Und passend dazu: Der Scheiß ist überall auf diesem Planeten:
Also verabschiedet euch von euren Teflon-Pfannen
PS: Das Thema wurde auch in einem anderen Thread schon mal angesprochen:
Und passend dazu: Der Scheiß ist überall auf diesem Planeten:
Also verabschiedet euch von euren Teflon-Pfannen
PS: Das Thema wurde auch in einem anderen Thread schon mal angesprochen:
Es mag ja wahr sein, aber von was allem soll ich mich noch verabschieden? Tofu anbraten in Stahl-Pfanne ist schwierig.
Wir haben Pfannen mit Keramikbeschichtung. Und natürlich richtige gusseiserne Pfannen. Mit Tofu kenne ich mich nicht aus, aber für Bratkartoffeln ist Gusseisen das beste. Und die Pfannen kann ich nach 50 Jahren noch meinem Sohn vererben,
Aber PFAS ist einfach ein Teufelszeug. Da es Flurverbindungen sind gibt es in der Natur nichts, was die Chemikalien abbaut. Deswegen heißen die ja Ewigkeitschemikalien.
Tofu kann man in der Emaillepfanne braten.
Hier noch ein Bericht zum Thema:
Getestet wurden fünf Mineralwässer sowie zehn Leitungswässer aus den Städten Berlin, Frankfurt am Main, Osnabrück, Kiel, Stuttgart, Burgdorf, Celle, Meschede, Neustadt an der Weinstraße, und – wegen der EU-Dimension des Problems – aus Brüssel. Neun von zehn Leitungswasser-Proben und drei von fünf Mineralwasser-Proben enthielten mindestens einen Schadstoff.
Der BUND betont, die tägliche Aufnahme von PFAS-Chemikalien über das Trinkwasser sei „vergleichsweise gering“.
Ich denke das über PFAS ein gransioser Blödsinn geschrieben wird. Alleine die Tatsache der Fluropolymere und fluorierte Tenside so einfach in einen Topf geworfen werden, ist komplett hirnrissig und von Halb- bzw völligem Unwissen geprägt.
Auf erstere wir man nämlich kaum verzichten können. Woraus soll man z.B. chemikalienrestistente Schläuche herstellen, hygienisch einwandfreie Filter, oder die Menbranen von Elektrolysezellen, Batteriezellen usw ?
Es gibt unzählige andere Anwendungen.
Auch bei den niedermolkularen Fluorverbindungen gibt es viele, die technisch unersetzbar sind. Ein Bereich, der jedem geläufig ist, ist die Chip-Industrie. Die Herstellung von Chips ohne fluorierte KW kann man schlicht unmöglich - obwohl man z.B. für das Reinigen von der Beschichtungskammern auf NF3 oder auch Gemische von Fluor und Stickstoff verwenden kann. Saubere Strukturen kann ich aber mit reinem Fluor nicht in Silizium ätzen. Um das zu tun brauche ich die Kombinationm von Fluor und Kohlenstoff. Das alle ist keine Klacks ! Wir reden hier bei normalen Handy-chips inzwischen von Stukturgroßen deutlich unterhalb on 5 nm !
Ja, manchmal kann man von Fluor- zu Fluor-Chlor-Kombinationen geben. Ein gutes Beispiel dafür ist HFO 1233zd, das sich in vielen Autokühlsystemen befindet.
Das Problem: Zum HFO 1233zd kommt man über Chlor- und Chlorfluorkohlenwasserstoffe. Letztere haben bekanntlich schon einmal die Ozonschicht aufgelöst. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, das Chlorchlimie leicht auch zu Dioxinchemie wird.
Was bitte soll das bedeuten? Wir erzeugen Stoffe, die in der Natur nicht abgebaut werden können und die sich überall auf dem Planeten bis in die entferntesten Winkel verbreiten. Aber wir können darauf nicht verzichten? Warum suchen wir nicht nach anderen Stoffen?
Wie soll das dann weitergehen. Was ist in 100 Jahren oder in 500 Jahren?
Ich finde es gut, dass hier Studien und Meldungen zu PFAS gesammelt werden. Die Forschung zu PFAS hat in den letzten Jahren zugenommen, und es gibt zunehmend Beweise dafür, dass diese Chemikalien ernsthafte gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt darstellen können.
Studien haben gezeigt, dass PFAS mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden, darunter Krebs, Lebererkrankungen, hormonelle Störungen und Probleme mit dem Immunsystem. Darüber hinaus sind PFAS persistent in der Umwelt und reichern sich im Boden, im Wasser und in lebenden Organismen an, was langfristige ökologische Schäden verursachen kann.
Also lohnt es sich, da genauer hinzuschauen, damit wir uns keine langfristigen Probleme einhandeln.
Die Diskussion um ein Verbot von PFAS kann auch Anreize für die Entwicklung sicherer Alternativen schaffen. Natürlich gibt es auch Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen eines solchen Verbots, insbesondere für Branchen, die stark von PFAS abhängig sind. Es ist wichtig, diese Bedenken ernst zu nehmen.
Eine Möglichkeit, die Gefahren von PFAS zu minimieren, besteht darin, ihre Verwendung schrittweise zu reduzieren und sicherere Alternativen zu fördern - die Verwendung von bereits vorhandenen sicheren Alternativen und die Entwicklung von weiteren für Bereiche, in denen diese bisher fehlen. Dies könnte durch staatliche Vorschriften und Anreize für Unternehmen erreicht werden, um auf umweltfreundlichere Alternativen umzusteigen. Darüber hinaus könnten wir von den Erfolgen der internationalen Gemeinschaft beim Verbot von FCKW lernen und ähnliche Ansätze für PFAS verfolgen.
Insgesamt ist es wichtig, dass wir uns der ernsthaften Risiken bewusst sind, die PFAS darstellen, und dass wir Maßnahmen ergreifen, um diese Risiken zu minimieren.
Das ist natürlich richtig im Sinne des Vorsorgeprinzips, aber es ist auch richtig nicht zu übertreiben. Noch ist vieles unklar.
Was das Immunsystem angeht, kommt eine epidemiologische Studie zu folgendem Ergebnis:
The NTP [National Toxcology Program] concludes that exposure to PFOA is presumed to be an immune hazard to humans based on a high level of evidence that PFOS suppressed the antibody response from animal studies and a moderate level of evidence from studies in humans
Das sind die Substanzen, die das Landesumweltamt NRW nachweist.
Das steht in der EU Empfehlungen zur Trinkwasseranalyse
Man erkennt, dass es sich um Säuren/Sulfonsäuren etc handelt.
Es geht um oberflächenaktive perfluorte Substanzen - eine spezielle Substanzfamilie, die man, wenn am schludrig ist, als PFAS bezeichnen könnte.
Jedenfalls eignet sich der Begriff PFAS offenbar trefflich dazu, Empörung zu erzeugen. (fast wie „Flüchtlinge“)
Es geht also um ganz spezielle Substanzen innerhalb der PFAS und nicht um das Teflon der Bratpfannenbeschichtung, den fluorierten Kunststoff, aus dem die Menbran der Brennstoffzelle besteht oder die Spritze, den sterilisierbaren Schlauch den Dichtungsring . Es geht auch nicht um den des Flurokohlenwasserstoff, den man zur Herstellung von 5 nm Computerchips braucht.
Aber das begreifen weder der Politiker noch der umbeweltbewegte Bürger.
Also alles gleich zusammen abschaffen !
Übrigens, das Teflon deiner Bratpfanne kannst problemlos von der Pfanne abkratzen und mit dem Spiegelei vertilgen. Nach spätestes zwei Tagen findest Du den Pfannenbelag unbeschadet in den Toeiltte - ohne Ei.
Und zu allem Überfluß: Der Teflonverzehr wird Dir nicht schaden!
Zugegeben, Du hast jetzt möglicherweise ein Microplastikproblem. Aber das gibt es ja auch mit den anderen Kunststoffen.
Falls es interessiert, hier ein sehr ausführlicher Vergleich Keramik/Teflon:
Ich benutze schon lange keine beschichteten Pfannen mehr… nur noch Edelstahlpfannen… Hält eh länger und ist viel robuster… Ich verstehe gar nicht wie man man 100 Euro für eine beschichtete Pfanne ausgeben kann, die leicht verkratzt… (so wie meime Mutter es gemacht hatte…
) Fürs selbe Geld gibt es eine sehr viel haltbarere Edelstahlpfanne… die billigen Teflonpfannen taugen eh nix… die Beschichtung blättert meist nach kurzer Zeit ab… auch wenn die immer von Hand gespült wird usw…
Teflonpfannen sind unpraktisch weil empfindlich… kostet nur Geld… macht nur unnötig Müll.
Die PFAS gehören möglichst durch andere Sachen ersetzt, die Hinweise auf ernste Gefahren durch PFAS sind recht ernst…
PFAS wurde auch in großen Mengen in Löschschaum auf Militärflugplätzen der Amis eingesetzt die in Deutschland stehen… Das Zeug ist ins Grundwasser gesickert und hat nachweislich einige Anwohner der Militärflughäfen vergiftet… Es wurde teilweise die 300 Fache Blutkonzentration die Erlaubt ist gefunden…
Weiß nur leider nicht mehr wo genau der Bericht steht… dauert leider 30 Minuten… ist aber sehr informativ , hier wird auch gut differenziert welche PFAS gefährlich sind… daher längerer Bericht… Es sind vor allem die PFAS die Zu Herstellung von PFAS Beschichtungen benutzt werden sowie Löschschaum PFAS!
Früher wurde PFAS in den USA einfach ins Abwasser gekippt, hat Teilweise zu Missbildungen bei in der Nähe lebenden Kindern geführt die an Contergan erinnern… und zu sehr vielen schweren und tödlichen Krebsfällen in allen Altersgruppen.
Oh ich glaube das war der Bericht…
hier:
Oh noch ein länger Hinweis:
Zusammenfassung: Es geht darum dass PFAS auch in der Energiewende eine große Rolle spielen und E Autos sogar mehr PFAS als Verbrenner enthalten, wegen der Batterien… Leider sind E Autos noch nicht so ausgereift dass man sie ohne PFAS bauen kann. Das gilt auch für Wärmepumpen… viele Enthalten Kältemittel auf PFAS Basis obwohl es alternativen wie Propan gibt… Will nur niemand machen… Lobbys sträuben sich…
Obwol es sogar möglich ist bestehende Wärmepumpen umzurüsten dass die ohne jegliches PFAs laufen können…
siehe dieser Podcast
hier noch eine kurze Fallbeschreibung zu PFAS aus Militäranlagen in Deutschland…
Dein vergleich ist gut, die angeblich so geile Teflonpfanne schneidet da gar nicht soo gut ab…
Enspricht meinen Erfahrungen ziemlich genau…
Hier ein weiteres Beispiel:
Problematisch ist das vor allem, weil die hohe Belastung von Gewässern mit TFA vor allem aus der Landwirtschaft stammt. So basiert zum Beispiel das Mittel „Artist“ des Chemiekonzerns Bayer auf dem Wirkstoff Flufenacet. Landwirte spritzen „Artist“ auf ihre Spargel-, Kartoffel-, und Sojabohnenfelder, um dort bestimmte Gräser, Franzosenkraut oder schwarzen Nachtschatten abzutöten. In der Umwelt wird Flufenacet zu TFA abgebaut.
Die kommunalen Wasserwerke können sie mit der zurzeit verfügbaren Technik nicht aus dem Trinkwasser herausfiltern. Ob TFA schädlich ist, ist dabei noch nicht ganz klar. Allerdings hält die Bundesstelle für Chemikalien die Studienlage für ausreichend, um eine Einstufung von TFA als „reproduktionstoxisch“ vorzuschlagen.
Ich finde das ganze Thema von Chemikalien, die in der Natur NICHT abgebaut werden können extrem gruselig. Es gibt absolut keine Möglichkeit die globale Verunreinigung mit diesen Stoffen wieder los zu werden.
Doch es gibt Möglichkeiten, wäre aber extrem aufwendig… man könnte Filtern, dekomtaminieren usw… wird aber niemand bezahlen…
Nachmal: Teflon passt zwar unter die Abkürzung PFAS, ist aber als Polymer maximal eine Quelle von Mikroplastik. Die ganzen Debatte strotzt vor Unwissenheit. Die Leute labern über Dinge, die sie nicht kapiert haben. ![]()
Ich würde gerne mehr wissen. Besonders über den Zusammenhang zum Immunsystem.