Kinderkuren 1950 - 1970

Die Zeit hat einen aktuellen Artikel über Kinderkuren herausgebracht.
In diesem Artikel kommt unsere Familienministerin nicht gut weg.

Das Ministerium weigert sich eine Koordination über die Missbrauchsfällen während Kinderkuren bundesweit zu koordinieren. Wir sprechen also nicht von aktuellen Missständen sondern von Vergangenheitsbewältigung. Bei der katholischen Kirche wird, zu recht, eine gründliche Auferbeitung der Missbrauchsfälle gefordert. Hier im Falle von staatlichem Versagen sollen das doch bitte die Länder allein, wenn überhaupt, regeln.

Hier der Link zum Artikel:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-03/kinderverschickungen-aufarbeitung-nrw-detlef-lichtrauter-interview/komplettansicht

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Ich habe es gelesen. Ziemlich starker Tobak.
Aber wir leben nun mal in einem föderalen Staat.
Ich würde der Bundes-Familienministerin das jetzt nicht anlasten, das Sie sich da raushält.

Oh , dazu gibt es aus Hamburg und Schleswig-Holstein noch ein paar mehr Fälle.
Seit ein paar Jahren beschäftigt sich das Hamburger "Raues Haus " mit der Aufarbeitung.
Es sind meist keine kirchlichen Einrichtungen.

Die Verschickungen waren hier zwischen 1945 und 1980.

In der Regel geht es hauptsächlich um Medikamentenversuche der Pharmaindustrie.

https://ev-hochschule-hh.de/forschung/forschungsprojekte/aktuelle-projekte/verschickungskinder/

Ich durfte PSychopharmaka 8 Jahre ohne Verschickung testen.
Mit 12 brauchte man dann nach Personalwechsel zu pädagogischen / sozialen und kinderfreundlichen Erziehern (1982 ) immer noch 9 Monate, um mir einen Zugang zu so etwas wie einem eigenständigen und selbstbestimmten Leben auf zu zeigen.( Kinderkurheim der Rudolf - Ballin Stiftung in Lüneburg )

Bis 1979 wurden diese Versuche noch in diesen Kinderheimen durch geführt.
Ich wurde dort plötzlich ganz anders als bis dahin „ausgeschlichen“ statt für Versuche freigegeben.

Nach Haloperidol ( Haldol ) , Atosil, Decentan und noch 2 anderen Totschlägern auf Höchstdosis sind mir auch heute noch viele ganz reale Dinge höchst suspekt.

Vielleicht habe ich deshalb einen so starken Drang in Richtung Surrealismus.

Dr. Winterhoff ist überall. Der da ganz aktuell endlich mal beim allerwertesten:

Mein Dr. Winterhoff hieß Frau Wallis und leitete die Psychiatrie im UKE.

Mein Wunsch ein Mädchen zu sein wurde als Schizophrenie , Manie , Chorea Minor und
und andere nicht einmal theoretisch zutreffende Diagnosen fehlbehandelt.

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1973 - 75 habe ich damit ( ohne Heim ) angefangen:

Doch wenn die Länder, die damals dafür zuständig waren, keine Lust haben die Leichen aus dem Keller zu holen muss der Bund ran.
Vielleicht sollte die Generalstaatsanwaltschaft direkt mit anfangen.

Ich schon. Es gibt praktisch keinen Winkel im Land der frei ist von Mißbrauchsfällen der verschiedensten Art.

Anlasten wohl nicht , aber immenser Bedarf für Aufarbeitung von Jahrzehnten der Opferung zahlloser Menschen auf dem Altar des Zölibats , des Pharmaversuches und anderer Unmenschlichkeiten.

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das sit doch nur eine andere geschlechtsindentiät gewsesn .Bi nerstaunt wie schnell man als bekloppt abgestempelt wird. So was gab es schon immer. Und bei Jugendliche nist es auch ganz normal dass deise Identität nicht bei allen schon im Grundschulalter festgelegt ist, selbst wenn sich später doch herausstellt dass es doch keine Disverse Neigung gib… Und die dann mit Neurolepitka zudröhnen?

Haldol gibt man normalerweise wegen die nicht so kleinen Nebenwirkungen nur total bekloppten. Zum beispeil Wahnsinnigen wie eine verstorbene Uroma von mir, die immer den Teufel gesehen haben sollen oder so…

Diese Uroma war so dermaßen bekloppt, zum glück habe ich sie kam gekannt. Später fand ich ihr altes „Kochbuch“ bei Oma im Haus. Es sah gruselig aus und würde ich heute eher als Zaubertrankbuch für Hexen bezeichnen. Die Reszepte darin waren zwar keine Anleitungen für die Herstellung illegaler Drogen aber irgendwie schaffte sie es seltsame Sachen aus Küchenresten zu brauen. Es waren meist komisch schmeckende Sachen mit unangenehmen geschmack.

Aber ein recht gefährliches Rezept war dabei. Ihr Schokopudding Rezept! Oma hatte mich vor vielen Jahren mal gebeten es nachzukochen, da war ich noch jugendlicher, wusste nicht dass das alte rezept gefährlich ist. Oma hatte kein Puddingpulver mehr… Ich habe dann auf ihren Wunsch hin dieses Unheimlich wirkende Buch aufgeschlagen und einfach genau das gemacht was drin stand…

Das Ergebnis sah tatsächlich aus wie Schokolade roch aber etwas komísch. Ich habe abgelehnt das zeug zu Probieren, glücklicherweise…

Ich hatte Oma abgeraten das Zeug zu essen. Ich wollte das Zeug gar nicht unbedingt fertig kochen aber Oma bestand darauf. Sie tat es trotzdem und aß den komischen Pudding. Es stellte sich heraus dass dieser irgendwie quasi ein Narkosemittel war, aber eine toxische Narkose!

Nach einigen Minuten nach dem Verzehr ist sie irgendwie ganz besoffen geworden obwohl kein Alkohol zu dem rezept gehört. Auch kein Mohn oder so, falls das einer denkt… Oma ist dann im Wohnzimmersofa kurzzeitig ins Koma gefallen, sie war nicht wachzukriegen und spürte keine Schmerzen mehr.
etwa 30 Minuten lang war sie vollkommen betäubt. Vielleicht ein Effekt der am eheesten mit KO Tropfen vergleichbar ist. Als Sie endlich erwachte hatte sie keine Erinnerung mehr was sie kurz nach dem verzehr von dem Puddig gemacht hat… Und dann kamen die hefigen Nebenwirkungen: Eine Art Magen Darm Krampf. Das führte dazu dass Sie 2 Stunden schreiend auf der Toilette saß… Als das aufhörte hat sie eine Lehre gezogen. Das Hexenbuch was ich abgelehnt hatte daraus etwas zu kochen weggeworfen. Aber diese Erfahrung war so unangehem, dass ich bis heute nocht recht genau weiß wie das seltsame Zeug gekocht wird und rate von der nachahmung drignend ab. Gesundheitsschädlich. Ih kenne die Zutatendafür… Was da chemisch genau passiert ist weiß ich bis heute nicht und werde es nicht testen, ist mir zu gefährlich. Zu Info: es seind keine Putzmittel oder so beigemengt worden, erstanlicherweise ist es eine komische Mischung aus normalen Küchenzutaten die be hoher temperatur „geröstet“ werden und dann mit Synthetischer Zitronensäure abelöscht werden. ( flüssiges Zitronat, aus diesen Gelben Flaschen die wie eine Zitrone aussehen) NICHT nachmachen!

Der Grund warum ich das schreibe lieg darin das diese uroma aucch in der Psychiatrie behandelt wurde . In den 70ern war. Die hatten Ihr häufig Elektroschocks verpasst obwohl ich gehört habe dass man das eher bei schweren Depressionen macht, die war aber Manisch Depressiv und Wahnsinnig. Das war eine Fehlbehandlung die Sie noch bekloppter genmacht hat.

Vielleicht ist das giftige Rezept daduch entstanden dass man Ihr gehirn gegrillt hat? Denn während dieser Zeit soll das unheimliche Rezeptbuch entstanden sein…

Wenn man in der Anstalt Fehlbehandelt wird kann das einen erst richtig bekloppt machen, deshalb schreibe ich das, es ist ein Verbrechen. Dann wird man scheinbar zum Horror Koch oder so…

Aber aus dem Jugenfehler (da war ich 10) hab ich eins Gelernt: Koche niemals aus dem Kochbuch eines Bekloppten, selbst wenn du dazu gebeten wirst… Es ist gefährlich.