Merz will 8h Tag abschaffen (faules Ei)

Friedrich Merz will den 8 Stunden Tag abschaffen, für mich ist das ein faules Ei was er uns da ins Nest legt, denn am Ende kommt raus dass wir dann zwar vielleicht eine 4-Tage-Woche haben, aber wer will denn schon an einem Tag 10 oder 12 Stunden arbeiten?

Anbei eine Studie die darüber berichtet

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Hier kommt genau dieses Modell scheinbar gut an:

Also ich habe selber schon vier Tage Woche gehabt (das Unternehmen gehörte zu den sächsischen Pilotunternehmen die das begleitet testen) und da geht es nicht darum dann an den anderen Tagen 10 oder 12 Stunden zu arbeiten das ist maximal eine Übergangsphase die dort genutzt wird in der man ganz einfach den Arbeitgeber einen Übergang erleichtert um so mal ein paar Wochen wo man das probiert die anderen Tage länger arbeitet aber das ist nicht das worauf es dann hinausgehen soll. Und in der Pflege, ich kenne genügend die dort arbeiten wird selten volltag gearbeitet der sechs Stunden Tag ist dort schon gang und gäbe weil die viel Belastung als voller 8 Stunden Tag nicht zu leisten ist.

Medienbericht und Realität habe mir keine gemeinsame Basis das ist realitätsfremd was dort geschrieben wird.

Die Menschen werden hier einfach übervorteilt sie glauben an ein weniger arbeiten im Endeffekt wird täglich mehr gearbeitet.

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ich kenne etliche.
In unserer Branche ist der 8-h-Tag gemäß Arbeitszeitverordnung ein frommer Wunsch oder ein schlechter Witz, je nachdem, wie man es nennen will. Jedenfalls völlig irrelevant und praxisfremd.
In der Pflege und auf dem Bau wird es anders sein.

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Da kannst Du einiges darauf verwetten! Meine Angetraute war in der ambulanten und meine Schwester in der stationären Pflege tätig. Ein echter Knochenjob. Es gibt natürlich auch Fälle, in denen das Sinn macht. So hatten z. B. in unserem Asylheim die Wachleute 12-Stunden-Schichten. Dafür, dass sie einfach da waren und nach dem Rechten sahen. Von uns 5 Mitarbeitern hatte wochentags immer jemand Spätschicht, um die Zeit bis zum Dienstantritt des Wachmanns zu überbrücken. Es funktionierte ganz gut. Wenn ab und zu mal Transfer war, wir also Neuzugänge bekamen, war für uns erst Feierabend, wenn der Letzte sein Bett und seinen Schrank zugewiesen hatte.

Wo es also Sinn macht, ist schon jetzt so manches möglich. Man sollte es aber nicht zur allgemeinen Norm erheben.

Wenn 10 oder 12 Stunden zur norm werden bedeutet das dass es keine Aufschläge mehr für Mehrarbeit geben wird.
Wir driften dann wieder in mittelalterliche Verhältnisse ab.
Die Arbeitszeitgrenze für das Tagwerk wurde 1856 nicht umsonst eingeführt.

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Ich hoffe nur, dass sie nicht auch noch versuchen werden, die Wochenarbeitszeit anzuheben.

Eine tägliche Arbeitszeit von 10 oder 12 Stunden darf allerdings nicht zum Zwang werden, denn dann wäre es tatsächlich ein Rückschritt.

An vielen Behörden wurde schon lange das Arbeitszeitmodell „Gleitzeit“ eingeführt.

Um sich einen freien Tag zu erarbeiten, arbeiten deshalb so einige Mitarbeiter auch freiwillig ab und an bedeutend mehr als 8 Stunden.

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Wer nicht will, macht es eben nicht.

Aber dann an weniger Tagen, weil die Wochenarbeitszeit bleibt ja gleich.
Wo wird da jemand übervorteilt?
Wer das will, soll es tun können. Warum auch nicht?

Hat ja auch Vorteile wie z. B. Fahrten zur Arbeit und zurück.

Wenn die Wochenarbeitszeit nicht überschritten wird warum auch.
Es ist ja dann keine Mehrarbeit, sondern nur eine andere Verteilung.

Habe den Eindruck, hier handelt es sich um einen Beißreflex bei einigen.
„Was von der CDU/CSU bzw. Merz kommt muss schlecht sein und abgelehnt werden“.

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Die Arbeitszeitgrenze ist wichtig als Schutz vor Arbeitgebern die das missbrauchen werden und die Möglichkeit die Arbeitszeit in Gleitzeitmodellen selbst zu bestimmen die gibt es bereits jetzt, da muss man überhaupt nichts ändern das einzigste was ich hier geändert wird bereitet nur etwas vor das Arbeitnehmer nicht wollen und dass du die Risiken nicht siehst zeigt ja schon dass du übervorteilt wurdest.

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Wer sagt, das die Arbeitnehmer das nicht wollen.
Die ich spreche, haben nichts dagegen.

Sorry, aber das ist Unsinn.

Von was redet ihr.? Gesetzlich ist es doch schon jetzt möglich bis 10 Std. zu arbeiten, allerdings muss im Durchschnitt 8 Std.erricht werden. Bei der Durchschnittsberechnung ist allerdings der Samstag normaler Werktag, so dass eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 48 Std. möglich ist. Diese Regelung findet auch Anwendung in der Praxis im Rahmen von Arbeitszeitmodellen. Natürlich sehen alle Tarifverträge kürzere Wochenarbeitszeiten vor, aber Schichten von 10 Std. (Gerade im Bereitschaftsdienst) gibt es häufig.Die Ideen von Merz führen sowie zu nichts. An den Tarifverträgen kann er sowieso nichts ändern. Und die nichttarifgebundenen Unternehmen übernehmen gerade bei den Arebitszeitregelungen meist die Tarifverträge, weil,sie sonst sowieso keine geeigneten Mitarbeiter finden.

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Es wird wieder nur die kleinen treffen die sich nicht wehren können

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Mimimi
Wer sind die „Kleinen“?
Durch was sollen die getroffen sein?
Solange die Arbeitszeit bei gleichem Geld nicht verlängert wird (davon ist ja auch nicht die Rede) und niemand gezwungen wird mehr als 8 Std. Zur Arbeiten, ist doch alles gut.
Ansonsten hat @bieserGu hier recht.

nein, die Norm soll es ja nicht werden.
Aber es sollte möglich sein, wo es sinnvoll ist.
Ich verstehe nicht, was dagegen zu sagen ist.
Siehe Dein Beispiel mit den Wachleuten, es wird etliche andere geben.
Und die Orientierung an der Wochenarbeitszeit erscheint mir auch praxisgerechter.
Es gibt Tage, da ist viel zu tun, und Tage, da ist weniger los.
Warum soll ich trotzdem immer 8 h pro Tag arbeiten?
Ich finde diese Flexibilität gut.

Das Gleitzeit arbeitszeitmodell ermöglicht das alles jetzt bereits die Änderung die da geplant sind bereiten nur noch weitere Möglichkeiten vor.

Was ist dagegen einzuwenden?
Die Anzahl der Arbeitsstunden ändert sich ja nicht.

Ich gehe davon aus, dass man damals nicht ohne Grund die 8-Stunden-Regelung eingeführt hat.

Allerdings werden heute allgemein bereits sehr viele Überstunden geleistet, aber immerhin noch auf einer eher freiwilligen Basis.

Bei der vorgesehenen Änderung besteht allerdings die Möglichkeit, dass ein gewisser Zwang ausgeübt werden kann, weil es dann offiziell erlaubt ist, und die Mitarbeiter werden durch die tägliche Mehrarbeit auf Dauer total überlastet.

Wie fühlt man sich vermutlich, wenn man nach einer 10-Stunden- oder 12-Stunden-Schicht nach Hause kommt?

Die einzigen, die sich freuen werden, sind die Arbeitgeber.

Damals war die Arbeit i. d. R auch eine andere. Nämlich körperlich viel anstrengender und der Arbeitsschutz nicht so ausgeprägt.

Kann gar nicht sein, weil die Wochenarbeitszeit soll gleich bleiben.

Nein. Auch z. B. die Vielen die sich ggf. einen Arbeitsweg pro Woche sparen können oder/und in ihrer Zeit Planung flexibler sind.

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Das kann ich dir sagen da ich ja in einer Firma, die zum sächsischen pilotprojekt der vier Tage Woche gehört hat, gearbeitet habe.

Da hat es schon ausgereicht täglich 9 Stunden zu arbeiten das ist einfach nicht zumutbar, wir haben es freiwillig gemacht es war keine Pflicht.