Putsch im Niger

Putsch im Niger: Soldaten verkünden Machtübernahme

Erneut ist die Demokratie in einem Land gefährdet.

Nach einer stundenlangen Festsetzung von Nigers Präsident Mohamed Bazoum haben Militärs in dem westafrikanischen Land die Machtübernahme erklärt. Alle Institutionen der Republik seien ausgesetzt und die Landesgrenzen «bis zur Stabilisierung der Situation» geschlossen, verkündete Oberst Amadou Abdramane am späten Mittwochabend im nationalen Rundfunk RTN. Zudem gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Die Verlautbarung galt als Vollzug eines Putsches, der unerwartet am Mittwochmorgen mit der Blockade des Präsidentenpalasts in der Hauptstadt Niamey begonnen hatte.

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Unsere Bundeswehr muss nun für den Abzug aus Mali Ausweichrouten suchen.

Laut einem Bericht verhandelt die Bundesregierung mit mehreren Staaten über Alternativen.

Im Niger befinden sich 100 deutsche Soldaten und etliche deutsche Zivilisten.

Auch die Bundeswehr prüft gegenwärtig „alle Optionen“ mit Blick auf ihre Präsenz in der Region. Es gebe „bisher keinen Grund zur Annahme“, dass die rund hundert deutschen Soldatinnen und Soldaten im Niger gefährdet seien, betonte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/niger-militaer-putsch-evakuierung-niamey-video-100.html

Frankreich und Italien starten Evakuierungsflüge aus Niger.

In der Nacht landeten die ersten Sonderflugzeuge aus Niger in Rom und Paris. Ob die Bundeswehr in dem westafrikanischen Land bleibt, ist nach wie vor unklar.

Frankreich hat zugesichert, auch Deutsche in Sicherheit zu bringen.

Droht ein Krieg in Westafrika?

Schwer zu sagen, wenn die ECOWAS ihre Drohung wahrmacht, dann kommt es zu einer sicher zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Die Frage ist auch was Frankreich macht, die ja ein großes Interessse in diesm Land hat. Nicht nur weil es das einzige Land in der Region ist, was westlich orientiert war, sondern auch weil das meiste Uran für Frankreich aus dieser Region kommt.

Seht selbst, welche Interessenslagen Teile Afrikas in Armut halten und letzten Endes eine Emigration für Betroffene alternativlos machen.

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