Massentierhaltung mal anders in China, Schweinemast in Hochhäusern.. und wir debattieren über Bioanbau als Ablasshandel für Reiche?

Hab eine Pikante Nachricht aus China gefunden. Die Chinesen haben wegen teurer Grundstücke Tiermast erstmals in riesige Wohnhäuser verlegt. Voll Automatisiert, kaum Personal nötig, Klimatisiert, hermetisch abgeriegelt…

Das wäre doch auch was für uns wegen teurer Flächen, immerhin haben wir auch ein Mietpreis Problem? Immerhin ist diese Methode Flächensparsamer als Bioanbau mit seinem riesigen Flächenbedarf…

Äh es gibt allerdings einen Nachteil: Die Gefahr von Zoonosen bei solchen mega Ställen…

Ob das Fleisch aus diesen Fleischfabriken gesund für den Verbraucher ist weiß ich nicht, kommt darauf an was die Tiere gefüttert bekommen und ob Antibiotika zum einsatz kommen.

Jedenfalls kann ich eins feststellen:

Wenn wir alle sehr teures Biofleisch kaufen werden wir deswegen nicht die Welt retten, andere produzieren trotzdem wahnsinnig viel Fabrikfleisch…

Siehe hier:

Tierwohl auf chinesisch - Schweine werden in Hochhäusern gehalten | tagesschau.de

Der bei uns propagierte Bioanbau genau wie die Biomast hat zwar den Vorteil, weniger Zoonoose Gefahren zu schaffen, aber dessen Produkte können sich nur Reiche leisten.

Das bewirkt leider, dass Bio somit nur als Gewissensberuhigung für Reiche genutzt wird.

Außerdem reichen die Flächen sowieso nicht für alle Menschen aus was Bioanbau betrifft, wegen des kleineren Ertrages.

Es gibt bessere Methoden… auch für die Tierzucht.

Die beste Methode ist es Vertical farms zu betreiben, es wid wegen dem Klima ohnehin die wichtigste Anbaumethode werden… egal wem das gefällt oder nicht, der Boden draußen ist ja auch bei uns erodiert und unfruchtbar geworden…
(wenn auch weniger schlimm als in China…)

sehr verrückt ist die Tasache dass die größte Schweinemast der Welt von einem Zementhersteller in China betrieben wird. Allein diese eine Anlage produziiert 1,2 Mio. Schweine pro Jahr!

Alles schon ausprobiert:

Zitate daraus: „Bei „Lost Place“-Fans ist es bereits ein beliebtes Ziel, berichtet die Regionalzeitung Volkstimme.“
„Das Haus war in den 1970er Jahren mit Hilfe der Sowjetunion als Prestigeobjekt für moderne Tierhaltung errichtet worden.“

1 „Gefällt mir“

Ja anscheinend hast du recht, es wurde aber eigentlich eher wegen Tierquälerei geschlossen ,also weil der Tierschutz nicht eingehalten wurde.

Diese ganzen Öko Aktiviste nware natürlich Sturm gelaufen… war klar…

unter Einhaltung des Tierschutzes wäre das aber gar kein Problem gewesen!

Platzsparende Produktion ist halt leider nicht unbedingt idyllisch…

Wegen der Zoonosegefahren sollte man sowas zwar nicht verbieten weils Platz spart aber eben keine so riessigen Anlagen wie in China mit über 1 Millon Tiere pro Jahr…

Schweine gehören auf die Weide. Oder in den Wald.

Nö, wer sagt das? Wildschweine ja,(die hat man ja fast ausgerottet, äh wohl wegen den Weidetieren abschießen lassen, ooh bloß kein Wildschweinschaden…) Hausschweine nicht unbedingt…

Steht doch da: ich!

Wildschweine hat man nicht fast ausgerottet. Es gibt aber Abschussprämien, damit sie nicht zu nahe an die Massenbetriebe ran kommen, wegen Schweinepest.

Nur weil du das sagtst stimmt das noch lange nicht unbedingt.

Also was machen wir denn besser? Wir glauben eine Idylle Rettet die Welt … falsch… stimmt leider nicht so ganz…

Denn:

Wir halten Nutztiere auf Weiden und ähnlichen Flächen weil wir es für Idyllisch halten, weil wir glauben das wäre ethisch besser… quatsch ,wer Tiere isst wird ethisch immer Schwirigkeiten haben, da müsste man schon Veganer sein… nicht alle Menschen sind nun mal automatisch veganer… das ist ganz normal und nicht zu ändern.

Und dazu kommt: Wegen der Weidehaltung schießen wir alle Wild- Schweine und besonders Wölfe ab. Der Bär wurde deswegen auch fast ausgerottet, kann man nur noch im Zoo bestaunen.

Ist das besser als ein Stall Hochhaus was Platz spart wo NUR die Nutztiere betroffen sind und niemand bedarf nach dem töten von Wölfen hat, die auf Weiden bekanntermaßen unerwünscht sind…

Problemstellung:
Stell mal einen Wolf auf eine Weide, nur einen einzigen. Und beobachte mal dann wie viele Weidebauern dann den Jäger rufen werden mit dem Aufruf, den Wolf zu schießen…

Und nun betrachte ein Platzsparendendes gut gesichtertes Hochhaus:
Kann da ein Wolf Nutztiere einfach reißen und den Bauern dazu bringen, dessen Abschuss zu fordern? Nein, eher nicht.

Wie viele Tiere sterben also bei der Hochhaus Mast? Zähl mal nach…

eben, NUR die Nutztiere, die irgendwann geschlachtet werden. sonst keine. Und bedenke, wegen der Klimaerwärmung wird es auch Nutztieren zu heiß werden, man muss die dann sowieso Klimatisieren, oder sie sterben an Hitzschlag… Im Freien geht das aber nicht… Der Wildtierschutz wäre viel besser, da weniger Platz gebraucht wird und keine Tiere wegen Erbeutung von Nutztieren geschossen werden.

Leider sind Grüne im Nachdenken anscheind oft nicht sehr gut… traurig eigentlich, so wird die Welt nicht gerettet…

Ah ja:
Ist es Tiergerecht Nutztiere in extremer Hitze verbrennen zu lassen?

hmm… eher nicht…

Nein, stell dir mal vor, dafür gibt es sogar wissenschaftliche Begründungen. Ich suche dir die entsprechenden threads mal raus.

https://das-gruene-forum.de/t/englischer-rasen-und-schottergaerten-ein-problem-fuer-die-biodiversitaet/2065?u=biologin

1 „Gefällt mir“

Ja und? Wer kauft diese teueren ÖKO Produkte denn? Der „Normalsterbliche“ oder eher reiche Leute die ihr Gewissen beruhigen wollen? Also alles Feelgood Food, solange das nicht sich jeder leisten kann… wie viele Bürgegeld Empfänger kaufen Bio?.. das ist das relavante Maß, nicht die paar Reichen die Bio- Wachteln fressen… (z.B Bio- Wachteleier zu Ostern, teurer gehts nicht als Osterei…)

Und was hat das Thema Moore damit zu tun? Gar nix!

Wenn wir nicht so übermäßig viel Fläche für „tollen“ Bioanbau (Der ertrag ist ja eher niedriger) brauchen dann haben wir auch mehr Naturflächen, darunter auch Moore, die ma nvernässen kann, weil dann niemand diese Flächen braucht.

Naturschutz ist nicht zwingend idyllsich, das ist ein irrtum.

Effizienter Anbau mit geringen Recourcenverbrauch als auch wenig Flächenbedarf ist nicht unbedingt idyllisch und Nostalgisch…
Dazu zählen eben moderne Zuchtfabriken und Vertical farms, und nicht diese gewaltigen Weiden so groß wie etliche Fußballfelder, für dessen Sicherheit eben Wölfe geschossen werden. also mehr Tiere platt gemacht werden…

Klar, der eine Ami da den du meinst macht das anders. Aber wie viele machen das ?.. nur einer… das wars… das wird sich so nicht durchsetzen lassen… leider nicht, das geht nur für teuere Bio Produkte die nicht für Arme erschwinglich sind. Der aufwändige Weidehaltungs Kram rentiert sich sonst nicht. Und was sit bei extremhitze mit den Nutztieren? Solln die verbrennen?

Interessantes Thema. Ich habe mal mit Kindern ein Buffet gemacht. Alle sollten etwas mitbringen. Eine von ihnen hatte besonders wenig Geld (bzw. ihre Famile). Rate mal, was sie mitgebracht hat.

Na???

Richtig, es waren Wachteleier. Die hatten tatsächlich Wachteln in ihrem Garten gezüchtet. Das Haus lag übrigens am ADW, nicht dass du denkst, nur die Reichen hätten Wachteln.

ohoho. du denkst das ist der Normalfall? nee, dieses Kind ist auch eine seltene Ausnahme. Ich kenne keine armen Leute die sich die Tierzucht leisten können… jedenfalls nicht in Deutschland, in der Ukraine oder sonst wo gibt es das vielleicht… ( na ja ,vor dem Krieg…)

Du kennst wahrscheinlich insgesamt eher wenig Leute. Eine eigene Tierzucht hat man nicht, weil man sie sich leisten kann, sondern weil man sich die Einkäufe gerade nicht leisten kann.

Ich bin übrigens ein großer Fan des Ackerbürgertums. Schade, dass das so unpopulär geworden ist. Da müsste man sich ja die Finger schmutzig machen…

1 „Gefällt mir“

Und wer bezahlt dann den Tierarzt? der ist gerade extrem teuer geworden… heute kann man sich ja kaum noch eine Katze leisten…

Äh der Tierarzt ist teurer als der Einkauf von Fleisch… rechne mal die Kosten um…

Nur für Großbetriebe rentiert sich Tierhaltung noch… leider ist das so…

Für 1000 Euro für eine doofe Behandlung ohne Op kann ich so viel Flesich kaufen dass es für 2 jahre reicht…

Wenn du das Tier sowieso gerade essen wolltest, kannst du dir den ggf. sparen. Oder wie denkst du, haben das die Leute in Deutschland nach dem 2.Weltkrieg gemacht?

Wachteln hält man übrigens, weil es einfacher ist als Hühner zu halten

Das entspricht aber nicht den heutigen Bedingungen. Der WK " ist schon länger her? Willst du dich wirklich auf Großmutters Zeitalter berufen? Die Großmutter aus der Zeit ist inzwischen meistens bereits tot…

Immerhin haben die weder Menschen noch Schweine in Hochhäusern gehalten.

Da schau her. Was sagt mir das?

Das war aber nicht Platzsparend, der Ertrag war für die heutige Weltbevölkerung zu klein. Damals ausreichend, heute nicht.

Warum leben auch Menschen in Hochhäusen? Weil Großstädte heute so voll sind dass sonst kein Platz mehr da ist.

Und ein Großstadtbewohner wird kaum Nutztiere im Freien halten können. Wo soll da die Weide stehen?

Wenn sie sowieso keine Arbeit haben und Bürgergeld beziehen, was hält sie da?

Besser wäre ein Leben auf dem Land mit Wachteln und anderen Tieren. Vielleicht gibt es dort ja irgendeinen einsamen Opa oder eine einsame Oma, die Hilfe gebrauchen können und dafür ein Zimmerchen zur Verfügung stellen?

Oh je, du setzt also voraus, das viele Bürgergeldempfänger so einen Senior finden? der ist aber eher Pflegebedürftig als dass man dann noch Zeit hat für Tierhaltung…

Nein, besser ein Leben in der Stadt, zumindest wer eh schon da wohnt um kurze Arbeitswege zu haben und dann bitte gleich auch das essen in denselben Hochäusern produzieren. Das ist viel Umweltfreudnlicher als so viel Flächenfraß und lange Transportwege.

Also Vertical Farms im Wohnblock und Tiermast im Industrieblock in Gebäuden. Vor Ort Schlachten und frisch verkaufen… allerdigns keine Mega Tieranlagen wie in China zur Zoonose vermeidung. Und Tiermast nicht neben Wohnungen.