Meine Frau hat ihr Auto geschrottet

… es war ein alter Golf und es ist vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschden (keinerlei Personenschäden).
Es steht also ein Neukauf an.

Das neue Auto sollte etwas kleiner sein als der Golf. Die längste zu erwartende Fahrstrecke sind 300 km.
Ansonsten sollte es klein wie ein Smart, innen wie ein Möbelwagen mit den Fahrleistung eines F1 und nicht viel mehr kosten als ein e-Bike. Man kennt das ja … :wink:

Da bei Grüns häufig und gerne behauptet wird, dass e-Autos derzeit nur was für Reiche sind, möchte ich aus der Not eine Tugend machen und Eure Vorschläge, Erfahrungen etc. hier sammeln. Könnte früher oder später ja für andere Grüne interessant werden.

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Fiat 500 elektro, schönes Teil, nicht ganz billig.
Dacia Spring, nicht schön, Reichweite unter 300 km, aber günstig
oder den ID3 von VW

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Bei uns kam nach dem Probefahren ID3 raus. Aber wenn Familie Witzel Probe fährt ist halt das Hauptkriterium, können wir alle drei drin sitzen. :slight_smile:

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Wenn das Auto 200km kann, dann lädt man halt auf halber Strecke einmal. Kein Problem.

Frauchen hatte in frühester Jugend mal einen scheddrigen R4. Ansonsten sind wir zeitlebens nur Autos aus dem VW-Konzern gefahren :wink: Deshalb habe ich auch de e-Up und den e-Golf aufm Schirm.

In Thailand habe ich mal den ORA Funky Cat (China) kennengelernt. Sieht aus wie ein rundlicher Mini, innen etwas klein, keine 30k. Der Vertrieb in D scheint aber noch in den Kinderschuhen zu stecken.

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Mein Vorschlag ist, dass ihr einfach beide den Tesla benutzt, und wenn ihr mal am selben Tag in verschiedene Richtungen müsst, eine*r von euch ein E-Auto vom Carsharing nutzt.

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dann hab ich auch eine super Lösung für deine wallbox probleme. vergiss das eigene auto. fahr mehr fahrrad und nimm ansonsten ein auto vom carsharing :smirk:

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Meinst du mich oder @Duke ?

Ich bin seit Kurzem bei einem E-Auto-Verleih als Nutzerin eingetragen. Ist leider noch ein bisschen teuer, aber dann nutze ich es halt nur, wenn es mir wirklich wichtig ist, oder um mal die wallbox auszuprobieren.

Der Vorteil beim Leihen ist natürlich auch, dass man verschiedene Modelle austesten kann, das wird besonders im Winter interessant sein.

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Ich würde eine Zoe von Renault mit berücksichtigen. Die kann man sogar gebraucht erstehen, da sehr lange das meistverkaufte e-Auto. Dann ist das Auto gefühlt drinnen größer als von draußen erkennbar.

    • Als erstes konzeptionell als reines e-Auto entwickeltes Fahrzeug hat es eine erhöhte Sitzposition und Einstieg ( Akkus im Boden )
    • 22kw laden serienmäßig. ( Innerstädtisch wie auf dem Land die häufigste Ladesäule )
    • Alle Modelle mit 41 bzw. 53 KW Akku haben über 300 km Reichweite bei mäßig schlechten Bedingungen.
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Es ist übrigens ein e-Up geworden (einer der letzten).

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Wolltest du sie mit dem Tesla nicht fahren lassen?

*Sie *will ihn nicht fahren.

klarer Fall von patriarchalischer Unterdrückung!

Oder von Musk-Allergie?

Zu breit, zu stark, zu wenig Knöpfe.
Und sie mag Elon nicht.

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Auch mir kam der Gedanke, einen Schritt vorher anzusetzen:

Vielleicht ginge es auch ganz ohne eigenes (zweites?) Auto? Vermutlich habt ihr diese Überlegung schon durch, aber evtl. gehört ihr zu jenen, die aus purer Selbstverständlichkeit einen neuen Wagen kaufen?

  • Was ist mit Carsharing / Mietwagen / Taxi bei Bedarf? Und FreundInnen fragen, wenn’s mal klemmt.
  • Ein EBike/Pedelec oder eine Elektro-Roller (Vespa), wenn es nur um den Personentransport geht?
  • Fahrgemeinschaften mit KollegInnen oder über BlaBlaCars, kombiniert mit den vorherigen Punkten
  • ÖPNV? Oops, diese Option hätte ich fast vergessen :slight_smile:

Bei etlichen Carsharing-Unternehmen kann man auch Serienbuchungen vornehmen (meist über das Büro, nicht online), wenn man z.B. regelmäßig an bestimmten Tagen und/oder Uhrzeiten ein Fahrzeug braucht und ganz sicher sein muss, dass es dann auch da ist. Das macht bei uns im Ort z.B. die Stadtverwaltung.

Da unsere Familie selbst kein Auto besitzt kenne ich auch alle Nachteile und Einwände. Der erstgenannte ist i.d.R. immer „in unserer Situation geht das nicht“. Mind. 50% derer, die sich auf eine Debatte einlassen müssen dann eingestehen, dass das Argument eher lautet „aber ein eigenes Auto ist soo unglaublich bequem und alles andere soo umständlich - und Geld dafür spielt auch keine Rolle!“. Damit kann ich auch leben, aber wieso schämen sich offenbar so viele dafür, das auch zuzugeben und sagen stattdessen, es würde bei ihnen nicht funktionieren?

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weil Autos insb bei den Grünen mittlerweile als eklig gelten.

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Für mich, auf dem Land wohnend, ist das Auto immer noch Inbegriff der Freiheit, mich jederzeit rein setzen und einfach ins Blaue fahren zu können. Der Sonne entgegen, sozusagen. Auch wenn ich es kaum tue.

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Ja, wir haben das durchdekliniert. Hier die Ergebnisse:

Wenn man fast täglich 2x 18km fährt plus noch 15 km jeden zweiten Tag, wird Taxi etwas teuer. Außerdem sind das Verbrenner.
Die Möhren im Carsharing entsprechen nicht unseren Anforderungen an Fahrleistungen und -sicherheit.

Meine Frau kann gesundheitsbedingt nicht mehr Fahrrad fahren. Und als Sozius war sie schon immer eine Katastrophe.

Wir sind Rentner. Keine Kollegen mehr.

LOL. Kannste wirklich vergessen. Wir haben zwar eine Bushaltestelle direkt vor der Haustür, aber die obigen 18km dauern mit ÖPNV 1:17h, mit dem Auto 20 min.

Womit ich mich anfreunden könnte wäre MOIA. Aber die beschränken sich seit Jahren penetrant auf das Stadtgebiet. Wir wohnen 1,5 km außerhalb.

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