Für mich geht es darum, unsere Sicherheit zu gewährleisten. Wenn die Autoindustrie dafür Kapazitäten hat, umso besser. So entnehme ich es auch den Punkten im Eingangsbeitrag.
Ich glaube, das nüchterne Abwägung von Chancen und Risiken bei Russlands Angriff 2022 - falls Du diesen Angriff Russlands mit der Nennung des Opfers Ukraine meintest - mit einer Unruhe ergänzt wurde. Es gibt einige Indizien - ich kann es natürlich nicht beweisen - die dafür gesprochen haben. Dass Kriege Chancen - und Risiken - Abwägungen sind, reicht für das Naturell eines Kriegsbeginns (der Sprung von halbwegsen Frieden auf Krieg mit vermutlichen Opfern) nicht aus. Unruhe löst Kriege in letzter Instanz aus.
bei mir schon.
Man muss den Satz genau lesen:
"In fact, they are receiving approximately 90% of all investment in Europe that is going
towards building more military equipment.“
Meine KI sagt dazu:
Where the “90%” figure comes from
A recent data point shows that:
In H1 2025, European defence‑tech startups raised about $971 million
So the claim is accurate only for that specific segment:
private investment in defence-tech startups (VC funding), not overall defence spending.
This is driven by a few very large German deals (e.g., Helsing’s €600m round), which skew the percentage heavily.
Die Aussage ist offenbar für sich gesehen richtig, wenn sie so versteht.
Sie ist aber so formuliert, dass sie leicht anders/falsch verstanden werden kann.
Für den Aufbau der Rüstungsproduktion in D ist die Zahl 90% aber tatsächlich von Bedeutung.
das wird umso weniger, je mehr wir ans ausland verkaufen.
nein, wir produzieren einfach das, was Dir am besten gefällt, auch wenn es keiner kauft.
Welche Produkte sollen wir denn Deines Erachtens herstellen, die
wir in allerhöchster Qualität herstellen können
die international gefragt sind und
mit denen wir die Steuereinnahmen und Erträge aus der Autoindustrie ersetzen können?
Wir können auch den Betrieb einstellen und wieder alle Kartoffeln anpflanzen.
Dann aber ohne Sozialstaat, Bildung und solchen Luxus.
Wie hättest Du´s denn gerne?
Dir fehlt es an grundlegender Logik.
Der Aufbau der Rüstungsindustrie ist nicht Ziel, sondern Mittel zum Zweck.
Ziel und Zweck ist es,
die Wirtschaft zu retten,
die Steuereinnahmen und Arbeitsplätze zu sichern,
politische Unabhängigkeit und
militärische Sicherheit zu gewinnen.
Wenn wir das alles durch die Produktion von Kochtöpfen oder Lastenfahrrädern schaffen, bin ich sofort dabei.
Wenn es nur oder am besten und schnellsten durch Rüstungsproduktion geht, bin ich auch dabei.
Mach einen Vorschlag.
Du bietest nichts außer einer tiefsitzenden gefühlsmäßigen Abneigung gegen alles, was mit Waffen zu tun hat. Ich kann das Gefühl verstehen, aber als Grundlage unserer Wirtschaft oder Politik ist es ungeeignet. Einfach deswegen, weil der Rest der Welt (sprich: die Regierungen aller militärisch starken Staaten) Dein Gefühl nicht teilt.
Kannst Du diese Unterscheidung mal nachvollziehen und bei Deinen weiteren Beiträgen berücksichtigen?
D.h. Merz stellt sich morgen hin und teilt der staunenden Öffentlichkeit mit,
dass jetzt alle den Gürtel aber-sowas-von-enger-schnallen müssen, weil wir lieber pleite gehen als unsere Rüstungsindustrie aufzubauen?
Sozialhilfe wird eingestellt, Bildung nur noch gegen Bezahlung, Infrastrukturnutzung nur noch gegen Gebühr, Pflege und Krankheit sind ab sofort Privatsache.
Aber schick verpackt als soziale Tugend „Suffizienz“.
Du wärst bereit, diese Gesellschaft zu zerstören, nur um Deine Waffenallergie zu befriedigen?
Schäm Dich.
Mit „wir“ meine ich natürlich die westliche Hemisphäre per Nato- Doppelbeschluss. Die militärische Waage zwischen Nato und Russland - @HarmsCar sprach es heute an - schlägt immens zu Gunsten der Nato aus.
Da kann Politik nicht schaden. Die USA hatte den Kick-off gegeben. Europa war da noch in der Umkleide. Adi Preisler sagte schon: " Grau ist alle Theorie, maßgebend ist auffen Platz!" Europa muss nun auf das Spielfeld und da gehört eben die Ukraine dazu.
Die Fraktion der Grünen im Bundestag hätten eine Chance, eine Mehrheit dafür im Bundestag zu organisieren. Ich denke, dass dann die BRD, Frankreich, Großbritannien und Polen für einen neuen Nato-Doppelbeschluss gewinnen kann. Zusammen wäre es möglich - China spielt eine Rolle - die USA dafür zu gewinnen. Auch das Problem Iran wäre so lösbarer.
In der Geschichte war es immer möglich gegen einen Aggressor, der ist für mich in erster Linie Putin, ob früher Napoleon oder später Hitler, zu mobilisieren. Dieses Mal reicht eine List aus und dafür hatte ich Vorschläge gemacht.
Hier noch der Vergleich, Nato-Russland, Stand das Jahr 2025:
Das scheint nur unter zwei Einschränkungen richtig zu sein
zeitlich auf 2025 H1 bezogen
es werden lediglich Investitionen in Start-Ups betrachtet, die Investitionen, die etablierte Rüstungsfirmen tätigen, sind darin vermutlich nicht enthalten.
Frage an Gemini:
ist diese behauptung richtig: "Germany is receiving approximately 90% of all investment in Europe that is going towards building more military equipment.“
Darauf antwortet Gemini mit einer Aufstellung der Wehretats der Staaten. Nach meiner Konkretisierung
es geht um die Investition in Rüstungsfirmen, nicht in Beschaffung von Rüstungsgütern
Antwort von Gemini:
Die Behauptung ist auch in dieser spezifischeren Interpretation nicht haltbar – die 90%-Zahl findet sich in keiner seriösen Quelle.
Was die Daten tatsächlich zeigen:
Private Investitionen (VC/PE) in Rüstungsunternehmen: Laut S&P Global entfielen seit 2020 rund 83 % aller weltweiten Private-Equity- und Venture-Capital-Investitionen im Luft- und Rüstungssektor auf Nordamerika (USA + Kanada). Europas Anteil am globalen Gesamtvolumen lag nur bei 12 %. Von diesem europäischen Anteil macht Deutschland wiederum nur einen Teil aus – gemeinsam mit UK und Frankreich. spglobal
EU-Förderprogramme: Bei dem EU-Programm ASAP sicherten sich deutsche Firmen zwar einen überproportionalen Anteil von rund 100 Millionen von 500 Millionen Euro – das entspricht etwa 20 %, nicht 90 %. Sage Journals
Verteilung der europäischen Rüstungsindustrie: Die EU-Rüstungsindustrie ist nach wie vor stark konzentriert in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Schweden. Von den 20 größten EU-Rüstungsunternehmen unter den weltweiten Top 100 stammten fünf aus Frankreich und vier aus Deutschland. Epthinktank
Fazit: Deutschland ist zwar ein zentraler und wachsender Akteur in der europäischen Rüstungsindustrie – aber von einem 90%-Anteil an Investitionen in europäische Rüstungsunternehmen ist in keiner Quelle die Rede. Das wäre auch strukturell unrealistisch, da UK, Frankreich, Schweden, Polen und andere ebenfalls bedeutende Rüstungsindustrien und entsprechende Investitionsflüsse haben. Die Zahl klingt nach einer stark übertriebenen oder aus dem Kontext gerissenen Aussage.
in 2025 what are the inevstments in european defence-tech startups?
Antwort:
Here’s a summary of the 2025 European defence-tech startup investment landscape:
Record overall funding
European Defence, Security & Resilience (DSR) startups secured a record $8.7 billion in venture capital in 2025 — up 55% year-on-year and nearly four times higher than five years ago. Nato Innovation Fund
The sector accounted for 43% of all deep-tech funding and 13% of total VC investment in Europe — a share that has tripled in just three years. Vestbee
Which countries lead?
The UK led Europe with $2.9 billion raised in 2025, though Germany was closing the gap with $2.1 billion. Germany and the Netherlands recorded the highest share of national VC funding allocated to DSR companies at over 15% each. Munich retained its position as Europe’s leading DSR hub with $7 billion raised since 2020. Nato Innovation Fund
Biggest deals in 2025
The largest rounds included $800M for Quantinuum (quantum computing, UK), €600M for Helsing (drones/AI, Germany), $600M for Isomorphic Labs (AI/pharma, UK), €340M for Quantum Systems (autonomous systems, Germany), $320M for IQM (quantum), €189M for Multiverse Computing, €150M for Isar Aerospace, and €150M for ICEYE. Resilience Media
What’s attracting the money?
Situational awareness, intelligence-surveillance-reconnaissance (ISR) and space systems absorbed 44% of the capital. Investors are no longer spreading cash across many small seed bets — instead pouring it into a handful of companies that have cleared the research phase and now need to build hardware at scale. EU Perspetives
Germany’s specific share
Germany raised $2.1B out of the $8.7B total — roughly 24% of European DSR startup investment in 2025. Significant, and growing fast, but nowhere near 90%.