In diesem sehr hörenswerten Interview sagt Friedman bei 18:58 in etwa:
„Die Demokratie ist ein Angebot an uns alle. Wenn uns die Parteien, so wie sie jetzt sind, nicht gefallen, werden wir Mitglieder der Partei und verändern sie damit.“
Da kam mir der Gedanke, was wäre, wenn 25.000 Grüne + 25.000 SPDler ihre Partei verlassen und in die AfD eintreten würden.
Die AfD hat 48.000 Mitglieder.
Die neuen Mitglieder hätten die Mehrheit und könnten ganz wunderbare Beschlüsse fassen @HarmsCar könnte den Landesverband Thüringen übernehmen, @Biologin den Parteivorsitz im Bund. Das Programm könnte ein wenig „bereinigt“ werden. Usw usw.
Einzige (?) Schwäche des Plans: die Linken können sich nie einigen
Friedman wird mit dem Alter immer besser.
Er macht nur furchtbar lange Sätze …
Aber sonst ist es eine Freude, ihm zuzuhören.
Die nehmen nicht jeden!
Dieses Jahr hatte ich ein Gespräch mit einer ehemaligen Grünen (vor ca. 8 Jahren ausgetreten) die jetzt zu meinem Entsetzen in die AFD eingetreten ist. Sie erzählte, daß sie reichlich durchleuchtet worden ist, bevor sie eintreten durfte.
BSW prüft auch jeden Anwärter auf Herz und Nieren, soweit ich gelesen habe.
Nur bei den Grünen darf jeder Trottel eintreten …
Wenn wir jetzt wieder „Wortklauberei“ betreiben wollen:
Es geht um die Frage, ob jeder Trottel aufgenommen wird.
Einige rutschen natürlich durch (wobei ihr natürlich defininitiv nach meiner bescheidenen Einschätzung nicht zu den Trotteln gehört)
Danke. Aber ernsthaft gefragt, ein Interview gehört nach meinem Wissen nicht zu dem üblichen Aufnahmeprozedere? Auch kein Background-Check (z.B. durch Internet Recherche).
Das ist regional sehr unterschiedlich. In unserem OV und KV werden solche Gespräche i.d.R. nicht geführt, allerdings erinnere ich mich an einen Fall aus einem Nachbar-OV, da hatte ein potenzielles Mitglied einen bekannten Hintergrund, der einigen wohl etwas fragwürdig erschien. Es gab dann Streit darum, ob und wieso man in diesem Fall eine Ausnahme machen würde, wo doch sonst alle „ungesehen“ eintreten dürften.