"Radikaler Universalismus"

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber die Besprechung in der Zeit klingt schon mal sehr interessant:

Und während die Rechte erfolgreich ihren Heiligen Krieg gegen die Demokratie führt, verheddere sich die Linke in endlosen Debatten über Gender- und Critical-Race-Theorien. Die Reinheit von Aussagen sei ihr wichtiger als deren Wahrheit, sie wolle nur noch wissen: „Wer spricht und mit welchem Recht?“ Einem Michel Foucault oder einem Roland Barthes wäre das obszön vorgekommen.

Kennt jemand das Buch schon?

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Die Besprechung in der ZEIT war mir auch aufgefallen… und die SZ hat dem Buch auch eine Rezension angedeihen lassen:

Omri_Boehm_SZ-Rezension.pdf (1,8 MB)

Das Buch steht auf meiner virtuellen ‚to read‘-Liste, vielleicht was für die Weihnachtspause.

Boehm ist mir schon mal durch dieses TAZ-Interview vor 2 Jahren aufgefallen:
„Gegen ethnischen Nationalismus“