Mit der AfD zusammenarbeiten wegen ein paar Toten?

Friedrich Merz gibt „Abweichung“ in seiner Haltung zur AfD zu

Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz hat eine Kehrtwende in seiner Haltung zur AfD bei den umstrittenen Abstimmungen im Bundestag eingeräumt. „Ich weiß, dass das natürlich eine Abweichung von dem war, was ich der Restkoalition, der Ampel angeboten hatte, kurz nachdem sie auseinandergeflogen war“, sagte der CDU-Politiker bei einer Wahlkampfveranstaltung in Potsdam.

Der Kanzlerkandidat begründete seinen Schwenk erneut mit den jüngsten Anschlägen. „Aber dann sind Magdeburg und Aschaffenburg passiert“, sagte Merz.

Magdeburg: Sechs Tote, fast 300 Verletzte
Aschaffenburg: Zwei Tote, drei Verletzte

Tote Fußgänger durch Autos in 2023: 437 Tote, 5368 schwer Verletzte, 23.102 leicht Verletzte

Also werden pro Woche jedes Jahr mehr Fußgänger durch Autos verletzt (~103) und getötet (~8) als bei diesen Anschlägen.

Interssiert das irgend jemand in der Politik? Nein. Auf einer Versicherungsseite stand sogar:

Insbesondere im Herbst und Winter ist das Unfallrisiko durch rutschige Gehwege erhöht. Doch auch durch die Einhaltung der Verkehrsregeln könnten zahlreiche Fußgängerunfälle vermieden werden, wie die Unfallstatistik belegt. Zudem ist es wichtig, dass man als Fußgänger gesehen wird.

Es geht in diesen Diskussionen nie um den Schutz von Menschen, sondern nur darum, Emotionen für Wahlvorteile zu nutzen!

Angeblich ist unser politisches System so aufgebaut wie es aufgebaut ist, damit Politiker sich professionell und hauptberuflich um die Probleme des Landes kümmern können. Was bitte ist davon bei den heutigen Politikern noch übrig?

Rational sind für die Bürger Terroranschläge keine relevante Gefahr für Leib und Leben. Das Presseecho solcher Ereignisse steht in keinem Verhältnis zur Relevanz. Und die Aufregung in der Politik ist reine Wählertäuschung.

Denn im Gegensatz zu Verkehrstoten sind Terrortote ein billiges Feld für Aktionismus: Man schlägt irgendwas vor (Messerverbotszonen! Wieder Kontrollen an allen Grenzen!) und wenn es nix bringt, war das einfach noch nicht ausreichend und man braucht noch mehr davon. Aber wenn man Glück hat, gibt es zwei drei Jahre mit weniger Anschlägen und Voilá: Das hat ja super funktioniert! Anschläge sind so selten, daß man statistisch Gesehen beim politischen „Münzwerfen“ nur etwas Glück braucht.

Und der Gipfel der populistischen Unverschämtheit ist es, wenn ein Kanzlerkandidat behauptet deswegen mit Rechtsradikalen zusammenarbeiten zu müssen.

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Sehe ich auch so, da ist natürlich auch die Sicht der Bevölkerung verstärkt durch die Medien ziemlich verzerrt. Ein weiteres Beispiel- fast jeden Tag stirbt durchschnittlich in Deutschland eine Frau durch einen Femizid ( 360 in 2023). Dazu gab es zwar mal eine Pressekonferenz mit Paus und Faeser, die Empörung hält sich aber in Grenzen und ein Wahlkampfthema ist es schon gar nicht.

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und die Medien treten nunmal bevorzugt das breit, was der Leser/Hörer/Zuschauer haben will - nicht die nüchterne Information, sondern sensationsgeile Unterhaltung bringt Quote. Insofern kann man schon mal hinterfragen, ob es sich mit den Pflichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verträgt, dass zu jedem Messerangriff gleich mal eine Sondersendung produziert wird.

Bezüglich Suiziden hat sich der Journalismus mal selbst Leitlinien gegeben dort nicht aus Sensationsgeilheit zu berichten, sondern nur dann wenn es wirklich ein öffentliches Interesse gibt (z.B. bei Personen des öffentlichen Lebens). Solche moralischen Leitlinien bräuchte es auch für andere Berichterstattungen, wo zwischen tatsächlicher Relevanz und erzielbarer Quote mehr zugunsten der Relevanz abgewogen werden müsste.

Für mich gibt es derzeit einen Rechtsruck in unserem Staate, wie wir ihn noch nie nach dem 2. Weltkrieg gehabt haben. Das deutsche Asylrecht soll ausgesetzt werden (CDU) oder nach der AfD gleich abgeschafft werden. Es gibt jetzt sogenannte Dublin-Zentren, wo Geflüchtete konzentriert untergebracht werden, zu denen es noch keine Entscheidung über eine Anerkennung in einem Asylverfahren gibt. Das war 2017 noch eine Position der CSU und wird jetzt von der Innenministerin (SPD) vorangetrieben.

Was ist denn das für eine Lösung, Geflüchtete ohne Verfahrensentscheidung, in ihren Zweifeln und Hoffnungen mit schwierigen Erfahrungen aus dem geflüchteten Ausland, an einen Platz zusammenzubringen?

Geflüchtete, die noch kein durchlaufendes Verfahren haben, werden in einem Atemzug zu illegalen Geflüchteten genannt, die der Aufnahme des Staates illegal aus dem Wege gehen, um unterzutauchen. Das ist eine deutliche Minderheit.

An der Grenze soll rigoros abgewiesen werden. Wie soll die iranische Menschenrechtlerin dann noch bei uns Zuflucht bekommen, wie es kürzlich zurecht in einer Fernsehsendung angesprochen wurde? Was erzeugen wir damit für eine negative Stimmung im Lande, wenn wir einzelne Verbrechen stimmungsmäßig ausschlachten?

Die CDU/ CSU ist nach der Schwäche und dem Ende der Ampel zu dominant, aber die SPD lässt sich von der AfD und der Union treiben. Und dieses, obwohl es die Partei ist, die sich als letzte Partei damals den Nazis entgegengestellt hatte.

Für mich ist das insbesondere eine Schuld von Friedrich Merz und ich bin skeptisch demgegenüber, inwieweit die CDU/ CSU in nächsten Jahren unter seiner Führung eine Brandmauer gegenüber der AfD aufrecht erhalten will, das ist auf den kommunalen Ebenen im Osten doch sowieso längst Makulatur geworden, zumal er eine Verbindung zu Trump aufbauen wird (normal) und die Rechtsregierung der Amerikaner jetzt, eine Brandmauer zusätzlich noch gerade zu ins Absurdum zieht. Wir sollten das Gerede vom „Vogelschiss in der Geschichte“ von dieser Partei nicht vergessen!

Die Lösung wäre eine Agenda 2030 der Parteien auf dem Mitte/ Links Flügel, selber wenn sie Bestandteil der nächsten Bundesregierung wären, wäre es genau ihre Aufgabe, dem Rechtsruck stabil entgegenzuwirken und kontinuierlich Verlorene, die aus Frustration die AfD wählen (immer noch die meisten innerhalb unserer Gesellschaft), zurückzugewinnen. Dafür muss auch Friedrich Merz gezähmt werden!

Das ist von den Zahler her richtig, aber argumentativ sehe ich es auf einer Stufe mit der von Dir kritisierten Berichterstattung.
Es ist ein Unterschied, ob Dein Sohn bei einem Unfall stirbt (zB weil er zu schnell gefahren ist), oder ob er von jemand anders mit dem Auto gezielt totgefahren wird.

Mich stören die Sondersendungen wegen solcher Anschläge auch, weil man meistens wenig dabei lernt, und natürlich machen die Journalisten diese Sendungen auch wegen der wirtschaftlichen Effekte (Auflage/Reichweite steigern). Aber man kann wohl auch nicht bestreiten, dass ein weitverbreitetes Bedürfnis nach dieser Berichterstattung besteht (andernfalls würde ja das Auflagen-/Reichweitenargument nicht ziehen).

Und man kann auch nicht bestreiten, dass solche Anschläge politische Folgen haben. Das als Politiker zu erkennen und darauf zu reagieren, ist per se weder unlogisch noch verwerflich, im Gegenteil.
Ob Merz richtig reagiert hat, ist eine andere Frage (die ich eher verneinen würde).
Aber ihm mit Hinweis auf Verkehrstote jede Reaktion zu untersagen, weil das Populismus sei, ist seinerseits Populismus.
Ich würde ihm immerhin zugute halten, dass er mal auf eine andere Weise versucht hat, der AfD das Wasser abzugraben (die Anti-AfD-Strategien der Grünen waren bislang erfolglos).
Er hat das auch insoweit geschafft, als die AfD von dem letzten Attentat nicht profitieren konnte. Nicht die AfD, sondern Merz hat die Diskussion bestimmt (wenngleich er dabei ziemlich blöd aussah). Ich glaube ihm auch, dass er nicht mit der AfD zusammenarbeiten möchte.

Das wichtigste ist aber: Nicht Merz ist der Feind, sondern die AfD!
Wenn CDU, SPD und Grüne bei der Migrationsfrage nicht zusammenfinden und gemeinsam Maßnahmen beschließen, fliegt uns das Thema bei der nächsten Wahl um die Ohren.
Wir müssen Merz freiwillig ertragen, damit wir nicht Weidel unfreiwillig ertragen müssen.
Das ist wie auf EU-Ebene: wenn die Mitgliedstaaten weiter ihre nationalen Eitelkeiten pflegen, statt EU-weit bei Sicherheit und Verteidigung zusammenzuarbeiten, ist alles verloren.

Von daher finde ich das Rumhacken auf der CDU und Merz politisch falsch, kleingeistig und kurzsichtig. Mit wem wollen wir denn sonst Politik gegen die AfD machen? Oder überhaupt Politik?
Ist doch keiner mehr da.

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Das ist richtig. Aber es wäre die Aufgabe von Politik, es als Straftaten zu betrachten, genauso wie wenn ein deutscher Familienvater durchdreht und zuhause seine Frau und seine Kinder umbringt. Straftat bleibt Straftat!

Das war reiner Wahlkampf, wenn das auch wie eine Unterstellung klingt! Er wollte in die Offensive gehen und fühlte sich vielleicht mit Druck der AfD und seines Stimmenanteils in den Umfragen genötigt wegen der AfD, und um Scholz und die Grünen weiter in die Defensive zu drängen.

Dabei hat er Vieles über Bord geworfen, was bis dahin zum Vorteil der BRD prägend für unser Land geworden war. Nicht umsonst waren die Reaktionen harsch, ein Michel Friedman trat aus der CDU aus.

Dass große Teile der Gesellschaft auf den Straßen waren, hat nichts mit der Nazi-Keule zu tun, sondern die Gesellschaft hat in großen Teilen die Gefahren aus der Aktion von Merz verstanden! Es geht darum zu vermeiden, einen einmal ausgetretenen Pfad, vielleicht anders als noch 1933, aber doch in ähnlicher Weise wieder zu gehen.

Es geht darum, wie dies der erst kürzlich verstorbene Gerhart Baum, früherer Innenminister des linksliberalen Parteiflügels der FDP sagte, die durchsickernde Gefahr für größere Teile der Gesellschaft von rechts her zu definieren und nicht über sich kommen zu lassen, weil es Probleme mit der Ordnung des Zuzugs in die BRD gibt und diese Leute von rechts als zu uns gehörend gelten. Das hatten wir damals in ähnlicher Weise. Die Nazis waren schnell etabliert.

Angela Merkel unsere frühere Kanzlerin hat es verstanden, von der man nicht behaupten kann, dass sie sich nicht freuen wird, wenn Friedrich Merz Kanzler werden würde, weil damit die Union wieder in der Regierung wäre.

Zurzeit ist das ihm abzunehmen. Es ging bei seinen Abstimmungen im Bundestag aber über eine Weichenstellung in die Zukunft hinein, bis auch in die Zeit, nach seiner vermutlichen Regierungszeit.

Ich bin überaus unsicher, wie Deine Prioritäten für die Zukunft unserer Politik sind, wenn Du das nicht verstehen kannst.

Das ist nur in Ansätzen richtig. Die ganze Immigrationsfrage wird überhöht. Gerade deswegen findet man zu keinen Lösungen

Es geht dabei nicht um Rumhacken. Es geht dabei, um die Augen zu öffnen. Natürlich versuchte die SPD in diese Kerbe hineinzuhauen, was ihnen nicht ausreichend gelang - weil sie zu wenig Alternative sind, wie es vor einer möglichen, geführten Regierung von Armin Laschet vor 3,5 Jahren noch gewesen war. Und dadurch wirken sie nicht authentisch genug aus der Defensive heraus und merken das schnell, halten aber an dem Strohhalm fest, die Stimmung im Land noch zu ihren Gunsten zu drehen.

Das ist nach der Wahl zu ändern! Entweder mit Merz oder ohne Merz und gegen Merz.

Das sind nicht die Zahlen, die ich angeführt habe: Es geht nur um Fußgänger die getötet oder verletzt werden. Nicht um Autofahrer. Und wenn ein Fußgänger stirbt, kann es sein, daß er eine Regel nicht beachtet hat. Aber deswegen gleich Sterben?
Und für mich würde es keinen Unterschied machen, ob mein Sohn einfach von einem unachtsamen Autofahrer überfahren würde oder von einem Terroristen oder psychich Kranken erstochen. Die Verzweiflung wäre die gleiche!

Warum? Das ist doch mein Punkt: Es gibt überhaupt keine rationalen Grund, daß solche Anschläge politische Folgen haben müssen. Es sterben jeden Tag viele Menschen - auch gewaltsam.
Ich würde sogar vermuten: Wenn es von der Gesellschaft überhaupt keine Reaktion auf solche Taten gäbe. Wären die dann nicht seltener?

Eine Gesellschaft könnte auch beschließen einen Scheiss auf Terrorismus zu geben. Na und? Das juckt uns einfach nicht. So eine Gesellschaft fände ich toll. Wenn wir unser System verteidigen wollen, dann gehört es dazu, daß auch mal Menschen sterben ohne das wir deswegen unsere Werte alle auf den Müll werfen.

Ja, ich auch. Leider ist die Gesellschaft eine andere. Sollen wir uns eine neue suchen?

Was passiert, wenn man das Irrationale der Gesellschaft versucht zu unterdrücken, sehen wir gerade in den USA. Irgendwann bricht es sich mit katastrophaler Wut Bahn und reißt alles mit sich.

Wir haben das lange nicht wahrhaben wollen, die Demokratische Partei hat das nicht kommen sehen und vollkommen falsch agiert. Kamala, die sich sehr bewundert habe, ist aus ihrer Blase nicht rausgekommen, hat sich die Hände nicht dreckig gemacht, ist nicht dorthin gegangen, wo es stinkt und kracht.

Machen wir das? Was können wir daraus lernen?

das kann sein, mit dem rationalen Grund bzw dessen Fehlen.
Ändert aber nichts daran, dass solche Anschläge tatsächlich politische Folgen haben.
Den Leuten reichen halt auch irrationale „Gründe“.
So ein Anschlag eines „Ausländers“ weckt einfach Angst- und Abwehrgefühle. Das kann man finden und nennen, wie man will, aber es bleibt eine Tatsache.
Die Forderung, der Mensch müsse anders sein, ist der Grund für ganz viel gescheiterte Politik.

Nun man könnte kleine Schritte in Richtung auf die Gesellschaft machen, die man sich wünscht.

Das ist eine sehr gewagte These! In den USA sieht man was passiert, wenn es erlaubt ist im Wahlkampf unbegrenzt Geld zu spenden; die Abgeordneten größtenteils Millionäre sind und das Wahlverfahren aus der Zeit der Pferdereiter stammt.

Nein so ein Anschlag wird gern von allen Seiten benutzt: Die Zeitungen haben geile Schlagzeilen. Die Politiker ein Thema bei dem man irgendwas TUN kann. Ändert eh nix. Kostet nicht ihr Geld. Tolle Sache! Wohnungen bauen dagegen ist sehr teuer und dauert lange.

Das kann sein. Ich bin aber nicht breit jeden Schwachsinn hinzunehmen, weil der Mensch halt so ist.

Ich verstehe den Satz nicht. Du meinst man könnte die Gesellschaft in kleinen Schritten verändern? Wer ist man? Ich kann sie nicht verändern und Du kannst es nicht.

Nein, das ist leider das Drama, das sich vor unseren Augen abspielt. Und das war diesmale keine Frage des Geldes, Kamala hatte mindestens genauso viel Geld und es ist unabhängig vom Wahlverfahren, diesmal hat Trump auch das Populare Vote.

Du hast keine die Wahl, egal ob bereit oder nicht.

warum sind diese Schlagzeilen so geil?
warum springen die Politiker auf diese Themen so an?
Weil so ein Anschlag einen Nerv trifft bei den Leuten.
Das beweist doch gerade Deine Aussage!

Und warum eignet er sich so gut dafür?

Du kommest dem nicht aus :slight_smile:

Der Mensch ( schon diese Verallgemeinerung ist eigentlich falsch) verändert sich ständig. Haben wir etwa noch den mittelalterlichen Mensch, für den Hexerei der Kern vieler Probleme war und der nicht im Ansatz für wissenschaftliches Denken zugänglich war? Wir brauchen gar nicht so weit zurück denken, wie war den die Gesellschaft in den 1950 und 60 er im Vergleich zu heute? Da hat sich doch wohl einiges verändert. Wenn man alles nur mit „ der Mensch ist halt so“ abtut, hätte sich nie was verändert und wird sich auch nichts verändern. Deshalb muss man sehr wohl auch die Reaktion auf solche Anschläge kritisch hinterfragen.

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Hier werden ein paar Daten über Messerkriminalität ins Verhältnis gesetzt:
So manipuliert man dich über Messerangriffe

Für Amokfahrten geht das übrigens auch … diejenigen, die in Trier, Münster und Volkmarsen in Menschenmengen gefahren sind hießen Bernd, Jens und Maurice. Es ist verrückt wie klar alle die „Ausländer“ als Wurzel allen Übels sehen.

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Unsere psychische Struktur hat sich, soweit man das feststellen kann, seit 3000 Jahren kaum verändert. Sie ist allerdings nicht bei allen exakt gleich, wie du richtigerweise sagst. Das erkennt man schon an den Beiträgen in diesem Forum.

Ich fürchte: ja. Es gab immer schon Menschen, die wissenschaftlichem Denken zugänglich waren (z.B. Archimedes). Es fehlte der Zugang (Bildung, Schulen, Medien) für die breite Masse.

Das ist eine gute Frage. Ich fürchte: nicht wirklich.

Natürlich ändert sich der gesellschaftliche Diskurs, Gesetze ändern sich. Sind das dauerhafte Änderungen? Oder nur Schwankungen des Zeitgeists? Wie weit unterscheidet sich die „Handlungs-Strukur“ einer Gesellschaft von der psychischen Struktur ihrer Mitglieder?

Hervorandender Beitrag! Danke für den Link!

Wobei mir Volksverpetzer-Artikel nicht so hektisch vorkommen. Aber vieleicht bin ich auch zu alt für diesen Video-Stil. :face_with_diagonal_mouth:

@Kalo @bieserGu - Könnte doch auch sein, das es garnicht an „der menschlichen Natur“ liegt, sondern einfach nur an entsprechenden Kampangen. Siehe das tolle Video von Volksverpetzer.

Zwei Antworten:

  • Die Kampagnen werden auch von Menschen gemacht
  • Die Wirkung der Kampagnen hängt mit der mentalen Verfassung der Menschen zusammen.