Meinungsfreiheit als Gefühl und als Fakt gegenübergestellt

(ich habe darüber nachgedacht wie ich diesen diskussionsstrang betiteln soll ein möglicher weiterere Betitelung wäre „Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland nur ein Gefühl“)

Es gab bei Markus Lanz eine interessante Diskussion zum Thema Meinungsfreiheit geladen waren Poschardt, Palmer und Kühnast und eine Meinungsforscherin.

Der Dara Social Media Experte von der Linken hat das mal auseinander genommen.
Ich kann nur empfehlen sich das mal anzuschauen.
Meiner Meinung nach hat die meinungsforscherin völlig recht und Renate Künast hat am Ende auch noch die Kurve bekommen, auffällig wurden Palmer der rumschwurbelte und Poschardt den man nicht ernst nehmen konnte das ist eine echte witzfigur. Der am Ende wie ein kleines trotziges Kind reagiert.

Um es kurz zu machen, die Sache zusammenzufassen eine Einschränkung der Meinungsfreiheit existiert in Deutschland ausschließlich als ein Gefühl eine echte Einschränkung der Meinungsfreiheit kann man in Russland erfahren weil dort wird man irgendwann aus dem Fenster fallen.

Wer Political Correctness oder cancel culture als Einschränkung der Meinungsfreiheit versteht hat nichts verstanden.

Am interessantesten fand ich ja den Einstieg der Meinungsforscherin wer hat denn Interesse dass die Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt bzw eingeschränkt werden soll und bringt dazu als bestes Beispiel die zuvor gesendet Markus Lanz Sendung über die USA.
Damit hat sie einen guten Schachzug begonnen und Markus Lanz als Moderator in die Enge gezwungen.
Wer weiß wie er diese Sendung geführt hätte wäre dieser Schachzug nicht gekommen denn man merkte deutlich er musste auf einmal stark überlegen wie er da argumentieren will, interessant ein Moderator der immer in der Sendung thematisch dabei ist ist eigentlich kein Moderator er ist Beteiligter in der Diskussion.

Auch interessant fand ich den Bezug auf die Umfrage siehe Bild unten.
Kurz erklärt erst werden Ängste geschürt dann macht man Umfragen ob die Menschen Ängste haben und dann berichtet man über die Ergebnisse dass die Menschen Ängste haben. Das interessante das Ergebnis diese Zange das ist die Kneifzange mit der man dann seine Hose anziehen soll wenn man das verstanden hat.

Anbei ein paar Grafiken aus der Sendung:
(Das erste Bild ist glaube ich nicht direkt aus der Sendung sondern von dara Eingeblendet)


Es war nicht Claudia Roth sondern Renate Künast.

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Sorry Verwechslung danke für den Hinweis
Ich habe es korrigiert

Es zeigt mal wieder, dass Meinungsfreiheit zu wenig abgegrenzt wird - zum einen ist Meinungsfreiheit eine Freiheit, die besagt, dass der Staat keine Einschränkung der Meinungsäußerung betreibt - das Beispiel von Palmer ist also völlig daneben, da er von Menschen jenseits des Staatsaperats berichtet, die seine Meinung zudem auch nur - wenn auch recht derb - kritisieren - peinlich für den Moderator, dass der dies nicht umgehend zurecht rückt.
Der social media Experte ist dabei allerdings leider - auch wenn er die Position der Wissenschaftlerin zu Recht hervorhebt - leider alles andere als wissenschaftlich/sachlich in seiner Analyse - Chance verpasst.
Die Meinungsfreiheit ist überdies auch abzugrenzen zum nicht existierenden Recht auf Beleidigung - der Einstieg ist also nicht sehr gelungen, worauf der „Experte“ allerdings nicht eingeht - die Frage, ob jemand juristisch gegen Respektlosigkeit gegenüber seiner Person vorgeht oder nicht - hat gar nichts mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun.
Der Unterschied zwischen Gefühl und Fakt ist hingegen sehr wichtig (auch ganz ohne den Experten kam das bereits in der Originalsendung zur Sprache. Und zwar - wen wundert’s - von der Wissenschaftlerin).
Was ganz fehlt - bei aller Kritik am Welt-Chefredakteur - ist, dass die Aufgabe von Journalisten nicht darin besteht, das Sprachrohr von Wissenschaflern und Soziologen zu sein (auch wenn es schön und wünschenswert wäre, wenn sie davon mehr in den informationsgehalt ihrer Prosa zu packen.