Das mag durchaus sein - ich halte das ganze sowieso für ein denmokratisches Missverständnis - wenn es darum geht Deutschland nach draußen zu repräsentieren, dann ist sicher jeder der KandidatInnen gut genug vernetzt und im Auftreten hinreichen geschult genug, das das jeder von ihnen machen könnte (und damit z.B. den künftigen US-Präsidenten locker in die Tasche zu stecken (selbst Alice Weidel) - nur zur Erinnerung: wir hatten 16 Jahre lang einen Kanzler, der Helmut Kohl hieß, und der damit leben musste, dass man ihm nachsagte, dass die Einheit 1 Kohl die kleinste Entfernung zwischen 2 politischen Fettnäpfchen ist.
Es geht aber nach unserem Wahlrecht in erster Linie nicht um eine Personenwahl (da sind sie alle im Prinzip ähnlich), sondern um Progamme - daher ist die Frage des Frontmanns/-Frau fast völlig irrelevant (Vgl. Wechsel Brandt->Schmidt).
Das ist insbesondere beim BSW interessant - wird der BSW nun gewählt, weil er durch ein etwas anderes Programm als AFD und LINKE hervorsticht - oder, weil die Leute an Wagenknecht hängen - letzteres ist ein falsches Demokratieverständnis!