Die Merz Regierung denkt darüber nach die Anzahl der Krankenkassen zu reduzieren.
Es sollen dadurch Milliarden gespart werden können.
Endlich mal etwas Sinnvolles was diese Regierung vorhat um Geld zu sparen.
Die Merz Regierung denkt darüber nach die Anzahl der Krankenkassen zu reduzieren.
Es sollen dadurch Milliarden gespart werden können.
Endlich mal etwas Sinnvolles was diese Regierung vorhat um Geld zu sparen.
Bürgerversicherungen für alle?
Aber bitte nicht den Arbeitgeberanteil streichen, damit es der Wirtschaft besser geht. ![]()
Der Vorschlag ist nicht wirklich neu - ich dachte bislang, dass ein Großteil der steigenden Kosten darauf zurückzuführen ist, dass wir immer älter werden, dass Medikamentenentwicklungen die Medikamente immer teurer machen, um noch länger dahin vegetieren zu können, und die Personalkosten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auch ständig (zu recht!) steigen.
Was soll es da viel bringen, wenn man ein paar Kassen zusammenlegt - zugegeben, der dort produzierte Overhead ist durchaus nicht ganz irrelevant - aber die großen Kostenfelder liegen woanders - und an denen wird sich auch in der nächsten Zeit wahrscheinlich nicht allzu viel ändern.
Das ist selbstredend aber das es tatsächlich jetzt mal angesprochen wird und dass das Realität werden kann das ist neu.
Es gibt in Deutschland über 300 Krankenkassen.
Wenn Du das Entgeld einer Sachbearbeiterin nimmst, und diese Kosten der Behandlung eines Krebspatienten gegenüber stellst, der z.T. auch über Monate in der Akutphase behandelt werden muss - nur um am Ende entweder doch zu sterben, oder den Rest seines Lebens als Teil-Pflegefall verbringt, dann sind die Kosten für die Sachbearbeiterin rel. gering - der Einsparfaktor entsprechend auch, zumal die Zahl der PatientInnen wegen des immer höheren Durchschnittsalters noch lange nicht im Abnehmen begriffen ist, und die Sachbearbeitung nicht deswegen weniger Zeit in Anspruch nimmt, weil man KK zusammenlegt.
Patientenkosten möchte ich mit nichts gegenüberstellen, außer mit anderen Patienten Kosten also sprich…
wenn z.b Ersatzkassen nur lukrative gesunde Klienten annehmen und die ganzen Kranken hauptsächlich durch die AOK versorgt werden besteht ein ungleichverhältnis was behoben werden muss.
Es gibt in Deutschland über 300 Krankenkassen.
Das ist nicht richtig, vermutlich hast du noch die privaten mitgezählt, es geht aber um die gesetzlichen. I
Ich habe diese interessante Statistik gefunden:
Der unbedarfte Statistiker könnte daraus ableiten, dass die Ursache für den Anstieg der Gesundheitskosten in der sinkenden Zahl von Krankenkassen liegt.
Mal zum Verständnis. Ersatzkassen gehören zur gesetzlichen Krankenversicherung und sie führen keine Gesundheitsprüfung durch..Insofern ist die Aussage falsch, dass dort nur lukrative Patienten wären. Das Vorurteil trifft auch auf die privaten Kk nur sehr eingeschränkt zu. Dort gibt es sowas einmalig bei Eintritt ( da sind aber die Versicherten meinst jung und deshalb gesünder)), später haben auch die ihre Problemfälle, allerdings ist die private KV im Alter auch deutlich teuerer als die gesetzliche KV. Eine Verringerung der vielen gesetzlichen KK ist sicher zu begrüßen, allerdings haben die in den letzten Jahre ohnehin abgenommen ( zeigt ja Kalos Statistiik) ohne nennenswerten Spareffekt. Das wird also kein großer Wurf werden, wenn überhaupt was kommt. Das wir eine Reform der medizinischen Versorgung brauchen ist klar, aber da gab es ja schon in der letzten Regierung Pläne, mal sehen was daraus politisch gemacht wird.
Das wir eine Reform der medizinischen Versorgung brauchen ist klar,
Mit welchem Ziel?
Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, damit eine wesentliche Reduzierung der volkswirtschaftlichen Gesamtkosten zu erreichen. Dazu bräuchte es eine Einschränkung der Leistungen, die aber vermutlich niemand will.
Man kann aber natürlich überlegen, das 2-Klassen-System (privat/gesetzlich) zu beenden.
Dazu hatte ich sogar im September 2022 eine Diskussion angeregt.
Im hiesigen Gesundheitswesen sind die gesetzlich Versicherten, bedingt durch die Trennung von gesetzlich und privat Versicherten, quasi Patienten zweiter Klasse. Beispielsweise bei der Nachfrage nach Arztterminen werden Privatpatienten bevorzugt behandelt, bedingt auch deshalb, weil der*die zuständige Arzt*Ärztin beim Privatpatienten höhere Sätze abrechnen kann wie bei den Kassenpatienten oder dass dem*der Arzt*Ärztin das von den gesetzlichen Krankenkassen zugewiesene Budget am Quartalsende auf…
vermutlich hast du noch die privaten mitgezählt
Es geht um alles also muss auch alles rein was alternativ zu AOK genommen werden kann auch Versorgungswerke.
Der unbedarfte Statistiker könnte daraus ableiten, dass die Ursache für den Anstieg der Gesundheitskosten in der sinkenden Zahl von Krankenkassen liegt.
Wie kommt man zu einer solchen Aussage?
Mit welchem Ziel?
Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, damit eine wesentliche Reduzierung der volkswirtschaftlichen Gesamtkosten zu erreichen. Dazu bräuchte es eine Einschränkung der Leistungen, die aber vermutlich niemand will.
Gesamtvolkswirtschaftlich wird es wahrscheinlich keine Kostensenkung geben, die einzelnen Krankenhäuser müssen aber aus ihren roten Zahlen rauskommen, da ist Lauterbachs Ansatz einer Zentralisierung wohl kaum zu vermeiden. Natürlich gibt es noch mehr Baustellen wie die Arztversorgung auf dem Lande etc, aber das ist ein anderes Thema.
Es geht um alles also muss auch alles rein was alternativ zu AOK
Die Privaten sind für die meisten keine Alternative zur AOK. Und in dem Artikel ging es nur um die gesetzlichen Kassen, nicht die privaten Versicherungen. Bitte bringe nicht wieder alles durcheinander.
Wie kommt man zu einer solchen Aussage?
Indem man Korrelation mit Kausalität verwechselt.
Derzeit halten sich dem Ausländerzentralregister (AZR) zufolge in Deutschland 1.248.210 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine auf.
In der ersten Zeit des Aufenthaltes in Deutschland sind die Sozialämter auch für die medizinische Versorgung zuständig. Kriegsflüchtlinge haben Anspruch auf Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft, Geburt und Pflegebedürftigkeit. Die Sozialämter geben in der Regel „Behandlungscheine“ aus, die die Betroffenen dann beim Arzt vorlegen. Die Kosten für die Behandlung und notwendige Medikamente werden dann durch das Sozialamt bezahlt.
Je nach Bundesland können die Gemeinden mit Krankenkassen kooperieren, die dann die Betreuung des Flüchtlings übernehmen. Die angebotenen Leistungen entsprechen aber nicht dem Leistungsniveau, dass für gesetzliche Versicherte normalerweise in Deutschland gilt. Deshalb haben Kriegsflüchtlinge ein Interesse an einer möglichst vollständigen Integration in das System der gesetzlichen Krankenversicherung.
Also mir lieg es fern Stimmung gegen Kriegsflüchtlinge zu machen und ich würde auch jedem Versuch in diese Richtung hier im Forum entgegentreten.
Aber es riecht doch mal wieder danach, als ob der Staat klamm heimlich die Versicherungen seiner Bürger beklaut. Flüchtlinge aufnehmen und anständig betreuen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Derzeit halten sich dem Ausländerzentralregister (AZR) zufolge in Deutschland 1.248.210 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine auf, von ihnen sind 97 Prozent ukrainische Staatsbürger*innen.
Das sind dann 1,2 Mio Personen, die in die gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen werden, oder?
Der zweite Faktor ist natürlich unsere Alterspyramide, alias Alterspilz.
Wie wäre es, wenn die Regierung gleich ins Volle geht und ganz viele Krankenversicherungen schließt? Die PRIVATEN würden mir da als erstes einfallen.
Und in dem Artikel ging es nur um die gesetzlichen Kassen, nicht die privaten Versicherungen.
Darf ich nicht meine Meinung noch dazu schreiben?
Wie wäre es, wenn die Regierung gleich ins Volle geht und ganz viele Krankenversicherungen schließt? Die PRIVATEN würden mir da als erstes einfallen.
Brauchen wir denn überhaupt Kassen oder brauchen wir eigentlich nur eine Struktur die unser Gesundheitssystem am Laufen hält?
Schweden z.b benutzt dazu auch die 30-prozentige kommunalsteuer.
Kann gut sein dass die staatssteuer da noch ein bisschen unterstützt aber dazu habe ich noch nichts gefunden.
Alle mit einer ID Card haben kostenlosen Zugang zum gesundheitssystem (disclaimer natürlich haben die auch sowas wie IGeL-Leistungen die man selber bezahlen muss)
Und Kinder haben da generell kostenlosen Zugang.
Aber es riecht doch mal wieder danach, als ob der Staat klamm heimlich die Versicherungen seiner Bürger beklaut.
Vielleicht klamm, aber nicht heimlich. Und von Klauen würde ich auch nicht reden:
Der jährliche Bundeszuschuss wird aus Steuermitteln pauschal für sog. versicherungsfremde Leistungen (zum Beispiel beitragsfreie Familienversicherung von Kindern und Ehegatten oder Leistungen für Mutterschaft und Schwangerschaft) an die GKV gezahlt. Seit 2017 beträgt der Bundeszuschuss 14,5 Milliarden Euro. In den Jahren 2020 bis 2022 leistete der Bund ergänzende Bundeszuschüsse in Höhe von 3,5 Milliarden Euro (2020), 5 Milliarden Euro (2021) und 14 Milliarden Euro an die GKV. Damit hat sich der Bund maßgeblich an der Kompensation der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für das Gesundheitssystem beteiligt und übernahm in hohem Maße Ausgaben für gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die dem Gesundheitssystem insgesamt und damit sowohl gesetzlich als auch privat Krankenversicherten zu Gute kamen. Ferner dienten diese Mittel zur Dämpfung des Anstiegs der Zusatzbeitragssätze der Krankenkassen.
Im Jahr 2023 beteiligte sich der Bund erneut mit 2 Milliarden Euro als ergänzenden Bundeszuschuss und 1 Milliarde Euro als zinsloses Darlehen, welches bis Ende 2026 zurückzuzahlen ist, an der Finanzierung der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Bundeszuschuss für die Jahre ab 2024 wird wieder in der regulären Höhe von 14,5 Milliarden Euro geleistet.
Darf ich nicht meine Meinung noch dazu schreiben?
Welche Meinung? Ich dachte es ging um die Zahl der Krankenkassen. Das ist weniger eine Meinung als eine Zahl.
Schweden z.b benutzt dazu auch die 30-prozentige kommunalsteuer.
Die Landtage legen für ihre Bürger Gebühren und Steuern fest und finanzieren daraus etwa drei Viertel der Gesundheitsausgaben. Insgesamt fließen etwa 90 Prozent des Haushaltes der Landtage ins Gesundheitssystem. Weil dies über die Einkommenssteuer geschieht, werden die Bürger analog zu ihren Einnahmen belastet. Darüber hinaus trägt jeder Patient zusätzlich knapp ein Fünftel zur Finanzierung der Kosten seiner Gesundheit bei. Dies wird über diverse Gebühren, Zuzahlungen und eine direkte Eigenbeteiligung an der Finanzierung abgerechnet. Einen weiteren, kleinen Teil der Gesundheitsausgaben trägt der Verkauf von Leistungen an andere Landtage bei. Reicht das Geld nicht aus, um auf diese Weise die Kosten für die Gesundheit aller Schweden zu stemmen, springt der Staat ein.
Fakt ist, dass viele Schweden über lange Wartezeiten klagen. Selbst bei schweren Erkrankungen wie etwa Prostatakrebs mit Metastasen kann das Warten auf eine OP mitunter ein halbes Jahr dauern. Auch die Anzahl der niedergelassenen Ärzte liegt weit unter der in Deutschland. Zudem rechnen die Mediziner oft nur privat ab, weswegen sich immer mehr Menschen zusätzlich auch privat versichern. Dies hat dazu geführt, dass es bei den Versicherern eine starke Zunahme an privaten Tarifen gibt, die sich allerdings meist im Bereich der Zusatzpolicen abspielen. Man wird damit bei den Ärzten zwar nicht besser behandelt, kann aber möglicherweise lange Wartezeiten umgehen.
Quelle: Das Versicherungssystem in Schweden | Gothaer | Gothaer
nicht heimlich
„Heimlich“ vielleicht in dem Sinne, dass z.B. in ARD und ZDF nicht so viel darüber berichtet wird wie über andere Themen. Man muss sich die Infos selbst zusammen suchen, wenn man darüber informiert sein möchte, oder man hat das große Glück, sie hier im Forum präsentiert zu bekommen.
oder man hat das große Glück, sie hier im Forum präsentiert zu bekommen.
Da fehlt die Ironie-Kennzeichnung. Ich betrachte es nicht als großes Glück, hier Halbwahrheiten aufgetischt zu bekommen.
Das Gute an zwei Halbwahrheiten ist, dass sie zusammen eine Wahrheit ergeben, natürlich nur, wenn sie sich nicht überlappen.