Direkt politisch unerfahren würde ich nicht sagen, die Grünen sind ja auch teilweise in den den Land- und Kreistagen sowie in der Kommunalpolitik angekommen.
In der Bundesregierung mussten sie allerdings tatsächlich bereits so manche bittere Pille schlucken.
Dort sind sie jetzt in der realen Politik angekommen und müssen sich durchbeißen.
Z.B. mit Robert Habeck haben wir einen hervorragenden Politiker, der bereits sehr leiden musste.
Um sich „oben“ durchzusetzen, muss man leider aber auch mit „harten“ Bandagen arbeiten, wass die Grünen bisher nie mussten.
Manchmal denke ich, die Grünen sind einfach zu lieb und man sollte vielleicht auch etwas lauter werden und Tacheles reden.
Bundespolitik und Kommunalpolitik sind leider zwei Paar verschiedene Schuhe.
In der Kommunalpolitik ist es deshalb auch nicht ganz so einfach die Vorgaben aus der Bundesregierung tatsächlich umzusetzen und zu erfüllen.
Das sieht man teilweise in der Migrationspolitik.
Unser Grüner Bürgermeister hebt inzwischen verzweifelt die Schultern und schüttelt den Kopf, weil er die vom Land zur Verfügung gestellten Gelder nicht abrufen kann, weil einfach kein Platz vorhanden ist.
Werden diese deshalb etwas lauter (s. Boris Palmer) wird erbost auf diesen rumgehackt.
Der Ausbau eines Fernwärmenetzes wurde bei uns durch die CDU verhindert, da angeblich zu teuer und man hätte ja über einen längeren Zeitraum ständig Baustellen, die behindern.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und, wenn man ihm eine Gewohnheit nehmen will, siegt das eigene Ego und man wird ungemütlich.
Beim Klimawandel sind wir nicht mehr bei fünf vor zwölf, sondern bedeutend weiter.
Das muss so mancher Mensch endlich begreifen, doch so mancher will es nicht verstehen.
So entstand dann auch die Letzte Generation, die ja angeblich eine kriminelle Organisation sein soll.
Der Anstieg der Umfragewerte für die AfD macht mir tatsächlich große Sorgen und ich sitze schon auf halbgefüllte Koffern.
@anonymeNutzer wohnt ja im Osten unserer BRD und bekommt garantiert so einiges mit.
Zum Bundesparteitag der AfD in Magdeburg gibt es ja eine große Demo, teilweise auch unterstützt von den Grünen.
Wir können nur hoffen, dass es dort verhältnismäßig ruhig bleibt.
Aber mit dem Auftauchen von gewissen Linksextremen müssen wir vielleicht rechnen, die natürlich wieder eingekesselt werden, um die „braven“ rechtsradikalen Faschisten draußen, die garantiert auch da sind, zu schützen, wir leben schließlich in einer Demokratie. 
Nur, dass diese Demokratie zur Zeit extrem gefährdet ist.
Der Ruf nach einem AfD-Verbot wird aus anderen Ecken auch immer lauter, wenn es nicht bereits zu spät ist.
Dann brauchen wir uns über gewisse Transgender-Themen keine Gedanken mehr machen, eine Maike Pfuderer kann sich dann erst recht warm anziehen, das Selbstbestimmungsgesetz wird es dann erst recht nicht geben oder wird sofort abgeschafft, geschlossene Ehen von gleichgeschlechtlichen Menschen sofort anuliert etc.
Im Grunde sind dies tatsächlich augenblicklich nur Randthemen, treten eher in den Hintergrund und wir sollten unser Augenmerk auch auf wichtigere Dinge richten.
Aber, wer weiß, vielleicht haben wir zukünftig noch ganz andere und größere Probleme, wenn man sich in der Welt so umschaut.
Aber das ist ein anderes Thema.