Kritik an Liste der Argumente gegen AfD

Die Idee ist gut - die - bisherige - Ausführung mangelhaft - es ist völlig sinnlos, Mitglieder einer Partei (egal welcher!!) mit Stereotypen zu konfrontieren, die schon zu Hauf als Vorurteile im Internet kursieren. Das ist in etwa so, als würde man die SPD-Anhänger - wie es die Altnazis unter unseren Vätern und Großvätern getan haben, mit diffusen Unterstellungen sowjetischer Unterwanderung (die es im einzelnen vielleicht gegeben haben mag - bei Wehner bin ich mir da z.B. nicht so sicher :thinking: zu kommen.

Wenn, dann geht es darum, die Forderungen in Wahl- und Parteiprogrammen durchzudeklinieren, und den möglichen Wählern dann die Frage stellen, ob neben der „Lösung eines Problems“ dieser Wähler wirklich die darin enthaltenen weiteren Risiken und Nebenwirkungen auch haben will.
Das ist nach meiner Erfahrung viel zielführender - im letzten Bundestagswahlkampf hatte ich so einige KandidatInnen am Infostand - und habe sie mit Dingen aus dem damaligen Wahlkampfprogramm der AfD konfrontiert - verbunden mit der Frage, ob sie die Folgen aus diesen Forderungen (bzw. deren Umsetzung im Falle einer absoluten Mehrheit der AfD mit einem Bundeskanzler Bernd :rofl: Höcke nach der Wahl) wirklich haben wollen. Der ein oder andere ist da sehr wohl ins Grübeln gekommen …

Lasst uns also eher die dort niedergeschriebenen Konzepte betrachten und durchdeklinieren, um daraus die Frage zu formulieren: „seid ihr sicher, dass ihr das in voller Konsequenz haben wollt?“
Den idealerweise hat eine Partei, für die man sich entscheidet, eine satte 2/3-Mehrheit, mit der sogar das GG zu ändern ist - vor allem die Wähler der AfD müssten dieses Ziel haben, da bei vielen Punkten genau das vonnöten ist.

2 „Gefällt mir“