären, aber das könnte für eine 10. Klasse schwierig sein, weil Hormone erst in der 12. Klasse auf dem Lehrplan stehen (zumindest in Niedersachsen).
Gibt es dazu noch kein entsprechendes Konzept vom Kultusministerium und was sagt das Lehrer*innen-Kollegium dazu?
Hilfreich wäre vielleicht, wenn es die Möglichkeit gäbe, dass eine betroffene erwachsene Person mit ihren Erfahrungen als Gast daran teilnehmen könnte.
Wichtig finde ich, dass dabei die Ernsthaftigkeit vermittelt wird und nichts ins Lächerliche gerät.
Ich vermute aber mal, dass Jugendliche in der Regel viel lockerer an die Sache ran gehen, als wir Erwachsenen.
Wie werden deshalb die entsprechenden Eltern der Schüler*innen im Anschluss reagieren?
Einen vernünftigen Aufklärungsunterricht zu diesem Thema finde ich auch sehr wichtig.
nein, eben nicht trans. siehe oben
Sorry, natürlich, ich habe es korrigiert.
Mitose und Meiose, Grundlagen Rekombination und Diploidie.
Mutation und ganz grob Populationsbiologie und Evolution.
Nach den Ferien wollte ich Transkription und Translation machen und bevor wir Mendel machen kurz die Fragen beantworten.
Wir haben nur 2 Stunden in der Woche und das nur ein paar Monate.
Der Betroffene Mensch ist Autist, genetisch ein Mädchen und hat eine hochdramatische Mutter.
Wir haben weder Konzept noch ein funktionierendes Kollegium.
Daher werde ich nur das Minimum machen.
Das wollte ich grob machen und dazu Aberrationen.
Wenn du das Kind kennst und weißt, welche körperlichen Merkmale es hat, die mit einer Einstufung als Mädchen nicht vereinbar sind, könntest du Unterricht darüber machen. Ich würde aber auf gar keinen Fall das Kind selbst vor der ganzen Klasse zum Thema machen, sonst hast du die Rechnung ohne die hochdramatische Mutter gemacht und könntest selbst Probleme bekommen.
ein ideales set-up …
bist Du sicher, dass Du das machen willst?
Musst Du da nicht gleichzeitig oder vorher auch das Thema Autismus abhandeln?
Ich will es nur ganz grob und biologisch machen, aber eben erwähnen, dass die Sache komplexer ist.
Ich reisse mich da nicht drum.
Allerdings könnte ich erst mal vertrauenswürdige Leute im Kollegium fragen. Das ist eine gute Idee
ist Dagmar noch da? Welchen Nick hat sie jetzt? Kann man sie rufen?