Ich wundere mich, warum in diesem Forum bisher niemand das Putin Interview von Tucker Carlson thematisiert hat.
Aus meiner Sicht war das Interview spannend und die gesamte mediale Aufarbeitung die ich bisher in den Mainstream Medien gelesen habe ist Ausdruck des Problems auf das wir im Westen im Moment keine Antwort finden.
Zur Klarstellung vorab: Ich sage nicht, dass man die Weltsicht und Wahrnehmungen Putins teilen muss, aber es wäre angebracht sich damit auseinander zu setzen und zu fragen was das für unsere Politik bedeutet.
Seine Feststellung, dass die G7 vor 20 Jahren in der Welt noch eine ganz andere Bedeutung hatten als heute, ist einfach ein Fakt, der sich auf unser Handeln und unsere Erwartungen auswirken sollte.
Auch seine Beschreibung, dass der Ukraine Konflikt nicht 2022 begonnen hat, sondern mit dem Maidan, den er Coupe de Etat bezeichnet, ist aus meiner Sicht zu diskutieren, wenn man ein Interesse daran hat, den Ukraine Krieg schnell zu beenden.
Er hat z.B. explizit deutlich gemacht, dass Russland überhaupt keinen Vorteil darin, sieht andere Länder in Europa anzugreifen.
Gehen die GRÜNEN über dieses Interview mehr oder minder hinweg und setzen, entgegen ihrer Gründungsidee, weiter auf Aufrüstung und Stärkung der Rüstungsindustrie oder haben wir politische Methoden im Koffer, mit denen wir doch eine Beitrag zu einer friedlichen Lösung leisten können ?
Dass unsere Regierungspolitik im Moment Deutschland schadet, zeigen alle Daten die auf dem Tisch liegen. Alle anderen Länder entwickeln sich wirtschaftlich positiv weiter aber die deutsche Wirtschaft schlittert in eine veritable Krise.
Warum soll man die geistige Diarrhoe Putins bei einem gekauften Medien-Clown hier diskutieren? Ich halte nichts davon, einem Straßen Schläger und Kriegsverbrecher hier auch noch eine Bühne bieten zu wollen.
Dünnschiss bleibt Dünnschiss
Vielleicht liegt es daran, dass wir nicht noch mehr negative Gefühle gegenüber Russland wecken wollen. Denn was Putin da im Stil von „Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“ von sich gegeben hat, offenbart eine zutiefst faschistische und imperialistische Grundeinstellung.
Es sieht ganz danach aus, dass Putin an einer Neuauflage des Molotow-Ribbentrop Paktes arbeitet. Genaugenommen gleich zweimal: Einmal mit einem AfD-regierten Deutschland zulasten der Ukraine, Polen, Moldawien, baltische Staaten. Und dann gleich nochmal ein solcher Pakt mit D. Trump (falls er Präsident wird) zulasten von ganz Europa. Tolle Basis für einen Friedensplan!
Denys Davidov arbeitete bis zum Angriff Russlands auf die Ukraine als Pilot von Passagierflugzeugen. Er hat sich die Mühe gemacht, das Interview mit Putin zu analysieren und zu kommentieren:
Da folgen wir nur dem weisen Staatsmann Xi Jinping. Der macht es auch so. Wir kennen deine Bewunderung von Xi, jetzt also auch viel Verständnis für Putin? Und wenn man chinesische Kotau-Presse gewohnt ist, findet man auch Tucker Carlson gut.
Ich hatte, obwohl ich auch für eine politische Lösung in der Frage, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine bin, das Interview mir auf Grund der Protagonisten nicht angeschaut. Allerdings muss ich als Mitte/ Links politisch Stehender den Kommentaren auf Grund Deines berechtigten Beitrages widersprechen.
Man kann alles zerreden wenn es nicht zu der ideologischen Sicht der Grünen heute passt. Da zeigen sich die Grünen, mit Verlaub, als einer der immer gegen Nazis gestanden hatte, in der Frage um Ideologien allgemein, zurzeit nicht besser.
Meine Meinung aber ist: Es scheint so, als habe der russische Präsident seiner Strategie einer Taktik zugeführt. Seine Strategie gilt der Ukraine und der russischen Bevölkerung dort, die Russland nahestehen, seine neue Taktik gilt dem Westen, in der Hinsicht, etwas weniger aggressiv aufzutreten und eine, ihm vorgeworfene fehlende Evidenz für Verhandlungen, zu revidieren.
So wie ich Wladimir Putin einschätze mag das Kalkül und Authentizität zugleich sein.
Fordern und dann Fördern, sollte der Nato möglich sein. Im Sinne des Bündnisses mit der Ukraine, sollte das unabhängig schon über eine Einschätzung der Evidenz Putins sein, die Waffenlieferungen kann man fortsetzen (das Sterben wird dann allerdings auch fortgesetzt), viel höher ist der Schwierigkeitsgrad für die Nato, Putin und damit Russland politisch umzustimmen, und in die Schranken zu weisen, in dem man die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine in eine erneuerte Nato-Russland-Grundakte bringt.
Klar, von Dir habe ich nichts anderes erwartet als eine Herabwürdigung meiner Person und einen Bündel an Unterstellungen gegen mich. Das ist Dein Stil, Dir missliebige politische Fragestellungen weg zu wischen.
Aber zurück zum Thema.
Wladimir Putin ist der gewählte Präsident Russlands. Ob wir das gut finden oder nicht spielt keine Rolle. Damit repräsentiert er aber die in Russland politisch wirksame Sichtweise über die Auseinandersetzung in der Ukraine und jeder, der an einem Beenden des Krieges Interesse hat, sollte sich seine Sichtweise wenigstens mal anhören und die Frage stellen, ob es da nicht doch Möglichkeiten gibt über Kompromisse zu einem Ende des Krieges zu kommen.
Sein Statement war in einem Punkt klar: militärisch lässt sich Russland qua Definition nicht besiegen.
Einer solchen Aussage kann eigentlich nur noch mit der Forderung nach dem „totalen Krieg“ begegnet werden. Wollen wir dass ? Wie lautet ansonsten die Alternative ?
Nachdem wir also 2 Jahre lang ununterbrochen nur die Propagandaversion einer Seite erhalten haben, war dieses Gespräch mal eine Gelegenheit, sich auch die andere Seite genauer anzuhören.
Das kann man natürlich alles mit Slapstick beiseite wischen und Putin eine geistige Diarrhoe unterstellen, mit realer Politik haben solche Kommentare leider aber nichts zu tun. Und da unsere Partei nun mal einen Teil der Regierung stellt, tragen wir auch Verantwortung und müssen uns mit den Realitäten auseinandersetzen.
Wenn ich die 2 Jahre Krieg und die westlichen Anstrengungen, ganz besonders auch die unserer Regierungsvertreter Revue passieren lasse, dann kann man nur konstatieren, dass alle westlichen Maßnahmen krachend gescheitert sind.
Fakt ist, dass die russische Wirtschaft offenbar die westlichen Sanktionen, die ja nicht von der gesamten Staatengemeinschaft mit getragen werden, bisher locker weg steckt.
Und auch wenn uns immer wieder wortreich erklärt wird, wie sehr die westlichen Sanktionen Russland schaden, so ändert sich nichts an den Fakten: Die russische Volkswirtschaft wächst trotz Sanktionen und Deutschland kommt wegen der Sanktionen und der Kosten für die Waffenlieferungen wirtschaftlich erheblich unter Druck. Da spielen natürlich noch mehr Faktoren eine Rolle, aber die negative Bedeutung für unsere Volkswirtschaft, sind nicht weg zu diskutieren.
Das wird, ob wir das wollen oder nicht, ob es zutrifft oder nicht, politisch gegen diese Regierung ausgenutzt. So geht nun einmal Demokratie, nicht unbedingt die Fakten zählen, sondern letztlich die für WählerInnen beste Erzählung.
Der Aufstieg der AFD ist deshalb auch kein Betriebsunfall mehr, er ist auch durch diese Ampelpolitik mit verursacht. Das sind unliebsame Realitäten, auf die sich auch die grüne Partei einstellen muss.
Putin sitzt jedenfalls ganz gelassen in seinem Sessel und fragt sich, ob die westlichen Regierungen, ganz besonders die deutsche Regierung, auch was im Interesse ihres Landes unternehmen. Das mag zynisch sein und natürlich auch Propaganda beinhalten, ist aber eine Frage die sich auch die grüne Partei in politischer Verantwortung fragen muss. Die nächsten Wahlen kommen und die Zustimmung zu unserer Politik ist zur Zeit laut den Umfragen nicht überwältigend.
Auf Parteitagen und in Interviews kann man ein schönes Gefühl eigener moralischer und ideologischer Zufriedenheit erzeugen. Man ist in einer In-Gruppe und verstärkt seine eigene Wahrnehmung auf die Außenwelt. Plötzlich taucht aber dann ein Putin auf (er ist nur ein Synonym für eine Gruppe die die Welt anders wahrnimmt als die eigene In - Gruppe) und schafft Realitäten, die nicht vorgesehen waren. Hört man ihm genauer zu, dann ist dies sogar in seiner Beschreibung der Realität begründbar und auch erklärbar.
Im Moment gehen wir aber leider nur hin und versuchen Putin durch erzieherische Maßnahmen dazu zu bewegen, dass er die Welt so sieht, wie wir im Westen sie gerne sehen würden. Wären wir erfolgreich, wäre das Problem sofort gelöst und der Krieg sofort erledigt.
Offensichtlich sind wir damit aber nicht erfolgreich…
Das scheinbar einzige Mittel des Westens lautet zur Zeit: Druck. > Mehr Waffen, mehr Krieg!
Das geht dann soweit das die einen sagen Russland darf nicht gewinnen, die Nächsten sagen Russland muss akzeptieren dass es verlieren kann und die Hardcore Position lautet dann: Russland muss den Krieg verlieren damit wir in Europa sicher sind…
Jetzt bezieht aber Putin in dem Interview ganz klar zwei wichtige Positionen:
- Russland kann per Definition den Krieg nicht verlieren, wir werden um unsere Interessen kämpfen
- Russland hat kein Interesse an der Eroberung oder dem Angriff auf ein anderes europäisches Land - die Ukraine hat er per fragwürdigen Geschichtsverständnisses heraus gelöst.
Tun wir als GRÜNE das als Gerede ab (wir wissen ja ganz sicher was Putin und seine Leute denken) oder versuchen wir damit politisch umzugehen und entwickeln auch politische Strategien die nicht nur unserer Ideologie nahe stehen, sondern auch die Realität positiv beeinflussen können?
Bisher habe ich hier nicht viel dazu gelesen. Sind wir sprachlos ?
Ich glaube als allererstes sollten wir sprachlich mal abrüsten um Erwartungen auf ein reales Maß herunter zu brechen.
Das gerade auf der Sicherheitskonferenz vereinbarte Abkommen zwischen Deutschland und der Ukraine erscheint mir nicht sehr hilfreich zu sein.
@Kalo mag lange Beiträge nicht. ![]()
Nicht, wenn es auf dem Weg eines neuen Nato-Russlands-Abkommen geschieht, welches die Ukraine in die Nato führen würde. Ich denke, wir werden auf Sicht nicht daran vorbeikommen, dass die Ukraine Teil der Nato werden wird. Die Frage ist nur, mit welcher Staatsgröße. Mit unserer Erfahrung, der DDR, wäre ich für eine gesamte Ukraine, in den Grenzen von 2014 (vor der Krim-Annexion) in der Nato.
Wenn ich das Putin Interview mir anhöre, dann denke ich ist dieses Ziel nicht erreichbar.
Ich finde eine wichtige Passage in dem Interview war der Hinweis darauf dass die „Russen“ sich prügeln und trotzdem wieder zusammen finden werden.
Können wir nicht verstehen, sollten wir aber auch nicht unterschätzen.
Für mich ist in China das Konzept des „Gesichtswahrens“ auch nicht zu verstehen, aber ich sehe seine extreme Bedeutung.
Es kommt auf die Sichtweise darauf an. Wenn sich die Nato gegen Russland mit ihrer Aufnahme der Ukraine in die Nato wendet, wird es ein nahezu unlösbares Streitproblem mit Russland geben und könnte zur weiteren Eskalation zwischen dem Westen und Russland beitragen.
Nicht aber wenn es als Teil einer Doppellösung (Westen (Nato) -Russland, Ukraine-Russland) verstanden wird.
Sowohl Putins Forderungskatalog aus 2021, wie auch die Absichtserklärungen der Nato-Russland-Grundakte in Sicherheitsbestimmungen enthielten eine Pufferzone, innerhalb weder atomare Waffengattungen, als auch nur eine maximale Anzahl von Truppen in Stationierung beiderseits zu bringen sind, je nach Sicherheitslage.
An diesem Punkt könnten Nato und Russland, sowie Ukraine und Russland zusammenkommen. Die russischstämmige Bevölkerung in der Ostukraine würde so Teil der Nato werden. Das wäre historisch ein sehr bedeutender Wendepunkt. Von Beiden, Aufrüstung und Abschreckung hin oder her, und Teile des Interviews Wladimir Putins, als Hauptbestandteil Deines einführenden Beitrages zeigten es doch, ist doch zu erwarten, dass sie im Kern keinen Krieg gegeneinander wollen. Russland ist auch gedanklich weniger weit entfernt von der Nato, als es der Konflikt zurzeit wiedergibt. 2000 wollte Putin der Nato beitreten und noch über ein Jahrzehnt danach war Russland Beobachter bei Übungen der Nato. Ein Beitritt der Ukraine als Gesamtes, mit der russischstämmigen Bevölkerung, könnte Kern einer Annäherung zwischen Nato und Russland mit nachfolgender Entspannung bedeuten, ein Teil der neuen Weltordnung mit amerikanischer Stärke aber ohne amerikanische Dominanz, denn Russland würde diplomatisch eher gewinnen, wenn auch auf Grund eigener Fehler verlieren, der Westen mit der Ukraine würde auch gewinnen und einen Friedensprozess zwischen den miteinander verfeindeten Russland und der Ukraine könnte so eingeleitet werden.
es hat was mit realen Erlebnissen von Menschen zu tun…
Ich hatte in meinem eigenen Haus mittlerweile nacheinander 21 Ukrainer untergebracht. Die haben Putins „Realitäten“ erlebt…Bahmut, Mariupol, Cherson…
Ich habe die Bilder von einer Mutter gesehen, die ihren Sohn unter Beschuss in Cherson im Keller zur Welt gebracht hat und später bei uns gelandet ist. Ich sehe die Realitäten von posttraumatischer Belastungsstörungen und Panikattacken beim kleinsten Geräusch.
Ich habe eine alte Oma mit 86 hier gehabt, die sich an die Deutschen dunkel erinnern konnte. Sie sagte mir: gib mir eine Waffe und ich töte Putin.
Putin soll gewählt worden sein? Lachhaft: er manipuliert nicht nur seine Wahlen, sondern auch andere. AfD financed by Putin, Trump supported by Putin…
Vollpfosten unter sich.
Wer sich gegen ihn stellt, wird ermordet. Zuletzt Nawalny…
Hätten unsere Bedenkenträger seit Merkel die Ukrainer unterstützt, anstatt sie mit leeren Versprechungen hinzuhalten, wäre vieles anders gelaufen. Am Anfang haben wir 8.000 Stahlhelme geschickt. Wie peinlich konnte eine Verteidigungsministerin nur sein?
Sieht man sich an, wie verbissen sich die Ukrainer mit einfachsten Mitteln gegen die Panzer Putins stemmen, dann ist die Frage, ob der Krieg für die Ukraine militärisch zu gewinnen sei, eindeutig mit ja zu beantworten, sofern sie mit Material anstatt mit hohlen Phrasen unterstützt werden.
Und sehen wir uns den TV Clown Tucker an… was der abgeliefert hat, hat nichts mit Journalismus zu tun. Und Putins Monologe lassen erkennen, dass Putin in einem anderen Universum lebt. Für mich einfach nur Dünnschiss…
Ich würde das gewagt und als eine sehr emotionale Einschätzung bewerten.
Stimmt, und die von @KurzJuer schon mal gar nicht. Aber man kann es sich nicht immer aussuchen. ![]()
Soll das ein Witz sein?
Was soll der Strohmann? Niemand redet vom totale Krieg, außer dir. Die Nato will Russland nicht besiegen, sie will die Ukraine verteidigen, das ist die Alternative.
Da der russische Überfall an der Frontlinie feststeckt, sehe ich das krachende Scheitern nicht. So markig sich das auch anhört.
Woher weißt du das? Russland schafft es, die Waffenproduktion auf hohem Niveau zu halten, wie es der Bevölkerung damit geht, wissen wir nicht.
Wir wollen Putin nicht erziehen, wir wollen ihm seine Grenzen zeigen. Deswegen sind auch die Grünen für Waffenlieferungen an die Ukraine, für Aufrüstung, damit Putin nicht auf dumme Gedanken kommt, auch wenn das alles unserer Wirtschaft belastet. Freiheit gibt es auf dieser Welt mit den Putins, Kims ,Xis, Hamas, usw. nun mal nicht umsonst und wir können auf Dauer auch nicht nur die USA dafür bezahlen lassen.
Was lässt dich da so sicher sein? Hat Putin etwa noch nie gelogen?
Ich würde das gewagt und als eine sehr emotionale Einschätzung bewerten.
ich habe genug Pulverdampf und Dreck gefressen, um das beurteilen zu können.
Kampfesmoral wird nicht unendlich erfolgreich sein. Vielleicht braucht es doch zusätzlich eine Draufsicht, damit die Kampfesmoral effektiv wirken kann.
Nein! Putins Gegenkandidat 2018 war mit guten Chancen, auch gewählt zu werden: Alexej Nawalny. Aber das System Putin ließ ihm keine Chance. Nawalny wurde 2018 als Kandidat ausgeschlossen, 2020 vergiftet und heute im russischer Lagerhaft zu Tode gebracht.
Also taten sie es… Nawalny wurde im Gefängnis ermordet.
Als Ukrainer hatte ich viele Fragen an ihn, da er viel über die Ukraine sagte, was mir nicht gefiel. Aber ich muss zugeben, dass er ein mutiger Mann war, der sich gegen Putin gestellt und das Spiel bis zum Ende gespielt hat. Allein das gibt ihm Anerkennung. Und sein Schicksal sagt viel über die russische Gesellschaft aus, die nicht aufgestanden ist, um ihn zu verteidigen.
Ich möchte Sie auch daran erinnern, dass die Russen vor 2 Jahren seinen Cousin zweiten Grades, Oleksandr Nawalny, in Butscha getötet haben. Er war ein ukrainischer Lastwagenfahrer, der zufällig dort lebte. Sie taten es, nachdem sie „Nawalny“ in seinem Pass gesehen hatten, und es reichte für die Hinrichtung.
schrieb Volodymyr Kukharenko heute auf LinkedIn. Volle Zustimmung meinerseits!
Putin muss diesen Krieg verlieren. Wir können gerne weiter darüber diskutieren, wie wir dieses Ziel erreichen.
Ausbildung, Moral (reason) und Ausrüstung sind ein Teil des militärischen Erfolges.
Feuerkraft, Kreativität in den unteren Befehlsketten sowie eine funktionierende Logistik ist ein weiterer Baustein zum Erfolg.
Natürlich ist die Recon (Aufklärung) mit das wichtigste. Kenntnisse über gegnerische Kommandeure, deren Ausbildung und Taktik, das Gelände, die gegnerischen Stellungen und Nachschubwege. Wer hier genaue Kenntnisse hat und entsprechend ein gutes taktisches Gespür kann Fallen stellen und den Gegner erheblich schädigen.
Egal ob die Taliban oder die Ukrainer… beide haben dem Russen die Hosen runter gezogen. Natürlich unter immensen Verlusten, aber sie haben dieser angeblichen unbesiegbaren Supermacht den Stinkefinger gezeigt.

Richtig. Allerdings ist das mutmaßliche Vorgehen gegen Nawalny nicht mit unserem westlichen Verständnis greifbar. Russland ist vielleicht aber auch viel mehr innenpolitisch in Turbulenzen, als wir uns das von außen vorstellen können. Nawalny war ein Staatsfeind und es gab in seinem politischen Denken Ansätze, die rechts einzustufen waren. Es wäre nun falsch, die Personalien und die mutmaßlichen Vorgehensweisen Russlands gegen einige sogenannter Staatsfeinde Putins, als Alibis für eine aggressive Vorgehensweise gegenüber Russland zu erklären. Wichtig ist Partei für die Ukraine zu ergreifen, vorrangig politisch und militärisch. Nähern sich die Nato und Russland in ihren Streitfragen an, die Ukraine gehört dazu, Ist dieser Krieg mit der Ukraine dem Frieden ein Stück, seit 2014 nähergebracht, wird in Russland sich innenpolitisch die Lage entspannen und normalisieren. Ein für den Westen tragbarer Übergang vom Regime Putin hin zu einem neuen Präsidenten wäre dann möglicher, als wenn wir uns militärisch auf Blöcke, Abschreckung und Bedrohung zu bewegen.
Hatten die Ukrainer bereits gemacht, als Russlands erste Strategie, die Regierung in Kiew mit einem Angriff auf Kiew zu stürzen, nicht gelang. Es müsste nun vielmehr der „politische Stinkefinger“ der Nato-Staaten, Russland gezeigt werden.
durch den Bedenkenträger Olaf Scholz ?..Hüstel…
Da hätten wir viel früher und massiver mit einem riesigen Truppenaufmarsch reagieren müssen…


