Soziales und Umwelt als Schwerpunkte grüner Politik

Nach Rücktritt des Bundesvorstands: Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück und aus der Partei aus | ZEIT ONLINE

Ich finde, es ist ein schlechter Witz, dass man die 10 einfach ziehen lässt , ohne über eine Kursänderung der Gesamtpartei grundlegend eine Generaldebatte mit aller Macht anzustreben. Wo will man hin?

Eine ökologische Kleinstpartei, die mit Leihstimmen der Union, Friedrich Merz zum Bundeskanzler macht, also eine FDP 2.0 in dieser Hinsicht der achtziger und neunziger Jahre, will man doch wohl nicht werden!?

Wenn jetzt von Frau Künast den jungen Leuten Klassensystem-Sozialismus vorgeworfen wird, dann sollte man sich mal große Teile unserer Gesellschaft anschauen, um die man sich kümmern sollte. Das wäre sozial und meinetwegen, dann ein Stück Sozialismus. Von Deutschland, dem Schlaraffenland, hatten die 10 nicht geredet.

Quelle: Künast zu Rücktritten bei Grüner Jugend: „Da weine ich nicht“ | tagesschau.de

Quelle:Vorstand der Grünen Jugend will aus Partei austreten | tagesschau.de

Mit Blick auf die Wahlergebnisse im Osten erinnert das an 1990, als die Grünen aus dem Bundestag flogen (kein realistischer Blick auf die Lösung der Probleme der Zeit). Es scheint mir, dass die Grünen nach 34 Jahren nicht schlauer geworden sind - obwohl sie sich nach 1990 mit Bündnis 90 zusammengeschlossen haben!

Die linke Partei, die jetzt gegründet werden soll. Das sollten die Grünen sein!

Wenn man über Kompetenzen redet sollte man sich erst einmal klar machen welche Kompetenzen welcher Partei bisher zugeschrieben wurden…

  • CDU Wirtschaft
  • FDP Finanzen
  • SPD Soziales
  • Die Grünen Umwelt

Mit der Wende ging die Kompetenz Soziales auf Die Linke über.
Wofür nun die SPD steht keine Ahnung vielleicht habt ihr da Ideen.
Vor einigen Jahren hat dann Die Linke diese Kompetenz wieder verloren, und die Partei hat sich vollends zerstritten.

Aktuell ist diese Kompetenz vakant.

Seitdem Corona und der Ukraine Krieg Bewegungen wie Fridays for future gestoppt haben ist auch die Kompetenz Umwelt bei den Grünen ins Wanken gekommen und für viele sieht es so aus als wenn diese Kompetenz tatsächlich den Grünen entronnen ist.

Für die Kompetenz Umwelt gibt es aktuell für Die Grünen keine Konkurrenz.
Können Die Grünen sich für die Kompetenz Soziales gerieren? Aktuell sehe ich das nicht dazu fehlt bei den Grünen das entsprechende Personal.

Um mal zu verdeutlichen wie sich Personen für eine Kompetenz gerieren können da gibt es ja Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP und Anton Hofreiter der Grünen die beiden zusammen perfekt für die Kompetenz Militär/Verteidigung.
Gregor Gysi war die Ikone für Soziales aber seitdem er ja nicht mehr in der Bundespolitik ist hat ja gerade die Linke diese Kompetenz verloren.

Ergo Kompetenzen kommen und gehen mit der Person.

Die SPD steht für die Renten und die Gewerkschaften

Und warum lässt sie nun die FDP die Rente noch schlechter machen?
Es mag zwar stabil klingen eine neue Säule zu gründen aber mit jeder Säule die man bisher gebaut hat hat man das Fundament der Rente komplett demontiert

Man muss immer nur wieder auf Norbert Blüm hinweisen die Rente ist sicher solange man ihr nicht die Beine amputiert und das tut die aktuelle Politik wieder und wieder und wieder aus dem Grund hat sogar er mit der heute Show fratinisiert.

Weil das Rentensystem eine Sollbruchstelle im Jahr 2025 hat, egal ob mit oder ohne FDP.

Solange er gelebt hat, war die Rente noch sicher. Er hat also nichts Falsches gesagt.

Du darfst gerne entsprechende Kompetenzen hinzufügen

BSW gibt es eine Kompetenz Russland
Volt Kompetenz studentisches
AFD Kompetenz rechts sein
Die Partei da wissen wir ganz genau dass sie keine Kompetenz hat weil sie keine Kompetenz will bzw alle Kompetenzen hat also die haben will ansonsten Satire

Es geht nicht darum, welche Kompetenzen welcher Partei zugeschrieben werden (auch der CSU schreibt man soziale Kompetenz im Übrigen zu) sondern welche Kompetenz man als Partei vertreten möchte, für wen man Partei ergreifen möchte.

Die Grünen waren einst sozialer als die SPD aufgestellt. Wer für eine lebenswerte Umwelt mit einer guten Umweltpolitik kämpft, sollte die lebenswerte Umwelt auch in der Sozialpolitik in den Mittelpunkt stellen.

Im Osten ja, nicht wirklich durchdringend im Westen. Und dann auch nicht nachhaltig im ganzen Bundesgebiet.

Die Geschichte der SPD ist sicherlich in dieser Hinsicht interessant. Sowohl Bündnis 90/ Die Grünen, als auch die Linken haben ihre Wurzeln unter anderem auch in der Sozialdemokratie. Das vorab. Der SPD würde ich einfach die arbeitende Bevölkerung insgesamt ans Herz legen, da der klassische Arbeiter nicht mehr so vertreten ist, wie noch vor Jahrzehnten.

Richtig.

Genau deswegen wäre ich dafür, dass eine Partei wie Bündnis 90/ Die Grünen sich wieder auf eine Sozialpolitik verständigt, die anders wie die der Union, nicht auf Abgrenzung dafür, in Sicherheit nicht abzurutschen setzt, sondern weiter unten, in der unteren Mittelschicht ansetzt, dort wo z.B. sich Alleinerziehende etc. befinden. Im Zusammenschluss mit der Umweltpolitik, wozu ich das Thema Klimapolitik einordnen würde, könnte man sowohl der SPD, wie auch der Linkspartei, Paroli bieten und hätte eigentlich mit den zehn jungen Menschen, die richtigen Streiter in den eigenen Reihen gehabt. Man könnte sie noch immer, wieder zurückholen.

Die Grünen wurden stark wegen der Herangehensweise an die Klimapolitik kritisiert. Ich denke, das passierte, obwohl eine große Anzahl der Grünen-Wähler die Partei vorher genau deswegen gewählt hatten. Manchen ging es zu langsam auf diesem Feld voran, andere hatten mit der schlechten Kommunikation rund um das Heizungsgesetz Probleme. Hinzu kam, dass die Union Klage dagegen führte, dass frühere Kredite aus der Corona-Zeit umgewidmet wurden. Ich sehe darin nur formelle Fehler, die Idee war richtig, und es wahr falsch z. B. den Umweltbonus für E-Autos zu stoppen. Zum Ukraine-Krieg kann ich nur sagen, man hätte stärker mit der Regierung Frankreichs, den USA und den wechselnden Regierungen Großbritanniens zusammenarbeiten müssen, um eine politische Lösung des Krieges mit der Ukraine voranzubringen. Dieser Weg hätte die Ampel insgesamt gestärkt.

Bist Du informiert darüber? Was ist denn mit den zehn jungen Leuten? Und denen aus Bayern und Niedersachsen? Dann holt sie zurück! Dann habt ihr das Personal! Um die „Reicheren unserer Gesellschaft“ zu animieren, muss man sagen können, für was man das Geld verwendet, Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, von Kitas, in Bildung, klimabedinge und sicherheitsorientierte Neugestaltung der Innenstädte (richtige Ausleuchtung an Haltstellen des ÖPNV, mehr Polizeibeamte z.B.) Die Zehn und die Zurückgetretenen aus den Bundesländern hätten sehr wahrscheinlich mehr Vorschläge. Es ginge doch darum, dass es der Gesamtgesellschaft besser geht. Das würden auch die honorieren, die sich den ökologisch-klimaorientierten Umbau ihrer Eigenheime z.B. leisten können.

Der Toni ist Biologe! :grinning:

Gehen Euch die Mitglieder aus, kann keiner nachrücken?

Er war mir sympathisch. Ansonsten - aber eben nicht, eine frühzeitige Rentenreform wurde verpennt. Das Generationenproblem hatte sich frühzeitig genug abgezeichnet.

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warum?
das eine (Klima) hat mit dem anderen (Soziales) nichts zu tun.
Sicher kann man Klimapolitk mehr oder weniger sozial machen, aber das gilt für fast jede Politiksparte.
Die Grünen haben seit knapp 50 Jahren eine Kompetenz, die ihnen wahrscheinlich niemand ernsthaft abspricht: Umwelt- und Klimapolitik.
Wenn uns etwas rettet, dann die Konzentration auf dieses Thema.
Alles andere geht schief.

Wenn Du nicht früh genug in Klimaschutz investierst, dann hast Du hinterher kein Geld mehr für Soziales.

Außerdem sehe ich Investitionen in den Klimaschutz als einen Teil der Umweltpolitik.

Lebenswerte Umwelt! Die Umwelt wird lebenswerter!

Auch wenn es eine gute Sozialpolitik gibt, wird die Umwelt (Umwelt in anderer Definition) lebenswerter!

Das passt schon zusammen! :slightly_smiling_face:

ja, ist klar :upside_down_face:

Kommt bei Dir die Erleuchtung, wenn Du dich auf den Kopf stellst! Bei mir ist das einfacher!

Aber jeder so, wie er es am besten kann. :laughing:

Bündnis90/Die Grünen Wahlplakat 2013 – Katrin Göring-Eckardt – Design Tagebuch

Schau rein! Brauchst auch keinen Kopfstand für! :neutral_face:

Naja, das mit den Kompetenzen ist ein wenig ARD Wahlstudio Arithmetik. Das hat alles zu viel Subjektives und ist natürlich ein Produkt der Medien.
Ich bezweifle, dass es in der CDU noch viel Wirtschaftskompetenz gibt, weil man ja den gerade jetzt stattfindeten Strukturwandel nicht akzeptiert. Wenn jetzt zum Beispiel das Verbrenneraus in Frage gestellt wird ( was offensichtlich einen seltsamen Lobbyismust von BWM entspringt) hat nun wirklich die Weltwirtschaft nicht verstanden. Das gilt auch für die FDP, die nicht nicht versteht, dass der Staat antizyklisch handeln muss, also gerade in Krisenzeigen investieren muss. tatsächlich hängt ja alles mit allem zusammen und manchmal widersprechen sich auch Klimaschutzmssnahmen mit Naturachutz und Ökologiefragen. Einfache Antworten haben halt die Populisten, nur die lösen halt keine Probleme.

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Das habe ich schon verstanden und ist richtig. Nur dieses Urteil wird irgendwo transportiert und ist halt ein Teil einer ziemlich undifferenzierten Betrachtungsweise, bei der die Diskussion, wie sie in den Medien betrieben wird, eine grosse Rolle spielt. Tatsache ist aber, dass inzwischen in der Bevölkerung die Kompetenz der Grünen beim Klimaschutzv deutlich kritischer gesehen wird und das hat zumindest eher wenig mit den Medien zu tun. Das ist eher das Ergebnis einer konfusen Klimapolitik der Ampel mit zahlreichen Kompromissen und handwerklich schlechten Gesetzen.

das ist richtig. Aber nur hier haben wir eine Art „historischer“ Kompetenzvermutung, da können wir uns aus der jetzigen Talsohle wieder rausarbeiten. Und wir haben Leute, die davon was verstehen (hoffe ich …) und das Thema bearbeiten können.
Bei Wirtschaft hingegen sehe ich eher schwarz.

Das ist ja der größte Witz gerade die wollen ja die gesamten Sozialstaat abschaffen

Noch so ein Witz das christliche in ihrem Namen sind sie überhaupt nicht wert und sozial schon gar nicht

Das hat nichts mit der Anzahl von Mitgliedern zu tun sondern ob darunter die richtigen sind sprich der eine für denen es wichtig ist sich in einem Bereich zu engagieren und sich dabei heraus zu kristallisieren

Bei einem Politiker kommt es ja nicht darauf an was er mal gelernt hat sondern wofür er in der Politik berufen wurde oder um es anders auszudrücken mit Gysis Worten ich wäre dumm wenn ich in der Politik das machen würde von dem ich was verstehen würde, Gysi ist Anwalt

SPD

Die SPD war für mich einstmal die erste Wahl gewesen doch wie heißt es so schön wer hat uns verraten Sozialdemokraten.
Die Maschmeyer Affäre damals hat die SPD zu einer anderen SPD gemacht seine 10 Millionen Bestechungsgelder an die SPD um Lafontaine zu beseitigen und Gerhard Schröder an dessen Stelle zu stellen war für mich das Aus für die SPD von mir bekommt die nie wieder eine Stimme.
Und wer weiß vielleicht wäre es dann auch nie dazu gekommen dass Lafontaine die SPD verlässt wäre es nie dazu gekommen dass es eine BSW gibt.

Ja,richtig und da wird es schon komplizierter. KLimaschutz kann ja nur gelingen wenn sich unsere produktive Wirtschaft auch ändert und somit hängen die Themen zusammen. Ich bin da aber gar nicht so skeptisch; die Wirtschaft ist ja oft schon weiter, wie die Politik. Energie ist z. Bsp. ein wichtiger Kostenfaktor und da wird zukünftig die regenerative Energie die günstigste Variante sein, allerdings muß dafür natürlich der Staat für die notwendige Infrastruktur sorgen.

Da muss ich widersprechen, das hat auch viel mit dem Agieren der Medien, vor allen einem, bei dem Heizungsgesetz zu tun. Ich halte nichts von pauschaler Medienschelte, aber in diesem Fall haben sie die tatsächlich bestehenden Mängel eines unfertigen Gesetzentwurfs gewaltig aufgeblasen.

10 Millionen? Und inwieweit war denn die SPD selber direkt involviert?

Maschmeyer finanzierte 1998 vor der Landtagswahl in Niedersachsen eine 650.000 Mark teure Werbekampagne mit dem anonym in Tageszeitungen geschalteten Text „Der nächste Kanzler muss ein Niedersachse sein“. Damit wollte er nach eigenen Aussagen nicht direkt Gerhard Schröder unterstützen, sondern Lafontaine als Kanzler verhindern.[40][41][42]

Am 13. Juni 1998 kündigte die Initiative Handwerk und Mittelstand für Gerhard Schröder der SPD-geführten niedersächsischen Staatskanzlei mit einem Schreiben an, für Schröders Bundestagswahlkampf 1998 eine Maschmeyer-Spende von 150.000 Mark weiterzuleiten. Durch die Herkunftsverschleierung wäre dies ein Verstoß gegen das Parteispendengesetz gewesen. Mit der Spende sollten nach Angaben des ARD-Magazins Panorama ganzseitige Wahlkampfanzeigen in der FAZ, der Welt und der Welt am Sonntag finanziert werden. Maschmeyer selbst dementierte 2011 die Zahlung dieser Summe an die Initiative.

Quelle: Carsten Maschmeyer – Wikipedia