Ich möchte mir das Tattoo stechen lassen.
Aber wohin und wer macht noch mit?
Ganz davon abgesehen, dass ich eh keine Tattoos mag, ich denke, eher nicht.
Ich habe dabei kein gutes Gefühl.
Inwiefern?
Sorry, ich hatte offensichtlich vergessen, meinen Account zu ändern.
Das ist nur eine reine persönliche Empfindung.
Wenn, dann muss nicht jeder sehen, dass ich evtl. eine Organspenderin bin.
Spenderorgarne sind schließlich rar.
vielleicht ist das besser
Die Aussagekraft einer Tätowierung ist m.E. unklar. Rechtlich dürfte sie Null sein.
ich dachte, genau das wäre der Sinn der Tätowierung ![]()
Das Risiko ist in der Tat beachtlich (vgl. die folgende Dokumentation)
jetzt verstehe ich das erst (nach dem Video).
ich glaubst nicht, dass jemand, der Deine Organe gegen Deinen Willen entnehmen will, danach fragt, ob Du einen Spenderausweis ausgefüllt oder ein tattoo hast.
Sozusagen: Wer ohnehin spenden will, wird schneller abgemurkst?
Interessanter Gedanke.
Den Sketch kannte ich noch nicht. Oder doch. Den Song kenne ich. Ach, da fällt mir ein, dass ich mal Faulty Towers schauen wollte.
Das ist mein Körper mit meinen Organen und ich nehme mir das Recht, alleine darüber zu entscheiden, was mit meinen Organen passiert und auch wann und wie, bzw. meine Angehörigen.
Es gibt ihn schließlich, den „illegalen Organhandel“.
Den gibt es vor allem mit Lebendspenden, für die weder Ausweis noch Tattoo notwendig sind, weil der Spender ja selbst seinen Willen zur Spende / zum Verkauf seines Organs äußern kann. Und die gibt es vor allem im Ausland außerhalb der Anwendung Deutscher Gesetze. In manchen Ländern gibt es damit sogar ganz legalen Handel.
Mit dem Thema Widerspruchsregelung oder Zustimmungsregelung zu post mortem Spenden hat der beschriebene Organhandel (egal ob legal oder illegal) also überhaupt nichts zu tun.
Ist ja gut, aber wer will Dir denn das Recht nehmen?
Zitat:
„Hier verkaufen [!] dem Bericht zufolge junge Menschen aus ländlichen Regionen ihre Organe für 2 500 bis 3 000 Dollar, während die Empfänger bis zu 250 000 Dollar bezahlt haben.“
Selbst in Moldawien werden die Leute also offenbar nicht aufgrund von tattoos oder Spenderausweisen auf der Straße eingefangen und ausgeschlachtet.
In D sehe ich dafür noch weniger Anlass.
Und nochmal: selbst wenn es so wäre, würden doch die Organräuber sich nicht an irgendwelchen tattoos orientieren.
Jeder, der zwei Nieren hat, ist geeignet.
ich halte solche Tatoos für totalen Blödsinn… aus zwei Gründen:
Erstens ist es keine Urkundlich also Fälschungssichere Erklärung zur Spendenbereitschaft.
Zweitens wird es auf lange Sicht sowieso keine Organspende mehr geben weil Organe irgedwann im Labor gezüchtet werden was viele Problemstellungen der Organspende am Sinnvollsten löst.
drittens ist es ja schon ein herausforderndes Problem zweifeslfrei Festzustellen dass ein Möglicher Spender tatsächlich erstens nicht selber gerettet werden kann und zweitens tatsächlich tot ist.
Man kann zwar verschiedene relativ aussagekräftige Messungen und Tests machen ob jemand wirklich tot ist aber:
NUR der Hirntod ist tatsächlich als richtiger also unmumkehrbarer , somit tatsächlicher Tod anerkannt.
Der Hirntod ist aber nicht so einfach 100 Prozentig festzustellen weil eine Messung des Gehirns nur 60 bis 70 Prozent Sicherheit gibt dass jemand Tot ist weil nur 60 Prozent der Hirnsignale überhaupt gemessen werden können.
Man kann zwar anhand der Durchblutung des Gehirnes auch vieles Rückschleßen ob das Gehirn noch funktioniert…
aber es gibt einen Haken dabei… Bildgebende Verfahren haben Grenzen und sind nicht immer besonders genau… je nach Situation kann es da große Fehler geben dass Dinge nicht gut zu sehen sind.
Um den Hirntod wirklich exakt nachweisen zu können damit jemand glaubhaft zum Spender werden kann müsste man eigentlich eine Messonde ins Gehirn einführen und messen ob noch irgendwas passiert…
da gibt es einige schwirige Probleme zu lösen die die Ärzte oft herausfordern…